Ist die Korrektur bereits beendet?

Inhalt dieser Ausgabe:

Marktanalyse
Termine der Woche
Marktüberblick
Einzelwert-Analyse

Marktanalyse
von Sven Weisenhaus


Verehrte Leserinnen und Leser,

in der abgelaufenen Handelswoche drehte sich alles um den US-Arbeitsmarkt. Da die Notenbank Federal Reserve (Fed) die weitere Entwicklung ihrer Geldpolitik an die Entwicklung des Arbeitsmarktes geknüpft hat (mit einer Zielquote für die Arbeitslosigkeit von 6,5 Prozent), sahen die Anleger hier sehr genau hin.

Schlechte Vorzeichen für den offiziellen Arbeitsmarktbericht

Die ADP-Daten am Mittwoch wiesen bereits darauf hin, dass mit dem offiziellen Bericht vielleicht weniger neue Stellen als erwartet verkündet werden. Denn laut den Daten des ADP-Berichts wurden lediglich 135.000 Stellen geschaffen, statt der von Analysten erhofften 170.000 Stellen.

In das selbe Horn bliesen auch die Zahlen der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die am Donnerstag um 14.30 Uhr veröffentlicht wurden. Mit 346.000 wurden die Prognosen zwar recht exakt getroffen, die im Schnitt 345.000 vorhergesagt haben, im Mai wurden damit allerdings in Summe deutlich mehr Anträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt als im April.

Eigentlich sollte es ja am Arbeitsmarkt zu einer Frühjahrsbelebung kommen, die allerdings nach diesen Zahlen ausgeblieben ist.

Würde auch der offizielle Arbeitsmarktbericht enttäuschen?

Da in der Vergangenheit die Erstanträge häufig eine bessere Indikation für die US-Arbeitsmarktzahlen gewesen sind als der ADP-Bericht, aber beide Daten von der Tendenz her übereinstimmten, bestand eine realistische Möglichkeit, dass auch die offiziellen Arbeitsmarktzahlen schlechter ausfallen würden als erwartet.

Analysten gingen auch hier - genau wie schon beim ADP-Bericht - von ca. 170.000 neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft aus. Im Vormonat wurden 165.000 Stellen geschaffen.

Die Logik der Märkte

Obwohl natürlich viele neu geschaffene Stellen gut für die US-Wirtschaft sind, fürchtete man, dass eine Verbesserung auf dem US-Arbeitsmarkt die Fed dazu verleiten könnte, ihre offensive Geldpolitik früher zu straffen. Und so führten bislang gute Zahlen eher zu Kursverlusten, schlechte Zahlen hingegen zu Kurserholungen.

US-Arbeitsmarktbericht fiel uneinheitlich aus

Doch als am Freitag der offizielle US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wurde, wusste man zunächst überhaupt nicht, wie man reagieren sollte. Bereits im Vorfeld der Daten konnte der DAX vom Tagestief (8.033) aus gesehen rund 100 Punkte zulegen. Dabei handelte es sich aber zunächst nur um eine Gegenbewegung auf die vorangegangenen Kursverluste. Als dann die US-Arbeitsmarktdaten um 14:30 Uhr MEZ bekanntgegeben wurden, kam es zunächst nur zu einer Seitwärtsbewegung (siehe Rechteck im folgenden Chart).

DAX - Reaktion auf Daten zum US-Arbeitsmarkt

Weil zwar die Zahl der neu geschaffenen Stellen mit 175.000 sogar leicht die Erwartungen überstieg, aber die Arbeitslosenquote von 7,5 auf 7,6 Prozent zulegte, konnte man den offiziellen Arbeitsmarktbericht sowohl positiv (neue Stellen) als auch negativ werten (Arbeitslosenquote). Und somit wusste wohl der Markt zunächst rund 1,5 Stunden lang nicht, wie er die Daten nun interpretieren sollte. Erst ab ca. 16 Uhr stieg der DAX dann bis zum Handelsende um weitere 100 Punkte an.

Ausblick

Dass die US-Arbeitsmarktdaten für Schwung in die ein oder andere Richtung sorgen können, je nachdem wie sie ausfallen, hatten wir im Ausblick der vorherigen Ausgabe geschildert. Spannend dürfte nun im weiteren sein, wie stark die Aktienmärkte nun von den Daten noch profitieren können.

Beendet ist die an den Aktienmärkten begonnene Konsolidierung alleine aufgrund des aktuellen Kursanstiegs sicherlich noch nicht. Hierzu bedarf es weiterer Kursgewinne bis über die jüngsten Hochs, die angesichts der saisonal schwachen Phase jedoch zweifelhaft sind.

Da die EZB wie erwartet am vergangenen Donnerstag die Zinsen auf dem aktuellen Niveau beließ, ist auch von Seiten der Geldpolitik auf absehbare Zeit nicht mit kursstimulierenden Maßnahmen zu rechnen. Die Konsolidierung dürfte daher wie erwartet fortgesetzt werden.

Für einige Anleger dürfte die kommende Woche auch im Hinblick auf die jüngst massiven Kursverluste im Nikkei (rund 20 Prozent in knapp 2 Wochen) spannend werden. Einerseits werden aktuelle Daten zum japanischen BIP im 1. Quartal 2013 veröffentlicht, andererseits tagt die Bank of Japan. Am Ende der Sitzung könnten weitere geldpolitische Maßnahmen stehen, die zumindest im Nikkei wieder für stark steigende Kurse sorgen können.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus


Termine der Woche

(KW 24)


Montag, 10.06.2013

  • 01:50 - JP: BIP 1. Quartal
  • 06:00 - JP: Verbrauchervertrauen Mai
  • 08:00 - DE: Umsatz verarb. Gewerbe April


Dienstag, 11.06.2013

  • - JP: BoJ Ratssitzung
  • 16:00 - US: Großhandel April


Mittwoch, 12.06.2013

  • 08:00 - DE: Verbraucherpreise Mai
  • 08:00 - JP: BoJ Monatsbericht Juni
  • 11:00 - EU: Industrieproduktion April
  • 20:00 - US: Staatshaushalt Mai


Donnerstag, 13.06.2013

  • 08:00 - DE: Großhandelspreise Mai
  • 10:00 - EU: EZB Monatsbericht Juni
  • 14:30 - US: Einzelhandelsumsatz Mai
  • 14:30 - US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
  • 14:30 - US: Einfuhrpreise Mai
  • 14:30 - US: Ausfuhrpreise Mai
  • 16:00 - US: Lagerbestände April


Freitag, 14.06.2013

  • 11:00 - EU: Inflation Mai
  • 14:30 - US: Erzeugerpreisindex Mai
  • 15:15 - US: Industrieproduktion Mai
  • 15:15 - US: Kapazitätsauslastung Mai
  • 15:55 - US: Verbraucherstimmung Uni Michigan Juni

Marktüberblick
von Sven Weisenhaus


DAX

Der DAX vollzog am Freitag eine 180-Grad-Kehrtwende. Um ca. 12:30 Uhr notierte der Index noch mit 8.034,55 Punkten auf dem tiefsten Stand der Woche. Dann begann eine Gegenbewegung, die sich nach dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht in einen ausgewachsenen Aufwärtstrend wandelte. Am Ende standen Kursgewinne von im Hoch rund 250 Punkten und ein Wochenschlusskurs bei 8.254,68 Zählern.

DAX Wochenverlauf

Doch ist eine solche Gegenbewegung schon Grund genug, um nun wieder an weiter steigende Kurse zu glauben? Schließlich bleibt es auf Wochensicht bei einem Verlust von rund 100 Punkten bzw. 1,1 Prozent.

Wir gingen bislang von einer Seitwärtskonsolidierung auf hohem Niveau aus. Dabei hatten wir Kursverluste bis zum Allzeithoch einkalkuliert, "denn häufig werden Ausbrüche über derart markante Marken noch einmal getestet". Dort sollte es sich dann entscheiden, "ob es bei einer Seitwärtsbewegung bleibt oder es zu einer deutlicheren Korrektur kommt". So unsere Aussagen in der vorangegangenen Ausgabe des Geldanlage-Briefs.

Damit es zu seitwärts tendierenden Kursen kommen kann, müssen natürlich auf zunächst fallende Kurse steigende folgen. Beides haben wir nun mit dem Schlusskurs am Freitag gesehen. Im Rahmen der möglichen Seitwärtsrange, so wie wir sie in den vergangenen Ausgaben prognostiziert haben (blaues Rechteck im folgenden Chart) und an die sich der DAX bislang recht ordentlich hält, hätte der DAX sogar noch weitere Luft nach oben.

DAX - wiederholt sich die Vergangenheit?

Das leichte Überschießen der Kurse unter das Rechteck bzw. das ehemalige Allzeithoch ist charttechnisch nicht problematisch zu werten. Da es auf Schlusskursbasis zu Kursen oberhalb der Marke gekommen ist, gilt der Test als bestanden.

Unsere bisherige Empfehlung, neue Long-Positionen nur langfristig einzugehen und gleichzeitig aber auch auf Short-Positionen zu verzichten, stellt sich weiterhin als goldrichtig heraus. Sie bleibt damit auch weiterhin die sinnvollste Strategie für die kommenden Tage.


S&P500

Auch der S&P500 hält sich mit Bravour an unsere charttechnische Marken. In der vorangegangen Ausgabe hatten wir die Rückkehr des US-Index in den Trendkanal (siehe folgender Chart) für nachhaltig erklärt. Damit wurde auch das beschriebene Erreichen der unteren Begrenzung des Trendkanals sehr wahrscheinlich, "wo sich in Verbindung mit der Unterstützung bei 1.597,35 Punkten eine Kreuzunterstützung bildet – ein optimales Kursziel".

S&P500 Chartanalyse

Mit Blick auf den Chart hätte man keine bessere Prognose formulieren können. Der Kurs hielt sich absolut exakt an die genannten Marken und drehte an der Kreuzunterstützung wieder nach oben ab.

Auch die Empfehlung, im Bereich der unteren Trendkanalbegrenzung eine erste Long-Position zurückkaufen, hat sich für Sie (falls Sie uns gefolgt sind) sogar in bare Münze ausgezahlt. (Für einen kostenlosen Börsendienst sicher nicht schlecht).

Im Rahmen des Trendkanals kann sich der Kurs nun frei bewegen. Die Aussagen zum weiteren Verlauf bleiben unverändert: "Darüber hinaus bleibt es wahrscheinlich, dass es in den Monaten Juni/Juli in einer Art Sommerpause zu seitwärts bzw. leicht abwärts tendierenden Kursen kommt." Der Kurs könnte noch eine Zeit lang innerhalb des Trendkanals hin und her pendeln und dann seitwärts aus dem Trend heraus tendieren.

Kommt es zu einer sich etablierenden Seitwärtsphase, so bleibt es auch bei dem zweiten Teil unserer Empfehlung: Dann können Sie immer wieder am Tief nachkaufen und die Position in die steigenden Kursen im Gewinn veräußern.
Längerfristig halten würden wir solche Long-Positionen aktuell noch nicht, weil saisonal betrachtet eine deutlichere Korrektur im Herbst erst noch kommt. Man wird also voraussichtlich noch einmal zu deutlich tieferen Kursen einkaufen können.


EUR/USD

Beim EUR/USD ist es nun spannend. Die Seitwärtsbewegung, bei der es zu einem Pendeln um die Marke von 1,30 US-Dollar kommen sollte, wird wohl nur fortgesetzt, wenn die Kurse sehr bald wieder ein wenig fallen. Denn aktuell sind sie leicht nach oben hin ausgebrochen.

EUR/USD Chartanalyse

Nachhaltig ist dieser Ausbruch noch nicht und weiterhin gilt daher die Makre von 1,30 US-Dollar als Anziehungspunkt. Diese Marke bleibt somit Dreh- und Angelpunkt, "solange sich nicht grundlegende Dinge ändern. Eine erneute Verschärfung der Schuldenkrise in Europa könnte ein solches Event sein oder eine deutliche Besserung der europäischen Konjunkturdaten, die es aber wohl erst im zweiten Halbjahr 2013 geben wird."

Am Donnerstag hat die europäische Zentralbank verkündet, der Aufschwung im zweiten Halbjahr dürfte gedämpfter ausfallen als erwartet. Demnach wäre der jüngste Anstieg des Euros unbegründet. Zwischen ca. 1,28 und 1,32 US-Dollar (blaues Rechteck) sollte es also weitergehen. Diese Range zu traden, so wie wir es zuletzt als sinnvoll erachtet haben, dürfte sich weiterhin auszahlen, auch wenn man nun etwas vorsichtig sein muss, angesichts des jüngsten Ausbruchsversuchs.


Gold

Deutlich weniger spannend ist die Situation beim Goldpreis. Das 38,20-Prozent-Fibonacci-Retracement stellt weiterhin kurzfristig den Deckel für den Goldpreis dar.

Gold Chartanalyse

Aber auch nach unten hin hat sich nichts geändert. Solange die Marke von 1.321,22 USD hält, steht die Börsenampel für Gold auf Gelb. Erst darunter gilt unser Kursziel bei 1.283 USD als aktiviert.

Nach einem Doppelboden, den wir zuletzt noch für möglich hielten, sieht es inzwischen nicht mehr aus. Dennoch ist, wenn auch auf anderem Wege, noch eine stärkere Gegenbewegung nach oben möglich. Unsere vorübergehende Konsolidierungs-Range für den Goldpreis lautet daher weiterhin 1.300 bis 1.500 US-Dollar, wobei wir aber längerfristig weiter fallende Kurse sehen.



Einzelwert-Analyse
von Sven Weisenhaus

IVU Traffic Technologies AG – Der Ausbruchskandidat


Nach Schätzungen der OECD werden bis zum Jahr 2030 werden 11 Billionen US-Dollar benötigt, um die globale Infrastruktur an das wachsende Mobilitätsbedürfnis der Menschheit anzupassen. Im Rahmen des Weltverkehrsforums erklärte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, dass der Investitionsbedarf in den Schienenverkehr, Flughäfen und die Schifffahrt alleine in Deutschland aktuell rund 14 Mrd. € beträgt.

Unternehmen, die durch intelligente, kostengünstige und kreative Lösungen die globale Infrastruktur der Zukunft mitgestalten werden, dürften hiervon profitieren.


Kurzportrait

Die IVU Traffic Technologies AG mit Sitz in Berlin könnte ein solches Unternehmen sein, denn es sorgt nach eigenen Angaben seit über 30 Jahren mit rund 300 Ingenieuren unter anderem für einen pünktlichen und zuverlässigen Verkehr in den großen Metropolen der Welt.
Auf Basis der Standardprodukte der IVU.suite entwickelt die IVU maßgeschneiderte IT-Lösungen für den öffentlichen Personen- und Güterverkehr und die Transportlogistik.
Systeme der IVU planen, optimieren und steuern den Einsatz von Fahrzeugflotten und Mitarbeitern, unterstützen bei der Standortwahl und sorgen dafür, dass Wahlergebnisse richtig ermittelt werden. Produkte der IVU sind bei über 500 Kunden weltweit im Einsatz.


Geschäftsentwicklung

Am 31. Mai veröffentlichte das Unternehmen seine jüngsten Zahlen. Im 1. Quartal 2013 konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal (1. Quartal 2012) um 421.000 Euro bzw. 5,3 Prozent auf 8,3 Mio. Euro gesteigert werden.
Zeitgleich reduzierte sich der Konzernfehlbetrag von 679.000 auf 658.000 Euro.
Das Ergebnis je Aktie lag bei -0,04 Euro.
Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich im selben Zeitraum von 352 auf 381 (+ 8 Prozent). Aus unserer Sicht ein Zeichen für die vorangetriebene Expansion des Unternehmens im Ausland.


Geschäftsplan

Das erste Quartal entspricht laut Quartalsbericht dem für die IVU typischem saisonalem Geschäftsverlauf. Die für 2013 gesetzten Ziele sollen erreicht werden.
Insbesondere aufgrund eines hohen Auftragsbestandes, der mit rund 40 Mio. Euro zum 30.04.2013 bereits 90 Prozent des geplanten Jahresumsatzes für das laufende Geschäftsjahr abdeckt, ist man optimistisch, die selbstgesteckten Ziele zu erreichen.
Angepeilt wird für 2013 ein Umsatz von 45 Mio. Euro und ein Rohergebnis von 33 Mio. Euro.


Bewertung

Die Marktkapitalisierung beträgt rund 28,5 Mio. Euro – bei aktuell 17,719 Mio. ausstehenden Aktien und einem Kurs von 1,61 Euro.

IVU ist in einer finanziell starken Position. Das Unternehmen verfügt mit 5,1 Mio. Euro über einen sehr ordentlichen Bestand an liquiden Mitteln.

Das Eigenkapital beträgt 28,932 Mio. Euro. Bei einer Bilanzsumme von 47,237 Mio. Euro liegt die Eigenkapitalquote bei recht hohen 61 Prozent. Kleines Manko ist hierbei allerdings der hohe Goodwill, der mit gut 11 Millionen Euro fast 40 Prozent des ausgewiesenen Eigenkapitals ausmacht.

Beim Ergebnis pro Aktie (EPS) kann man auf Jahressicht mit 0,16 Euro rechnen. Damit würde sich ein moderates Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 10 errechnen, was für ein derart solches Unternehmen mit Wachstumspotential und hohem Auftragsbestand sicher nicht zu teuer ist.

Ein Kurs-Gewinnwachstums-Verhältnis (PEG) lässt sich derzeit nicht berechnen, weil das Unternehmen keine längerfristigen Prognosen zum Gewinn abgegeben hat.

Eine Dividende wurde und wird bislang nicht ausgeschüttet. Daraus resultiert natürlich, dass man mit dieser Aktie auch keine Dividendenrendite erzielen kann. Wir setzen bei diesem Unternehmen aber auch eher auf einen Ausbruch der Aktie und damit auf Kursgewinne statt Dividendengewinne.

Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) liegt beim angestrebten Umsatz von 45 Mio. Euro und einer aktuellen Marktkapitalisierung von 28,5 Mio. Euro bei günstigen 0,63.
Ein Kurs-Umsatz-Verhältnis ist allerdings wenig aussagekräftig, weil Aktionäre auf Gewinne abzielen. Der Umsatz sagt wenig über die Ertragskraft eines Unternehmens aus. Lediglich die Umsatzentwicklung ist einen Blick wert und hier liegen seit Jahren stetige Umsatzsteigerungen vor (zuletzt ein 5-prozentiger Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresquartal).


Chartanalyse

Im Prinzip hängt der Kurs quasi seit eh und je (im Chart zu sehen der Zeitraum von 2002 bis heute) zwischen 0,50 und 2,00 Euro fest. Aktuell tendiert er zum oberen Ende hin.

IVU Traffic Chartanalyse

Sollte es hier zu einem Ausbruch über 2,00 Euro kommen, würden wir auf den dann fahrenden Zug aufspringen und auf einen nachhaltigen Anstieg setzen. Alternativ kann man natürlich auch für defensivere Anleger auf einen Rutsch bis 1,10 Euro warten und dort versuchen die Range bis auf 2,00 Euro auszunutzen.

Charttechnisch gibt es also bei diesem Wert sowohl Ansätze für Trader als auch für langfristige Investoren.


Fazit

Martin Müller-Elschner, Vorsitzender des Vorstands, hat im Berichtszeitraum 2.765 IVU-Aktien erworben und verfügt zum 31.3.2013 über 94.565 IVU-Aktien.
Das Unternehmen befindet sich insgesamt sogar zu 28 Prozent in den Händen der Unternehmensleitung, so dass man den Lenkern ein hohes Interesse an weiteren Kurssteigerungen unterstellen kann, was aus Aktionärssicht immer sehr positiv gewertet werden kann.

Abgesehen davon dürfte auch die Geschäftsentwicklung irgendwann dazu führen, dass der Kurs in neue Dimensionen vordringt. Seien Sie früh genug mit an Bord!


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