Was tun, wenn die Euro-Krise zurückkommt? - Diamanten könnten die perfekte Alternative sein

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Vorwort - Was tun, wenn die Euro-Krise zurückkommt?
  2. Konjunktur-Radar - Gibt es Anzeichen für eine Erholung der europäischen Wirtschaft?
  3. Gastbeitrag - Diamanten - Die perfekte Alternative zum aktuellen Anlagenotstand!

›› Vorwort
- Was tun, wenn die Euro-Krise zurückkommt?
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefvor einer Woche haben wir eine Liste zur Analyse der europäischen Wirtschaft präsentiert und dazu viele Konjunkturdaten zusammengetragen (siehe „So dramatisch steht es wirklich um europäische Wirtschaft“).

Europäische Wirtschaft befindet sich noch im Abwärtssog

Angesichts dieser Zahlen hätte es einem eigentlich schwarz vor Augen werden müssen. Die Daten deuteten reihenweise darauf hin, dass sich die Wirtschaft in Europa nach wie vor ein einem Abwärtssog befindet.

Wir haben es mit zum Teil sinkenden Preisen, einer abnehmenden industriellen Tätigkeit sowie einer geringeren Bautätigkeit und mit fallenden Einzelhandelsumsätzen zu tun. Gleichzeitig verharrt die Arbeitslosenquote auf hohem Niveau und steigt gerade in den Krisenländern sogar noch weiter.

Lediglich einige Frühindikatoren, auf die wir im folgenden „Konjunktur-Radar“ noch sehr genau eingehen, deuten auf eine leichte Besserung hin. Doch diese Erholung lässt sich an den „harten Fakten“ noch nicht ablesen.

Was ist, wenn die Euro-Krise zurückkehrt?

Was ist, wenn diese Frühindikatoren wieder nach unten abdrehen? Was ist, wenn die Erholung bald wieder im Keim erstickt wird? Was ist, wenn die EZB dann nur zuletzt tatenlos zugesehen hat, weil ihr „noch Informationen fehlten“?! Kurzum: Was ist, wenn die Euro-Krise mit riesigen Schritten zurückkehrt?

Der Goldpreis hat längst wieder angezogen

Wir hatten einen Anstieg im Goldpreis erwartet und es hat ihn inzwischen auch bereits gegeben. Der Goldpreis gilt als Gradmesser für Krisen. Ist der aktuelle Anstieg der Edelmetallpreise also bereits ein Anzeichen dafür, dass sich die nicht gelösten Schuldenprobleme in Europa wieder verschärfen?

Ist Gold noch ein solides Krisen-Investment?

Doch sollte man nun wieder verstärkt in Gold investieren in dem Wissen, dass hier massive Spekulationen stattgefunden haben, die den Preis erst auf unglaubliche Höhen getrieben und dann wieder um knapp 40% fallengelassen haben?

Eine echte Alternative muss her!

Wir haben Ihnen heute ein Schmankerl mitgebracht – eine echte Alternative zu den aktuell geläufigen aber viel zu riskanten Investments wie Aktien, Immobilien und Gold. Dieses Investment könnte eine echte Alternative sein und es verspricht eine Investition in einen krisenfesten Sachwert, der sogar wertstabiler als Gold, Silber, Immobilien oder Aktien ist und noch längst nicht von der breiten Masse entdeckt wurde, so dass hier noch ordentliche, kontinuierliche und damit solide Renditen möglich sind.

Die Rede ist von Diamanten

Aber lesen Sie im heutigen Gastbeitrag selbst die Fakten zu dieser Anlagealternative. Lassen Sie sich dann bei Interesse ausführlich informieren. Wir haben dazu extra ein Kontaktformular auf unserer Homepage eingerichtet für den Fall, dass dieses Thema Sie auch überzeugen kann. Wir lassen Ihnen dann gerne weitere Informationen von dem Gastautor, Herrn Christian Rogner, zukommen.


Und nun wünschen wir Ihnen viel Vergnügen mit dieser Lektüre
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Konjunktur-Radar
- Gibt es Anzeichen für eine Erholung der europäischen Wirtschaft?
von Sven Weisenhaus

Vor einer Woche haben wir viele Daten zu einer Liste zur Analyse der europäischen Wirtschaft zusammengetragen. Und angesichts dieser Zahlen hätte es einem eigentlich schwarz vor Augen werden müssen. Die Daten deuteten reihenweise darauf hin, dass sich die Wirtschaft in Europa nach wie vor ein einem Abwärtssog befindet.

Wir haben es mit zum Teil sinkenden Preisen, einer abnehmenden industriellen Tätigkeit sowie einer geringeren Bautätigkeit und mit fallenden Einzelhandelsumsätzen zu tun. Gleichzeitig verharrt die Arbeitslosenquote auf hohem Niveau und steigt gerade in den Krisenländern sogar noch weiter. Werfen Sie einfach selbst noch einmal einen Blick auf die einzelnen Fakten:

Liste der Daten zur Analyse der europäischen Wirtschaft

Grundlegende Daten

  • Staatshaushalt / Verschuldung: 92,7% im Euroraum, 86,8% in der EU28 (3. Quartal 2013)

Geldpolitik

  • Leitzins der EZB: 0,25% (Februar 2014)

Arbeitsmarkt

  • Arbeitslosenquote: 12,0% im Euroraum, 10,7% in der EU28 (Dezember 2013)

Verbraucher

  • Einzelhandelsumsatz: -1,6% im Euroraum, -0,8% in der EU28 (Dezember 2013)

Industrie

  • Industrieproduktion:
    - zum Vormonat (Dezember 2013) im Euroraum und in der EU28 -0,7% (Dezember 2013)
    - durchschnittliche Industrieproduktion für das Jahr 2013 gegenüber 2012 im Euroraum -0,8% und in der EU28 -0,5%
  • Produktion im Baugewerbe:
    - zum Vormonat im Euroraum -0,6% und in der EU28 -1,1% (November 2013)
    - zum Vorjahresmonat im Euroraum -1,7% und in der EU28 -1,6% (November 2013)

Preisentwicklung

  • Verbraucherpreise: +0,7% (Januar 2014 gegenüber Vorjahr)
  • Erzeugerpreise: im Euroraum -0,8% und in der EU28 -0,6% (Dezember 2013 gegenüber Vorjahr)
  • Immobilienpreise: im Euroraum -1,3% und in der EU -0,5% (3. Quartal 2013 gegenüber Vorjahr)

Da muss man sich schon fragen, warum die EZB vor diesem desaströsen Hintergrund auf ihrer jüngsten Sitzung keine deutliche Reaktion in Form von weiteren geldpolitischen Maßnahmen gezeigt hat.

Früh- und Spätindikatoren

Doch es fehlten uns noch einige wenige Daten, um die Liste komplett zu machen. So hatten wir zum Beispiel bislang die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) noch nicht betrachtet. Noch viel wichtiger als die Betrachtung der Spätindikatoren wie das BIP oder vieler anderer Daten aus der obigen Liste, ist ein Blick auf die sogenannten Frühindikatoren.

Wie Sie aus dem „Geldanlage-Brief“ vom 5. Februar wissen, lassen sich die Wirtschaftsdaten in Frühindikatoren und Spätindikatoren einteilen. Die bislang besprochenen Daten kann man zum Großteil den Spätindikatoren zuordnen.

Wenn nun aber die Frühindikatoren, zu denen insbesondere Stimmungsindikatoren zählen, auf eine deutliche Erholung der europäischen Wirtschaft hindeuten, dann könnte dies ein Grund dafür sein, warum die EZB aktuell eine abwartende Haltung eingenommen hat.

Werfen wir also heute, neben den BIP-Zahlen, einen Blick auf die folgenden Stimmungsindikatoren:

  • ZEW-Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)
  • Einkaufsmanagerindizes
  • Geschäftsklimaindex für die Eurozone
  • Gesamtindex zur europäischen Geschäfts- und Verbraucherstimmung

Laut den Zahlen zum BIP wächst die Wirtschaft bereits wieder

Wie aus einer Schnellschätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, vom 14. Februar hervorging, stieg das BIP im 4. Quartal 2013 im Vergleich zum Vorquartal im Euroraum um 0,3% und in der EU um 0,4%. Im 3. Quartal 2013 war das BIP im Euroraum um 0,1% und in der EU28 um 0,3% gestiegen. Im Vergleich zum 4. Quartal des Vorjahres ist das saisonbereinigte BIP im Euroraum um 0,5% und in der EU um 1,0% gestiegen, nach -0,3% bzw. +0,2% im Vorquartal.

BIP-Entwicklung in Europa und den USA
(Quelle: Eurostat)

Wir haben also offenbar seit dem 2. Quartal 2013 wieder zurück auf den Wachstumspfad gefunden. Dass dies angesichts der bisher hier besprochenen Daten und dargestellten Grafiken überhaupt sein kann, bleibt einfach mal dahingestellt („Bruttoanlageinvestitionen“ waren im 3. Quartal der Hauptgrund für das Wachstum).

Versuchen wir einen Blick in die Zukunft

Versuchen wir aber nun die Vergangenheit ruhen zu lassen und stattdessen einen Blick in die Zukunft zu werfen:

Gestern veröffentlichte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) die Konjunkturindikatoren für die Eurozone. Der Index für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum hat sich im Februar um +8,0 auf -40,2 Punkte verbessert.
Das klingt schon mal nicht schlecht. Zwar wird die Lage damit immer noch extrem schlecht eingeschätzt, doch zumindest besser als vor einem Monat.

ZEW-Index versprüht trotz leichtem Rückgang hohen Optimismus

Ein kleines Problem ist nur, dass der Indikator für die zukünftige Erwartung um -4,8 Punkte gegenüber dem Vormonat gesunken ist. Dazu muss man aber wissen, dass die Werte zwischen 100 und -100 hin und her schwanken können und der aktuelle Wert trotz leichtem Rückgang noch bei 68,5 Punkten steht, womit er viel Optimismus versprüht.

Es ist also keineswegs so, dass der Rückgang in den Konjunkturerwartungen darauf hindeutet, dass die Zukunft nicht positiv gesehen wird. Sie wird nur nicht mehr ganz so rosig wie noch vor einem Monat erwartet. Dennoch deutet dieser Indikator auf eine begonnene und sich fortsetzende Erholung der europäischen Wirtschaft hin.

Einkaufsmanager ebenfalls optimistisch, aber nur leicht

Ebenfalls optimistisch blicken die Einkaufsmanager in die Zukunft, wenn auch nur leicht:
Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert im Januar bei 54,0. Werte oberhalb von 50 Punkten deuten hier auf eine expandierende Wirtschaftsaktivität. Bereits im Vormonat wies der Index mit 52,7 einen durchaus positiven Wert aus.
Der Index für den Dienstleistungsbereich der Eurozone notiert für Januar bei 51,6. Auch hier war bereits im Vormonat ein durchaus positiver Wert von 51,0 gemeldet worden. Morgen werden die Daten für den Monat Februar bekanntgegeben.

Geschäfts- und Verbraucherstimmung sowie das Geschäftsklima bessern sich ebenfalls

Auch die Geschäfts- und Verbraucherstimmung bessert sich immer mehr:
Der Gesamtindex für die Euro-Zone notierte im Januar bei 100,9 nach zuvor 100,4. Das Industrievertrauen lag dabei bei -3,9 nach zuvor noch -3,4, das Verbrauchervertrauen bei -11,7 nach -13,9.
Der Gesamtindex für alle EU Mitgliedsstaaten notierte im Januar bei 104,7 nach zuvor 103,8. Das Industrievertrauen lag bei -2,6 nach zuletzt -2,0, während das Verbrauchervertrauen bei -8,8 notierte, nach -10,9 im Monat zuvor.

Der Geschäftsklimaindex für die Eurozone notiert im Januar bei 0,19 und damit im leicht positiven Bereich. Im Vormonat hatte der Geschäftsklimaindex bei 0,20 gelegen.

Fazit

Sie haben bereits vor einer Woche eine Antwort auf die Frage erhalten, ob es der Eurozone bereits so gut geht, dass neue Liquiditätsspritzen nicht nötig sind? Die Antwort lautete und lautet auch heute noch definitiv „Nein“!

Die noch offene Frage dazu war allerdings, ob es denn sein könnte, dass die EZB bereits Hinweise darauf hat, dass sich die Situation sehr bald bessern könnte. In diesem Fall wäre eine abwartende Haltung der EZB ebenfalls plausibel gewesen. Ablesen sollte man dies an den Stimmungsindikatoren können.

Tatsächlich ist es so, dass sich die diversen Frühindikatoren (ZEW, Einkaufsmanager, Geschäftsklima, Verbrauchervertrauen) bessern. Zum Großteil weisen sie bereits auf eine leichte Expansion der europäischen Wirtschaft hin. Dies sollte sich aber möglichst bald auch an den harten Fakten ablesen lassen. Sollten die Stimmungsindikatoren jedoch vorher schon wieder in den negativen Bereich drehen, dann könnten wir ein ernstes Problem bekommen. Und dann hätte die EZB jüngst einfach tatenlos zugesehen.

Noch könnte man günstig in europäische Aktien investieren

Solange dies aber nicht der Fall ist und sich die Daten tatsächlich bald nach oben entwickeln, wäre jetzt nach wie vor ein guter Zeitpunkt, um langfristig noch in europäische Aktien zu investieren. Nur wie?

Im „Geldanlage Premium Depot“ werden wir passende Investments in Kürze für das Musterdepot tätigen und haben hier schon gute Ideen in der Pipeline. Wir warten nur noch günstige Einstiegskurse ab.
Wenn Sie dabei sein wollen, sobald wir in den Markt gehen, dann melden Sie sich jetzt HIER an.


Wir wünschen Ihnen in jedem Fall viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Gastbeitrag
- Diamanten - Die perfekte Alternative zum aktuellen Anlagenotstand!
von Christian Rogner

Christian Rogner ist Geschäftsführer der BRAIN Fonds 24 KG und Aufsichtsratsvorsitzender der BRAIN Fonds AG. Als Kunde der BRAIN Fonds Gruppe profitieren Sie von einer hochmodernen Beratungstechnologie für sämtliche Produktsparten im Markt für geschlossene Fonds und Direktinvestments, wie beispielsweise See-Container, Wechselkoffer und Diamanten. Spezialisiert hat sich die BRAIN Fonds Gruppe auf die Bereiche Logistik, Infrastruktur, Transport, Energie, Umwelt und Diamanten.

Durch die jüngsten Sitzungsergebnisse der Europäischen Zentralbank (EZB) wurden die letzten Hoffnungen auf höhere Renditen auf Bankeinlagen zunichte gemacht. Die Zinsen werden für einen sehr langen Zeitraum niedrig bleiben oder sogar noch einmal gesenkt.

Zinspolitik der EZB sorgt für Kapitalvernichtung bei Anlegern

Leitzins der EZBDie EZB ist fest entschlossen, einen Renditeanstieg auf den Geldmärkten zu verhindern, bis sich die Lage der europäischen Wirtschaft gebessert bzw. normalisiert hat. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.
Aufgrund von Inflation und Steuern bleibt es daher bei einer schleichenden Kapitalvernichtung für Anleger in Deutschland, die ihr Geld auf schlechtverzinsten Konten liegen haben.

Anlagealternative: Sachwerte

Entsprechend haben viele Anleger nach Anlagealternativen gesucht und ein Großteil von ihnen ist dabei auch längst fündig geworden. Die Lösung lautete bislang meist „Sachwerte“ in Form von Aktien, Immobilien oder Gold.

Rückschlagpotential bei Aktien

DAXDie ehemals günstigen Kurse am Aktienmarkt haben in den vergangenen 5 Jahren zu einer enormen Kursrallye geführt.

Doch Aktien sind aufgrund des stark schwankenden Marktes nicht für jeden Anleger eine beliebte Wahl und angesichts der inzwischen erreichten Höchstkurse in DAX & Co. droht zunehmendes Rückschlagpotential. Dieses Risiko wird inzwischen höher eingeschätzt als die Chance auf weitere Kursgewinne.

Überteuerte Immobilien und Mieten in Deutschland

Ebenfalls eine Lösung für den Anlagenotstand bot vor dem Hintergrund der niedrigen Zinsen und der dadurch sehr günstigen Immobilienkredite der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses. Der dadurch ausgelöste Boom bei Wohn- und Gewerbeimmobilien hat in Deutschland aber inzwischen zu Preisen und Mieten geführt, bei denen auch dieser Markt überhitzt erscheint.

Die Erfolgsgeschichte von Gold ist seit über 2 Jahren beendet

Gold verliert seit mehr als 2 Jahren an WertUnd der Goldpreis will einfach nicht mehr an seine 10 Jahre andauernde Erfolgsgeschichte anknüpfen, die vor inzwischen gut 2,5 Jahren ein Ende fand. Seitdem kann nur noch von fallenden Notierungen berichtet und geschrieben werden. Alleine in den vergangenen 12 Monaten hat der Goldpreis ein Viertel (!) seines Wertes eingebüßt.

Die perfekte Alternative: Diamanten!

Wer seinem Portfolio jetzt noch wertstabile Sachwerte beimischen möchte, der wird aber auch heute noch fündig. Zu den Sachwerten gehört nämlich auch Schmuck – zum Beispiel in Form von Diamanten.

Knapp und selten

Diamanten - Das AngebotÄhnlich wie Gold bieten auch Diamanten als Sachwert einen Schutz vor Inflation, die durch die Geldpolitik der weltweiten Notenbanken immer noch droht. Und genau wie Gold sind Diamanten selten, schwer zu finden und aufwendig zu fördern. Allein um einen Stein von einem Karat Gewicht zu finden, müssen mehr als 100 Tonnen Erz und Abraum bewegt werden.
Laut Experten lag der Höhepunkt der Förderung im Jahr 2006. Das seitdem rückläufige Angebot verteuert die Preise.

Solide steigend und krisenfest

Diamanten - Diamond Price IndexDagegen erwies sich die Nachfrage nach Edelsteinen in der Vergangenheit als sehr stabil. In den Diamond Price Index zum Beispiel fließen die Handelspreise Tausender Diamantenhändler. Und dieser Index verlor selbst in Krisenzeiten nur 15 Prozent an Wert. Aktienindizes wie der Dax gingen zu Zeiten der Finanzkrise teils um 50 Prozent und mehr in die Knie.

Reiche Menschen, die insbesondere zu den Käufern von Diamanten zählen, haben halt immer, also auch in Krisenzeiten, das nötige Kleingeld, um sich diese Form der Investition leisten zu können. Dadurch sind Diamantenpreise wenig konjunkturabhängig und sehr krisenfest.

Diamantenmarkt unterliegt keinen Spekulationsgeschäften

Und im Gegensatz zu Gold unterliegt der Diamantenmarkt nicht permanenten Spekulationsattacken durch verbriefte Forderungsgeschäfte, die zu im Voraus kaum kalkulierbaren Achterbahn-Fahrten bei den Preisen führen, wie man sie beim Goldpreis oder bei den Aktienmärkten in den vergangenen Jahren sowohl nach oben als auch nach unten beobachten konnte (siehe entsprechende Charts im Text oben).

Jährliche Preissteigerungen von 14,47 Prozent seit 50 Jahren

Seit 1960 konnte der Preise für Diamanten bis heute in über 50 Jahren jährlich im Durchschnitt um 14,47 Prozent zulegen. Dies führte in Summe zu einer historischen Diamantenpreisentwicklung von 1.000 Prozent seit 1960, bei einer kontinuierlichen Steigerung mit wenigen und nur moderaten zwischenzeitigen Rückgängen.

Diamanten - Preisentwicklung
(Quelle: www.ajediam.com) Historische Preisentwicklung bei Diamanten

Für diese konstant positive Preisentwicklung sorgt ein Oligopol von nur wenigen Marktteilnehmern, die bei Marktschwächen das Angebot verknappen und so den Preis stützen können.

Prognose: Nachfrage steigt bis 2020 um 100%

Die Experten des weltgrößten Diamantenminenhändlers De Beers rechnen mit einem weiteren Anstieg der Nachfrage im Zeitraum zwischen 2011 und 2016 um 35 Prozent. Und laut einer Studie von Bain & Company soll sich die Nachfrage bis zum Jahr 2020 wegen des wachsenden Wohlstandes, insbesondere in Ländern wie Russland, China und Indien, sogar verdoppeln. Gleichzeitig soll das Angebot von großen Minen weiterhin tendenziell versiegen. Das Ergebnis wären weiterhin langanhaltende Preisanstiege.

Das sind die Käufer von Diamanten

Etwa 45 Prozent der weltweiten Nachfrage nach geschliffenen Diamanten macht der amerikanische Markt aus. Auf Platz zwei der größten Nachfrage folgt China.

De Beers-Experten erwarten, dass China gemeinsam mit Indien bis zum Jahr 2025 für die Hälfte der weltweiten Diamantennachfrage stehen wird. Das Riesenreich hat mit seiner Diamantenbörse in Shanghai bereits die weltgrößten Umschlagplätze wie Antwerpen, Tel Aviv und Mumbai hinter sich gelassen. Im vergangenen Jahr stieg die Anzahl der Transaktionen in der Hafenstadt um 63 Prozent. Im Zeitraum von 2005 bis 2011 wuchs der chinesische Diamantenschmuckmarkt – laut der Unternehmensberatung Bain & Company – von 1,8 Milliarden US-Dollar auf 9,2 Milliarden Dollar.

Zwei Gründe für die gigantische Nachfrage Chinas

Die rasante Entwicklung hat zwei einfache Gründe: Zum einen gehört auch im Fernen Osten ein amtlicher Klunker an den Finger der Verlobten. Seit 2011 heiraten im Reich der Mitte jedes Jahr mehr als zehn Millionen Paare. Zum anderen leidet die chinesische Mittelschicht unter einem gewaltigen Problem: Sie hat zu viel Geld. Die Suche nach einem Ausweg, die sicherlich beneidenswert ist, basiert auf einem Mangel an Anlagealternativen. Diamanten sind eine immer beliebter werdende Lösung.

Investition in Diamanten über Umwege

Wer in Diamanten investieren möchte, der kann dies über zwei Wege tun. Einerseits kann er einen Umweg gehen und Anteilsscheine zum Beispiel von Minenbetreibern wie Petra Diamonds (WKN: 908093) und Anglo American (WKN: A0MUKL) oder von Schmuckhändlern wie Tiffany (WKN: 872811) erwerben, die an dem Geschäft glänzend verdienen.

Anglo American ist zu 85 Prozent an De Beers beteiligt. Dank effizienterer Fördermethoden dürfte deren Gewinn erneut in die Höhe schnellen. Analysten rechnen mit einer guten Zukunft. Für Petra Diamonds gehen die Experten gar von einer Gewinnverdopplung aus. Nachrichten, die auch den RioTinto-Chefs nicht verborgen blieb. Nachdem der britisch-australische Bergbaukonzern sein Diamantengeschäft noch verkaufen wollte, erfolgte Ende Juni die Kehrtwende.

Kursentwicklung - Diamanten-AktienSo gut die Nachrichten auch klingen, der Investor unterliegt bei diesen Investments wieder den riskanten Gesetzen der Börse. Und trotz der positiven Gewinnaussichten haben sich die Aktien dieser Unternehmen in den vergangenen Jahren bei weitem nicht so gut entwickelt wie der Preis von Diamanten selbst.

Während die Aktien von Anglo American und Petra Diamonds seit 2007 rund 50% bzw. 15% an Börsenwert eingebüßt haben, konnten lediglich die Anteilsscheine von Tiffanys eine positive Performance erzielen.

Investition in Diamanten auf direktem Wege

Der und direkte und einfachere Weg ist daher der physische Kauf. Hierbei sollte man auf spezialisierte Händler zurückgreifen, da man dort 30% bis 40% gegenüber dem Preis von Einzelhändlern bzw. Juwelieren sparen kann.
Jeder Diamant wird vor dem Erwerb von einem zertifizierten Diamantengutachter geprüft. Entscheidend sind dabei die „vier Cs“:

  • Carat für Gewicht (ein Karat entspricht 0,2 Gramm),
  • Clarity für Reinheit,
  • Colour für Farbe und
  • Cut für den Schliff.

Anschließend wird der Diamant mit einem Eigentumszertifikat auf den Namen des Käufers versehen. Neben diesem Zertifikat erhält der Kunde auch eine Fotodatei seines eigenen Diamanten.

Auch der Widerverkauf kann über solche Händler erfolgen. Diese unterbreiten auf Kundenwunsch ein Rückkaufangebot zu marktgerechten Konditionen bzw. berechnet bei einer erfolgreichen Kaufvermittlung an einen Dritten eine Kommission (in Höhe von 1%).

Die Lagerung von Diamanten

Nicht jeder Investor möchte seine Diamanten vielleicht aus Sicherheitsgründen bei sich zu Hause aufbewahren, da die Edelmetalle handlich und leicht zu verlieren oder entwenden sind. Hierfür kann eine Lagerung in einem Zollfreilager in der Schweiz angeboten werden. Lager- und Versicherungskosten sind in diesem Fall in den ersten drei Jahren sogar bereits im Kaufpreis enthalten. Zudem fällt bei dieser Variante beim Erwerb keine Umsatzsteuer an, was eine erneute Ersparnis für in Deutschland lebende Käufer von 19% bedeuten kann.

Fazit

Diamanten gehören in ein modernes Anlagendepot. Sie haben viele Vorteile gegenüber aktuell geläufigen Anlagen, dennoch befinden sich diese Steine bislang noch viel zu selten in Anlegerportfolios.

Dies mag am bisher schwierigen Zugang für private Investoren liegen, doch durch das inzwischen vorhandene Angebot spezialisierter Händler kann nun jeder Anleger mit dem nötigen Kleingeld sein Portfolio sinnvoll erweitern und damit Risiken, die am Aktien-, Immobilien- oder auch Goldmarkt vorherrschen, ausschalten.

IHRE VORTEILE IM ÜBERBLICK

  • Investition in einen krisenfesten Sachwert
  • Wertstabiler als Gold, Silber oder Aktien
  • Eigentumszertifikat für die erworbenen Diamanten
  • Sichere Lagerung oder kostenfreie Lieferung nach Hause
  • bis zu 40% Einkaufsvorteil gegenüber dem Juwelier
  • kein Agio
  • keine 19% Umsatzsteuer auf den Kaufpreis bei Lagerung im Zollfreilager
  • Steuerfreie Veräußerungsgewinne
  • Attraktives Rückkaufsangebot oder Käufersuche
  • Verkauf jederzeit möglich - volle Flexibilität
  • auf Wunsch des Kunden besorgen wir auch gerne Ihren Wunsch-Diamanten

Ein Diamant als Sachwertanlage bietet Ihnen Sicherheit und Langlebigkeit, die Kostbarkeit und die Schönheit eines Diamanten.

Sie wünschen nähere Informationen?

Sie wünschen sich nähere Informationen? Dann tragen Sie sich in das extra eingerichtete Kontaktformular auf den Seiten von www.geldanlage-brief.de ein. Wir geben Ihre Daten dann gerne an Herrn Rogner von der BRAIN Fonds Gruppe weiter, der Ihnen entsprechende Informationen zukommen lässt. Gerne werden Ihre Fragen dann auch in einem telefonischen oder persönlichen Gespräch beantwortet:

  • Was ist bei einem Direktinvestment in Diamanten zu beachten?
  • Was sind die entscheidenden Kriterien zur Auswahl wertbeständiger geschliffener Edelsteine?
  • Wie bestimmen sich die Preise und welche Garantien erhält der Käufer bezüglich der Qualität der angebotenen Diamanten?

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