10.000 Punkte im DAX – Und dann?! +++ Mensch und Maschine: Kurspotential von mindestens 16,7%

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Marktanalyse - 10.000 Punkte im DAX – Und dann?!
  2. Das "Geldanlage Premium Depot" - C.A.T. oil und Nikkei bescheren dicke Gewinne
  3. Aktienanalyse - Mensch und Maschine: Weiteres Kurspotential von mindestens 16,7%

 

›› Marktanalyse
- 10.000 Punkte im DAX – Und dann?!
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefam vergangenen Wochenende haben die Bürger Europas über ihre Vertreter im EU-Parlament abgestimmt. Unter anderem in Frankreich, Großbritannien und Österreich verbuchten rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien deutliche Zuwächse, womit die Kritik am Euro und an der EU insgesamt eindeutiger geworden ist.

Die Politik sollte anfangen, dem Willen der Bürger zu folgen!

Die etablierten Parteien sollten sich dieser klaren Aussage der Bürger nicht mehr verschließen und über Kursänderungen nachdenken. Insbesondere sollten sie genauer hinhören, was der mündige Bürger eigentlich von der EU erwartet.

Aktienmärkte reagieren sehr positiv auf die Wahlergebnisse

Den Aktienmärkten jedenfalls tat der Ausgang der Wahlen gut. Im DAX war zum Beispiel der Abstand zur magischen 10.000er-Marke hauchdünn geworden.

DAX - Elliott-Wellen

Warum dieser Anstieg erfolgte bzw. ob dies mit dem Wahlausgang direkt begründet werden kann, ist nicht ganz klar. Wahrscheinlicher erscheint, dass die Märkte, vielleicht auch wegen dem Wahlausgang, nun verstärkt darauf setzen, dass die EZB die europäische Wirtschaft Anfang Juni definitiv mit neuer Liquidität unterstützt.
Oder vielleicht hatten die Märkte auch mit einem noch stärkeren antieuropäischen Wahlausgang gerechnet. Insbesondere in Deutschland fiel das Wahlergebnis ja so aus, dass die etablierten Parteien weiterhin das Sagen haben. Entsprechend wohl auch der starke Anstieg im DAX.

Führt das Wahlergebnis in der Ukraine nun zu einer Stabilisierung?

Da aber am Sonntag auch die offiziellen Wahlen in der Ukraine stattfanden und der Präsidentschaftskandidat Petro Poroschenko bereits im ersten Wahlgang mit 54% die notwendige absolute Mehrheit erhielt, kann auch dies von den Märkten als positiv gewertet worden sein, weil damit eine beginnende politische Stabilisierung in Kiew stattfinden könnte.
Zumal offenbar auch Russland das Wahlergebnis anerkennt. Der russische Außenminister Sergej Lawrow teilte mit, Russland sei zum Dialog mit Poroschenko bereit.

10.000 Punkte im DAX – Und dann?!

Fakt ist, dass dem DAX der Ausbruch aus seiner Seitwärtsbewegung unterhalb von 9.800 Punkten gelungen ist und damit nun ein Erreichen der 10.000er Marke eingeloggt ist. Was allerdings danach passiert, ist völlig offen. Die Redaktion des „Geldanlage-Briefs“ ist jedenfalls skeptisch, weil nach dem 5. Juni, also der Sitzung der EZB, kaum noch Kaufgründe vorhanden sind. Selbst die anziehende Wirkung der 10.000-Punkte-Marke könnte dann Geschichte sein, weil sie dann vielleicht bereits erreicht wurde.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Das "Geldanlage Premium Depot"
- C.A.T. oil und Nikkei bescheren dicke Gewinne
von Geldanlage-Brief-Team

In dieser Woche konnten wir unseren Lesern erneut dicke Gewinne bescheren:

Die Aktie von C.A.T. oil, die wir am 14. April 2014 aufgenommen hatten, war innerhalb von nur knapp einem Monat um über 40% gestiegen. Am Montag haben wir Gewinne mitgenommen. Bezogen auf den Investitionszeitraum von nur 42 Tagen errechnet sich eine satte Rendite p. a. von 1940%.

Im Zuge der aktuell allgemein guten Stimmung am Aktienmarkt hat auch der Nikkei zulegen können. Innerhalb weniger Tage stieg er von rund 14.000 auf über 14.600 Punkte an. Unsere Nikkei-Long-Position ist dadurch um 10% gestiegen und hat unser Kursziel erreicht. Auch hier haben wir den Gewinn von genau 10% mitgenommen.

Die durchschnittliche Rendite aller abgeschlossenen Trades ist durch diese beiden Transaktionen von 12,21% auf 13,56% gestiegen.

Seit dem 15. November 2013 haben unsere Abonnenten des "Geldanlage Premium Depot" die Möglichkeit, unsere Trades 1:1 nachzubilden. Dadurch konnten die Leser bereits 20 Trades durchführen, von denen 19 im Gewinn und nur ein einziger im Verlust endete. Letztlich haben die Abonnenten dadurch

  • eine durchschnittliche Rendite pro Trade von über 13,56% erzielt,
  • bei einer durchschnittlichen Laufzeit der Trades von 43 Tagen.
  • Dies entspricht einer durchschnittlichen Rendite pro Trade von über 200% p.a.!

Abgeschlossene Trades

Kostenloses Probeabo:

Melden Sie sich HIER zum "Geldanlage Premium Depot" an. Uns ist wichtig, dass Sie zufrieden sind! Aus diesem Grund sind die ersten drei Wochen des Bezugs für Sie völlig kostenlos!

 



›› Aktienanalyse
- Mensch und Maschine: Weiteres Kurspotential von mindestens 16,7%
von Sven Weisenhaus

Aktionäre von Mensch und Maschine (WKN: 658080) konnten sich am 15. Mai über einen Dividendenertrag freuen. An diesem Tag wurden 20 Cent je Aktie ausgeschüttet. Bei einem Aktienkurs von rund 6 Euro entsprach dies einer Dividendenrendite von immerhin 3,33%.

Leser des „Geldanlage Premium Depot“ liegen bereits 12% im Gewinn

Auch die Leser unseres Börsendienstes „Geldanlage Premium Depot“ erreichte dieser Geldsegen, denn die Aktie befindet sich bereits seit dem 28. März 2014 im Bestand unseres Musterdepots. Daher können sich unsere Leser auch neben dem Dividendenertrag in Höhe von 3,33% über zusätzliche Kursgewinne in Höhe von rund 9% freuen. Somit errechnet sich eine Rendite seit der Depotaufnahme von insgesamt über 12% innerhalb von nur genau zwei Monaten.

Weiteres Kurspotential von mindestens 16,7% vorhanden!

Und hier ist noch viel mehr drin. Denn die Aktie hat erst kürzlich ein charttechnisches Ausbruchssignal geliefert, als ihr der Sprung über den Widerstand bei 5,489 Euro gelang.

Mensch und Maschine - Chartanalyse

Solange sich der Kurs nun oberhalb dieses ehemaligen Widerstands halten kann, dürfte uns die Aktie noch viel Freude bereiten. Wir sehen aktuell ein Kursziel von mindestens 7,00 Euro. Es bestünde damit ein weiteres Kurspotential von mindestens 16,7%. Oberhalb von 7,00 Euro könnte sogar der nächste Turbo gezündet werden. – Das Chartbild sieht extrem positiv aus!

Gut laufende Geschäfte ermöglichen ebenfalls anhaltende Kursrallye

Ähnlich positiv wie der Kurs laufen auch die Geschäfte. Wie das Unternehmen am 28.04.2014 berichtete, stieg der Umsatz im 1. Quartal 2014 leicht an auf 37,72 Mio. Euro (Vorjahr: 37,45 Mio. Euro, +0,7%). Der Rohertrag kletterte etwas stärker auf 18,99 Mio. Euro (Vorjahr 18,21 Mio. Euro, +4,3%).

Das Konzern-EBITDA in Höhe von 3,20 Mio. Euro (Vorjahr 3,25 Mio. Euro) erreichte fast den starken Vorjahreswert und liegt mit 28% des Jahresziels von 11,5 Mio. Euro laut Unternehmensangaben voll im Plan. Das Nettoergebnis nach Anteilen Dritter lag bei 1,46 Mio. Euro (Vorjahr 1,37 Mio. Euro) bzw. 9,5 Cent (Vorjahr 9 Cent) pro Aktie.

Der operative Cashflow setzte seine positive Entwicklung fort und stieg um beachtliche 77% auf 2,66 Mio. Euro (Vorjahr 1,50 Mio. Euro).

Starker Gewinnanstieg im Gesamtjahr geplant

Für das Gesamtjahr geht der Unternehmenslenker und Großaktionär Adi Drotleff nach dem voll planmäßigen Jahresauftakt von Umsätzen in der Nähe von 140 Mio. Euro (Vorjahr 125,83 Mio. Euro) aus.
Das EBITDA-Ziel liegt bei 11,5 Mio. (Vorjahr 7,81 Mio. Euro), beim Nettogewinn sind 5,5 Mio. Euro (Vorjahr 2,62 Mio. Euro) bzw. etwa 35 Cent pro Aktie (Vorjahr 17 Cent) anvisiert.

Bewertung

Daraus errechnet sich bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von 92,9 Mio. Euro ein günstiges Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von 0,66 und bei einem aktuellen Kurs von 6,00 Euro ein nicht ganz so billiges Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 17,14. Angesichts der Gewinnsteigerung von 17 auf 35 Cent pro Aktie bzw. um 105% relativiert sich des KGV allerdings deutlich. Das PEG liegt nur bei 0,16!

Fazit

Würde man nur das PEG als Bewertungskennziffer heranziehen, dann würde sich bis zum fairen Wert von 1 ein Kurspotential auf 37,50 Euro errechnen. Ende der 90er Jahre hat die Aktie schon einmal bei über 20 Euro notiert, wie der folgende Langfrist-Chart zeigt. Entsprechendes Kurspotential tut sich auf, wenn die Aktie den massiven Widerstand bei 7 Euro brechen kann.

Mensch und Maschine - langfristige Chartanalyse
(Quelle: Ariva.de)

Uns würde aber bereits ein Anstieg bis an den Widerstand ausreichen. Denn dann hätten wir mit dieser Aktie bereits fast 30% gewonnen. Und selbst wenn man jetzt noch einsteigt, ist in kurzer Zeit ein Gewinn von immerhin noch fast 17% möglich, wenn die Aktie nur von aktuell 6 auf 7 Euro steigt.

Am 7. Mai – also vor nur rund 20 Tagen - notierte die Aktie übrigens bereits bei 6,5 Euro. Verloren hat die Aktie seit dem lediglich wegen dem Dividendenabschlag. Ein Wiederanstieg auf dieses Niveau sollte also kein Kunststück sein, denn sowohl die Charttechnik als auch die fundamentale Bewertung sprechen klar für bald deutlich höhere Notierungen.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

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