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Archiv > Börse > Zertifikate > Managed Risk-Zertifikate |
Managed Risk-Zertifikate Nie mehr Risiko eingehen als nötig |
| Haben Sie Zertifikate oder Exchange Traded Funds, basierend auf einem Index, in Ihrem Depot? Dann dürfte der Ärger in diesen Wochen vorprogrammiert sein. Während Index-Investments nämlich bei steigenden Kursen erfreuliche Renditen abwerfen, bieten sie Ihnen in Korrektur- und Crash-Phasen keinen Schutz. Abhilfe soll eine neue Generation von Zertifikaten schaffen. |
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Geldanlage-Brief −
Sie nennt sich Managed Risk-Zertifikate. Entwickelt hat sie die Schweizer Bank Vontobel in Zusammenarbeit mit der auf quantitative Modelle spezialisierten swissQuant Group. Die Zertifikate folgen einer einfachen und – wie sich knapp acht Monate nach ihrer Emission zeigt – zugleich auch erfolgreichen Strategie.
Dynamisch investieren – mit variablem Geldmarkt-Anteil
Ausgangspunkt ist zunächst die Beobachtung, dass in Zeiten großer Verunsicherung die Schwankungen an der Börse zunehmen. Genau an dieser Stelle klinkt sich der Mechanismus der Managed Risk-Zertifikate ein: Ein Mal im Monat misst Vontobel die Volatilität der Märkte. Steigt sie, reduziert Vontobel Ihr Engagement durch einen Teilverkauf und legt das frei werdende Kapital Zins bringend am Geldmarkt an. Kehrt hingegen Zuversicht zurück (und sinkt die Volatilität), senkt Vontobel den Geldmarkt-Anteil wieder und erhöht so ihre Partizipation an Kursgewinnen. Das Ziel dabei: Sie als Anleger sollen an positiven Börsentrends nahezu vollumfänglich teilnehmen, während Sie Korrektur- und Crash-Phasen weitestgehend aussparen.
Gute Bilanz nach acht Monaten
Managed Risk-Zertifikate stehen Ihnen auf vier Aktienmärkte zur Verfügung: für die USA (WKN VFP2B8), Italien (WKN VFP426), die Schweiz (WKN VFP427) sowie als paneuropäische Lösung für den EuroStoxx50 (WKN VFP2B7). Daneben wendet Vontobel das Modell auf den Rohstoffmarkt an (WKN VFP2B9).
Die Bilanz nach knapp acht Monaten: Dank hoher Geldmarktanteile von 50 bis 75 Prozent haben mit Ausnahme des Schweiz-Papiers alle Zertifikate sowohl in punkto Rendite den Markt überrunden als auch mit Blick auf die Volatilität das Risiko Ihrer Anlage deutlich senken können. Die Kosten des risikoreduzierten Marktzuganges belaufen sich auf knapp 1,5 Prozent pro Jahr – vertretbar.
Fazit: Das Managed Risk-Modell hat seine Feuertaufe bestanden, dabei nicht nur eine Mehrrendite zum Markt erwirtschaftet, sondern zugleich auch das Risiko durch Absenken der Volatilität erheblich reduziert. Besonders beeindruckend sehen wir die Entwicklung des ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 13/2008 (pdf, 309 kB), erschienen am 24.10.2008.
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