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Archiv > Geldanlage > Geschlossene Fonds > WealthCap Infrastructure Fund I |
WealthCap Infrastructure Fund I Werden Sie Kraftwerks- und Flughafen-Betreiber |
| Stellen Sie sich vor, Sie würden die Seiten wechseln: Statt Wasserverbraucher wären Sie Wasserlieferant, statt Stromabnehmer der Produzent. Der Reiz: Dienstleistungen wie diese verschaffen Ihnen – als Unternehmer – stetige Einnahmeströme. Beim Initiator WealthCap bilden sie die Basis für einen neuen geschlossenen Fonds. |
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Geldanlage-Brief −
Egal ob Sie die Wasser- oder Stromversorgung betrachten, der Bereich der Infrastruktur-Dienstleistungen birgt besonderen Charme: Die Geschäfte der Unternehmen erfolgen häufig mit staatlichen, auf Jahrzehnte angelegten, Konzessionen. Und da es für viele Kunden – denken Sie an sich als Wasserverbraucher – kaum Alternativen gibt, haben die Unternehmen eine stabile und weithin konjunkturunabhängige Mindestnachfrage – und auf der Einnahmeseite konstante Erträge.
Breite Abdeckung des Infrastruktur-Sektors
Genau diesen Bereich betritt nun die Wealth Management Holding GmbH, kurz WealthCap, und eröffnet Anlegern die Möglichkeit, sich im Bereich Infrastruktur im Wege einer unternehmerischen Beteiligung zu engagieren. Infrastructure Fund I heißt dieser erste geschlossene Fonds seiner Art von WealthCap (eine 100%ige Tochter der HypoVereinsbank) und investiert gleich in eine ganze Reihe von Infrastruktur-Projekten in Nordamerika und Europa.
Drei Standbeine: Carlyle, EQT und Beowulf Euram Energy
Für den Bereich Nordamerika nutzt WealthCap die Expertise der renommierten Private Equity-Gruppe Carlyle, die mit mehreren Zielfonds von Mautstraßen, Brücken, Tunneln über Flug- und Seehäfen bis hin zu Krankenhäusern und Stadien mit Ausnahme des Energiebereiches in das gesamte Spektrum der Infrastruktur investiert. Europa deckt WealthCap mit Zielfonds der europäischen Private Equity-Gruppe EQT ab. Sie stellen das Pendant zum Engagement in Nordamerika dar. Hinzu kommt ein drittes Standbein: Als Co-Investor beteiligt Sie der Initiator an insgesamt sechs Wind-, Kohle-, Öl- und Gaskraftwerken in den USA.
Keine konkrete Ergebnisprognose
WealthCap rechnet mit einem Fondsvolumen von 50 bis 100 Mio. Euro. Fremdkapital kommt dabei nur auf Ebene der Zielfonds und der Co-Investments zum Einsatz. Ihre Mindestbeteiligung liegt bei 15.000 Euro. Hinzu kommen – branchenüblich – fünf Prozent Agio. Sechzig Prozent Ihrer Einlage sind 14 Tage nach Beitritt fällig, weitere vierzig Prozent nach Abrufen durch die Fondsgesellschaft (voraussichtlich bis 31.12.2008).
Leider legt WealthCap angesichts der vielen Investitionen keine konkrete Ergebnisprognose vor, nennt jedoch als erwartete Vorsteuer-Rendite eine Zielgröße von acht bis zehn Prozent pro Jahr, wobei Sie mit ersten Ausschüttungen bereits ab 2010 rechnen können.
Fazit: WealthCap lässt Sie an lukrativen Geschäftsmodellen teilhaben. Zwar ist es der erste Infrastrukturfonds aus dem Hause WealthCap und insofern ein gewisser Vertrauensvorschuss notwendig. Doch angesichts der Einbindung des Initiators in das Netzwerk der HypoVereinsbank und der UniCredit-Gruppe und der Tatsache, dass das Unternehmen mit einem Track-record von 9,3 Mrd. Euro zu den größten Initiatoren geschlossener Fonds in Deutschland zählt, ist ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 11/2008 (pdf, 282 kB), erschienen am 29.08.2008.
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