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HSC Multi Asset Protect I
„4 in 1“ – warum mehr nicht unbedingt besser ist

Dieser Wochen geht ein bis dato neuartiges Fondskonzept an den Start. Unter dem Namen HSC Multi Asset Protect I legt die Hanseatische Sachwert Concept GmbH einen geschlossenen Fonds auf, der Ihr Kapital von Schiffsbeteiligungen bis Private Equity gleich über vier verschiedene Anlageklassen streut. Der prognostizierte Rückfluss liegt bei 206 Prozent, das Verlustrisiko nahe Null.
Geldanlage-Brief − Als Leser des Geldanlage-Briefes kennen Sie bereits viele geschlossene Fonds. Meist investieren sie in ein konkretes Projekt, ein Schiff zum Beispiel oder eine Biogas-Anlage. Gegen Ende der Laufzeit veräußert der Initiator das Investitionsobjekt, schreibt Ihnen den anteiligen Verkaufserlös gut – und löst den Fonds auf.

Diversifikation über vier kaum korrelierende Anlageklassen
Beim HSC Multi Asset Protect I ist vieles anders. Der Fonds der vor fünf Jahren gegründeten Hanseatische Sachwert Concept GmbH streut Ihr Kapital gleich über vier, in ihrer Wertentwicklung voneinander weithin unabhängige Anlageklassen: 25 Prozent Ihrer Investition gehen auf hohe See; HSC investiert das Kapital in Schiffsfonds der Mutter HCI. Die restlichen Gelder verteilen die Hamburger auf den Private Equity- und Immobilienmarkt, wobei in beiden Fällen Dachfonds der Muttergesellschaft HCI zum Einsatz kommen.
Abgerundet wird das Portfolio durch festverzinsliche Anlagen sowie dem Aufkauf deutscher und britischer Kapital-Lebensversicherungen, deren Attraktivität wir Ihnen bereits im Geldanlage-Brief 05/2007 anhand des Optivita Europe LV-Zertifikats vorgestellt hatten.

Geringe Steuerbelastung während der Laufzeit
HCS's Multi Asset Protect I bietet Ihnen zwei Vorzüge: Die Investitionsquote liegt mit 99,5 Prozent hoch und die Kostenquote entsprechend niedrig auf. Zumindest auf den ersten Blick. Tatsächlich stecken die Kosten bereits in den Dachfonds. Einen wirklichen Vorzug bietet Ihnen dagegen die Verteilung der Ausschüttungen. Der Planung zufolge schüttet der Fonds in den kommenden 15 Jahren nie mehr als sechs Prozent pro Jahr aus. Die große, steuerpflichtige Ausschüttung gibt es erst zur Fälligkeit im Jahr 2024: De facto zeitgleich mit der Schließung des Fonds erhalten Sie laut Prognose des Initiators eine Sonderausschüttung von 108 Prozent. Rechnen Sie nun noch die Ausschüttungen der Vorjahre hinzu, ergibt sich ein Gesamtrückfluss von 206 Prozent.

Seriöser und solider Anbieter mit langer Erfahrung
Sicher fragen Sie sich in Anbetracht der sehr langen Laufzeit, wo mögliche Ausfallrisiken lauern. Nun, HSC ist Tochter einer erfahrenen Mutter: Die im SDax notierte HCI-Gruppe agiert bereits 23 Jahre am Markt, blickt auf 470 aufgelegte Vermögensprodukte mit einem Volumen von gut 13 Mrd. Euro zurück und zählt bislang nicht weniger als 100.000 Anleger.
Dennoch: 16 Jahre bleiben ein unüberschaubarer Zeitraum. Um Ihr Kapital für den Fall der Fälle abzusichern, hat HSC die nach eigener Aussage weltweit größte Anbieterin von Schiffsfinanzierungen engagiert: die Hamburger HSH Nordbank. Kraft ihrer Garantieerklärung erhalten Sie zur Fälligkeit mindestens Ihr eingesetztes Kapital zurück. In der Bankgarantie nicht enthalten sind das Agio sowie gezahlte Steuern.
Stichwort Agio und Zahlungsmodalitäten: Die Mindestbeteiligung beträgt 5.000 Euro. Ihre Zeichnungssumme ist, zuzüglich fünf Prozent für das Agio, schon zwei Wochen nach Annahme Ihrer Beitrittserklärung fällig.

Fazit: Durch die breite Streuung ist der HSC Multi Asset Protect I deutlich risikoärmer als ein geschlossener Fonds, der in lediglich ein Projekt investiert. Dennoch: Das Fondskonzept ist ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 08/2008 (pdf, 266 kB), erschienen am 06.06.2008.

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