Anleger fürchten Zinswende der Fed +++ Euroland-Investment bringt 14,7% p. a. +++ Petrotec AG

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Geldpolitik der Fed - Anleger fürchten eine frühere Zinswende
  2. Fonds-Report - Top-Investment für Euroland bringt 14,7% p. a.
  3. Gastbeitrag - Petrotec AG: Enttäuschendes Eingangsquartal!

 

›› Geldpolitik der Fed
- Anleger fürchten eine frühere Zinswende
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefam heutigen Mittwoch rückt die Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) in den Fokus der Anleger. Mit dem Zinsentscheid und der anschließenden Pressekonferenz, auf der Janet Yellen die Entscheidung der Notenbank begründen und die Fragen der Reporter beantworten wird, steht das Börsen-Highlight dieser Woche auf der Agenda.

Inflation zieht in den USA überraschend stark an

Die am Montag vorgelegten Inflationsdaten sorgen dabei für leichte Unsicherheit unter Anlegern. Die Teuerungsrate in den USA zog im Mai um 0,4 Prozent und damit deutlich stärker als erwartet an. Die Kern-Inflation für den Dienstleistungssektor erreichte mit 2,7 Prozent sogar den höchsten Wert seit November 2008.

Trotz erhöhter Nervosität können die Kurse bislang ihr Niveau halten

Trotz der vorherrschenden Nervosität wegen der Inflationsdaten konnten sich die Kurse bislang auf ihrem Niveau halten. Eine Abweichung von der bisherigen Geldpolitik wird nicht erwartet. Sollte die Fed aber Andeutungen in diese Richtung machen, könnte dies für Rückschläge insbesondere am Aktienmarkt sorgen.

Wird die Fed auf die verbesserte Lage am Arbeitsmarkt reagieren?

Zumal auch die Frage im Raum steht, wie die Fed auf die verbesserte Lage am Arbeitsmarkt reagieren wird. Wie wir am 8. Juni bereits berichteten, sind in den USA seit Februar 2010 insgesamt 8,8 Millionen Jobs entstanden, nachdem zuvor in Folge der Finanzkrise 8,7 Millionen abgebaut worden waren. „Nach nur 5 Jahren wurde der dramatische Stellenabbau wieder neutralisiert, während man am Hochpunkt der Krise davon ausgegangen war, dass dies 10, 15 oder gar 20 Jahre benötigen würde“, schrieben wir dazu.

Anleger fürchten eine frühere Zinswende

Zwar rechnen die meisten Beobachter erst für Mitte 2015 mit einer Anhebung der Leitzinsen, doch die neuen Fed-Projektionen zu Wachstum und Inflation könnten Spekulationen über eine frühere Zinswende anfachen.

3-facher Verfallstag am Freitag

Es dürfte spannend werden, ob die heutige Notenbankentscheidung den DAX im Vorfeld des 3-fachen Verfalls am Freitag noch in die eine oder andere Richtung bewegen kann. Sollte dies der Fall sein, müssten sich die Stillhalter eventuell noch einmal umpositionieren, was weitere Kursbewegungen nach sich ziehen könnte. Andernfalls muss man mit einer anhaltenden Lethargie bis mindestens zum Ende dieser Woche rechnen.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Fonds-Report
- Top-Investment für Euroland bringt 14,7% p. a.
von Sven Weisenhaus

Bereits Ende Januar war einer Pressemitteilung von Deutsche Asset & Wealth Management, einem Geschäftsbereich der Deutsche Bank AG und ihrer Tochtergesellschaften, zu entnehmen, dass das Fondsvermögen des DWS Invest Top Euroland den Betrag von 1 Milliarde Euro überboten hatte. Allein im Jahr 2013 vertrauten Anleger dem Euroland-Aktienfonds rund 500 Millionen Euro an.

Endlich ein Fonds, der seine Benchmark deutlich schlägt

Dass sich der Fonds bei Investoren großer Beliebtheit erfreut, hat einen sehr guten Grund. Denn die von Britta Weidenbach gemanagten Investments erzielten im Jahr 2013 einen Wertzuwachs von 23,3 Prozent und lagen damit fast neun Prozentpunkte vor dem Referenzindex, dem EuroStoxx50 (rot im folgenden Chart).

Kursentwicklung 2013

Den wenigsten Fonds gelingt es, ihre Benchmark überhaupt zu schlagen. Und es geht noch besser:

Top-Investment für Euroland bringt bislang 14,7 Prozent p. a.

Anleger, die seit fünf Jahren investiert sind, können sich heute über mehr als 100 Prozent Wertzuwachs bzw. eine Rendite pro Jahr von 14,7 Prozent freuen (siehe folgender Chart). Im Vergleich dazu erzielte der EuroStoxx50 im selben Zeitraum ein Plus von knapp 30 Prozent.

Kursentwicklung 5 Jahre

Qualität und Erfolg zahlen sich aus: Morningstar vergab im vergangenen Jahr die höchste „Note“ von fünf Sternen.

Vor einem Investment steht eine sorgfältige Unternehmensanalyse

Britta Weidenbach investiert mit dem DWS Invest Top Euroland in wachstumsstarke Unternehmen aus Euroland, mit besonderem Fokus auf solche mit einer hohen Marktkapitalisierung. Je nach Marktlage mischt sie auch chancenreiche Nebenwerte bei. In jedem Fall steht vor einem Investment aber eine sorgfältige Unternehmensanalyse. „Wir suchen gezielt nach Unternehmen mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell, solider Bilanz und starken Marken“, sagt die Fondsmanagerin.

Optimistisch für 2014

Auch für 2014 bleibt Britta Weidenbach optimistisch: „Die Eurozone wird auch in diesem Jahr ein lohnendes Investment sein“, betont sie. „In Euroland finden sich hervorragende Unternehmen bei gleichzeitig günstiger Bewertung. Zudem bietet die wirtschaftliche Erholung – vor allem auch in der Peripherie – große Chancen.“ Die Kapitalmarktexperten von DWS Investments rechnen für das Jahr 2014 beim EuroStoxx50 Index mit einer Steigerung der Unternehmensgewinne um 15 Prozent. Den Aktienkursen räumen sie bis Ende 2014 ein Potenzial in zweistelliger Höhe ein.

Mit der Prognose für 2014 gut im Rennen

Mit der Prognose vom Jahresanfang liegen sie sehr gut im Rennen (siehe folgender Chart). Bislang konnte der EuroStoxx50 (rot) auf halber Strecke um rund 7 Prozent zulegen. Lange Zeit hatte der Fonds (blau) auch in diesem Jahr die Nase vorn. Erst seit Mitte April ist er etwas hinter der Benchmark zurückgefallen, kann aber mit über 5 Prozent auch in diesem Jahr eine sehr ordentliche Performance aufweisen.

Kursentwicklung 2014

Aufgrund des hohen Investorenzuspruchs wurde für den DWS Invest Top Euroland eine US-Dollar-abgesicherte Klasse aufgelegt. Diese richtet sich an Anleger, die im Euroraum investieren wollen, ohne mit dem Euro ein Währungsrisiko eingehen zu müssen.

Fonds-Kennzahlen DWS Invest Top Euroland

Fonds: DWS Invest Top Euroland
ISIN: LU0145644893
Fondsmanagerin: Britta Weidenbach
Fondsauflegung: 03.06.2002
Wertzuwachs 1 Jahr: 26,67% *
Wertzuwachs 3 Jahre: 32,50% *
Wertzuwachs 5 Jahre: 98,20% *
Fondsvermögen: 1.214,86 Mio. EUR **
Ausgabeaufschlag: 5,00%
Kostenpauschale: 1,67% p.a.

* Zahlen per 30.12.2013
** per 27.01.2014

 



›› Gastbeitrag
- Petrotec AG: Enttäuschendes Eingangsquartal!
von Christian Lohmer, Lohmer Research LR

Christian Lohmer, Lohmer Research LRGeschäftstätigkeit

Die Petrotec AG (WKN PET111) ist als Holdinggesellschaft über ihre zwei operativen Tochterunternehmen einer der größten Hersteller von Biodiesel auf Basis von alternativen Rohstoffen.
Bei den Tochtergesellschaften handelt es sich um die Petrotec Biodiesel GmbH und die Vital Fettrecycling GmbH. Seit 2000 produziert die Gesellschaft mittels eines Multi-Feedstock-Verfahrens.

Von Petrotec hergestellter Biodiesel erfüllt die europäische Norm für Biokraftstoffe, EN 14214. Der Konzern betreibt dabei ein vertikal integriertes Geschäftsmodell, das von der Entsorgung von Altspeisefetten bei Restaurants und ähnlichen Betrieben und Lebensmittelverarbeitern über die Aufbereitung und Raffination bis zur technologisch sehr anspruchsvollen Produktion des Biodiesels aus Abfall reicht.

Enttäuschende Ergebniszahlen

Petrotec erwirtschaftete im 1. Quartal 2014 einen Konzernumsatz in Höhe von 46 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal lag der Umsatz mit 47,8 Mio. Euro noch deutlich höher. Das Unternehmen rutschte im selben Vergleichszeitraum beim EBIT von +1,5 Mio Euro auf -0,8 Mio. Euro in die Verlustzone. Das Ergebnis je Aktie war von +0,04 Euro auf -0,05 Euro rückläufig.

Die Ergebniszahlen spiegeln die erschwerten Marktbedingungen auf dem abfallbasierten Biodieselmarkt wider. Auf dem Markt für Biodiesel mit einfacher Gewichtung auf die obligatorische Beimischungsquote hat das Unternehmen einen deutlichen Rückgang der Preise und Margen beobachtet.

Das schwache operative Ergebnis war zudem geprägt von einem Rückgang der Produktionsmengen, höheren Personalaufwendungen, sowie aus dem Lageraufbau folgenden höheren Lagerkosten.

Zum 31. März 2014 verzeichnete die Bilanzsumme einen Rückgang auf 55,6 Mio. Euro gegenüber der Bilanzsumme von 58,2 Mio. Euro zum Jahresende 2013. Dieser Rückgang ist in erster Linie auf die Abschwächung des Kassenbestandes um 5,6 Mio. Euro und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2,7 Mio. Euro zurückzuführen. Dem gegenüber erhöhte sich der Bestand an Vorräten deutlich um 5,2 Mio. Euro.

Einschätzung

Das Zahlenwerk für das Eingangsquartal verlief enttäuschend. Wir rechnen daher nur mehr mit einem leicht positiven Ergebnis für das Gesamtjahr 2014. Wir empfehlen die spekulative Aktie daher trotz des rückläufigen Aktienpreises derzeit nicht nachzukaufen, sondern die nächsten Ergebniszahlen abzuwarten.

Petrotec - Chart

Branche: Erneuerbare Energie
Webpage: http://www.petrotec.de
Aktienkurs: 1,2 Euro
Aktienanzahl: 24,5 Mio.
Börsenwert: 31 Mio. Euro
Umsatz 2013: 193 Mio. Euro
EBIT 2013: 4,9 Mio. Euro
Nettoergebnis 2013: 4,0 Mio. Euro
Gewinn je Aktie 2013: 0,16 Euro
Dividende je Aktie 2013: 0,00 Euro
Cash je Aktie: 0,4 Euro
Eigenkapitalquote: 48%

 



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