DAX - Elliott-Wellen-Analyse +++ Aktienanalyse - C.A.T. oil überzeugt auf ganzer Linie

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Marktanalyse - Nach der Korrektur kommen die Gewinne
  2. Einzelanalyse - C.A.T. oil überzeugt auf ganzer Linie

›› Marktanalyse
- Nach der Korrektur kommen die Gewinne
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefvor einer Woche hatten wir Ihnen klar aufgezeigt, dass wir in den jüngsten Kursrücksetzern lediglich eine völlig normale Korrektur gesehen haben. Zudem zeigten wir diverse Charts, die belegten, dass sich die Kurse ziemlich exakt an markanten Marken orientierten und die Verluste rein charttechnischer Natur waren.

DAX folgt dem erwarteten Elliott-Wellen-Muster

Im DAX-Chart symbolisierten wir sogar mit einem grünen Pfeil sehr genau die von uns erwartete Kursrichtung. Blickt man aus heutiger Sicht auf diesen Chart, dann folgte der DAX dem Kursmuster sogar deutlich schneller als erwartet.

DAX - Chartanalyse

Vielleicht befinden wir uns damit bereits auf dem Weg zu neuen Hochs. Unsere Elliott-Wellen-Analysen sprechen zumindest durchaus dafür. Demnach konnte man die Aufwärtsbewegung, die den DAX von Mitte März bei unter 9.000 Punkten auf 9.700 geführt hat, 5-gliedrig zählen (grüne Zahlen im folgenden Chart). Den anschließenden Kursrutsch kann man bislang als ABC-Korrektur werten (rote Buchstaben). Entsprechend könnte nun die nächste 5-gliedrige Aufwärtsbewegung folgen (rechter grüner Pfeil), die den DAX in den Bereich der 10.000er Marke führen kann.

DAX - Elliott-Wellen-Analyse

Und auch das längerfristige Kursmuster (siehe erster Chart oben) spricht für neue Höchstkurse im DAX. Denn dort hatten wir eine ABCDE-Formation gemäß der Elliott-Wellen-Theorie gesehen. Das jüngste Tief könnte die übergeordnete Welle E abgeschlossen haben. Entsprechend wäre auch hier nun die Folge ein Ausbruch aus der Seitwärtsphase und damit ein Erreichen von 10.000 Punkten und mehr denkbar.

Nach der Korrektur kamen die Gewinne

Entsprechend konnten wir unseren Lesern im „Geldanlage Premium Depot“ bereits am vergangenen Freitag stolz verkünden, dass unser Musterdepot nicht nur die Korrektur unbeschadet überstanden hat, sondern sich auch durch einige Neuaufnahmen in der vergangenen Woche sehr schnell im Rahmen des aktuellen Kursanstiegs nennenswerte Gewinne einstellten.

Die Markterholung, die mit einer großen Aufwärtslücke am Mittwoch eingeleitet wurde, führte bereits zu starken Kursgewinnen im Musterdepot. Diese Gewinne konnten durch den gestrigen Anstieg an den Aktienmärkten noch einmal deutlich ausgebaut werden.

Dank einer am Dienstag aufgenommenen DAX-Long-Position partizipieren wir von der aktuellen Entwicklung. Der Gewinn liegt jetzt schon bei aktuell fast 20% nach knapp einer Woche. Doch selbst wenn der DAX noch ein wenig weiter abrutscht, würden wir uns nicht ärgern müssen. Denn dann könnte auch noch die zweite Limit-Kauf-Order, die wir bereits im Markt haben, noch zur Ausführung kommen.

Mit der Chart- und Fundamentalanalyse zu hohen Gewinnen

Wir freuen uns daher natürlich über die aktuellen Kursgewinne in DAX & Co., hätten uns aber auch noch tiefere Kurse und damit weitere Schnäppchenkurse gewünscht. - Was für eine komfortable Situation, wenn man sich über sinkende und steigende Kurse gleichermaßen freuen kann!

In diese Situation gelangt man durch eine geschickte Auswahl der richtigen Wertpapiere zur richtigen Zeit. Die Charttechnik hilft uns, genau den richtigen Zeitpunkt, die Fundamentalanalyse hilft uns, die richtigen Titel zu finden. Genau über diese Kombination aus Chart- und Fundamentalanalyse berichteten wir vor einer Woche. Ebenso schrieben wir Ihnen am vergangenen Mittwoch, dass Aktien trotz der erreichten Kursniveaus derzeit weiterhin das beste Investment sind.

Wir hoffen daher, dass Sie ebenfalls so gut durch die aktuelle Marktphase gekommen sind und die jüngsten Aufs und Abs an den Märkten ähnlich gewinnbringend nutzen konnten wie wir – vielleicht auch mithilfe unserer Analysen hier im kostenlosen Newsletter „Geldanlage-Brief“.

Ein Beispiel für die Anwendung von Chart- und Fundamentalanalyse

Eine weitere Hilfe könnte die folgende Analyse zur Aktie von C.A.T. oil sein. Hier zeigen wir Ihnen auf, wie man eine Aktie nach den beiden oben genannten Methoden (Chart- und Fundamentalanalyse) genau unter die Lupe nimmt.

Wenn Sie genau so auch bei anderen Aktien am Markt vorgehen, dann werden Sie auch eigenständig so Perlen wie C.A.T. oil finden, mit denen man auch auf dem aktuell allgemein nicht mehr günstigen Marktniveau noch ordentliche Gewinne erzielen kann.

Wenn Sie hingegen dabei Hilfe benötigen, dann melden Sie sich doch einfach hier zu einem kostenlosen Probe-Abonnement des „Geldanlage Premium Depot“ an!Dort übernehmen wir diese Selektion für Sie – und das mit nachweislich großem Erfolg.

Ich wünsche auch Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



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Seit dem 15. November 2013 haben unsere Abonnenten des "Geldanlage Premium Depot"die Möglichkeit, unsere Trades 1:1 nachzubilden. Dadurch konnten die Leser bereits 16 Trades durchführen, von denen 15 Trades im Gewinn und nur ein einziger im Verlust endete. Letztlich haben die Abonnenten dadurch

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›› Einzelanalyse
- C.A.T. oil überzeugt auf ganzer Linie
von Sven Weisenhaus

Die Aktie von C.A.T. oil (WKN A0JKWU) könnte einigen Lesern des Geldanlage-Briefs noch ein Begriff sein. Wir hatten dieses Unternehmen am 1. Juli 2013 sehr genau unter die Lupe genommen und kamen dabei zu einem durchweg positiven Ergebnis.

Niedrige Bewertung + charttechnischer Ausbruch = Kaufen!

Bei einem damaligen Kurs von 12,1 Euro nannten wir die Bewertung des Unternehmens „fast lächerlich niedrig“ und charttechnisch war gerade erst ein Ausbruch erfolgt, so dass sich kaum Argumente fanden, „die gegen einen Kauf sprechen“.

Aktienkurs von 12 auf fast 25 Euro mehr als verdoppelt

Die Aktie legte im Anschluss an unsere Analyse den Turbo ein und verdoppelte sich innerhalb von nur 5 Monaten (siehe folgender Chart). Bereits Anfang Dezember hätten die Leser des kostenlosen Newsletters „Geldanlage-Brief“ beim Hoch von 24,45 Euro einen Gewinn von 102% realisieren können.

C.A.T. oil - Chartanalyse

Das schöne an der Geschichte ist, dass die Aktie wegen der Krise in der Ukraine wieder fast auf das Ausgangsniveau zurückgekommen ist. Und so könnte sich vielleicht eine Wiederholung dieser Gewinnchance ergeben.

Ist eine Wiederholung jetzt möglich?

Nicht ganz zufällig berichten wir genau heute über diese Aktie, denn das Unternehmen hat soeben den Jahresabschluss 2013 veröffentlicht. Und auch dieser konnte wieder auf ganzer Linie überzeugen. Das Unternehmen bekam keinerlei Auswirkungen durch die Krim-Krise zu spüren und die Geschäftszahlen fielen sogar besser als erwartet aus.

Kurzportrait

C.A.T. oil ist nach eigenen Angaben eines der ersten und führenden Ölfeld-Service-Unternehmen in Russland und der GUS. Das Unternehmen hat sich auf Dienstleistungen spezialisiert, die sowohl bei neuen als auch bei bestehenden Öl- und Gasformationen die Produktivität erheblich steigern. Der Konzern offeriert mit seinen rund 2.600 Mitarbeitern Dienstleistungen, mit denen die Lebensdauer von Öl- und Gasquellen verlängert und die Ausschöpfung optimiert werden kann.

C.A.T. oil - Organisationsstruktur
(Quelle: www.catoilag.com) Organisationsstruktur der C.A.T. oil AG

Bereits Anfang der neunziger Jahre war die C.A.T. oil Gruppe eines der ersten westlichen Unternehmen, das die öl- und gasfördernde Industrie in Russland und den GUS-Staaten nach dem Ende der Sowjetunion mit spezialisierten Dienstleistungen unterstützt hat. Die daraus entstandenen, langjährig gewachsenen Kundenbeziehungen zu bedeutenden Öl- und Gasproduzenten in der Region begründen heute einen wichtigen Wettbewerbsvorteil des Unternehmens. Zu den Kunden zählt das Unternehmen unter anderem renommierte Gesellschaften wie LUKOIL, ROSNEFT, TNK-BP oder GAZPROM.

C.A.T. oil - Kundenstruktur
(Quelle: www.catoilag.com) Kunden der C.A.T. oil AG

Geschäftsentwicklung

Die Umsatzerlöse legten von 336,77 Mio. im Geschäftsjahr 2012 um 26,7% auf 426,58 Mio. Euro in 2013 zu. Das Umsatzziel des Unternehmens lag zuvor nur bei 420 bis 430 Millionen Euro.
Das Konzernergebnis konnte um satte 142% von 21 Mio. auf 50,84 Mio. Euro gesteigert werden. Das Ergebnis je Aktie legte ebenfalls um 142% zu und stieg von 0,43 auf 1,04 Euro.

C.A.T. oil - Geschäftsentwicklung
(Quelle: www.catoilag.com) Geschäftsentwicklung der C.A.T. oil AG

Bereits in unserer Analyse vom 1. Juli 2013 schrieben wir, dass das Ergebnis pro Aktie im ersten Quartal 2013 bei 0,147 Euro lag und es damit sehr wahrscheinlich erscheint, dass der Wert des Geschäftsjahres 2012 von 0,431 Euro (2011: 0,138 Euro) in 2013 erneut deutlich übertroffen wird. Wir hatten einen Wert von 0,74 Euro pro Aktie erwartet, der aber sogar noch einmal um 40% übertroffen werden konnte.

Noch beeindruckender erscheinen die Ergebnisse vor dem Hintergrund, dass der russische Rubel, in dem der Großteil der Verträge von C.A.T. oil abgerechnet wird, im Verlauf des Jahres 2013 eine Abwertung gegenüber dem Euro von rund 11% verzeichnete.

Und auch die Bilanz steht extrem solide dar. Bei einer Bilanzsumme von 352,5 Mio. Euro beträgt das Eigenkapital stolze 251,75 Mio. Euro (+2,8% zum Vorjahr), womit sich eine sehr solide Eigenkapitalquote in Höhe von 71,4% (nach 67,0%) errechnet. Die liquiden Mittel beliefen sich zum 31.12.2013 auf 42,64 Mio. Euro (+9,9%).

Geschäftsplan

Im November 2013 hat C.A.T. oil ein Investitionsprogramm für 2014 bis 2016 in Höhe von 390 Millionen Euro gestartet. Dieses soll laut Unternehmensangaben die nächste Phase von C.A.T. oils ambitionierter Wachstumsstrategie einläuten und an den erfolgreichen Aufbau der neuen Drilling Dienstleistung im Jahr 2012 sowie den Kapazitätserweiterungen im Sidetracking und Fracturing im Jahr 2013 anschließen. Innerhalb der nächsten drei Jahre will C.A.T. oil die operativen Kapazitäten für Fracturing um 33%, Sidetracking um 55% und Drilling um 170% ausbauen. Bis Ende 2014 sollen sich die operativen Kapazitäten im Fracturing um rund 10%, im Sidetracking um rund 18% und im Drilling um rund 67% erhöhen.

Die Krim-Krise spielt dem Unternehmen sogar noch in die Hände. Steuern auf Öl und Gas stellen einen wesentlichen Anteil der Haushalteinnahmen von Russland dar. Um den Sanktionen des Westens entgegenzuwirken und um zukünftigen Bestandsrückgängen im Ölsektor entgegenzuwirken, hat die Regierung erst kürzlich Steueranreize für Ölproduzenten zur zusätzlichen Förderung der Produktion erlassen. Infolgedessen ist die russische Ölindustrie motiviert, ihre Upstream-Investitionen für 2014 weiter zu erhöhen.

Ende April lag C.A.T. oils Auftragsbuch für 2014 bei 415 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 6% gegenüber den 392 Millionen Euro vor einem Jahr. Gemessen in Rubel wurden die diesjährigen Aufträge im Jahresvergleich sogar um 27% ausgeweitet. Mit 754 Millionen Euro hat der Auftragsbestand Ende April einen neuen historischen Höchststand erreicht.

Aufgrund des Rekord-Auftragsbuchs und der Dynamik in der russischen OFS-Industrie erwartet das Unternehmen für 2014 einen Umsatz von 420 bis 450 Millionen Euro (nach 426,58 Mio. Euro in 2013) und ein EBITDA von 113 bis 121 Millionen Euro (nach 114,95 Mio. Euro in 2013) - basierend auf einem durchschnittlichen Rubel-Euro-Wechselkurs von 48.

Bewertung

Bei einer Aktienanzahl von 48,85 Mio. und einem aktuellen Aktienkurs von rund 15,9 Euro bringt das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von rund 776,72 Mio. Euro auf die Waage.

Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) liegt bei einem prognostizierten Umsatz von 420 Mio. Euro bei vorsichtig berechneten 1,85. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis ist aber wenig aussagekräftig, weil Aktionäre auf Gewinne abzielen. Der Umsatz sagt wenig über die Ertragskraft eines Unternehmens aus. Lediglich die Umsatzentwicklung wäre einen Blick wert. Lagen die Umsätze 2012 noch bei nur 229 Mio. Euro, so haben sie sich in 2013 auf 426 Mio. Euro erhöht, womit sie in nur 2 Jahren um 86% gestiegen sind. Und auch weiterhin wird ein Umsatzwachstum prognostiziert.

Durch das Ergebnis pro Aktie von 1,04 Euro im Geschäftsjahr 2013 errechnet sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 15,3. Angesichts des sehr hohen Gewinnwachstums ist dieser Wert als absolut günstig zu bezeichnen. Bei einer Gewinnsteigerung um 142% errechnet gerade einmal ein Kurs-Gewinnwachstums-Verhältnis (PEG) von lächerlich niedrigen 0,11.

Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung am 13.06.2014 eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 34% und einer 40%-igen Dividendenerhöhung je Aktie gegenüber dem Vorjahr. Die Anleger werden also am Geschäftserfolg und auch am Gewinnwachstum beteiligt mit einer Dividendenrendite in Höhe von immerhin 2,2 Prozent.

Chartanalyse

Die Russland-Krise hat den Aktienkurs von C.A.T. oil stark belastet. Von einem Hoch bei über 24 Euro fiel die Aktie um fast 50% auf im Tief 13 Euro.

C.A.T. oil - Chartanalyse

Zwar war die Aktie bei 24 Euro auch viel zu hoch bewertet und der Kursanstieg von unter 7 Euro Anfang 2013 bis zum Hoch verlief deutlich zu schnell, doch ist nun der Kurseinbruch übertrieben.

Zumal das Unternehmen selbst bisher keinerlei Auswirkungen auf sein Geschäft durch die Krim-Krise sieht.

Fazit

Was soll man vor dem Hintergrund der vorangegangenen Zahlen, Daten und Fakten noch groß sagen?! Die Aktie (WKN A0JKWU) kann und sollte man sich ohne größere Bedenken ins Depot holen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

P.S.: Für unsere Leser des „Geldanlage Premium Depot“ haben wir die Aktie übrigens bereits vergangene Woche Montag ins Depot geholt. Da der Kurs zu diesem Zeitpunkt noch bei nur 13,50 Euro lag, sind wir nah am aktuellen Kurstief zum Zuge gekommen. Entsprechend liegen unsere Abonnenten heute bereits fast 20% im Gewinn nach nur knapp 8 Handelstagen.
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