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Archiv > Finanzen > Börsenhandel > Börsenplätze |
Börsenplätze Augen auf beim Aktienkauf |
von Rune Hoffmann, Börse Stuttgart
Beim Handel mit Aktien gibt sich der Privatanleger zumeist indifferent zwischen den verschiedenen Börsenplätzen. Dabei ist die Orderausführung von Börse zu Börse durchaus unterschiedlich und kann bei richtiger Wahl des Handelsplatzes den ersten kleinen Renditevorsprung bringen. Die offene Handelsplattform der Börse Stuttgart mit der Berücksichtigung anderer Referenzmärkte führt zu optimalen An- und Verkaufspreisen und geringsten Spreads bei Aktien. |
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Geldanlage-Brief −
Der Kunde ist König heißt es allerorts. Voraussetzung ist allerdings, dass sich der vermeintliche König vorher selbst als Kunde erkannt hat. Beim Handel mit Aktien über die Börse ist das oft nicht der Fall. Hier heißt der Kunde dann Anleger und der ergibt sich beim Kauf und Verkauf seiner Wertpapiere nicht selten scheinbar ohnmächtig in Begebenheiten, die er fälschlicherweise als unabänderlich ansieht. Während derselbe Anleger bei Zeiten im Supermarkt akribisch die Preise von Markenbuttern studiert, um nachher die günstigste in seinen Einkaufswagen zu legen, ist er bei der Geldanlage über die Börse bei weitem nicht so preisorientiert.
Dabei lässt sich bei Markenbutter vielleicht noch über die eine oder andere Geschmacksnuance diskutieren, die gewisse Preisunterschiede rechtfertigen könnte. Aktien sind dagegen an jeder Börse identisch. Die Kurse zu denen sie gehandelt werden müssen es dagegen nicht unbedingt sein. Der Vergleich der Handelplätze lohnt also. Erst recht vor dem Hintergrund der hohen Beträge die hier investiert werden. Wer beim Kauf seiner Aktie clever die Marktmodelle und Kurse verschiedener Börsen vergleicht, kann so den ersten Renditepunkt bereits beim Kauf erzielen.
Grundsätzlich gibt es für alle Wertpapiere zwei Kurse. Der Anleger kauft eine Aktie zum Briefkurs und verkauft diese zum Geldkurs. Da der Briefkurs in aller Regel höher ist als der Geldkurs, gibt es zwischen beiden Kursen eine Spanne, den so genannten Spread. Und genau an dieser Stelle tut sich ein gewisser Spielraum auf, der zu Gunsten des Privatanlegers minimiert werden kann.
An der Börse Stuttgart nennt sich das Ganze dann Best-Price-Prinzip, bei dem unter der Berücksichtigung der eigenen Orderbuchlage und so genannter Referenzmärkte, der aktuell beste Geld- und Briefkurs und somit der engste Spread für die Kurstaxe ermittelt wird. Bei inländischen Aktien ist der Referenzmarkt grundsätzlich Xetra, bei ausländischen Aktien, etwa aus dem EuroStoxx50 oder bei US-Werten aus dem Dow Jones oder dem Nasdaq100, kommt noch der jeweilige Heimatmarkt hinzu.
Heißt: Neben der Orderbuchlage in Stuttgart werden ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 07/2005 (pdf, 261 kB), erschienen am 22.04.2005.
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