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Börse
Alarmstufe Rot an den Weltbörsen

Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihrem Nachbarn Geld geliehen. Der aber kann plötzlich nicht mehr zahlen. Und genau dieses können wiederum Sie sich nicht leisten, denn seine Ratenzahlungen sind zugleich notwendiger Teil der Tilgung Ihres eigenen Kredites. Was nun? Sie sitzen beide in der Klemme. In einer Kreditklemme.
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Geldanlage-Brief − Die Vorstufe eines solchen Szenarios hat inzwischen auch die Börse erreicht: Die Schlagwörter heißen „Subprime“ und „ABS“. Erstes bezeichnet einen an Schuldner mit extrem mieser Bonität ausgereichten Kredit, „ABS“ die als Finanzprodukt verpackte, handelbare Forderung. Beide zusammen füllen im Zuge der US-Hypothekenkrise die Bücher der Banken. Doch die Kreditklemme trifft leider nicht nur die Hypotheken-Banken.

Niemand kann zum jetzigen Zeitpunkt seriös prognostizieren, wie groß das Ausmaß der Krise ist. Sehr wahrscheinlich stehen, neben den bislang bekannten Fällen, noch zahlreiche weitere Finanzakteure auf der Kippe. So ist es kein Wunder, dass die Nervosität an den Märkten hoch ist: Papiere von Finanzdienstleistern rauschen um zwanzig Prozent oder mehr in den Keller. Bei Immobilienfonds wird die Rückname von Anteilen ausgesetzt, und Geldmarktfonds, wie etwa der IM US Libor Plus von Axa (WKN A0DPLH), verlieren binnen kürzester Zeit ein Viertel an Wert – unfassbar.

Was ist zu tun? Wenn Sie unserem Rat aus Ausgabe 12/2007 gefolgt sind und Ihre Aktienquote und damit Ihr Risiko zurückgefahren haben, sollten sich Ihre Buchverluste in Grenzen halten. Gehen Sie bitte auch weiterhin keine großen Risiken ein und greifen Sie jetzt nicht ins fallende Messer. Als Privatanleger müssen Sie in ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 16/2007 (pdf, 176 kB), erschienen am 17.08.2007.

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