DAX & Co.: Dynamik deutet auf weitergehende Korrektur +++ EUR/USD: Gegenbewegung immer wahrscheinlicher

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Marktanalyse – Dynamik deutet auf weitergehende Korrektur
  2. S&P500 Chartanalyse – An wichtigen Widerständen erneut gescheitert
  3. EUR/USD Chartanalyse – Gegenbewegung wird immer wahrscheinlicher
  4. Termine der kommenden Woche

 

›› Marktanalyse
– Dynamik deutet auf weitergehende Korrektur
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefnun ist sie also da, die nächste Korrekturrunde an den Aktienmärkten. Das kurzzeitige Überspringen wichtiger Hürden in den Indizes hierzulande und in den USA sowie der anschließende Rücksetzer, aus dem sich ein Fehlausbruch ergab, hat Konsequenzen: Es geht wieder deutlich abwärts.

Dynamik der Abwärtsbewegung deutet auf weitergehende Korrektur

Endlich ist dabei auch Dynamik aufgekommen, die häufig eine Voraussetzung für neue, stärkere Trendbewegungen ist. Bislang wurde man im Bereich der Hochs lediglich von einem wilden Hin und Her in die Irre geführt. Mit den jüngsten Kursrücksetzern könnte aber nun endlich die von uns ersehnte Korrektur eingesetzt haben, von der unser „Geldanlage Premium Depot“ profitieren würde.

Dem Braten zum Glück nicht getraut

Denn wir sind auf fallende Kurse vorbereitet. Nicht ohne Grund zeigten wir uns auch hier im Geldanlage-Brief in den vergangenen Wochen skeptisch. So schrieben wir in der vorangegangenen Ausgabe zum Beispiel zu den neuen Lebenszeichen am Aktienmarkt, die nach einer mehrtägigen Konsolidierung entstanden waren, dass erst abgewartet werden müsse, ob diese ausreichen, um schon wieder zu neuen Aufwärtstrends zu führen. „Wir trauen dem Braten am Aktienmarkt aber nicht vollumfänglich und bleiben daher vorerst noch leicht skeptisch“, war dazu zu lesen.

Diverse Fehlausbrüche führten viele Anleger in die Irre

Dazu ist anzumerken, dass wir uns im DAX seit inzwischen fast einem ganzen Jahr (!) in einer Korrekturphase befinden. Seit Monaten tendieren deutsche Aktien (gemessen am DAX) nur seitwärts.

DAX - Fehlausbruch

Das zermürbende Seitwärtsgeschiebe (siehe blaues Rechteck im Chart), welches die Anleger besonders durch diverse Fehlausbrüche auf der Ober- und Unterseite in die Irre führte, begleitet uns nun schon seit Oktober 2013 (!). Mit Aktien aus dem DAX war in dieser Zeit also so gut wie kein Blumentopf zu Gewinnen.

Und weil wir uns derzeit in der saisonal schwachen Phase (September/Oktober) befinden, war für uns klar, dass es nicht zu einem nachhaltigen Ausbruch nach oben, sondern zu einem Fehlsignal und wieder fallenden Kursen kommen würde. So kam es nun ja auch (siehe roter Kreis im Chart).

Kursverluste sind rein charttechnischer Natur

Von der Nachrichtenfront gab es nach der vorangegangenen ereignisreichen Woche (Fed-Pressekonferenz, Schottland-Referendum, Langfristtender der EZB, September-Verfallstag, Börsengang von Alibaba) wenig zu vermelden. Entsprechend sind die jüngsten Kursverluste klar charttechnischer Natur bzw. tatsächlich auf die saisonal schwache Phase zurückzuführen.

Mit dem „Geldanlage Premium Depot“ zu einer Erfolgsquote von 85 Prozent

Obwohl unser Börsendienst „Geldanlage Premium Depot“ ausgerechnet am Beginn der mehrmonatigen Korrekturphase am 15. November 2013 startete – wir uns zu diesem Zeitpunkt zwar noch in einem (im Chart gelben) steilen Aufwärtstrend befanden, der aber kurze Zeit später in die Seitwärtsbewegung überging – haben wir seit Beginn des Musterdepots bis heute dennoch 41 Trades abgeschlossen, von denen ganze 35 im Gewinn endeten. Eine Erfolgsquote von 85 Prozent!

Neun Monate Seitwärtsphase blieben uns erspart

Einen Großteil unserer aktuellen Aktienpositionen haben wir erst im Juli 2014 erworben, womit wir uns 9 Monate Seitwärtsbewegung erspart haben. Dabei sind wir sehr selektiv in den Markt eingestiegen und haben einiges an Pulver trocken gehalten, so dass wir nun in die fallenden Kurse hinein weitere Werte zu günstigen Preisen/Kursen einsammeln können.

Jetzt noch günstig einsteigen!

Da sich einige unserer Depotpositionen durch die jüngsten Kursverluste derzeit im Minus befinden, wir aber von deren Werthaltigkeit überzeugt sind, können Sie nun noch sehr gut unser Musterdepot 1:1 nachbilden. Melden Sie sich dazu einfach zu einem kostenloses Probe-Abonnement des „Geldanlage Premium Depot“ an.


In jedem Fall wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› S&P500 Chartanalyse
– An wichtigen Widerständen erneut gescheitert
von Sven Weisenhaus

Im S&P500 hatten wir mehrfach darauf hingewiesen, dass der Index sowohl an der psychologisch wichtigen 2.000er Marke als auch an der oberen Linie des Aufwärtstrendkanals festklebt und dass dies im überkauften Zustand geschah. Entsprechend gingen wir von einer Korrektur aus, auch weil wir uns in der saisonal schwachen Phase September/Oktober befinden.

Nun ist der US-Index unserer Erwartung gefolgt, hat die Tiefs von Mitte September unterboten und zuvor ein tieferes Hoch gebildet. Damit stehen nun diverse Anzeichen auf Korrektur.

S&P500 - Fehlausbruch

Noch erhält der Index von zwei (grünen) Aufwärtslinien Unterstützung. Sollten diese aber brechen, könnte es sogar bis zur unteren Begrenzung des Aufwärtstrendkanals gehen. Dies würde ein Abwärtspotential bis auf rund 1.800 Punkte bedeuten.

Insbesondere weil die US-Indizes bislang nur wenig korrigiert haben, was durchaus Kapitalflüssen von Europa in die USA geschuldet war, sahen wir noch eine erneute Abwärtswelle innerhalb der saisonal schwachen Phase bis Ende Oktober. Nun scheint diese angelaufen zu sein.

(Wir sind im „Geldanlage Premium Depot“ mit zwei Positionen auf den S&P500 short ausgerichtet und werden von einer starken Abwärtsbewegung profitieren. Wenn Sie an diesen Gewinnen Teil haben möchten, dann ist es noch nicht zu spät. Die Welle ist gerade erst gestartet. Sie können sich auf unserer Homepage für ein kostenloses Probe-Abonnement anmelden und unser Depot dann 1:1 nachbilden.) 

 



›› EUR/USD Chartanalyse
– Gegenbewegung wird immer wahrscheinlicher
von Sven Weisenhaus

Beim Trading auf den EUR/USD-Wechselkurs haben wir unser Musterdepot inzwischen deutlich verstärkt. Einerseits setzen wir nun noch stärker auf eine Gegenbewegung (Pfeil im folgenden Chart), die nach der langen und steigen Abwärtsbewegung (blaues Rechteck) aus mehreren Gründen zu erwarten ist, andererseits setzen wir mit einem sehr kurzfristigen Trade (Inline-Optionsschein) darauf, dass der Kurs bis Donnerstag oberhalb von 1,24 US-Dollar bleibt.

EUR/USD mit dramatischem Absturz

Die Gründe für unsere Pro-Euro-Haltung sind ein überverkaufter Zustand, horizontale Unterstützungen auf aktuellem Niveau und die Elliott-Wellen, die nach einer 5-gliedrigen Abwärtsbewegung eine Gegenbewegung in der Form einer ABC-Formation erwarten lassen.

Der immer schwächer werdende Euro wird sich zudem positiv auf den Außenhandel der Eurozone und damit stimulierend auf die Konjunktur auswirken. Dies könnte bald wieder Investoren nach Europa ziehen, die damit dann den Euro zum US-Dollar treiben.
Vor diesem Hintergrund kann die Abwärtsbewegung im Euro nicht ewig laufen. Entsprechend macht der Trade auf eine Gegenbewegung immer mehr Sinn, je weiter der Wechselkurs sinkt.

Den oben erwähnten Inline-Optionsschein hatten wir übrigens in der Ausgabe des Geldanlage-Briefs vom 10. September 2014 besprochen. Mit dem Unterschreiten der Marke von 1,27 EUR/USD im Wechselkurs hatte der Optionsschein, der nur noch bis Donnerstag läuft, ein attraktives Niveau erreicht. Da am 8. Oktober 10 Euro ausbezahlt werden, wenn der Kurs bis zum 2. Oktober nicht über 1,38 oder unter 1,24 EUR/USD fällt (siehe Markierung im folgenden Chart), können unsere Abonnenten innerhalb von nur einer Woche eine Rendite von über 8 Prozent erwirtschaften.

EUR/USD - Trade

(Wollen auch Sie Gewinne mit einem steigenden EUR/USD-Wechselkurs erzielen? Dann handeln Sie unseren entsprechenden Trades aus dem „Geldanlage Premium Depot“ einfach nach. Probieren Sie uns 3 Wochen lang im kostenloses Probe-Abonnement aus.)

 



›› Termine der kommenden Woche

(KW 40: Handelswoche vom 29.09. bis 03.10.2014)

Sie können die „Termine der kommenden Woche“ auch auf unserer Homepage einsehen. Dort haben wir für Sie einen Wirtschaftskalender implementiert, der Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen (aktuelle und prognostizierten Werte, Erklärungen und Charts zu den einzelnen Daten) liefert.

Montag, 29.09.2014

  • 11:00 - EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung September
  • 11:00 - EU Geschäftsklimaindex Eurozone September
  • 14:30 - US Persönliche Einkommen August
  • 14:30 - US Persönliche Auslagen August
  • 16:00 - US Anstehende Hausverkäufe August

Dienstag, 30.09.2014

  • 08:00 - DE Einzelhandelsumsatz August
  • 08:00 - DE Großhandelspreise August
  • 08:00 - DE Insolvenzen Juni
  • 09:55 - DE Arbeitsmarktdaten September
  • 11:00 - EU Vorabschätzung Inflation Eurozone September
  • 11:00 - EU Arbeitslosigkeit August
  • 15:00 - US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex Juli
  • 15:45 - US Einkaufsmanagerindex Chicago September
  • 16:00 - US Verbrauchervertrauen September

Mittwoch, 01.10.2014

  • 09:55 - DE Einkaufsmanagerindex September
  • 10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Eurozone September
  • 14:15 - US ADP-Arbeitsmarktbericht September
  • 15:00 - US Bauausgaben August
  • 16:00 - US ISM Index September

Donnerstag, 02.10.2014

  • 11:00 - EU Erzeugerpreise Industrie August
  • 13:30 - US Challenger Report September
  • 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
  • 16:00 - US Industrieaufträge August

Freitag, 03.10.2014

  • 09:55 - DE Dienstleistungsindex September
  • 10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen September
  • 11:00 - EU Einzelhandel August
  • 14:30 - US Arbeitslosenquote September
  • 14:30 - US Beschäftigte ex Agrar September
  • 14:30 - US Handelsbilanz August
  • 16:00 - US ISM Dienstleistungsindex September

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