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Altersvorsorge
Rürup-Rente nicht per se für Selbstständige attraktiv

Die Stiftung Warentest hat kürzlich die Rürup-Rente unter die Lupe genommen. Resultat: Sie ist beileibe nicht für alle Selbstständigen attraktiv.
Geldanlage-Brief − Eine gute Rendite ist an Voraussetzungen geknüpft, die keineswegs jeder Selbständige erfüllt. Aus Sicht des Gesetzgebers ist die Sache klar: Der Angestellte profitiert entweder von der betrieblichen Altersvorsorge. Oder er nutzt die staatliche Förderung der Riester-Rente. Selbstständige dagegen profitieren am meisten von der Rürup-Rente. Aber ganz so einfach ist sie Sache nicht. Das zeigt jetzt auch eine FINANZtest-Untersuchung. Das Ergebnis des Verbrauchermagazins: Die Steuervorteile, mit denen für das Produkt geworben wird, sorgen keineswegs automatisch für eine gute Rendite.

Die Abzugsfähigkeit der Rürup-Rente steigt kontinuierlich...
Das Prinzip der Rürup-Rente: Es gibt keine staatlichen Zulagen, sondern "nur" Steuervorteile. In 2005 können Selbstständige, die über keine gesetzliche Rentenversicherung verfügen, 60 Prozent ihrer Beiträge bis zu maximal 12.000 Euro steuerlich geltend machen. Bis zum Jahr 2025 steigt dieser Wert auf 100 Prozent und maximal 20.000 Euro. Damit will der Staat Freiberufler und Kleinunternehmer zur staatlichen Altersvorsorge bewegen - auf den ersten Blick ein gutes Angebot.

... ohne dass tatsächlich jeder die Vorteile nutzen kann.
Ob sich ein Rürup-Vertrag tatsächlich rentiert, hängt aber entscheidend von der Höhe der Beiträge, den sonstigen Versicherungsaufwendungen, der Laufzeit des Vertrages und vom persönlichen Steuersatz ab. So ist der maximale Abzugsbetrag von 5.069 Euro pro Jahr beispielsweise schnell erreicht. Wenn allein für die Krankenversicherung dann häufig mehrere tausend Euro draufgehen, bleibt für die Rürup-Vorsorge kaum noch was übrig. Fazit: Welche Altersvorsorge für Selbständige und Freiberufler die Richtige ist, hängt ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 24/2005 (pdf, 261 kB), erschienen am 16.12.2005.

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