Gilt „Sell in may…“ in diesem Jahr wieder? +++ Devisenhandel - Investment- und Rendite-Chancen

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Marktanalyse - Gilt „Sell in may…“ in diesem Jahr wieder?
  2. Devisenhandel - Investment- und Rendite-Chancen für Privatanleger

›› Marktanalyse
- Gilt „Sell in may…“ in diesem Jahr wieder?
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefheute Abend um 20.00 Uhr (MEZ) wird die Fed ihr Statement zur zweitägigen Sitzung des FOMC-Ausschusses veröffentlichen. Marktkonsens ist eine weitere Drosselung der Anleihenkäufe um 10 Milliarden Dollar auf dann nur noch 45 Milliarden Dollar pro Monat.

Fed dürfte trotz schwachem US-BIP auf Autopilot bleiben

Bei der Fed bleibt der Autopilot demnach wohl eingeschaltet, auch wenn heute die offizielle Vorabschätzung zum US-amerikanischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das erste Quartal 2014 deutlich unter den Erwartungen lag. Während ein Anstieg um 1,2% erwartet wurde, nach sogar noch +2,6% im Quartal zuvor, wuchs das reale BIP zum Jahresbeginn tatsächlich wohl nur minimal um 0,1% (auf ein Jahr gerechnet).

Ist das US-BIP auf dem Eis des kalten Winters in den USA nur ausgerutscht?

Viele Volkswirte sehen den Einbruch jedoch nur als Ausrutscher infolge des sehr kalten Winters in den USA. Insbesondere waren für den Wachstumseinbruch weniger Investitionen und ein schrumpfender Export maßgeblich. Beides kann mit dem sehr kalten Winterwetter im Januar und Februar begründet werden, weil in dieser Zeit unter anderem Häfen und Flughäfen durch Schnee und Eis blockiert waren. Auch das Minus von 5,7% beim Wohnungsbau kann mit dem Wetter erklärt werden.
Dagegen konnte die Kälte der Kauflaune der US-Verbraucher nichts anhaben. Der Konsum wuchs mit 3% kräftig gegenüber dem Vorjahresschlussquartal.

Volkswirte gehen daher davon aus, dass die konjunkturelle Erholung nur temporär unterbrochen ist und die Fed an ihrem „Tapering“-Plan festhalten wird. Zumal heute weder eine Pressekonferenz noch die Präsentation neuer makroökonomischer Projektionen auf der Tagesordnung stehen und daher keine Änderungen in der geldpolitischen Strategie verkündet werden dürften.

Dynamik dürfte bald zurückkehren

Nach den zuletzt schwankungsarmen Tagen dürfte es im Hinblick auf die heutige Fed-Entscheidung und die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten am Freitag bald wieder mehr Bewegung im Markt geben. Denn hierauf wartet der Markt sehnsüchtig. Weder die Enttäuschung beim US-BIP noch der heute bereits veröffentlichte ADP-Arbeitsmarktbericht konnte die Anleger aus der Reserve locken.

Zumal der ADP-Bericht die negative Überraschung aus den BIP-Daten etwas auffangen konnte. Denn im April ist die Zahl der privat Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft in den USA um 220.000 gestiegen. Zudem hatte das Plus im Vormonat bei 209.000 gelegen und wurde somit von den zuvor veröffentlichten 191.400 nach oben revidiert. Auch dies ist eher ein Hinweis darauf, dass sich die Fed vom schwächeren BIP-Wachstum nicht ablenken lässt.

Bullischer Ausbruch oder erneuter Rücksetzer?

Charttechnisch wird es sehr spannend, wenn die Märkte wieder Fahrt aufnehmen, denn sowohl ein Ausbruch auf neue Höhen als auch ein erneuter Kursrutsch sind denkbar.

Im Dow Jones bildet sich derzeit ein aufsteigendes Dreieck, weil der horizontale Widerstand bei rund 16.600 Punkten (rote Linie im folgenden Chart) mit der unteren Linie des seit Herbst 2012 gültigen Aufwärtstrends (gelb) zusammenläuft.

Dow Jones - Chartanalyse

Gewöhnlich deutet eine solche Formation einen Ausbruch nach oben an, doch der US-Index könnte zuvor auch noch einmal die untere Trendkanallinie testen.

Auch im DAX ist sowohl ein bullischer Ausbruch als auch ein erneuter Rücksetzer möglich. So stößt der DAX wieder an starke Widerstände. Aktuell hindert ihn die obere Begrenzung einer möglichen Flaggenformation (rot im folgenden Chart) am weiteren Anstieg, knapp darüber liegt die obere Begrenzung der Seitwärtsrange (blau).

DAX - Chartanalyse

Gegen neue Rückschläge spricht unser Elliott-Wellen-Szenario, an dass sich der DAX seit längerem hält und wonach weiteres Kurspotential (siehe grüner Pfeil im Chart) besteht. Die Wellen 1 und 2 der möglichen Aufwärtsbewegung können bereits gezählt werden. Entsprechend würden wir uns nun in der Welle 3 befinden, die zum Ausbruch aus der Seitwärtsrange führen könnte.

Aufsteigendes Dreieck und Elliott-Wellen vs. saisonal schwächere Phase

Für fallende Kurse spricht auch die Saisonalität, vor der wir bereits am 9. April gewarnt hatten. Der durchschnittliche DAX-Verlauf in US-Zwischenwahljahren (wir haben derzeit ein solches Jahr) seit 1958 zeigt, dass der Monat April zwar durchschnittlich betrachtet in Zwischenwahljahren noch eher noch zu den guten Monaten gehört, aber gewöhnlich dort lediglich eine Toppbildung stattfindet und es ab Mai zu stark fallenden Kursen kommt.

DAX - Saisonalität der US-Zwischenwahljahre

Ist der bekannte Börsenspruch „Sell in may…“ (übersetzt: „Verkaufe im Mai…“) also in diesem Jahr ein Leitsatz mit viel Wahrheitsgehalt? Ab Morgen werden wir 31 Tage lang Zeit haben, um diesen Satz zu prüfen.

Nehmen Sie es nicht zu genau!

Im vergangenen Jahr legte der DAX im Mai übrigens 7.913,71 auf 8.348,84 Punkte um 435,13 Zähler bzw. 5,5% zu.

DAX - Kursentwicklung im Mai 2013

Aber das vergangene Jahr war ja auch kein US-Zwischenwahljahr. Und zudem bezieht sich der Satz auch nicht nur auf den Mai. Denn der zweite Beil der Börsenweisheit lautet: „… but remember to come back in september.“ (übersetzt: „…aber vergiss nicht, im September zurückzukommen.“).

Verkauf im Mai verhinderte in 2013 Kursverluste von rund 10%

Tatsächlich lief es im Zeitraum von Mai bis September des vergangenen Jahres eher nur schleppend (siehe blauer Pfeil im folgenden Chart).

DAX - Kursentwicklung von Mai bis September 2013

Wer am Hoch im Mai – und es heißt ja nicht „Verkaufe vor dem Mai…“, sondern „Verkaufe im Mai…“ – bei über 8.500 Punkten verkaufte, konnte anschließend bei unter 7.700 Punkten im Juni rund 10% günstiger wieder einsteigen. Und richtig Fahrt auf nahm der DAX tatsächlich erst ab September wieder.


Ich wünsche auch Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Das "Geldanlage Premium Depot"
- Die richtige Strategie für Ihr Vermögen

Seit dem 15. November 2013 haben unsere Abonnenten des "Geldanlage Premium Depot"die Möglichkeit, unsere Trades 1:1 nachzubilden. Dadurch konnten die Leser bereits 16 Trades durchführen, von denen 15 Trades im Gewinn und nur ein einziger im Verlust endete. Letztlich haben die Abonnenten dadurch

  • eine durchschnittliche Rendite pro Trade von 10,78% erzielt,
  • bei einer durchschnittlichen Laufzeit der Trades von 40 Tagen.
  • Dies entspricht einer durchschnittlichen Rendite pro Trade von knapp 160% p.a.!

Abgeschlossene Trades im

Kostenloses Probeabo:

Melden Sie sich HIER zum "Geldanlage Premium Depot" an. Uns ist wichtig, dass Sie zufrieden sind! Aus diesem Grund sind die ersten drei Wochen des Bezugs für Sie kostenlos!

 



›› Devisenhandel
- Investment- und Rendite-Chancen für Privatanleger
von Geldanlage-Brief-Team

Der DAX ist des Deutschen liebstes Kind. Doch auch andere Märkte haben ihren Reiz. Im Interview mit Kai Petersen erfahren Sie alles über den spannenden Devisenhandel und die sich bietenden Investment- und Rendite-Chancen für Privatanleger.
Kai Petersen ist seit 2006 Gründergeschäftsführer des Düsseldorfer Finanzdienstleisters DTS GmbH. Er hat sich insbesondere auf das Risikomanagement von Devisenhandelsstrategie spezialisiert.?


Geldanlage-Brief:
Herr Petersen, der „normale“ deutsche Privat-Anleger hat DAX, Commerzbank, BMW & Co. immer fest im Blick. Nennen Sie uns bitte drei Gründe, warum er sich auch mit dem Devisenhandel beschäftigen sollte?

Kai Petersen:
1. Studien zeigen, dass mehr als die Hälfte der langfristig erzielbaren Rendite eines Gesamtportfolios das Ergebnis einer guten Diversifizierung ist – und Handelsstrategien (auch) auf Devisen sind eine optimale Ergänzung.

2. Der Devisenmarkt ist der umsatzstärkste Finanzmarkt überhaupt – und diese hohe Liquidität stellt sicher, dass man nahezu jede Position jederzeit auch wieder schließen kann. Zudem zeichnet sich der Devisenhandel durch ein Höchstmaß an Transparenz aus (sprich: es gibt faktisch kein Insiderwissen).

3. Es gibt Handelsstrategien, auch für den Devisenmarkt, die völlig andere Chance-Risiko-Verhältnisse bieten als klassische Aktien-Investments über Fonds oder Direktinvestments. Hierbei können attraktive Renditen nicht zwingend um den Preis einer langfristigen Kapitalbindung erkauft werden.


Geldanlage-Brief:
Sie haben sich darauf spezialisiert, hochwertige Forex-Handelssysteme auch Privatanlegern zugänglich zu machen. Was ist dabei die größte Herausforderung?

Kai Petersen:
Es gibt viele Handelsstrategien, die über einen bestimmten Zeitraum gute bis sehr gute Ergebnisse zeigen. Wichtig sind aber nicht nur die Renditen, sondern vor allem die Risiken, die dabei eingegangen werden – leider sieht man diese häufig nicht auf den ersten oder sogar zweiten Blick. Aus diesem Grund haben wir uns sehr darüber gefreut, mit Global Systemselection einen Partner zu finden, der diese Philosophie teilt.


Geldanlage-Brief:
Und wie funktioniert deren System? Welche Renditen wurden in der Vergangenheit erzielt?

Kai Petersen:
Global Systemselection ist ein Netzwerk von Devisenhandels-Spezialisten aus mehr als 15 Ländern. Diese internationalen Profis haben in den letzten drei Jahren Informationen über Tausende von Handelsansätzen zusammengetragen. Gleichzeitig haben sie eine Reihe von Testverfahren entwickelt, wonach Handelssysteme nach objektiven Kriterien beurteilt und gelistet werden.

Prozess
Abbildung: Über mehrere Jahre wurden Tausende von Systemen untersucht und nach dem Test von 30 Handelsstrategien die besten 10 identifiziert.

Auf diese Weise wurden schrittweise 30 Handelsstrategien ausgefiltert und mit eigenem Kapital getestet. Jeweils bis zu 10 der besten Strategien werden dann zu einem Handelssystem, einem sogenannten Multi-System-Portfolio kombiniert. Somit profitiert der Kunde nicht nur von einer entsprechenden Diversifizierung, sondern es wird auch eine sehr stabile Ertragskurve erzielt. Angesichts der historischen Ergebnisse darf der Kunde bei Global Systemselection zweistellige Renditen pro Jahr erwarten (siehe Grafik).

Rendite
Abbildung: Die hohe Stabilität der Erträge ergibt sich aus der Kombination von bis zu 10 Strategien. Auf diese Weise können Schwächephasen einzelner Systeme gut ausgeglichen werden.

Dabei liegt die Stärke dieser Vorgehensweise in einer Kombination aus hohen Erträgen bei geringen zwischenzeitlichen Verlustphasen. Denn in der Beurteilung der Handelsansätze spielt das Risiko-Management eine überaus große Rolle.

Wie man auf der Internet-Seite von Global Systemselection sehen kann, kann der Kunde unter 4 Multi-System-Portfolios mit unterschiedlichen Hebeln wählen, die alle auf niedrigen Risikoeinstellungen basieren.

Einer der wichtigsten Aspekte für Privat-Anleger dürfte zudem sein, dass das Kapital immer in seinem eigenen Handelskonto verbleibt und somit kein Dritter Zugriff hierauf hat.


Geldanlage-Brief:
Sie hatten die Bedeutung des Risiko-Managements angesprochen – wie ist dies bei Global Systemselection gelöst?

Kai Petersen:
Global Systemselection hat sich nicht darauf beschränkt, die historischen Risiken zu betrachten, sondern sich insbesondere um die zukünftigen Risiken gekümmert. Hierzu wurde ein separates Risiko-Management aufgebaut, das kontinuierlich sämtliche Handels-strategien überwacht. Hierdurch kann verhindert werden, dass Risiken eingegangen werden, die nicht in Übereinstimmung mit den historischen oder vereinbarten Risikoprofilen stehen.

Risiko-Management
Abbildung: Die kontinuierliche Überwachung aller Handelsstrategien durch ein zentrales Risikomanagement ist ein Alleinstellungsmerkmal.

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist insbesondere, dass professionelle Devisenhändler und Hedgefonds-Verantwortliche bereit sind, Global Systemselection ihre Top-Strategien zur Verfügung zu stellen – etwas Derartiges hat es bisher noch nicht gegeben.


Geldanlage-Brief:
Wie kann ein Privatanleger vom Devisenhandel profitieren – sei es im Eigenhandel oder beispielsweise über Managed Accounts?

Kai Petersen:
Managed Accounts
Aus meiner Erfahrung werden Fehler im Devisenhandel noch härter bestraft als beispielsweise im Aktienhandel. Vor diesem Hintergrund sollte ein Anleger entweder umfangreiche Erfahrung insbesondere auf Demo-Konten gesammelt haben, bevor er reales Geld investiert, oder sich professionelle Handelsstrategien zunutze machen. Offensichtlich setzt sich diese Erkenntnis bei immer mehr Privatanlegern durch – wir verzeichnen jedenfalls derzeit eine steigende Nachfrage nach diesen attraktiven Anlagemöglichkeiten.


Geldanlage-Brief:
Wenn ich Sie richtig verstehe, halten Sie den Devisenhandel sogar für weniger riskant als Aktieninvestments?

Kai Petersen:
Mit Aktienanlagen wurden historisch Renditen zwischen 6 und 8 % p. a. erzielt – die Anleger mussten hierfür aber zwischenzeitlich Verluste von mehr als 50 % hinnehmen. Ein Aktieninvestment ist sinnvoll zumeist (nur) über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte möglich; insbesondere können Privatanleger nur selten auch in Marktphasen mit sinkenden Kursen profitieren.

Bei Global Systemselection hingegen wird eine Kombination sehr kurzfristiger Handelsstrategien genutzt – damit sind zweistellige Jahresrenditen bei sehr geringen Verlusten möglich. Vor allem ist die Auswahl der Strategien dabei nicht unter dem Aspekt der maximalen Rendite erfolgt, sondern so, dass die Strategien untereinander eine möglichst geringe Korrelation aufweisen.

Somit kann die Kombination der Strategien in unterschiedlichen Marktphasen (z. B. in Seitwärtsphasen oder stark trendgeprägten Situationen) attraktive Renditen erzielen.

Zudem können auch die Anleger selbst durch das zusätzlich angebotene „Dashboard“ die Entwicklung aller Strategien rund um die Uhr verfolgen – diese Transparenz ist aus meiner Sicht einzigartig. Durch all diese Maßnahmen werden die unbestreitbar auch im Devisenhandel vorhandenen Risiken sehr stark gesenkt.

Dashboard
Abbildung: Durch das Dashboard sieht der Anleger jederzeit die Entwicklung aller Strategien.


Geldanlage-Brief:
Was muss ich dafür tun, wenn ich an Global Systemselection Interesse habe?

Kai Petersen:
Anleger können bereits ab 5.000 Euro von den Profi-Handelsstrategien profitieren, die typischerweise erst für Investoren im sechs- bis siebenstelligen Bereich zur Verfügung stehen. Auf der Internet-Seite http://www.globalsystemselection.com/de finden sie alle weiteren Details und die Vorgehensweise wird in kurzen Videos erklärt. Interessenten können sich für den Newsletter anmelden oder auch ihre Fragen am Telefon stellen.


Geldanlage-Brief:
Herr Petersen, vielen Dank für das Gespräch!

Liebe Leser,

der Newsletter "Börse-Intern" (ehemals "Geldanlage-Brief") ist Ihre kostenlose Informationsquelle zur Börse, den Aktienmärkten und Finanzen.

Tragen Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein und Sie sind kostenlos dabei!




Datenschutzhinweise anzeigen...