EZB-Zinssenkung +++ Chart-Check: Gold, Silber, Öl +++ MorphoSys - Biotech erlebt zweiten Frühling

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Marktanalyse - Welchen Zweck verfolgt die EZB mit ihrer jüngsten Zinssenkung wirklich?
  2. Chart-Check - Chartanalyse der wichtigsten Märkte (im DAF-Interview)
  3. Konjunktur-Radar - Dahin steuert die US-Wirtschaft
  4. Termine der Woche
  5. Einzelwert-Analyse - Morphosys – Biotech-Aktien erleben zweiten Frühling

 

›› Marktanalyse
- Welchen Zweck verfolgt die EZB mit ihrer jüngsten Zinssenkung wirklich?

von Sven Weisenhaus


Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefwenn man hier in Deutschland über die offiziell angegebenen Inflationsraten diskutiert, dann fällt sehr oft das Argument, diese seien viel zu gering angegeben (Stichwort: „Teuro“). Doch in Europa weckte eine zuletzt sehr niedrige Inflation hingegen sogar Zweifel an der konjunkturellen Erholung, insbesondere in den südeuropäischen Krisenländern.

Inflation in Europa sinkt auf bedenkliches Niveau

Anlass dazu gaben die Oktoberzahlen für den Euroraum. Mit 0,7 Prozent wurde die niedrigste Inflation seit vier Jahren gemessen (wir berichteten bereits vor einer Woche darüber im Konjunktur-Radar und in der Chartanalyse zum Euro).

EZB reagierte auf Risiken einer Deflation

An den Märkten waren daher die Erwartungen gestiegen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins, der sich schon auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent befand, noch einmal senken könnte. Und tatsächlich reagierte die Notenbank am vergangenen Donnerstag auf das gestiegene Risiko einer deflationären Entwicklung wie in Japan mit einer Leitzinssenkung auf 0,25 Prozent.

Welchen Zweck verfolgt die EZB mit der Zinssenkung wirklich?

Fraglich ist, ob eine weitere Zinssenkung nahe der Nulllinie überhaupt eine Wirkung gegen deflationäre Tendenzen haben kann. Denkbar wären auch andere, gezieltere Maßnahmen gewesen, um der Gefahr eines japanischen Stillstands zu entgegnen. Dass sich die Notenbank für einen Zinsschritt entschieden hat, ist in jedem Fall ein sehr klares Signal an die Märkte. Doch welche Botschaft wollte die Notenbank wirklich damit senden?

Wollte die EZB einen weiteren Anstieg des Euro verhindern?

Ist es wirklich „nur“ der Kampf gegen eine drohende Deflation? Oder könnte auch der Anstieg im Euro die EZB zu diesem Schritt bewegt haben?

In den vorangegangenen Ausgaben des Geldanlage-Briefs konnten Sie in der Chartanalyse zum Euro immer wieder (siehe z. B. hier) folgende Sätze lesen:
Ein schneller, weiterer Anstieg des Euros gegenüber dem US-Dollar ist weiterhin nicht zu erwarten. Zumal auch die Europäische Zentralbank EZB vor dem Hintergrund der Eurokrise definitiv kein Interesse an einer schnellen Aufwertung der heimischen Währung. Dies würde die Exporte und damit die wirtschaftliche Erholung Europas belasten.

Wenn es das Ziel der EZB war die eigene Währung durch die Zinssenkung zu schwächen, dann wurde es erreicht. Denn schon im Vorfeld schlugen sich die Diskussionen um eine Zinssenkung der EZB auf den Euro nieder, der bereits in der vorangegangenen Handelswoche unter Druck geraten war (wir berichteten bereits). Die tatsächliche Zinssenkung verstärkte den Abwärtsdruck noch einmal. Der Euro brach am Donnerstag nach Bekanntgabe der EZB-Entscheidung zum US-Dollar von über 1,35 auf nur noch 1,33 US-Dollar ein.

Gegenmaßnahme zum baldigen Start des „Tapering“ in den USA?

Andererseits könnte der Schritt der EZB gegebenenfalls auch bereits eine Maßnahme sein, um den zum Teil ungewissen Auswirkungen des Taperings in den USA, welches die US-Notenbank im Dezember starten könnte, entgegenzuwirken.

Möglicherweise haben aber auch die drei Argumente gemeinsam (Deflationsgefahr, Euroanstieg und Tapering) zu diesem Zinsschritt geführt.

Mit dem Geldanlage-Brief waren Sie wieder rechtzeitig informiert

In jedem Fall hatten wir in der Geldanlage-Brief-Ausgabe vom vergangenen Montag auf diesen möglichen Schritt hingewiesen, als wir zur Chartanalyse des EUR/USD-Währungspaares schrieben:
"Die Inflation ist in Europa inzwischen auf nur noch 0,7 Prozent gefallen. Der gesunkene Ölpreis könnte die Rate sogar noch weiter drücken. Die EZB könnte genötigt sein, eine mögliche Deflation zu bekämpfen. Bereits in dieser Woche tagt der EZB-Rat wieder und vielleicht werden hier sogar neue geldpolitische Maßnahmen verkündet. In diesem Fall würde der Euro noch stärker unter Druck geraten."

Ein zweites Thema beherrschte die Märkte vergangene Woche

Neben der Zinsentscheidung der EZB gab es noch ein zweites Thema, welches in der vergangenen Woche für ordentliche Bewegung an den Märkten sorgte. Überraschend starke Daten vom US-Arbeitsmarkt haben am Freitag zu Gewinnen an den Aktienmärkten geführt.

Mit 204.000 neugeschaffenen Stellen im Oktober wurden die Konsenserwartungen von nur 125.000 neuen Jobs deutlich geschlagen. Zusätzlich wurden die beiden Vormonate um insgesamt 60.000 nach oben korrigiert.

Merkwürdige Marktreaktion?

Es ist schon merkwürdig, wie sich der Markt plötzlich genau gegenteilig verhält. Bislang sahen die Börsianer in positiven US-Arbeitsmarktdaten immer das Risiko, die Notenbank Fed könnte mit dem Tapering, also der Reduzierung der Anleihekäufe, frühzeitig beginnen. Nun schien ein Umdenken stattzufinden. Die Aktienmärkte stiegen, nach einem kurzen Knick nach unten, kräftig an.

Wenn nun tatsächlich ein Umdenken bei den Marktteilnehmern stattfindet und die Angst vor einem Ende der Liquiditätsflut der Erkenntnis weicht, dass positive Konjunkturdaten langfristig besser ist als ein auf Liquidität gebauter Aufwärtstrend, dann könnte dies die Märkte zukünftig trotz bereits reifer Aufwärtstrends weiter befeuern.

Oder reagierte der Markt doch wie gewohnt?

Vielleicht haben die Märkte aber auch gefeiert, dass trotz hoher Anzahl neuer Stellen die Arbeitslosenquote von 7,2 auf wieder 7,3 Prozent angestiegen ist. Denn die US-Notenbank beachtet primär die Quote und erst dann das Stellenwachstum. Dann wäre die Marktreaktion wieder verständlich und alles wie gehabt.

Allerdings könnte die Quote könnte vom „Shutdown“ in den USA beeinflusst und der Anstieg damit nur temporärer Natur gewesen sein. Dann würden die Märkte in einem Monat, wenn der Arbeitsmarktbericht für November erscheint und die Quote erneut sinkt, wieder fallen. Stellt sich nur die Frage, von welchem Niveau aus. Es bleibt also irre spannend an der Börse.

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Ich wünsche Ihnen viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Chart-Check
- Chartanalyse der wichtigsten Märkte (im DAF-Interview)

von Geldanlage-Brief-Team

Gewöhnlich erhalten Sie hier an dieser Stelle eine charttechnische Analyse zum DAX, zum S&P500, zum Wechselkurs EUR/USD und zum Goldpreis.
Ihr Chefredakteur des Geldanlage-Briefs, Sven Weisenhaus, hat am Mittwoch wieder ein Experten-Interview für das Deutsche Anleger Fernsehen DAF geben. In der Sendung „Rohstoff-Monitor“ ging es, passend zum Namen, um die Rohstoffe Gold, Silber und Öl.
Statt dem üblichen Marktüberblick (bzw. Chart-Check) erhalten Sie daher dieses Mal die Wiedergabe des Interviews.


Frage 1:
Herr Weisenhaus, allein in diesem Jahr ist der Wert des Goldpreises um 20 Prozent gesunken. Die Analysten der US-Großbank Goldman Sachs haben schon eine düstere Prognose aufgestellt: Bis Ende 2014 werde der Preis auf etwa 1050 Dollar sinken. Teilen Sie diese negativen Aussichten?

Ja, ich kann diese bärische Prognose durchaus teilen. Die fundamentale Entwicklung spricht einfach dafür.

Argumente, die ehemals den Goldpreis angetrieben haben, haben sich aus heutiger Sicht umgekehrt. Die steigende Staatsverschuldung wird kaum noch thematisiert, es hat wieder ein Gewöhnungseffekt eingesetzt, die starke Liquiditätsflut der Notenbanken wird zumindest in den USA bald ganz sicher reduziert und die Inflationsraten sind zum Teil auf bedenkliche Niveaus gesunken, anstatt, wie zuvor vielfach erwartet, anzusteigen.

In Europa ist die Verbraucherpreisinflation zuletzt auf jährlich 0,7 Prozent zurückgegangen. Und diese Entwicklung ist auch klar. Durch die rezessive Entwicklung in den Südländern und der hohen Arbeitslosigkeit lassen sich einfach keine Preiserhöhungen durchsetzen. Die geringe Nachfrage führt stattdessen sogar dazu, dass die Preise gesenkt werden müssen, um noch Käufer anzulocken.

Und was das Tapering der US-Notenbank angeht, so stehen wir ja erst am Anfang eines lang anhaltenden Prozesses, der noch sehr lange Druck auf den Goldpreis ausüben könnte. Warum sollte es da nicht in den kommenden 12 oder 13 Monaten auch mal Preise von 1.050 USD geben?!


Frage 2:
Was verrät die Charttechnik?

Ja, auch charttechnisch gibt es besonders im kurzfristigen Bereich durchaus Gründe um skeptisch zu werden bzw. fallende Kurse zu sehen.

Im Goldpreis hatte sich seit September ein bullischer Keil entwickelt. Bullischer Keil bedeutet, dass sich der Kurs abwärts bewegte und dabei die auf- und Abwärtsbewegungen kleiner werden. Um das zu veranschaulichen, habe ich einen Chart mitgebracht, in dem dieser Keil mit blauen Trendlinien markiert ist.

Gold - Chartanalyse

Vor ca. 3 Wochen, am 16. Oktober, habe ich im vorangegangenen Interview bereist diese bullische Keilformationen präsentiert und erklärt, dass gemäß der Erwartung aus dieser Formation der Kurs nach oben hin ausbrechen wird.

Ich habe im Chart den Zeitpunkt des letzten Interviews hier im DAF vom 16. Oktober mit einer blauen senkrechten Linie und einem blauen Kreis markiert. Dadurch sieht man sehr schön, wie der Kurs tatsächlich bereits kurze Zeit später der Prognose gefolgt ist und damit der bullischen Keil idealtypisch nach oben hin aufgelöst wurde.
Soweit, so gut. Durch den Ausbruch war die Lage erst einmal klar bullisch einzuschätzen. Jetzt kommt leider das große ABER:

Gewöhnlich sollte der Kurs nach einem solchen Ausbruch aus einer derartigen bullischen Keilformation bis an den Anfang der Formation steigen können. Beim Goldpreis hätte dies ein Potential von 1.433 USD bedeutet. Der Kurs drehte aber bereits am Widerstand bei 1.360 USD nach unten. Dass der Goldpreis bislang nicht sein volles Potential ausnutzen konnte, zeigt eine Kursschwäche an und ist nun leider bärisch zu werten.

Es ist aber noch nicht Hopfen und Malz verloren und dazu habe ich Ihnen einen zweiten Chart mitgebracht. Darin sind die Fibonacci-Marken auf die Aufwärtsbewegung seit dem Tief im Oktober gelegt.

Gold - Fibonacci-Kursmarken

Und bei diesen Marken spielen nun folgende Regeln: Solange sich der Goldpreis über 1.293 USD halten kann, ist alles noch im grünen Bereich. Dann es kann durchaus noch sein, dass Gold den Anstieg auf 1.433 USD noch schafft. Erst wenn der Kurs unter 1.293 USD fällt hat er mehr als 61,80-Prozent der vorangegangenen Aufwärtsbewegung wieder korrigiert und damit gilt dieser kleine Aufwärtstrend als beendet. So lauten die Regeln der Fibonacci-Marken.

Aktuell hält sich der Kurs exakt an der 50%-Fibonacci-Marke auf, was zusätzlich die Relevanz dieser charttechnischen Methode belegt.

Wenn der Kurs die 50% bzw. 1.306 USD unterschreitet, gehe ich allerdings bereits davon aus, dass er auch die 61,80-Prozent-Marke auch nach unten bricht und dann ist das schöne bullische Signal, welches durch den Keilbruch entstanden war, endgültig Geschichte. Und dann könnte auch wieder die Prognose von Goldman-Sachs, die Sie angesprochen haben, realistisch werden.

Ich gehe auch davon aus, dass dies so kommen wird.


Frage 3:
Der Silberpreis bewegt sich seit fast zwei Monaten in einer Tradingrange von drei Dollar. Gibt es denn Anzeichen für einen bevorstehenden Ausbruch aus dieser Tradingrange?

Nein, dafür gibt es keine Anzeichen. Und dies ist mir auch sehr Recht. Denn meinen Lesern in unserem kostenlosen Newsletter „Geldanlage-Brief“ gebe ich seit Wochen mit auf den Weg, dass ich sowohl bei Gold als auch bei Silber nur von Seitwärtsbewegungen ausgehe.

Bei Gold sollte die Range zwischen 1.180 und 1.433 USD liegen. Bei Silber hatte ich die Range mit 20 bis 26 USD angegeben. Bislang sind wir damit sehr gut gefahren.

Silber - Chartanalyse

In dem Silberchart, den ich Ihnen mitgebracht habe, ist diese Range unten rechts mit einem blauen Rechteck markiert.

Ich fürchte allerdings, dass man diese Kursspannen, sowohl bei Gold als auch bei Silber, bald leicht nach unten hin anpassen muss. Einen Ausbruch sehe ich also eher auf der Unterseite.


Frage 4:
Zuletzt war immer mal wieder vom "fallenden Ölpreis" zu lesen. Wie könnte es nun weitergehen? Welchen Trend sehen wir?

Zum Ölpreis wurde ich hier im DAF lange nicht mehr gefragt. Ich habe aber mal nachgesehen: Am 14. August wurde ich zuletzt zur Charttechnik bei Öl gefragt und ich habe Ihnen den Chart von damals mitgebracht.

Brent - Chartanalyse von August 2013

Genau wie bei Silber und Gold heute, hatte ich damals beim Ölpreis eine Seitwärtsbewegung erwartet. Die Nordseesorte Brent, die im Chart zu sehen ist, sollte sich zwischen 120 und knapp unter 100 US-Dollar bewegen.

Betrachtet man den aktuellen Chart, dann lag ich mit dieser Einschätzung sicher nicht ganz schlecht.

Brent Oil - Chartanalyse aktuell

Ich habe in dem aktuellen Chart mit einer blauen senkrechten Linie den Zeitpunkt des vergangenen Interviews vom 14. August markiert. Mit einem hellen Rechteck ist die wesentliche Range seit 2012 und mit dem dunkel blauen Rechteck die von mir prognostizierte Range eingezeichnet.

Wenn man nun also von „fallenden Ölpreisen“ liest, hört oder spricht, dann geschieht dies alles auf hohem Niveau – und vor allem alles innerhalb dieser Range. Der Ölpreis könnte durchaus noch langsam weiter in Richtung 100 USD-Marke fallen.

Das Interview wurde bereits ausgestrahlt. Sie können es sich jederzeit HIER ansehen.

P.S.: Auf unserer Facebook-Seite des Geldanlage-Briefs hatten wir unsere Leser übrigens bereits am Mittwoch über das Interview informiert und den Link dazu gepostet, so dass sie es bereits vor der Ausstrahlung im DAF-Fernsehen schon im Internet anschauen konnten.

 



›› Konjunktur-Radar
- Dahin steuert die US-Wirtschaft

von Sven Weisenhaus


Eine Nachricht aus der vergangenen Woche war zwar nicht ganz uninteressant, aber für die Märkte bei weitem nicht so wichtig wie der US-Arbeitsmarktbericht, über den wir bereits eingangs in der „Marktanalyse“ berichtet haben:

US-Wirtschaft wuchs im 3. Quartal um 2,8 Prozent

Das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt ist nach erster offizieller Schätzung im dritten Quartal um 2,8 % gestiegen. Erwartet wurde nur ein Anstieg im Bereich von 1,9 bis 2,4 Prozent. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei 2,5 Prozent gelegen.

Diese Nachricht war für die Märkte so wenig wichtig, weil an der Börse nichts so alt ist wie die Nachrichten von gestern. Und die BIP-Zahlen betreffen das 3. Quartal, welches bereits Ende September endete und damit schon über einen Monat zurückliegt.

Mehr Aufträge werden zu höherer Produktion führen

In der vorangegangenen Ausgabe des Geldanlage-Briefs berichten wir über einen Anstieg der US-amerikanischen Industrieproduktion im September um 0,6 Prozent. Fast noch erfreulicher als dieses Plus waren die neuen Daten zu den US-Auftragseingängen. Die Aufträge sind im September um 1,7 Prozent gestiegen, nachdem sie im August um -0,1 Prozent zurückgegangen waren.

US-amerikanische Industrieaufträge
(Quelle: Markt-Daten.de) US-amerikanische Industrieaufträge

Noch erfreulicher sind diese Daten deshalb, weil im Produktionsprozess der Auftragseingang vor der Produktion steht. Entsprechend dürfte durch die höheren Aufträge im September auch die zukünftige US-Industrieproduktion weiter zulegen.

Positiver Dienstleistungsindex reiht sich nahtlos ein

Der ISM Dienstleistungsindex ("ISM Non-Manufacturing Index") aus den USA für Oktober 2013 ist 54,4 auf 55,4 Prozent gestiegen.

ISM Non-Manufacturing Index
(Quelle: Markt-Daten.de) ISM Non-Manufacturing Index

Damit fügt er sich in die Reihe positiver Einkaufsmanagerdaten, über die wir vor einer Woche im Geldanlage-Brief und auch auf unserer Facebook-Seite berichteten, nahtlos ein.

Weitere Hinweise auf das Tapering der Fed ab Dezember

Sowohl die gestiegenen Auftragseingänge der Industrie als auch der Dienstleistungsindex sind weitere Hinweise auf das „Tapering“ der US-Notenbank im Dezember. Entsprechend belastet zeigten sich die Aktienmärkte kurzzeitig.

Steigende Frühindikatoren deuten auf anhaltendes US-Wirtschaftswachstum

Und auch die US-amerikanischen Frühindikatoren (Conference Board Leading Economic Index) deuten in die gleiche Richtung. Sie sind im September um 0,7 Prozent auf 97,1 (2004 = 100) gestiegen. Bereits im Vormonat August war ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent verzeichnet worden, nach einem Plus von 0,4 Prozent im Juli.

Frühindikatoren des Conference Boards
(Quelle: Markt-Daten.de) Frühindikatoren des Conference Boards

Die Frühindikatoren spiegeln den Ausblick für die US-Wirtschaft in den kommenden 3 bis 6 Monaten wider. Der Konjunktur-Sammelindex setzt sich aus 10 Indikatoren zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Neuaufträge in der Industrie, das Verbrauchervertrauen, die Baugenehmigungen und das Geldangebot sowie die Aktienkursentwicklung.

Ein weiteres Indiz für eine sich fortsetzende Erholung der US-Wirtschaft und damit der Möglichkeit, dass die US-Notenbank bereits im Dezember die Liquiditätsschleusen ein wenig zudreht.

Ein Informationsvorsprung kann an der Börse über Gewinn oder Verlust entscheiden!

Unseren „Followern“ auf Facebook berichten wir übrigens zeitnah über die Wirtschaftsdaten aus den USA. Schon am Dienstag erhielten die Leser Informationen zu den US-Auftragseingängen und dem ISM Dienstleistungsindex. Am Mittwoch schrieben wir über die Frühindikatoren, am Donnerstag bereits über die Zinssenkung der EZB und am Freitag über die Entwicklung des US-BIP im 3. Quartal. Ebenso wiesen wir am Freitag vor Veröffentlichung noch einmal auf die Wichtigkeit des US-Arbeitsmarktberichtes hin.

Ein Informationsvorsprung kann an der Börse über Gewinn oder Verlust entscheidend sein! Werden auch Sie unser Facebook-Fan!

Und wenn Sie neben den US-Daten auch wissen möchten, wie sich die Wirtschaft in Deutschland und Europa entwickelt, und ob dadurch die Trends im DAX, MDAX, SDAX, TecDAX und EuroStoxx in die richtige Richtung laufen, dann erfahren Sie dies im neuen Börsendienst „Geldanlage Premium Depot“. Sie können sich HIER zu einem kostenlosen Probe-Abo anmelden.

 



›› Termine der Woche

(KW 46: Handelswoche vom 11.11. bis 15.11.2013)

Sie können die folgenden „Termine der Woche“ auch auf unserer Homepage einsehen. Dort haben wir für Sie einen Wirtschaftskalender integriert, der Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen (aktuelle und prognostizierten Werte, Erklärungen und Charts zu den einzelnen Daten) liefert.


Montag, 11.11.2013

  • Keine wichtigen Termine


Dienstag, 12.11.2013

  • 08:00 - DE: Verbraucherpreise Oktober


Mittwoch, 13.11.2013

  • 14:30 - US: Einfuhrpreise Oktober
  • 14:30 - US: Ausfuhrpreise Oktober
  • 20:00 - US: Staatshaushalt Oktober


Donnerstag, 14.11.2013

  • 01:50 - JP: BIP 3. Quartal
  • 08:00 - DE: BIP 3. Quartal
  • 11:00 - EU: BIP 3. Quartal
  • 14:30 - US: Erzeugerpreisindex Oktober
  • 14:30 - US: Einzelhandelsumsatz Oktober
  • 14:30 - US: Handelsbilanz September
  • 14:30 - US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
  • 16:00 - US: Lagerbestände September


Freitag, 15.11.2013

  • 11:00 - EU: Inflation Oktober
  • 11:00 - EU: Industrieproduktion September
  • 14:30 - US: Verbraucherpreise Oktober
  • 14:30 - US: NY Empire State Index November
  • 15:15 - US: Industrieproduktion Oktober
  • 15:15 - US: Kapazitätsauslastung Oktober
  • 16:00 - US: Großhandel September

 



›› Einzelwert-Analyse
- Morphosys – Biotech-Aktien erleben zweiten Frühling!

von Sven Weisenhaus


Heute möchten wir wieder eine Leser-Mail aufgreifen und eine Wunschanalyse erstellen. Bei dem nachfolgend genau unter die Lupe genommenen Unternehmen handelt es sich um die Morphosys AG (WKN: 663200), ein Unternehmen aus dem Biotech-Sektor.

Die Aktien aus dem Segment der Biotechnologie feiern derzeit einen Frühling. Schon einmal hat es einen Hype um Biotech-Werte gegeben, doch dieser liegt bereits einige Jahre zurück. Nun haben sie die Kurse diverser Biotech-Aktien eher im Hintergrund Schritt für Schritt nach oben gearbeitet, ohne dass die große Mehrheit darauf aufmerksam geworden ist.

Die Aktie von Morphosys hat sich alleine seit Jahresbeginn schon verdoppelt. Könnte sich trotzdem ein Investment noch lohnen?

Kurzportrait "MorphoSys"

MorphoSys wurde bereits vor rund 20 Jahren gegründet und ist heute nach Unternehmensangaben eines der weltweit führenden Unternehmen der Biotechnologie.
Mit einer umfangreichen Pipeline für künftige therapeutische Produkte und einem nachhaltigen, dualen therapeutischen Geschäftsmodell hat MorphoSys sich von einem reinen Antikörperplattform-Anbieter zu einem anerkannten biopharmazeutischen Unternehmen entwickelt“, heißt es auf der Internetpräsenz des Unternehmens.

MorphoSys hat mit der HuCAL-Technologie die erfolgreichste Antikörper-Bibliothek der Pharma-Industrie entwickelt. Durch den erfolgreichen Einsatz dieser und weiterer firmeneigener Technologien wurde MorphoSys zu einem Marktführer im Bereich therapeutischer Antikörper, einer der am schnellsten wachsenden Medikamenten-Klassen der Humanmedizin.

Am Ende des dritten Quartals 2013 zählte MorphoSys' Produktpipeline 21 klinische Programme.

Das Problem bei derartigen Unternehmen ist es, dass diese klinischen Programme und Studien meist unglaublich hohe Kosten und in der Regel auch Verluste erwirtschaften, bevor nach erfolgreichem Abschluss entsprechende Umsätze bzw. auch Gewinne erzielt werden.
Häufig führen klinische Studien auch zu keinen verwertbaren Ergebnissen und werden eingestellt. Die gesamten Investitionen müssen dann vollständig abgeschrieben und als Verlust verbucht werden.

Entsprechend schwer fällt es, solche Unternehmen wie Morphosys zu analysieren und zu bewerten.

Geschäftsentwicklung

Erst vor 4 Tagen, am 7. November, hat das Unternehmen Zahlen zu den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2013 berichtet. Wir können also, genau wie schon vor einer Woche bei der Analyse des Tapetenherstellers A.S. Création, mit taufrischen Zahlen hantieren.

Die Konzernumsatzerlöse aus fortgeführten Geschäftsbereichen erhöhten sich um 80 Prozent auf 63,6 Millionen Euro (neun Monate 2012: 35,4 Millionen Euro).
Grund für diesen Anstieg waren nach Angaben aus der Pressemitteilung zum Geschäftsbericht

  • ein Lizenzabkommen mit GlaxoSmithKline für ein klinisches Antikörperprogramm von MorphoSys,
  • die Entwicklungskooperation mit Celgene hinsichtlich der weiteren Entwicklung von MOR202 sowie
  • die Lizenzzahlung von Bio-Rad für eine nicht-exklusive Lizenz für den Einsatz der HuCAL-Technologie im Bereich Forschungsreagenzien und Diagnostik im Zusammenhang mit dem Erwerb des AbD Serotec-Segments durch Bio-Rad.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der fortgeführten Geschäftsbereiche belief sich auf 14,6 Millionen Euro (neun Monate 2012: -1,9 Millionen Euro).

Der Nettogewinn inklusive des positiven Ergebnisses aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich belief sich auf 16,9 Millionen Euro.

Der daraus resultierende (durch eine Kapitalerhöhung verwässerte) Gewinn pro Aktie belief sich auf 0,68 Euro (neun Monate 2012: -0,05 Euro).

Am 30. September 2013 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel und marktgängige Wertpapieren sowie andere finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 401,9 Millionen Euro, verglichen mit 135,7 Millionen Euro am 31. Dezember 2012.
Dieser Anstieg resultierte aus den erhaltenen Lizenzzahlungen von GSK und Celgene, dem Verkauf von AbD-Serotec an Bio-Rad und einer Kapitalerhöhung, die im September 2013 abgeschlossen wurde.

Die Kapitalerhöhung führte zu einem Brutto-Erlös von rund 84 Millionen Euro. Circa 1,5 Millionen neue Aktien wurden an internationale institutionelle Investoren zu einem Preis von 55,76 Euro pro Aktie und damit zum Schlusskurs des Tages vor der Bekanntgabe ausgegeben.

Diese Kapitalerhöhung belegt das oben bereits geschriebene. Obwohl das Unternehmen auf den ersten Blick deutlich mehr Umsatz erzielte und auch einen Nettogewinn in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres, ist das Unternehmen ständig abhängig von neuen Finanzspritzen.

Die betrieblichen Aufwendungen der fortgeführten Geschäftsbereiche erhöhten sich in den ersten neun Monaten 2013 um 31 Prozent auf 49,1 Millionen Euro (neun Monate 2012: 37,6 Millionen Euro). Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung stiegen um 24 Prozent auf 35,9 Millionen Euro (neun Monate 2012: 29,0 Millionen Euro).

Geschäftsausblick

Nicht nur die gestiegenen Aufwendungen, auch der Geschäftsausblick zeigt, dass zukünftig schon wieder Verluste erwartet werden.

Am 24. Oktober 2013 erhöhte MorphoSys seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr und konkretisierte seine Umsatzprognose. Umsatzerlöse werden nun am oberen Ende des Prognosebereichs von 74 Millionen Euro bis 78 Millionen Euro erwartet. Die EBIT-Prognose wurde erhöht auf 7 Millionen Euro bis 10 Millionen Euro (von bisher 2 Millionen Euro bis 6 Millionen Euro).

Das klingt doch auf den ersten Blick nicht schlecht. Warum werden also Verluste erwartet, wenn doch die EBIT-Prognose erhöht wurde?

Nun, vergleichen Sie einmal das EBIT der ersten neun Monate mit der EBIT-Prognose für das Gesamtjahr. Nach neun Monaten liegt das EBIT bei 14,6 Millionen Euro. Im Gesamtjahr soll es nur noch bei 7 bis 10 Millionen Euro liegen. Im letzten Quartal werden also wieder rote Zahlen geschrieben.

Und auch die Umsatzerlöse unterliegen starken Schwankungen, weil sie zum Teil aus einmaligen Lizenzzahlungen bestehen. Für Außenstehende sind auch sie daher schwer zu kalkulieren.

Fundamentale Bewertung

Die Anzahl ausgegebener Aktien zum Ende Oktober 2013 betrug 26.111.309 Stück. Bei einem aktuellen Aktienkurs von rund 57,3 Euro errechnet sich eine Marktkapitalisierung von rund 1,50 Milliarden. Euro.

Bei geplanten Umsätzen von ca. 78 Mio. Euro in 2013 errechnet sich ein aktuelles Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von über 19,2. Fair gilt ein KUV von 1.
Ein Kurs-Umsatz-Verhältnis ist aber alleine nicht sehr aussagekräftig, weil Aktionäre auf Gewinne abzielen. Der Umsatz sagt wenig über die Ertragskraft eines Unternehmens aus. Lediglich die Umsatzentwicklung ist einen Blick wert.
Und hier ist es bei MorphoSys so, dass die Umsätze stark schwanken. Lagen Sie im Jahr 2011 bei über 100 Mio. Euro, so halbierten sie sich in 2012 fast auf nur noch rund 52 Mio. Nun sollen sie in 2013 wieder auf 74 bis 78 Mio. Euro ansteigen. Welche Werte in 2014 erzielt werden sollen, ist nicht bekannt. Das Unternehmen hat dazu keine Angaben gemacht und eine eigene Prognose ist kaum mit einfachen Mitteln zu erstellen (siehe oben).

Das EBIT soll am Ende des Jahres bei 7 bis 10 Mio. Euro liegen. Das Ergebnis pro Aktie (EPS) lag nach 9 Monaten bei 0,68 Euro, dürfte sich aber aufgrund erwarteter Verluste im 4. Quartal bis zum Ende des Geschäftsjahres noch reduzieren. Aber selbst wenn der Gewinn auf diesem Niveau bleiben würde, ergäbe sich ein beim aktuellen Kurs von 57,3 Euro ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für das Jahr 2013 von 84. Eine derart hohe Bewertung ist nicht selten bei Biotech-Unternehmen, in unseren Augen und auch im Vergleich zu Wettbewerbern aber deutlich zu hoch.

Ein Kurs-Gewinnwachstums-Verhältnis (PEG) könnte man zwar für das Jahr 2013 errechnen, es macht aber kaum Sinn, weil die Gewinne nicht konstant sind und stark schwanken. Eine Gewinnprognose für 2014 von Seiten des Unternehmens gibt es nicht.
Die Aktie ist und bleibt auch durch den Anstieg um 100 Prozent seit Jahresanfang hoch bewertet.

An eine Dividende ist natürlich nicht zu denken. Sie wurde in den vergangenen Jahren nicht ausgeschüttet und sie wird es auch auf absehbare Zeit nicht geben. Die vorhandenen liquiden Mittel werden vollständig für die Forschung und Entwicklung benötigt. Bei Biotech-Unternehmen ist dies absolute Regel.

Man erhält aktuell beim Kauf einer MorphoSys-Aktie natürlich eine prall gefüllte Kasse. Einem Marktwert von 1,5 Milliarden Euro stehen immerhin Finanzmittel von mehr als 400 Mio. Euro gegenüber. Genau DAS lässt die Bewertung der Aktie ein wenig erträglicher erscheinen.

(Und genau DAS ist auch ein gutes Beispiel dafür, warum man Kennzahlen wie das KUV, das KGV oder das PEG niemals isoliert betrachten sollte.
Hoffentlich sehen Sie die fundamentalen Analysen hier im Geldanlage-Brief vor diesem Hintergrund auch stets als lehrreich an.)

Dennoch erscheint der aktuell erreichte Unternehmenswert bereits mehr als genug Zukunftsfantasie zu beinhalten.

Chartanalyse

An dieser Stelle muss man sich daher bereits die Frage stellen, ob eine Chartanalyse überhaupt noch Sinn macht. Wenn es weitere Kursanstiege geben sollte, wären diese fundamental nicht zu begründen, es sei denn, die Unternehmenssituation würde sich durch neue Meldungen erheblich verändern bzw. verbessern.

Und irgendwie bekommt man auch beim Blick auf den Chart ab Jahresbeginn den Eindruck, dass das Ende der Aufwärtsbewegung mit dem Hoch bei rund 62 Euro erreicht wurde. Schon seit August tendiert der Kurs nur noch seitwärts.

MorphoSys - Chartanalyse 2013

Keine Frage, beim langfristigeren Blick auf den Chart war das Unternehmen auch schon mal höher bewertet. Allerdings war dies zu Zeiten des Neuen Marktes. Vielleicht können Sie mit dem Begriff ja noch etwas anfangen. Einige Börsenneulinge haben die Zeit von damals nicht erlebt. Wenn man sich den aktuellen Anstieg und das erreichte Bewertungsniveau anschaut, dann werden zumindest bei mir Erinnerungen wach – böse Erinnerungen.

MorphoSys - langfristige Chartanalyse

Ich finde, auf dem Niveau zwischen ca. 9 und 20 Euro, auf dem sich die Aktie von 2005 bis vor einem Jahr aufhielt, war die Aktie besser aufgehoben. Auf diesem Niveau würde ich zu einem Kauf raten – auf dem aktuellen sicherlich nicht.

Fazit

MorphoSys ist sicherlich gut positioniert und dank der Kapitalerhöhung auch wieder gut durchfinanziert, um das firmeneigene Portfolio auch im kommenden Jahr 2014 ausweiten und vorantreiben sowie weitere Wertsteigerung zu erzielen zu können.

Doch letztlich hängt vieles vom Ausgang der klinischen Programme bzw. Studien ab. Und um diese sachlich und objektiv beurteilen zu können, bräuchte man schon ein medizinisches Studium.

Aber vor dem Hintergrund der hier gewonnenen Informationen muss man einfach von einem Kauf abraten, selbst wenn einem Anleger dann zukünftige Gewinne entgehen. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist einfach zu schlecht.
MorphoSys ist eine reine Spekulation auf zukünftig positive Unternehmensmeldungen, die aus dem Bereich der Forschung und Entwicklung kommt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus

 


 

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