Gold - Darum können Sie jetzt wieder auf steigende Kurse setzen

Inhalt dieser Ausgabe:

Marktanalyse
Termine der Woche
Marktüberblick
Einzelwert-Analyse

Marktanalyse
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

die Befürchtungen der Anleger und die Reaktion auf die Aussagen Ben Bernankes im Hinblick auf die weitere Geldpolitik hielten wir für überzogen, weil wir davon ausgehen, dass die US-Notenbank Fed bei der Reduzierung ihrer Anleihekäufe ein sehr behutsames Tempo an den Tag legen wird.

Wir blieben längerfristig absolut bullish für den Aktienmarkt und erwarteten in der vorherigen Ausgabe des Geldanlage-Briefs auch kurzfristig eine Gegenbewegung. Diese hat es in der abgelaufenen Handelswoche gegeben. Der DAX konnte einen Wochengewinn von fast 2,2 Prozent erzielen.

Übertreibungen der Anleger

Doch in diesem Zeitraum gab es weitere heftige Kursverluste – in den Edelmetallen. Und auch hier sehen wir eine Übertreibung, die zu einer Gegenbewegung führen dürfte. Denn während die Anleger den Goldpreis aus Motiven kauften, die sich im Nachhinein als unbegründet herausstellten, erfolgen nun die Verkäufe möglicherweise erneut aus den falschen Gründen.

Gold stieg (unter anderem) aus Angst vor Inflation

Im Herbst 2011 erreichte der Goldpreis seine Höchststände. Weil die US-Notenbank die Zinsen auf null gesenkt hatte, fürchteten die meisten Anleger, gerade in den USA, eine anziehende Inflation. Tatsächlich zeigten sich jedoch seitdem eher deflationäre als inflationäre Tendenzen und genau dies führte schließlich dazu, dass diese übertriebene Rallye ihr Ende fand und es bis heute zu stark gefallenen Kursen kam.

Das Paradoxon

Der Einbruch des Goldpreises in den vergangenen Tagen wird derzeit damit begründet, dass die Fed ein Ende der Anleihekäufe in Aussicht gestellt hat. Damit sinken, so die Begründung der Analysten, die ohnehin nicht vorhandenen Inflationsrisiken weiter und das wiederum hätte zu den Verkäufen beim Gold geführt. Doch auch diese Argumentation könnte sich im Hinblick auf die Inflation und den Goldpreis als falsch herausstellen.

Inflation entsteht, wenn ...

Denn die Fed wird die Zinsen erst dann anheben, wenn die US Wirtschaft in einem ausreichend gesunden Maße wächst. Sollte das Wirtschaftswachstum weiter anziehen, wird sich auch der US-Arbeitsmarkt wieder verbessern. Damit würden wieder viel mehr Menschen mehr Geld haben, um zu konsumieren. Wenn wieder mehr konsumiert wird, dann werden gerade in der vom Binnenkonsum abhängigen US-Wirtschaft auch wieder die Preise steigen. Mit steigenden Preisen können auch wieder höhere Löhne bezahlt werden, und so weiter. Und genau das ist die Grundkonstellation, die zu einer Inflation führen kann.

Es hängt weiterhin von der Fed ab

Zwar wird die Fed versuchen entsprechend zu reagieren und die Zinsen anheben, aber die Gefahr ist groß, dass sie aufgrund der schwierigen Gesamtsituation dies relativ spät tun wird. Und somit ist die Wahrscheinlichkeit vergleichsweise hoch, dass wir in ein, zwei oder vielleicht drei Jahren doch einen erheblichen Anstieg der Inflation in den USA sehen werden.

Ausblick

Wenn also Inflation ein Grund für den Goldpreisanstieg war, müsste der Goldpreis irgendwann in nächster Zeit wieder anziehen. Die Frage ist nur, von welchem Niveau aus diese Gegenbewegung starten könnte. Mehr dazu im "Marktüberblick".

Die Beruhigungspillen, die jüngst von einigen Vertretern der diversen Notenbanken verteilt wurden, könnten die Volatilität nun (wie zuletzt von uns mehrfach geschildert) sowohl am Aktienmarkt als auch bei den Edelmetallen abnehmen lassen. Insbesondere, weil auch die Politik in die Sommerpause geht und von dieser Seite ebenfalls kursbewegende Faktoren ausbleiben. Hier möchten wir allerdings hinzufügen, dass in Deutschland im Herbst Wahlen anstehen. Es wird also zu entsprechendem "Wahlkampfgetöse" kommen, womit die Sommerpause kürzer als sonst ausfallen dürfte.

Auch dies könnte ein Grund für die vereinzelten, plötzlichen und nicht erklärbaren Kurssprünge sein, die wir für diese Zeit prognostiziert haben (siehe vorherige Ausgabe). Politische Börsen haben aber bekanntlich kurze Beine, weshalb sich die Bewegungen im Weiteren meist egalisieren und sich häufig als Fehlsignale herausstellen.

In der nun angelaufenen Handelswoche jedenfalls dürfte es zunächst noch spannend bleiben. Am Mittwoch und Freitag werden, wie zu jedem Monatsanfang üblich, die monatlichen US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Zudem präsentieren die Bank of England und die Europäische Zentralbank ihre Ergebnisse der jeweiligen Ratssitzungen. Wir erwarten hier zwar keine geldpolitischen Kursänderungen, abnehmende Volatilität ist aber in dieser Woche noch nicht zu erwarten.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus


Termine der Woche

(KW 27)


Montag, 01.07.2013

  • 09:55 - DE: Einkaufsmanagerindex Juni
  • 10:00 - EU: Einkaufsmanagerindex Eurozone Juni
  • 11:00 - EU: Vorabschätzung Inflation Eurozone Juni
  • 11:00 - EU: Arbeitslosigkeit Mai
  • 16:00 - US: ISM Index Juni
  • 16:00 - US: Bauausgaben Mai


Dienstag, 02.07.2013

  • 11:00 - EU: Erzeugerpreise Industrie Mai
  • 16:00 - US: Industrieaufträge Mai


Mittwoch, 03.07.2013

  • 09:55 - DE: Dienstleistungsindex Juni
  • 10:00 - EU: Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Eurozone Juni
  • 11:00 - EU: Einzelhandel Mai
  • 14:15 - US: ADP-Arbeitsmarktbericht Juni
  • 14:30 - US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
  • 14:30 - US: Handelsbilanz Mai
  • 16:00 - US: ISM Dienstleistungsindex Juni


Donnerstag, 04.07.2013

  • - US: Feiertag - Independence Day
  • - US: Nasdaq geschlossen
  • - US: New York Stock Exchange geschlossen
  • 11:00 - EU: BIP 1. Quartal
  • 13:00 - GB: BoE Sitzungsergebnis
  • 13:45 - EU: EZB Sitzungsergebnis


Freitag, 05.07.2013

  • 12:00 - DE: Auftragseingang Industrie Mai
  • 14:30 - US: Arbeitslosenquote Juni
  • 14:30 - US: Beschäftigte ex Agrar Juni
  • 14:30 - US: Stundenlöhne Juni
  • 14:30 - US: Wochenstunden Juni

Marktüberblick
von Sven Weisenhaus

DAX

Der DAX beendete den Montag der vergangenen Woche mit einem Verlust von 1,3 Prozent. Danach setzte eine Gegenbewegung ein, welche den Index bis zum Wochenschluss auf 7.959,22 Punkte hievte. Damit kam es trotz der anfänglichen Verluste noch zu einem Wochengewinn von 2,18 Prozent.

DAX - Verlauf der Vorwoche

Es gab zuletzt neue Allzeithochs und dann eine heftige Korrektur, welche den DAX zurück unter das ehemalige Allzeithoch führte (siehe folgender Chart). Damit stellte sich der Ausbruchsversuch aus heutiger Sicht als "false break" heraus. Aufgrund der aktuellen Kursgewinne fragt sich nun die Börsenwelt, ob die Korrektur bereits beendet ist oder sie sich nach der Gegenbewegung fortsetzen wird.

DAX Chartanalyse

Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass sich nun zunächst eine Seitwärtsphase etablieren wird, so wie sie in Sommermonaten üblich ist. Um mehr als eine Gegenbewegung scheint es sich also bei den aktuellen Kursanstiegen nicht zu handeln.

Nach dieser temporären Seitwärtsphase sehen wir aufgrund der Fibonacci-Marken weiteres Korrekturpotential. Bis zum Mindestkorrekturkursziel von 38,20-Pozent der vorangegangenen Aufwärtsbewegung hat der DAX noch Platz bis auf 7.548 Zähler.


S&P500

Weil der S&P500 bei seinem Rutsch aus dem Trend heraus exakt auf dem ehemaligen Allzeithoch aufsetzte, hatten wir eine Gegenbewegung nicht nur im DAX, sondern auch im S&P500 erwartet. In beiden Indizes hat diese nun stattgefunden.

S&P500 Chartanalyse

Zwar rutschte auch der US-Index zum Wochenbeginn noch etwas ab, doch letztlich bestätigte das ehemalige Allzeithoch seine unterstützende Funktion. Damit sieht es mehr und mehr danach aus, dass sich auch der zweite Teil unserer bisherigen Aussage bestätigt, wonach der Kurs im weiteren Verlauf zunächst seitwärts tendieren wird.


EUR/USD

Erneut hat die Marke von 1,30 EUR/USD ihre Anziehungskraft unter Beweis gestellt. Nachdem der Euro einen kleinen Ausbruchsversuch startete, fiel der Kurs nun exakt bis auf diese Marke zurück.

EUR/USD Chartanalyse

Der Kurs befindet sich damit wieder innerhalb der Seitwärtsrange (blaues Rechteck) zwischen 1,28 und 1,32, die wohl auch weiterhin Bestand haben wird.


Gold

Nur kurze Zeit konnte das 38,20-Prozent-Fibonacci-Retracement bei rund 1.283 USD dem Goldpreis Halt bieten. Der Kurs fiel recht schnell dynamisch weiter, kurzzeitig sogar bis unter 1.200 USD. Erst dort setzte die von uns schon etwas früher erwartete Gegenbewegung ein.

Gold Chartanalyse

Wir sehen in den jüngsten Kursverlusten eine Übertreibung. Zu schnell erfolgte der Kursrutsch, weshalb nun eine etwas länger anhaltende Konsolidierung folgen sollte. Gold dürfte nun sogar noch etwas weiter zulegen können und dann auf diesem Niveau eine Zeit lang seitwärts tendieren.
Genau wie es im Anschluss an stark steigende Kurse häufig zu Pausen im Aufwärtstrend kommt, wird gewöhnlich auch ein Abwärtstrend durch solche Phasen unterbrochen.

Unsere Konsolidierungs-Range für den Goldpreis lautete bislang auf 1.300 bis 1.500 USD, wobei wir aber längerfristig noch tiefere Kurse erwarteten. Die noch tieferen Kurse kamen früher als erwartet, weshalb man die Range wohl nun etwas nach unten anpassen muss. Doch Kurse von über 1.300 USD sind kurzfristig im Rahmen einer Gegenbewegung sehr wahrscheinlich.



Einzelwert-Analyse
von Sven Weisenhaus

C.A.T. Oil AG – Wettbewerbsvorteile spiegeln sich im Wachstum und im Aktienkurs wider


Kurzportrait

C.A.T. oil ist nach eigenen Angaben eines der ersten und führenden Ölfeld-Service-Unternehmen in Russland und der GUS. Das Unternehmen hat sich auf Dienstleistungen spezialisiert, die sowohl bei neuen als auch bei bestehenden Öl- und Gasformationen die Produktivität erheblich steigern. Der Konzern offeriert mit seinen rund 2.600 Mitarbeitern Dienstleistungen, mit denen die Lebensdauer von Öl- und Gasquellen verlängert und die Ausschöpfung optimiert werden kann.

Bereits Anfang der neunziger Jahre war die C.A.T. oil Gruppe eines der ersten westlichen Unternehmen, das die öl- und gasfördernde Industrie in Russland und den GUS-Staaten nach dem Ende der Sowjetunion mit spezialisierten Dienstleistungen unterstützt hat. Die daraus entstandenen, langjährig gewachsenen Kundenbeziehungen zu bedeutenden Öl- und Gasproduzenten in der Region begründen heute einen wichtigen Wettbewerbsvorteil des Unternehmens. Zu den Kunden zählt das Unternehmen unter anderen renommierte Gesellschaften wie LUKOIL, ROSNEFT, TNK-BP oder GAZPROM.


Geschäftsentwicklung

Im ersten Quartal 2013 konnten die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal um satte 31,3 Prozent von 75,3 auf 98,9 Mio. Euro gesteigert werden.
Das Bruttoergebnis vom Umsatz legte dabei sogar um 87,6 Prozent zu.
Das EBITDA legte von rund 14 auf glatt 24 Mio. Euro um 71,9 Prozent zu.
Noch stärker wuchs das Konzernergebnis, welches von 2,5 auf 7,2 Mio. Euro um ganze 187,5 Prozent anstieg.
Beim Ergebnis je Aktie bedeutet dies einen Anstieg von 0,051 auf 0,147 Euro (+188 Prozent).


Geschäftsplan

Die Bilanz der ersten drei Monate des Jahres zeichnet ein klares Bild: C.A.T. oil erzielte ein weiteres Rekordquartal und setzt den Trend, sowohl Ergebnis als auch Marktanteil deutlich zu steigern, konsequent fort.

2013 soll im Zeichen beschleunigten Wachstums stehen. Den Grundstein dafür wird ein Investitionsprogramm in Höhe von EUR 45 Millionen legen. Die Kapazitäten im Sidetracking und Fracturing sollen um rund 30 bzw. 10 Prozent ausgebaut werden.

Eine sehr gute Ausschreibungssaison 2013, das Rekordergebnis des ersten Quartals und eine hohe Nachfrage nach dem Leistungsangebot des Unternehmens bekräftigten einen sehr positiven Ausblick auf das Gesamtjahr 2013.

Der Auftragsbestand lag Ende Mai bei rund 400 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 38 Prozent gegenüber Ende Mai 2012. Im laufenden Geschäftsjahr sollen damit die Umsatzerlöse zwischen 405 und 425 Mio. Euro liegen (2012: 336,8 Mio. Euro). Dabei soll ein EBITDA von 95 bis 105 Mio. Euro erzielt werden (2012: 80 Mio. Euro).


Bewertung

Bei einer Aktienanzahl von 48,9 Mio. und einem aktuellen Aktienkurs von rund 12,1 Euro bringt das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von rund 592 Mio. Euro auf die Waage.

Das Ergebnis pro Aktie (EPS) lag im ersten Quartal 2013 0,147 Euro. Damit scheint es sehr wahrscheinlich, dass der Jahreswert für das Geschäftsjahr 2012 von 0,431 Euro (2011: 0,138 Euro) erneut deutlich übertroffen wird. Ein Wert von 0,74 Euro pro Aktie wird erwartet im Gesamtjahr 2013. Daraus errechnet sich ein aktuelles Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 16,4, was auf den ersten Blick nicht gerade günstig erscheint. Da das Gewinnwachstum jedoch sehr hoch ist, errechnet sich ein Kurs-Gewinnwachstums-Verhältnis (PEG) von lächerlich niedrigen 0,23.

Am 25.04.2013 beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat, der Hauptversammlung am 14.06.2013 vorzuschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,25 Euro je Aktie auszuschütten. Dies entspricht 58 Prozent des erzielten Gewinns 2012 und bedeutet eine Dividendenerhöhung um 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Anleger werden also am Geschäftserfolg und auch am Gewinnwachstum beteiligt, mit einer Dividendenrendite in Höhe von immerhin 2 Prozent.

Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) liegt für das Jahr 2012 bei moderaten 1,34.

Das Eigenkapital betrug zum Ende des 1. Quartals 2013 rund 255 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote ist mit 65,6 Prozent extrem solide.

Die liquiden Mittel belaufen sich auf etwas mehr als 34,8 Mio. Euro.

Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) liegt bei einem prognostizierten Umsatz von 405 Mio. Euro bei vorsichtig berechneten 1,45. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis ist aber wenig aussagekräftig, weil Aktionäre auf Gewinne abzielen. Der Umsatz sagt wenig über die Ertragskraft eines Unternehmens aus. Lediglich die Umsatzentwicklung wäre einen Blick wert. Lagen die Umsätze 2011noch bei nur 229 Mio. Euro, so könnten sie sich in diesem Jahr auf 425 Mio. Euro erhöhen, womit sie in nur 2 Jahren um 85 Prozent gestiegen wären.


Chartanalyse

Der Kursverlauf der Aktie ist ähnlich berauschend wie die Geschäftsentwicklung. Stand die Aktie Mitte April noch bei nur rund 7 Euro, so legte sie innerhalb von nur gut 2,5 Monaten bis heute auf über 12 Euro bzw. um mehr als 70 Prozent zu.

C.A.T. Oil legt um 70 Prozent zu in nur knapp 3 Monaten

Ist bei einem solchen Kursanstieg überhaupt noch Luft nach oben? Hier hilft ein Blick auf einen längerfristigen Chart. Im Jahre 2007 stand der Kurs schon einmal bei über 25 Euro, weshalb auch jetzt noch eine Kursverdopplung nötig wäre um dieses Niveau zu erreichen.

C.A.T. Oil könnte sich noch verdoppeln

Lange lief der Kurs nach einem dramatischen Absturz nur seitwärts. Doch dann beschleunigte sich die Aufwärtsbewegung und es kam zu einem wichtigen Ausbruch über die Marke von rund 9 Euro.
Wenn man sich nun für einen Kauf der Aktie entscheiden sollte, dann wäre eine Absicherung unterhalb dieser Marke sinnvoll.

Zwar könnte es durchaus noch im Rahmen der aktuellen Gesamtmarktschwäche zu einem Rückfall auf dieses Niveau kommen, im Idealfall würde sich dort aber nur der Ausbruch bestätigen und sich die Aufwärtsbewegung dann fortsetzen.

Defensive Anleger können einen solchen Rückfall abwarten, grundsätzlich bietet sich ein Kauf aber wegen der günstigen Bewertung auch jetzt schon an.


Alternative Investments

Auf diesen Basiswert gibt es leider nur gehebelte Knock-Out-Produkte. Wer also einen spekulativen Charakter hat, der kann auch gehebelt auf steigende Kurse setzen.

Anbieten könnte sich ein Zertifikat, welches eine Knock-Out-Schwelle unterhalb des Ausbruchsniveaus (9,19 Euro) hat. Hier könnte das Open-End-Turbo-Zertifikat von HSBC Trinkaus & Burkhardt mit der ISIN DE000TB55RK0 in Frage kommen. Die Knock-Out-Schwelle liegt derzeit bei 8,0285 Euro. Der Hebel beträgt 2,84.

Handeln Sie solche Wertpapiere aber nur, wenn Sie sich genau mit deren Funktionsweise auskennen, da hier ein hohes Verlustrisiko vorhanden ist – bis hin zum Totalverlust!


Fazit

Das Unternehmen tummelt sich in einem interessanten Markt, welcher über die nächsten Jahre trotz der Tendenz zu regenerativen Energien weiterhin stetiges Wachstum verspricht. Zudem erscheint das Geschäft wenig konjunkturabhängig.
Die Bewertung des Unternehmens ist angesichts des geplanten Wachstums fast lächerlich niedrig. Und charttechnisch ist gerade erst ein Ausbruch über einen wichtigen Widerstand erfolgt.
Es gibt also kaum Argumente, die gegen einen Kauf sprechen.


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