DAX im neuen Aufwärtszyklus? +++ Gold und Silber: Starke Gegenbewegung möglich

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Marktanalyse – Trotz wichtiger Events nur eine Woche der Konsolidierung
  2. DAX – Befinden wir uns schon im neuen Aufwärtszyklus?
  3. S&P500 und Dow Jones – Es liegen wichtige Widerstände im Weg
  4. USD/JPY – Der Wechselkurs läuft und läuft…
  5. Gold und Silber – Über 1.180 USD ist eine stärkere Aufwärtsbewegung möglich
  6. Termine der kommenden Woche

 

›› Marktanalyse
– Trotz wichtiger Events nur eine Woche der Konsolidierung
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefdiese Woche hatte zwar viel Potential für heftige Kursbewegungen, am Ende kann man sie jedoch als „Woche der Konsolidierung“ bezeichnen.

EZB – Kursausschläge am Ende egalisiert

So waren am Donnerstag alle Augen der Anleger auf Mario Draghi und das Sitzungsergebnis der Europäischen Zentralbank (EZB) bzw. die anschließende Pressekonferenz gerichtet. Doch viel Neues wurde hier nicht verkündet und so egalisierten sich die zum Teil heftigen Kursbewegungen, die rund um den Event stattgefunden haben.

US-Arbeitsmarktdaten verlieren an Bedeutung

Ganz ähnlich sah es dann am Freitag aus, als die monatlichen US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht wurden. Es kristallisiert sich inzwischen heraus, dass diese eine nicht mehr ganz so hohe Bedeutung für die Märkte haben, seit das QE-Programm vollständig eingestellt wurde und die US-Notenbank Fed angekündigt hat, für die weitere Geldpolitik eine breitere Datenbasis zu betrachten.

Doch gehen wir der Reihe nach und schauen wir im Detail auf die Ereignisse der abgelaufenen Handelswoche:

EZB setzt bisherigen Plan unverändert fort

Der EZB-Rat beschloss auf der Notenbanksitzung am Donnerstag, den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität unverändert bei 0,05%, 0,30% und -0,20% zu belassen. Auch bei den weiteren geldpolitischen Steuerungsinstrumenten wurden keine Änderungen beschlossen. Auf der anschließenden Pressekonferenz erläuterte EZB-Chef Mario Draghi die Entscheidung.

Monetäre und konjunkturelle Analyse

Demnach ergab die monetäre Analyse ein nach wie vor verhaltenes Geldmengenwachstum. Die Betrachtung der konjunkturellen Entwicklung zeigte, dass die Risiken im Euro-Raum weiterhin abwärtsgerichtet seien und die jüngsten Daten unverändert auf eine Abkühlung der Konjunktur hindeuten. Dies und die geopolitischen Risiken könnten die Investitionstätigkeiten bremsen, so Draghi. Die Inflationserwartung blieb unverändert: Die Preise bzw. deren Steigerungsraten sollen demnach in 2014 auf aktuellem Niveau verbleiben und ab 2015 langsam ansteigen. Dabei werden sich die Asset-Käufe und die längerfristigen Refinanzierungsgeschäften (TLTRO) positiv auf die Inflationsentwicklung auswirken.

Ankäufe von Wertpapieren

Zu den geplanten ABS-Käufen teilte Draghi mit, dass diese über einen Zeitraum von zwei Jahren durchgeführt werden sollen, es aber aktuell noch zu früh sei, um mit dem Kauf zu beginnen. Draghi erwartet weiterhin, dass die EZB-Bilanz längerfristig etwa das Niveau von Anfang 2012 erreichen wird. Diese Aussage trieb die Aktienmärkte nach oben und den Euro auf ein Niveau von unter 1,24 EUR/USD. Auf Nachfrage eines Reporters konkretisierte Draghi, dass mit „Anfang 2012“ das Bilanzniveau von März 2012 gemeint war.

Draghi erteilte Gerüchten über Unstimmigkeiten im EZB-Rat eine Absage

Das Statement zur EZB-Sitzung und das Bilanzziel wurden laut Draghi einstimmig unterstützt. Dies bestätigte der EZB-Chef auch noch einmal auf die explizite Frage einer Reporterin, die auf die jüngsten Medienberichte ansprach, wonach einige Personen mit dem Führungsstil von Draghi nicht einverstanden seien.

Statt Staatsanleihenkäufe schnelleres Umsetzen von Reformen gefordert

Insgesamt kann man als Resümee festhalten, dass die EZB ihren bisherigen Plan (vorerst) unverändert fortsetzt. Erneut wurden damit einige Marktteilnehmer enttäuscht, die den Beginn des Ankaufs von Staatsanleihen erwartet hatten. Die Zentralbank hatte allerdings bereits angedeutet, dass sie sich wohl erst einmal Zeit dafür nehmen wird, um die Auswirkungen der bisher beschlossenen Stimulus-Maßnahmen auszuwerten, weshalb wir uns auch mehrfach schon gegen die Meinung der Marktteilnehmer gestellt hatten.

Diese Position behalten wir auch insbesondere vor dem Hintergrund bei, dass die erste Schätzung des Verbraucherpreisindexes der Eurozone einen Anstieg der Inflationsrate von 0,3% auf 0,4% anzeigte.

Verbraucherpreisindex der Eurozone
(Quelle: Eurostat)

Dieser Anstieg im Oktober könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Umsetzung der Maßnahmen, welche im Juni und September verkündet worden waren, nun langsam eine positive Wirkung entfaltet. Natürlich wird es aber noch mehr Zeit benötigen, bis die volle Wirkung erreicht ist, aber über weitere Maßnahmen dürfte die EZB wohl erst entscheiden, wenn die Nachfrage bei der Zuteilung der gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte im Dezember erneut gering ausfällt.

Geldpolitik wird ohne passende Wirtschaftspolitik verpuffen

Draghi wies die Verantwortung für weitere Wirtschaftsstimulationen auch von sich, indem er erneut das schnellere Umsetzen von Reformen durch die Politik anmahnte. Die notwendigen Strukturreformen müssten schneller umgesetzt werden, weil die Geldpolitik ohne entsprechende Wirtschaftspolitik wirkungslos verpuffen könnte.

US-Arbeitsmarktbericht überrascht in zwei Richtungen

Neben der EZB-Sitzung waren die Augen der Anleger in dieser Woche noch auf die monatlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA gerichtet. Überraschend ist die US-amerikanische Arbeitslosenquote im Oktober auf nur noch 5,8% gesunken.

Arbeitslosenquote in den USA
(Quelle: Bureau of Labor Statistics) US-amerikanische Arbeitslosenquote in %

Erwartet wurde die Quote mit 5,9 bis 6,0% nach 5,9 % im Vormonat. Und dies, obwohl die Zahl der neugeschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft mit 214.000 im Oktober leicht unter den Erwartungen blieb. Analysten hatten zuvor mit 229.000 gerechnet, nach 248.000 im September.

neugeschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft in den USA
(Quelle: Bureau of Labor Statistics) neugeschaffene Stellen außerhalb der Landwirtschaft in Tausend

Insgesamt sind die Daten stark ausgefallen und sie bestätigen damit den eingeschlafenen Pfad der US-Notenbank Fed. Auch wenn es im Anschluss an die Veröffentlichung am Freitag zu fallenden Kursen an den Aktienmärkten kam, so haben die monatlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA nicht mehr ganz so großen Einfluss auf die Börsen. Denn Janet Yellen und ihre Kollegen richten ihr Hauptaugenmerk nach dem Ende des QE-Programms nicht mehr nur auf die Arbeitsmarktdaten, sondern auf eine breitere Auswahl an Konjunkturindikatoren.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› DAX (Chartanalyse)
– Befinden wir uns schon im neuen Aufwärtszyklus?
von Sven Weisenhaus

Der DAX hat in dieser Woche zwar wieder heftige Ausschläge gezeigt, sowohl nach oben als auch nach unten - immerhin lag die Range im Xetra-Handel bei mehr als 300 Punkten -, am Ende kam aber nicht mehr als eine Seitwärtsbewegung dabei heraus (siehe Chart).

DAX - Kursverlauf der Woche

Damit kam die Aufwärtsbewegung recht genau in der Mitte der Seitwärtsrange von 9.800 bis 9.000 Punkten im DAX (dunkelblaues Rechteck im folgenden Chart) zum vorläufigen Stillstand. Aus Sicht der Elliott-Wellen könnte damit die Welle 1 eines neuen 5-gliedrigen Aufwärtstrends, der nach der vorangegangenen ABC-Korrektur gestartet ist, beendet worden sein. Solange nun das Tief der Welle C nicht unterschritten wird, ist dieses Szenario möglich.

DAX - Chartanalyse

Dies würde zu unserer längerfristigen Betrachtungsweise (siehe folgender Chart) passen, wonach der DAX aus einem aufsteigenden Dreieck ausgebrochen war und mit dem Kursrutsch auf 8.350 Punkte lediglich der Rücksetzer im Rahmen der übergeordneten Welle 4 erfolgt ist (roter Pfeil).

DAX - langfristige Chartanalyse

Dabei hat er übrigens ca. 38,20% der im Juni 2012 gestarteten Aufwärtsbewegung korrigiert, was zu der Fibonacci-Analyse als Definition von Rücklaufzielen (blaue Linien im Chart) passt. (Da die Korrektur im DAX extrem dynamisch ablief, ist hier eine gewisse Toleranz zu gewähren.)

Eine Gegenbewegung auf den jüngst steilen Anstieg (mögliche Elliott-Welle 1) sollte nach Möglichkeit innerhalb der Seitwärtsrange bleiben. Aber aktuell kann es uns eigentlich völlig egal sein, wie sich der DAX weiter verhält. Derzeit liegt unser DAX-Long im Gewinn. Kommt es zu weiter steigenden Kursen, wird sich unser Profit erhöhen. Kommt es aber zu stärkeren Rücksetzern, werden wir nachkaufen. Denn bislang deutet alles darauf hin, dass wir langfristig noch sehr viel höhere Kurse sehen werden. Und dies ist für uns der entscheidende Punkt - Solange dies passiert, werden wir mit unserem „Geldanlage Premium Depot“ in der Zukunft noch sehr hohe Gewinne erzielen.


Wenn Sie wissen möchten, welches Niveau, auf dem unsere Limit-Kauf-Order ausgeführt wird, wir anstreben und mit welchem Wertpapier auch Sie Gewinne im DAX erzielen können, dann testen Sie das „Geldanlage Premium Depot“ doch einen vollen Monat lang im kostenlosen Probe-Abonnement.

Wir haben nach wie vor die Befürchtung, dass die typische Herbstkorrektur noch nicht vollständig beendet ist. Wir gehen nicht davon aus, dass die Jahresendrallye bereits begonnen hat. Zwar sehen wir keine signifikanten neuen Tiefs mehr, insbesondere nicht im DAX, es dürfte aber noch einige Tage lang stürmisch bleiben. Eine volatile Seitwärtsphase, wie wir sie bereits seit Oktober 2013 sehen, dürfte uns auch in den kommenden Wochen erwarten.
Die Elliott-Welle 4 (siehe dritter Chart), die wir längst erwartet haben, dürfte sich also über eine längere Seitwärtsbewegung ausbilden. Dies würde zur Wechselregel passen, wonach die Welle 4 anders als die Welle 2 verläuft. Welle 2 war durch eine heftige Abwärtsbewegung gebildet worden.
Im Falle erneuter Kursrücksetzer würden wir unserem Plan näher kommen, weitere DAX-Long-Positionen zu günstigen Kursen aufzunehmen, bevor die Elliott-Welle 4 endet und uns die Welle 5 auf aktuell kaum vorstellbare Höhen bringt (grüner Pfeil im dritten Chart).
Wir hatten am 11. Juli sowie am 1. und 7. August jeweils eine DAX-Long-Position in fallende DAX-Notierungen hinein gekauft. Am 8. und 15. August sowie am 19. September hatten wir diese in steigende Kurse hinein wieder veräußert. Wir hatten also mit 3 DAX-Positionen gearbeitet. Aktuell halten wir lediglich eine DAX-Position im Depot, die wir bei 9.175 Punkten eingekauft haben. Eine zweite wollen wir bei ca. 8.400 Punkten kaufen und haben dazu am 16.10. bereits eine Limit-Kauf-Order platziert. Kommt es zu dem Szenario, wonach es im Rahmen der Elliott-Welle 4 noch zu Kursen von ca. 8.200 oder 8.100 Punkten kommt (roter Pfeil im Chart), dann könnten wir bei 8.200 auch noch die dritte Position zu extrem günstigen Kursen zurückkaufen.

 



›› S&P500 und Dow Jones (Chartanalyse)
– Es liegen wichtige Widerstände im Weg
von Sven Weisenhaus

Der S&P500 nähert sich mit großen Schritten wieder seiner oberen Trendkanalbegrenzung. Diese verläuft aktuell bei 2.044,28 Punkten (siehe roter Kreis im Chart).

S&P500 - Chartanalyse

Ohne Frage gelang dem marktbreiten US-Index mit einem Anstieg von 11,5% in nur knapp drei Wochen ein fulminantes Comeback. Zumal 10% des Anstiegs innerhalb von zwei Wochen erfolgte. Doch genau deshalb glauben wir, dass ihm spätestens am oberen Ende des Trendkanals die Puste ausgehen wird.

Auch mit Blick auf den Dow Jones (unterer Chart) sollte man skeptisch bleiben. Denn auch hier zeichnen sich Widerstände ab, die nach dem rasanten Anstieg um über 1.700 Punkte schwer zu überwinden sein könnten. Neue Short-Positionen könnten sich daher nun natürlich anbieten.

Dow Jones - Chartanalyse

Durch den starken Anstieg ist es sehr unwahrscheinlich geworden, dass es im S&P500 zu signifikanten neuen Tiefs kommt. Ein erneutes Ansteuern der unteren Trendkanallinie ist aber möglich. Wir halten an dem möglichen Szenario fest, wonach es zu einer volatilen Seitwärtsbewegung um die psychologisch wichtige Marke von 2.000 Punkten kommen könnte, wie wir sie im Zeitraum von Anfang 2010 bis Ende 2011 gesehen haben (roter Kreis im folgenden Chart).

S&P500 - Korrekturpotential vorhanden

Denn der längerfristige Chart zeigt, dass der US-Index extrem weit gelaufen ist, ohne dass es zu einer stärkeren Korrektur kam. Daher halten wir auch im „Geldanlage Premium Depot“ vorerst an der verbliebenen Short-Position (als Versicherung) fest.
Mit der Short-Position auf den S&P500 möchten wir mögliche Verluste in anderen Depotpositionen ausgleichen. Es handelt sich hierbei also um eine Versicherung. Und diese machte sich inzwischen schon bezahlt. Schließlich hatten wir eine zweite Short-Position auf den S&P500 im Rahmen der vorangegangenen Korrektur mit Gewinn verkauft.

 



›› USD/JPY
– Der Wechselkurs läuft und läuft…
von Sven Weisenhaus

Absolut berauschend läuft es für unseren USD/JPY-Trade im „Geldanlage Premium Depot“. Inzwischen befindet er sich in extrem komfortabler Entfernung zu unserem längst gesetzten Gewinnsicherungs-StopLoss und liegt nun schon mit fast 70% im Gewinn.

USD/JPY - Chartanalyse

Die japanische Zentralbank hatte in der Nacht zum 31. Oktober 2014 zusätzliche Konjunkturanreize angekündigt, weil ihr Inflationsziel von 2% kaum noch erreichbar erscheint. Die Kernrate lag zuletzt nur bei 1%. Künftig wird die Notenbank für umgerechnet rund 580 Milliarden Euro im Jahr Staatsanleihen, aber auch Aktien-ETFs und Immobilienfonds kaufen.

Konkret teilte die Notenbank mit, die Ausweitung der Geldbasis von jährlich 60 bis 70 Bio. JPY auf 80 Bio. JPY zu erhöhen. Dazu wird sie den Ankauf von Staatsanleihen - ihr wichtigstes Werkzeug, um die Inflation anzutreiben - um 30 Bio. JPY (auf 80 Bi. JPY) ausweiten und das Laufzeitenspektrum der Papiere auf bis zu zehn Jahre verlängern.

Damit weitet sie ihre Bilanzsumme noch einmal um bis zu ein Drittel stärker aus, als sie das schon jetzt jährlich tut. Zum ersten Mal seit mehr als anderthalb Jahren erhöhte die Notenbank ihre Wertpapierkäufe.

Da die US-Notenbank Fed die Anleihekäufe vollständig eingestellt, die japanische Notenbank aber kurz darauf noch einmal das Gaspedal fester durchgetreten hat, spricht die Gesamtsituation für weiter anziehende USD/JPY-Notierungen. Zumal die Bank von Japan solange wie nötig mit den quantitativen und qualitativen geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen weitermachen will, bis das Preisstabilitätsziel von 2 Prozent erreicht wurde.

Wir lassen unseren Trade daher weiter laufen und werden den Stopp nachziehen, sobald sich ein markantes Tief ausgebildet hat. Hierzu müsste der Wechselkurs aber erst mal in eine Gegenbewegung übergehen, von der bislang aber wegen der starken Aufwärtstendenz weit und breit nichts zu sehen war. Und die fundamental nach wie vor sehr vielversprechende Situation lässt hier noch höhere Gewinne erwarten.


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›› Gold und Silber (Chartanalyse)
– Über 1.180 USD ist eine stärkere Aufwärtsbewegung möglich
von Sven Weisenhaus

Nachdem auch der Goldpreis unter seinen wichtigsten horizontalen Widerstand bei 1.180 US-Dollar gefallen war und damit den kleinen Bruder, das Silber, mit in den Abgrund riss, haben sich die Preise inzwischen stabilisiert. Damit bestehen im Silberpreis inzwischen wieder Chancen für eine Bodenbildung bei ca. 15 US-Dollar.

Silber - Chartanalyse

Bereits vor einer Woche schrieben wir unseren Abonnenten des „Geldanlage Premium Depot“: „Während sich Short-Positionen im Goldpreis noch lohnen können, halten wir den Silberpreis inzwischen für günstig bewertet. Auch im (unteren) langfristigen Chart zeigt sich, dass Silber bereits wieder relativ günstig zu haben ist.

Silber - langfristige Chartanalyse

Und weiter: „Das Chartbild ist klar bärisch – wir kommen aber von rund 50 US-Dollar. Auf weniger als 10 US-Dollar sollte es kaum gehen.“ Diese Erwartung scheint sich nun zu bestätigen, wobei eventuell das Tief auch schon bei 15 US-Dollar gelegen haben könnte.

Zumal auch der Goldpreis Anzeichen für einen möglichen Fehlausbruch und damit eine bald stärkere Gegenbewegung geliefert hat. Der Goldpreis hatte seine wichtige Unterstützung bei 1.180 USD dynamisch gebrochen, ist anschließend fast ungebremst bis auf fast 1.130 durchgerauscht und dann aber in einem Satz wieder bis an die 1.180er Marke zurückgesprungen.

Gold - Chartanalyse

Dass der Rücklauf an die 1.180er Marke so dynamisch erfolgte, kann durchaus positiv gewertet werden, auch weil der Abwärtstrendkanal gehalten werden konnte. Noch besteht zwar die Gefahr, dass es sich nur um einen Retest des Ausbruchsniveaus handelt, doch wenn der Goldpreis schnell wieder über 1.180 USD steigen kann, hätten wir es mit einer klassischen Bärenfalle zu tun. Entsprechend wäre dann eine stärkere Gegenbewegung möglich, zunächst bis an die obere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals (ca. 1.220 USD).

Entsprechend halten wir an unseren Long-Positionen auf den Silberpreis fest und streben nun vorerst keine Short-Positionen mehr an, die wir bisher im Plan hatten, weil nach dem Ausbruch aus der Seitwärtsrange (blau im Chart oben) bzw. dem absteigenden Dreieck (dicke rote Linien im Chart) stark fallende Kurse zu erwarten waren (wir berichteten am 17. September und ermöglichten Ihnen damit dicke Gewinne: „Silber – Interessante Chartkonstellation bietet bis zu 280% Rendite“).

Wir planen zudem eine Long-Position auf Gold, mit der wir bereits am 5. August mehr als 20% Gewinn realisieren konnten.


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›› Termine der kommenden Woche

(KW 46: Handelswoche vom 10.11. bis 14.11.2014)


Sie können die „Termine der kommenden Woche“ auch auf unserer Homepage einsehen. Dort haben wir für Sie einen
Wirtschaftskalender implementiert, der Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen (aktuelle und prognostizierten Werte, Erklärungen und Charts zu den einzelnen Daten) liefert.

Montag, 10.11.2014

  • 08:00 - DE Umsatz verarb. Gewerbe September
  • 12:00 - DE ifo Wirtschaftsklima Euroraum 4. Quartal

Dienstag, 11.11.2014

  • Keine wichtigen Termine

Mittwoch, 12.11.2014

  • 08:00 - DE Großhandelspreise Oktober
  • 11:00 - EU Industrieproduktion September
  • 16:00 - US Großhandel September

Donnerstag, 13.11.2014

  • 08:00 - DE Verbraucherpreise Oktober
  • 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

Freitag, 14.11.2014

  • 08:00 - DE BIP 3. Quartal
  • 11:00 - EU BIP 3. Quartal
  • 11:00 - EU Inflation Oktober
  • 14:30 - US Einzelhandelsumsatz Oktober
  • 14:30 - US Einfuhrpreise Oktober
  • 14:30 - US Ausfuhrpreise Oktober
  • 15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan November
  • 16:00 - US Lagerbestände September

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