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Container-Beteiligung
Mit Containern vom weltweiten Handel profitieren

von Frank Trzewik, Anlage-Experte bei der LOYS Vermögensverwaltung, 26122 Oldenburg, www.loys.de

Wer kennt sie nicht? Die riesigen Containerschiffe die im Hamburger Hafen das Bild des deutschen Handels prägen. Deutschland ist Exportweltmeister, Güter aller Art und Beschaffenheit wollen transportiert werden: schnell, sicher, in großen Mengen und zu günstigen Preisen.
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Geldanlage-Brief − Ein bisher wenig entdeckter Markt für Investoren tut sich auf. Bisher haben die deutschen Anleger ihr Geld in Schiffe gesteckt, die Container transportieren. Sicher ein lukratives Geschäft, denn die Tonnagebesteuerung verhilft zu geringen steuerlichen Ergebnissen. Doch viele Anleger schrecken gerade vor der langen Laufzeit dieser Beteiligungen zurück.

Die Anlageidee "Container" ist nicht neu: Seit vielen Jahren werden Container gekauft, vermietet und geleast, doch führt dieser Markt bislang eher ein Schattendasein. Nun beleben der Wettbewerb und die positiven Aussichten das Geschäft, so haben jetzt vier weitere in Hamburg ansässige Initiatoren Konzepte für Containerbeteiligungen aufgelegt, darunter Schroeder & Co im Jahre 2003. Weitere werden folgen, so viel ist sicher.

Das Marktumfeld
Das Marktumfeld lässt kaum Wünsche offen, die Wirtschaft in den USA steht nach einer Talsohle wieder am Beginn eines Aufschwungs und der rote Riese China tritt mit extrem hohen Wachstumsraten als Nachfrager am Weltmarkt auf. Allein 44 Prozent der Tonnage für die zehn wichtigsten Güter werden aus der Volksrepublik in Anspruch genommen. Die Frachtmärkte entwickeln sich erfreulich: allein die Auslastung der Tonnage stieg von 2002 auf 2003 von 82 Prozent auf 86,5 Prozent. Volle Auftragsbücher lassen erahnen, dass Containerschiffe benötigt und auch gebaut werden. Diese gilt es mit den Boxen zu befrachten, so wird geschätzt, dass bis 2006 ein Bedarf an sechs Millionen zusätzlichen Containern besteht, hinzu kommt der Ersatzbedarf.

Warum also nicht Geld in Anlageprogramme mit Containern investieren? Der eher konservative deutsche Anleger ist auf Sicherheit bedacht. Die Folge: Billionen von Euro liegen auf Sparkonten, werden als Tagesgeld oder in als sicher geltenden verzinslichen Wertpapieren, vorzugsweise Staatspapiere, geparkt. Die übliche Verzinsung reicht hier von 0,5 Prozent bei Kontenanlagen bis zu 4,25 Prozent bei zehnjährigen Bundesanleihen. "Sicher" sind hier zwei Dinge: die Rückzahlung und der Zugriff des Finanzamtes, wenn der persönliche Freibetrag ausgeschöpft ist. Seit Anfang 2004 beträgt dieser nur noch 1.421 Euro pro Person. Ein Mehrwert oder Ertrag ist somit kaum noch möglich. Ohne Äpfel mit Birnen vergleich zu wollen: Wer clever investiert, kann die Gesamtrendite seines Vermögens durch die Beimischung von "Alternative Investments" deutlich erhöhen.

Die Beteiligungskonstruktionen
Auf dem Anlagemarkt prägen zwei Konstruktionen das Bild der Container-Beteiligung. ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 25/2004 (pdf, 188 kB), erschienen am 27.08.2004.

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