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›› DAX – Das sind die Kursziele im großen Bild
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefvom Brexit-Schock und den damit verbundenen Kursverlusten hat sich der DAX wieder etwas erholt. Doch das ist bislang nichts weiter als eine sogenannte „technische Gegenreaktion“.

Diese entsteht folgendermaßen: Die ängstlichen Verkäufer sind aus dem Markt, während die etwas Besonneneren darauf warten, wie sich die Märkte weiter entwickeln. Anleger mit größeren Depots haben einen Teil ihrer Positionen veräußert und warten auf neue Ein- oder Ausstiegssignale.

Zeit für Spekulanten und Schnäppchenjäger

Das ist die Zeit der sehr kurzfristig agierenden und spekulativen Trader, die solche Gegenbewegungen bereits aktiv handeln. Zudem steigen erste Anleger ein, welche die ermäßigten Kurse als Einstiegskurse sehen. Beides zusammen treibt kurzfristig die Kurse. Aber Sie sollten vorsichtig sein! Denn eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Bearisher Ausbruch aus der Seitwärtsrange

Vielmehr ist nun zunächst ein idealer Zeitpunkt für eine Standortbestimmung im DAX. Schauen wir uns dazu die Charts an:

DAX - Prognose zum Kursverlauf

Wir sehen, dass der DAX aus seiner mehrere Monate andauernden Seitwärtsbewegung (blaues Rechteck) nach unten ausgebrochen ist. Das ist erst einmal negativ zu werten. Allerdings ist dies durch ein „externes“ Ereignis hervorgerufen, was die Qualität dieses Signals mindert. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich der DAX nun weiter entwickelt. Gelingt die nachhaltige Rückkehr in die Seitwärtsrange, kann sie in den kommenden Wochen fortgesetzt werden.

Kursziel: 8.700 Punkte

Im Moment kann man die aktuelle Gegenbewegung als Test der Seitwärtsbewegung von unten bezeichnen. Dieser Test ist (aus Sicht der Bären) erfolgreich, wenn es der DAX nicht schafft, dauerhaft in die Seitwärtsbewegung zurückzukehren. Dann müssen wir damit rechnen, dass auch noch die 8.700er Marke (rote Linie im Chart) getestet wird. Das gilt vor allem dann, wenn wieder deutlichere Abwärtsdynamik aufkommt.

Ein mögliches Ende der Konsolidierung

In diesem Fall wird sich eine Art „Rounding“ (siehe Halbkreis) ausbilden. Falls sich der DAX anschließend an der 8.700er Marke fängt und wieder dynamisch anstiegt (siehe rot gestrichelte Linien), könnte das der Boden der Anfang 2015 begonnenen Konsolidierung bzw. Korrekturbewegung sein. Das Kursziel läge dann im Bereich des Zwischenhochs bei 11.400 Punkten.

Kursziel: 8.000 Punkte

Wenn der DAX jedoch die 8.700 Marke nach unten bricht – und zwar nachhaltig und dynamisch –, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir weiter fallende Kurse sehen. Dazu erinnere ich an folgenden Chart aus der Geldanlage-Brief-Ausgabe vom 16. Juni („DAX: Kursziel 8.000 Punkte?“):

DAX - Flaggenformation / ABCDE-Formation

Das große Bild

Im folgenden Chart zeigt sich das große Bild im DAX. Der Index hat von 2009 bis 2015 eine beachtliche Rally hingelegt. Die aktuelle Konsolidierung ist aus diesem Betrachtungswinkel durchaus normal. Und auch die Brexit-Reaktion wirkt auf diesem Chart noch moderat.

DAX - Fibonacci-Marken

Die seit Anfang 2015 laufende Konsolidierung kann auch noch bis zur 50-Prozent-Fibonacci-Marke weitergehen, ohne dass das bullishe Bild eingetrübt wird. Wie im Chart zu erkennen ist, liegt diese Marke bei knapp 8.000 Punkten. Etwas oberhalb dieser Marke, bei ca. 8.150 Punkten, befinden sich die alten großen Hochs aus den Jahren 2000 und 2007 (rote Linie). Ein Rückfall bis an diese Hochs wäre also aus übergeordneter Sicht nicht mehr als ein Test dieses Ausbruchniveaus. Und er würde einhergehen mit dem Erreichen der unteren Linie der Flaggenformation im zweiten DAX-Chart.

Ein solcher Test ist absolut bullish, wenn der Kurs danach wieder nach oben dreht. Anders gesagt: Erst Kurse deutlich unterhalb der roten Unterstützung würden den bullishen Eindruck aus dem großen Bild eintrüben.

Fazit

Kurzfristig stellt sich die Frage, ob der DAX in die jüngste Seitwärtsbewegung zurückkehrt oder nicht. Längerfristig beschäftigen wir uns aber nach wie vor mit der Frage, auf welchem Niveau die seit 2015 laufende Konsolidierung ein Ende findet. Sie können sich dazu an den oben genannten Marken orientieren und damit gleichzeitig auch feststellen, wie der Markt den Brexit verdaut.

Tradingchancen im DAX

Für eine anhaltende Gegenbewegung im DAX könnte folgendes Produkt interessant sein:
DAX WAVE Unlimited Call, WKN: DX6X1U, aktueller Hebel: 7, Briefkurs: 13,38 Euro

Für wieder fallende Kurse im DAX könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten:
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›› Gold vs. Silber – Dieser Markt hat die Nase vorn
von Sven Weisenhaus

Zum Jahreswechsel 2015/2016 gab es eine beeindruckende Rally im Goldpreis. Grund für den Kurssprung war damals eine hohe Nachfrage nach dem Edelmetall, die auf Rekordkurs lag (siehe Geldanlage-Brief vom 18. Mai). Doch die Investoren stürzten sich fast ausschließlich auf „Papiergold“, was man skeptisch betrachten musste, weil sich verbrieftes Gold auch leicht und schnell wieder verkaufen lässt.

Gelingt den Goldbullen der nachhaltige Ausbruch?

Inzwischen hat die Rally im Goldpreis aus fundamentaler Sicht mit dem Brexit neue Nahrung erhalten. Die Anleger sind in sichere Häfen geflüchtet. Der Goldpreis schoss allein am vergangenen Freitag in Folge des Brexits von 1.250 auf im Hoch 1.358 USD um mehr als 8,6 Prozent in die Höhe (grüner Pfeil). Zuvor wurde der gebrochene Abwärtstrendkanal (rot) von oben erfolgreich getestet und anschließend prallte der Kurs dynamisch nach oben von der Trendlinie ab.

Gold - Chartanalyse

Die Chancen stehen damit nun nicht schlecht, dass sich ein neuer Aufwärtstrend etablieren kann. Doch aktuell müht sich der Goldpreis etwas ab, aus der seit Monaten laufenden Konsolidierung auszubrechen, die man entweder als Seitwärtsbewegung (blaues Rechteck) oder als flache Aufwärtsbewegung (grüner Trendkanal) sehen kann. Während sich der Kurs oberhalb der Seitwärtsrange halten kann, verhindert die obere Aufwärtstrendlinie aktuell den nachhaltigen Ausbruch.

Insgesamt ist es wenig ermutigend für die Goldbullen, dass der Kurs die fundamentale Steilvorlage des Brexits derzeit so wenig gewinnbringend nutzen kann. Und man sollte damit rechnen, dass der Ausbruch nachhaltig scheitert, wenn die Aktienmärkte ihre aktuelle Schwächephase beenden. Setzt sich allerdings die Abwärtsbewegung an den Aktienmärkten nach deren aktueller Konsolidierung fort, dann dürfte dies den Goldpreis weiter beflügeln.

Rekordnachfrage nach Silber

Während man beim Gold also die nächsten Signale abwarten muss, weil man hier von der Funktion als sicherer Hafen abhängig ist, kann man deutlich optimistischer auf den Silbermarkt blicken. Der Silberpreis konnte seit Jahresbeginn ebenfalls deutlich zulegen. Und auch hier hat man im Jahr 2015 eine Rekordnachfrage verzeichnet. Bei Schmuck, Münzen und Barren sowie in der Photovoltaikbranche wurden neue Höchststände erreicht. Diese trugen dazu bei, dass die Gesamtsilbernachfrage im vergangenen Jahr auf 1.170,5 Mio. Unzen stieg.

Angebots-Defizit bzw. Nachfrageüberhang am Silbermarkt

Gleichzeitig sank das Silber-Angebot aufgrund einer anhaltenden Schwäche im Bereich Silber-Schrott. So kam es im vergangenen Jahr das dritte Mal in Folge zu einem Angebotsdefizit bzw. einem Nachfrageüberhang. Mit 129,8 Mio. Unzen war die Differenz zwischen Angebot und Nachfrage sogar um 60 Prozent größer als 2014 und die drittgrößte seit Beginn dr Datenerhebung.

Silbermarkt - Angebot und Nachfrage
(Quelle: Silver Institute)

Genau das ist der Grund, warum man zurzeit bei einem Edelmetallinvestment nicht (nur) auf Gold sondern insbesondere auch auf Silber setzen sollte. Zwar unterliegt der „kleine Bruder“ des Goldes größeren Kursschwankungen, aber die fundamentalen Daten und die deutlich größere industrielle Nutzung lässt hier langfristig das Kurspotential sehr viel höher erscheinen.

Silber steht kurz vor einem neuen Trendhoch

Zudem macht die Charttechnik bei Silber einen besseren Eindruck. Bis zum Jahresende 2015 steckte der Silberpreis in einer klaren Abwärtstendenz. Doch von Sommer 2015 bis Frühling 2016 bildete sich eine Trendwende aus (grüner Bogen). Anschließend wurden diverse Abwärtslinien gebrochen. Seitdem befindet sich der Kurs in einem Aufwärtstrend.

Silber - Chartanalyse

Und im Gegensatz zum Goldpreis steht der Silberpreis aktuell schon kurz vor dem Hoch, das unmittelbar nach dem Brexit bei 18,31 USD markierte wurde. Der Silberpreis zeigt also eine relative Stärke zum Goldpreis, die auch zur fundamentalen Situation passt. Es spricht also zurzeit mehr für Silber als für Gold. Dieser Eindruck verstärkt sich, wenn dem Silberpreis der Sprung über den wichtigen Widerstand bei 18,50 USD gelingt.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 

Tradingchancen im Goldpreis

Für steigende Kurse im Goldpreis könnte folgendes Produkt interessant sein:
Gold WAVE XXL Call, WKN: XM9YG9, aktueller Hebel: 3, Briefkurs: 38,08 Euro

Für fallende Kurse im Goldpreis könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten:
Gold WAVE XXL Put, WKN: DX12T5, aktueller Hebel: 3, Briefkurs: 36,62 Euro

Tradingchancen im Silberpreis

Für steigende Kurse im Silberpreis könnte folgendes Produkt interessant sein:
Silber WAVE XXL Call, WKN: XM6JNR, aktueller Hebel: 2, Briefkurs: 7,20 Euro

Für fallende Kurse im Silberpreis könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten:
Silber WAVE XXL Put, WKN: DT6FCY, aktueller Hebel: 11, Briefkurs: 1,49 Euro


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von Geldanlage-Brief-Team

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