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Börse Banken – jetzt antizyklisch investieren? |
| Haben Sie den Mut, antizyklisch zu investieren? Wer sich gegen den Börsenzyklus stellt und Aktien, die momentan niemand haben möchte, billig einsammelt, der erzielt nicht selten hohe Renditen. Die Historie zeigt, dass Krisen für mutige Anleger häufig beste Kaufgelegenheiten sind. Aktuelles Beispiel: Russland. Seit die Russen in Georgien ihre Muskeln spielen lassen, rauscht der RTX nach unten. Für Antizykliker wird die Sache jetzt interessant. Anderes Beispiel: Banken. Würden Sie heute in die gebeutelten Bankaktien investieren? |
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Apple, Nokia oder Intel?
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Geldanlage-Brief −
Die Profis tun es: Die Commerzbank interessiert sich für die Dresdner Bank, J.C. Flowers erwirbt 24,9 Prozent an der Hypo Real Estate und selbst für die angeschlagene IKB findet sich mit Lone-Star ein Käufer. Leichtsinn? Nun, Bankexperten rechnen mit dem Ende der Krise nicht vor Ende 2009. Ex-Notenbank-Chef Greenspan, der mit seiner Zinspolitik die Vergabe von Billigkrediten erst ermöglicht hatte, macht das Krisenende an den Hauspreisen fest: Erst wenn sie sich stabilisierten, könne es wieder aufwärts gehen. Erste, noch regional begrenzte, Tendenzen dazu sind bereits spürbar.
Schauen wir uns die deutschen Geldhäuser an: Die Deutsche Bank musste rund sieben und die Dresdner Bank gut 3 Mrd. Euro abschreiben. Etwa auf gleicher Höhe rangieren viele Landesbanken. Dennoch: Die Kurse stürzten – tiefer als die Gewinnschätzungen. Inzwischen führen hiesige Geldhäuser sowohl nach Dividendenrendite als auch auf Basis der (reduzierten) Gewinnprognosen die Top-Liste des Dax an. Eine Bank, deren Geschäft dicht am Epizentrum der Krise liegt, ist die Hypo Real Estate. Mit einem KGV (2009) von gerade einmal fünf ist sie der günstigste Dax-Wert. Eine spannende Story für ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 11/2008 (pdf, 282 kB), erschienen am 29.08.2008.
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