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Was heißt „130/30“?

Blicken Sie noch durch? Fast wöchentlich konfrontieren uns die Emittenten mit neuen Produkten. Oft genug steht dahinter jedoch kaum mehr als der sprichwörtlich „alte Wein in neuen Schläuchen“. Die neueste Kreation allerdings sollten Sie sich merken. Sie heißt „130/30“ und bezeichnet für hiesige Anleger tatsächlich Neues. Um den Nutzen zu verstehen, werfen Sie bitte einen Blick auf einen klassischen Aktienfonds. Sein Ziel ist es meist, die Benchmark zu schlagen. Sein Instrumentarium: Unter- oder Übergewichten einzelner Aktien.
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Geldanlage-Brief − Bei der neuen Produktgattung mit dem Label 130/30 ist das anders. Hier investiert der Fondsmanager 100 Prozent des Kapitals in den Aktienmarkt. Er kann jedoch gleichzeitig mit bis zu 30 Prozent des Fondsvolumens an chancenreichen Werten den Hebel ansetzen und weitere 30 Prozent auf Leerverkäufe potenziell absturzgefährdeter Werte verwenden. Ergo unterscheidet der Manager eines 130/30-Fonds drei Aktienarten: gute Aktien (die er kauft), sehr gute Werte (die er hebelt) und überbewertete Titel (die er leerverkauft). Im besten Fall erzielt er daher Zusatzerträge, im schlechtesten Fall aber vermiest der Hebel das Ergebnis und fällt der Minderertrag größer als bei klassischen Fonds aus.

Die in den USA bereits seit dreißig Jahren von institutionellen Anlegern angewandte Mix aus Hedge- und Aktienfonds fordert vom Management daher viel Erfahrung und Geschick – auch im Umgang mit Derivaten. Das Wichtigste aber ist ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 14/2007 (pdf, 197 kB), erschienen am 20.07.2007.

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