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›› DAX: Übergeordnet herrscht ein Kampf um die Aufwärtstrendkanäle
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefwie erwartet, setzt sich auch heute die Zurückhaltung der Anleger vor den wichtigen Ereignissen am Donnerstag fort und die Aktienmärkte laufen wieder tendenziell seitwärts. Insbesondere die US-Indizes S&P 500 und Dow Jones zeigen sich weiterhin wenig bewegt.

Und der DAX verhält sich nach den gestrigen Verlusten wieder etwas ruhiger. Werfen wir dazu noch einmal einen Blick auf die aktuelle Version des Charts vom vergangenen Freitag:

DAX - kurzfristige Chartanalyse

Hier ist nun klar erkennbar, dass es im Bereich des Hochs vom 16. Mai bei 12.841,66 Punkten zu einem Fehlausbruch gekommen ist (rote Ellipse im Chart). Heute geht es bei einem Kampf um die Marke von 12.705 Zählern darum, ob sich der Kurs wieder innerhalb der ehemaligen Seitwärtsrange (blaues Rechteck) festsetzt.

Können die Bären diesen Kampf für sich entscheiden, dürften sie den DAX im nächsten Schritt an das untere Ende der Range bei 12.530 Punkten drängen. Fällt der DAX dann auch noch nachhaltig aus der ehemaligen Seitwärtsbewegung heraus, würde damit das Doppeltop im kurzfristigen Bereich komplettiert. Gehen aber die Bullen als Sieger hervor, dann wird ein erneuter Angriff auf das Allzeithoch eingeleitet und die Lage bleibt klar aufwärtsgerichtet.

Ausbruch oder Verbleib im Aufwärtstrendkanal?

Übergeordnet betrachtet ist der Kampf um die 12.705er Marke aber lediglich ein „Marktrauschen“. Denn es findet eigentlich eher ein Kampf um einen Ausbruch aus bzw. Verbleib im längerfristigen Aufwärtstrendkanal statt. Dazu der bekannte Target-Trend-Chart:

DAX - Target-Trend-Analyse

Hier sieht man, dass der DAX nach dem ersten misslungenen Ausbruchsversuch von Anfang Mai mit der Tageskerze vom vergangenen Freitag erneut aus den beiden Aufwärtstrendkanälen (grün und gelb) herausgeragt hat. Doch mit der gestrigen Kerze fiel der Index wieder darin zurück. Und die heutige Tageskerze prallte im Tageshoch an den Trendkanallinien ab. Damit wurde der erneute Rückfall bestätigt.

Holt der DAX die Konsolidierungslinie wieder ins Spiel?

Kommt es nun auch noch zu einem Rutsch in das hellblaue Rechteck unterhalb von 12.590 Punkten, wäre dies aus Target-Trend-Sicht das nächste bearishe Signal. Und wenn der DAX dann auch noch die untere Begrenzung des Seitwärtsrange aus dem oberen Chart bei 12.530 Punkten bricht, muss man zumindest mit dem Test des langjährigen Allzeithochs bei 12.390,75 Punkten rechnen.

Dort verläuft auch gerade die rot gestrichelte Konsolidierungslinie (blauer Pfeil). Über sie hatte ich bereits in der Börse-Intern vom 9. Mai geschrieben, dass der DAX entlang dieser Linie eine Pause im Aufwärtstrend einlegen könnte (siehe dazu auch „Im DAX ist eine Konsolidierungslinie im Spiel“). Aber warten wir erst mal den morgigen Donnerstag ab. Vielleicht fällt dann schon die Entscheidung


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 


 

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