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Archiv > Finanzen > Hintergrund > |
Hintergrund Schreckgespenst Inflation |
| Geht es Ihnen auch so? Sie lesen und hören dieser Tage verdächtig häufig das Wort Inflation und fragen sich, wie Sie Ihr Kapital vor dem Verlust an Kaufkraft schützen können. Doch dazu gilt es zunächst, die Frage zu beantworten: Wie bedrohlich ist und vor allem wird die Geldentwertung für Ihr Vermögen? |
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Geldanlage-Brief −
Zunächst müssen Sie wissen, dass eine gewisse Basis-Inflation nichts ungewöhnliches ist. Im Gegenteil: Eine leichte Teuerung, wie Sie sie in den vergangenen zwei Jahrzehnten beobachten konnten, animiert Verbraucher zum Geldausgeben. Sie belebt die Nachfrage und hält die Wirtschaft in Schwung. Doch seit einem Jahr beschleunigt sich die Teuerung, vorrangig in zwei Bereichen: Energie und Nahrungsmittel heißen die Preistreiber.
Der „Hauptschuldige“ ist ein Chinese. Er gehört einer zirka 300 Millionen Menschen zählenden Mittelschicht an, verzehrt inzwischen mehr Fleisch- als Reisprodukte und ist Teil einer Volkswirtschaft, die seit Jahren mit zweistelligen Raten wächst und ihrerseits einen immensen Hunger entwickelt – nach Rohstoffen. Diese Nachfrage peitscht derzeit die Preise und pflanzt sich entlang der Wertschöpfungskette vom Rohstoff über das Vor- bis zum Endprodukt fort. „Ist die aktuelle Jahresteuerung von 4,0 Prozent die Spitze oder der Beginn?“, befragen daher viele Verbraucher ihr Portemonnaie. Während Einkaufsmanager in den Unternehmen mit weiteren Preisanstiegen rechnen, geben Volkswirte mehrheitlich Entwarnung: Fürs Gesamtjahr 2008 rechnen sie in der Eurozone mit einem Preisplus von 3,4 Prozent. 2009 erwarten sie einen weiteren Rückgang auf 2,4 Prozent, womit dann auch die derzeit weithin machtlose Europäische Zentralbank (EZB) besänftigt und deren Inflationsziel von „nahe zwei Prozent“ fast wieder erreicht wäre.
Fazit: Grund zur Panik besteht für Sie als Anleger derzeit nicht. Und sofern der Preis- keine Lohnspirale folgt, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch künftig nicht. Betrachten Sie die Rückmeldung der Inflation vielmehr als ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 10/2008 (pdf, 264 kB), erschienen am 01.08.2008.
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