Silber – Interessante Chartkonstellation bietet bis zu 280% Rendite +++ Kostenloses Börsenseminar

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Silber – Interessante Chartkonstellation bietet bis zu 280% Rendite
  2. Börsen-Wissen: Faktor-Zertifikate – Konstanter Hebel für trendstarke Phasen
  3. Kostenloses Börsenseminar - Aktien auf Rekordhöhen, Zinsen nahe Null - Wohin mit dem Geld?

 

›› Silber
– Interessante Chartkonstellation bietet bis zu 280% Rendite
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefder Silberpreis tendierte seit einem jüngsten Hoch im Juli bei 21,57 US-Dollar wieder einmal abwärts in Richtung der wichtigen Unterstützung bei rund 18,50 US-Dollar (grüne Linie im folgenden Chart).

Abfallendes Dreieck deutet neue Abwärtswelle an

Diese Entwicklung ist kein gutes Zeichen für den zukünftigen Kursverlauf. Denn charttechnisch bildeten sich seit August 2013 tiefere Hochs (dicke rote Linien bzw. Pfeile im Chart) bei gleichbleibenden Tiefs. Daraus könnte sich ein abfallendes Dreieck formiert haben, das auf eine baldige neue dynamische Abwärtsbewegung hinweist.

Silber - Chartanalyse

Ausbruch könnte rund 30 Prozent Korrekturpotential bringen

Die Lage wird aber für die Edelmetall-Bullen erst kritisch, wenn die wichtige Unterstützung bei 18,50 US-Dollar gerissen wird. Sollte dies aber passieren, dann könnte man als Trader einen Short-Trade eingehen. Das Kursziel, welches sich aus der oben genannten Dreiecksformation ergibt, läge bei gut 12,50 US-Dollar (siehe blaue Linien im folgenden Chart). Dies entspricht einem Abwärtspotential von rund 30 Prozent.

Silber - Kursziel aus absteigendem Dreieck

Mit neuen Faktor-Short-Zertifikaten bis zu 240% Rendite erwirtschaften

Passend dazu hat die Deutsche Bank (Deutschen Asset & Wealth Management) Anfang September ein neues Faktor-Short-Zertifikat auf Silber mit einem Hebel von 8 auf den Markt gebracht. Dieses Zertifikat (WKN DT8SHT) bildet die tägliche prozentuale Wertentwicklung von Silber mit einem Hebel (Faktor) von 8 ab.

Wer also glaubt, dass es nach einem schwungvollen Bruch der horizontalen Unterstützung bei 18,50 US-Dollar weiter dynamisch abwärts geht, der könnte mit diesem Zertifikat bis zum Kursziel bei 12,50 US-Dollar im Idealfall satte 240 Prozent Rendite erwirtschaften.

Für defensivere Trader bietet die Deutsche Bank auch bereits seit längerem Faktor-Short-Zertifikate auf Silber mit geringerem Hebel (Faktor 2, Faktor 4 und Faktor 6) an.

Wenn die Unterstützung bei Silber hält…

Weil sich der Silberpreis nur langsam an die Unterstützung bei 18,50 US-Dollar herangetastet und dabei schon einen recht langen Weg nach unten zurückgelegt hat, stehen die Chance aber auch für eine Gegenbewegung nicht schlecht.
Es könnte also zum Beispiel noch ein tieferes Hoch markiert werden, bevor es zu einem Bruch der Unterstützung kommt. Oder: Wenn das jüngste Hoch bei 21,57 US-Dollar sogar überwunden wird, wäre das bärische Szenario hinfällig und das Kursziel läge bei rund 25 US-Dollar.

Mit Faktor-Long-Zertifikaten bis zu 280% Rendite erwirtschaften

Wie gut, dass Anleger mit Faktor-Zertifikaten der Deutschen Bank sowohl an der negativen (Faktor-Short-Zertifikate) als auch an der positiven (Faktor-Long-Zertifikate) Preisentwicklung von Silber partizipieren können.

Wer die Chancen für das bullische Szenario höher einschätzt, also zunächst an eine Gegenbewegung oder gar an ein Kursziel von 25 US-Dollar glaubt, der kann mit einem Faktor-Long-Zertifikat auf Silber mit einem Hebel von 8 (WKN DT8SHT) im Idealfall sogar satte 280 Prozent Rendite erwirtschaften.
Denn ausgehend von 18,50 US-Dollar liegt das Aufwärtspotential bis zur 25 US-Dollar-Marke bei rund 35 Prozent. Gehebelt mit dem Faktor 8 entspricht dies der Rendite von 280 Prozent.

Fazit

Silber - langfristige ChartanalyseGrundsätzlich ist Silber bereits relativ günstig. Dennoch kann es aufgrund der aktuellen charttechnischen Konstellation noch zu einem dynamischen Kursrutsch kommen. Auf weniger als 10 US-Dollar sollte es aber langfristig im Silberpreis kaum gehen.

Bevor es zu der erwarteten Abwärtswelle kommt, kann es im Silberpreis noch eine Gegenbewegung geben, bei der ein weiteres tieferes Tief markiert werden könnte.

Entwarnung gibt es erst, wenn das abfallende Dreieck (siehe oben) durch Kurse oberhalb von 21,57 US-Dollar aufgelöst wird. In diesem Fall läge das erste Kursziel bei 25 US-Dollar.

Faktor-Zertifikate bieten die Möglichkeit, sowohl eine kurze Gegenbewegung (Faktor-Long-Zertifikat) als auch eine (eventuell später) erwartete Abwärtsbewegung (Faktor-Short-Zertifikat) im Silberpreis zu traden.

Trading-Idee

So könnte man auf dem aktuellen Niveau (ca. 18,65 US-Dollar) zum Beispiel das Faktor-Zertifikat mit der WKN DT8SLB kaufen und damit 8-fach gehebelt auf leicht steigende Kurse bis 20,50 US-Dollar setzen. Das Kurspotential läge im Silberpreis bei 9,9 Prozent und im Zertifikat bei 79,2 Prozent. Steigt der Kurs, kann man den Stopp recht eng auf den Einstandskurs (Zertifikat: ca. 58,40 Euro) nachziehen.

Nachdem die Unterstützung bei 18,50 US-Dollar im Silberpreis gebrochen wurde, kann man das Zertifikat mit der WKN DT8SHT kaufen. Den Stopp kann man dann oberhalb der Unterstützung (z. B. bei 19 US-Dollar im Silberpreis) setzten und bei tatsächlich fallenden Silbernotierungen auf den Einstandskurs nachziehen und dann kontinuierlich anpassen, um weitere Gewinne zu sichern.

Silber-Schwäche passt zur fundamentalen Situation im Goldpreis

Die aktuelle Schwäche im Silberpreis passt zu der fundamentalen Entwicklung beim Edelmetall Gold. Laut den aktuellsten Zahlen des World Gold Council (Lobbyorganisation der weltweiten Goldindustrie) ist die weltweite Nachfrage nach Gold im 2. Quartal 2014 eingebrochen. In den drei Monaten sank sie um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies bezieht sich auf alle gehandelten Produkte, von Schmuck bis hin zu Indexfonds. In Goldbarren und -münzen fielen die Investitionen sogar um 56 Prozent auf nur noch 275 Tonnen. Auch die Nachfrage nach Schmuck sank um 30 Prozent auf 510 Tonnen. Vor allem in China und Indien, den beiden größten Goldmärkten, wurde weniger Edelmetall gekauft.

Gleichzeitig stieg das Angebot im Vergleich zum Vorquartal um zehn Prozent auf 1.078 Tonnen. Es wurde also mehr Gold angeboten als gekauft, was vor allem daran lag, dass die Goldförderer die Produktion ausgeweitet haben.
Dies wird wohl auch in Zukunft so sein. Denn das World Gold Council erwartet, dass die Produktion im Jahr 2014 ihren Höhepunkt erreichen wird und sich über die kommenden zwölf bis 18 Monate auf diesem Niveau halten wird.

Es zeigt sich, dass wir mit unserer Erwartung an eine langweilige Seitwärtsbewegung im Goldpreis schon seit Monaten richtig liegen und wohl auch in einigen Wochen und Monaten wohl noch richtig liegen werden.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus


P.S.: An dieser Stelle möchten wir betonen, dass es sich bei diesen Informationen nicht um eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf handelt. Wir möchten lediglich (Trading-)Beispiele aufzeigen, die der Information unserer Leser dienen. Ausdrücklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschäft vorhandenen Risiken hin, bei denen auch ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Bitte beachten Sie zum Thema Faktor-Zertifikate unter anderem die nachstehenden Informationen.

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›› Börsen-Wissen: Faktor-Zertifikate
– Konstanter Hebel für trendstarke Phasen
von Geldanlage-Brief-Team

Mit Faktor-Zertifikaten können Anleger mit einem konstanten Hebel an der Entwicklung eines Basiswertes teilnehmen. Investoren können zwischen verschiedenen Hebeln wählen und somit ihr persönliches Chancen / Risiko Profil abbilden. Die Zertifikate bilden die tägliche prozentuale Wertveränderung des Basiswertes mit dem gewählten festen Hebel ab. Faktor-Zertifikate gibt es sowohl für steigende Kurse (Faktor-Long) als auch für fallende Kurse (Faktor-Short). Sie haben keine Laufzeitbegrenzung.

Konstanter Hebel bringt in trendstarken Phasen positive Effekte

Bei klassischen Hebelprodukten wird der Hebel umso kleiner, je weiter sich der Basispreis vom Anfangswert in die gewünschte Richtung entfernt. Umgekehrt wird der Hebel umso höher, je näher der Basiswert dem Basis- oder Strike-Preis kommt.

Bei Faktor-Zertifikaten bleibt der Hebel dagegen immer gleich. Im Gegensatz zu klassischen Hebelprodukten bleibt der Hebel bei Faktor-Zertifikaten täglich (bzw. bei Faktor-Zertifikaten auf Rohstoffe jeweils von Fixing zu Fixing) immer gleich. Faktor-Zertifikate bieten durch den konstanten täglichen Hebel eine hohe Transparenz. Und wenn sich die Kurse in die gewünschte Richtung entwickeln, gibt es einen positiven kumulativen Effekt. Andererseits werden die absoluten Verluste bei gleich großem prozentualem Verlust immer kleiner (gebremste absolute Verluste), wenn sich die Kurse nicht wie erhofft bewegen.
Zudem bieten Faktor-Zertifikate durch einen Anpassungsmechanismus bei extremen Marktbewegungen im Intraday-Handel einen Schutz vor übermäßigen Verlusten.

Faktor-Zertifikate können besonders in trendstarken Phasen Chancen bieten. Denn der oben genannte kumulative Effekt kann dann seine volle Wirkung entfalten.

Risiken

Nachteilig sind hingegen volatile Seitwärtsphasen, weil in diesen Phasen das Faktor-Zertifikat an Wert verlieren kann, auch wenn der zugrunde liegende Basiswert am Ende der Seitwärtsphase wieder sein ursprüngliches Kursniveau erreicht. Und natürlich kann ein hoher Hebel (Faktor) zu hohen Verlusten führen, wenn sich der Basiswert nicht in die gewünschte Richtung entwickelt. Und trotz des Anpassungsmechanismus ist im Tagesverlauf ein hoher Verlust möglich, wenn es im Basiswert zu entsprechenden Bewegungen in die für den Anleger falsche Richtung läuft.

Wechselkurs beachten

Anleger müssen bei Faktor-Zertifikaten immer auch das Währungsrisiko beachten, denn die Währung des Basiswertes muss nicht zwingend mit der Abwicklungswährung des Faktor-Zertifikates übereinstimmen. Daher können Anleger sowohl während der Laufzeit als auch zum Laufzeitende dem Risiko nachteiliger Wechselkursänderungen ausgesetzt sein. Andererseits können sich durch Wechselkurseffekte aber auch durchaus Chancen ergeben.

Weitere Informationen zu Struktur, Chancen und Risiken erhalten Sie zum Beispiel auf www.db-faktorzertifikate.de.

 



›› Kostenloses Börsenseminar 
– Aktien auf Rekordhöhen, Zinsen nahe Null - Wohin mit dem Geld?
von Geldanlage-Brief-Team

Verehrte Leserinnen und Leser,

unabhängige Informationen für Kapitalanleger - das bietet Ihnen das Team von www.geldanlage-brief.de mit dem kostenlosen Börsennewsletter „Geldanlage-Brief“ und dem Börsendienst „Geldanlage Premium Depot“.

Unabhängige Informationen für Kapitalanleger

Unter dem gleichen Motto („Unabhängige Informationen für Privatanleger“) veranstaltet die Börse Düsseldorf ihre diesjährige Herbst-Seminarreihe. Inhalte der kostenlosen Seminare sind, genau wie bei den Publikationen von www.geldanlage-brief.de, wichtige Themen rund um die Geldanlage und den Wertpapierhandel. Diese sollen den Anlegern dabei helfen, Investitionsentscheidungen selbstständig und kompetent treffen zu können und an der Börse erfolgreich(er) zu handeln.

Aktien auf Rekordhöhen, Zinsen nahe Null - Wohin mit dem Geld?

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-BriefBei so viel Gemeinsamkeit macht eine Kooperation Sinn. Deshalb wird unser Chefanalyst Sven Weisenhaus im Rahmen der Seminarreihe am 21.10.2014, um 18:30 Uhr, in den Räumen der Börse Düsseldorf (Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf) einen Vortrag halten.
Unter dem Titel „Aktien auf Rekordhöhen, Zinsen nahe Null - Wohin mit dem Geld?“ werden diverse Anlagechancen für Privatanleger beleuchten. Neben Aktien und Renten wird auch unter anderem Gold als Investment ein Thema sein.
Die Teilnahme ist kostenlos!

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Die Seminare der Börse Düsseldorf sind einer begrenzten Teilnehmerzahl vorbehalten. Sichern Sie sich daher möglichst schnell einen der begehrten Plätze! Schreiben Sie uns dazu einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Angabe von:
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Weitere Seminare der Börse Düsseldorf

Derzeit macht sich große Unsicherheit unter Anlegern breit. Mit festverzinslichen Wertpapieren sind kaum noch Renditen oberhalb der Inflationsrate zu erzielen. Fraglich ist, ob Aktien die bessere Alternative sind. Oder gibt es doch noch Anleihen, die mehr Rendite bei überschaubarem Risiko abwerfen? Und wie baue ich am besten ein individuelles Wertpapierdepot auf?

Neben Herrn Weisenhaus werden im Rahmen der Herbst-Seminarreihe der Börse Düsseldorf noch weitere erfahrene Referenten Expertenwissen vermitteln und praxisnahe Tipps geben. Im Rahmen der Seminare werden die oben gestellten und andere Fragen im September und Oktober 2014 angesprochen und beantwortet.

Die Seminare finden immer um 18.30 Uhr in der Börse Düsseldorf am Ernst-Schneider-Platz statt und dauern ca. 60 bis 90 Minuten.

Anmeldeverfahren:

Die Anmeldung zu den Seminaren ist ab sofort über die Internetseite der Börse Düsseldorf im Bereich „Veranstaltungen“ möglich. Die Möglichkeit zur Anmeldung schließt am Tag der jeweiligen Veranstaltung um 15:30 Uhr. Jeder angemeldete Teilnehmer erhält eine Bestätigungsmail. Die ausgedruckte E-Mail bringen Sie bitte am Abend des Seminars zur Vorlage mit.

Die Seminare sind einer begrenzten Teilnehmerzahl vorbehalten.

Zu den Anmeldungen gelangen Sie über: www.boerse-duesseldorf.de/seminare.


Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Team von www.geldanlage-brief.de

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