Ölpreise – Morgen könnte die Talfahrt enden +++ Orad Hi-Tec Systems – Rekordumsatz!

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Kostenloses Börsenseminar – „Aktien: So finden Sie die richtigen Werte für Ihr Depot“
  2. Ölpreise – Morgen könnte die Talfahrt enden
  3. Orad Hi-Tec Systems – Rekordumsatz seit Firmengründung 1993!

 

›› Kostenloses Börsenseminar
– „Aktien: So finden Sie die richtigen Werte für Ihr Depot“
von Geldanlage-Brief-Team

Verehrte Leserinnen und Leser,

nach dem großen Erfolg des Seminars zu dem Thema „Aktien auf Rekordhöhen, Zinsen nahe Null - Wohin mit dem Geld?“, welches Herr Weisenhaus am 21.10.2014 in den Räumen der Börse Düsseldorf geleitet hat und bei dem das Feedback der Teilnehmer durchweg positiv war, stand am 19. November bereits der nächste Wissenstransfer an: Im Rahmen des kostenlosen Seminars „Aktien: So finden Sie die richtigen Werte für Ihr Depot“ konnten Sie erfahren, wie man Unternehmen bewertet und herausfindet, ob eine Aktie günstig bewertet ist und somit Kurspotential verspricht.

Wenn Sie diese beiden Möglichkeiten verpasst haben, dann ergibt sich für Sie nun die nächste Chance:

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-BriefAm 03.12.2014 wird der zweite Teil des Seminars "Aktien: So finden Sie die richtigen Werte für Ihr Depot" stattfinden, ab 18:00 Uhr in den Räumen der Börse Düsseldorf:
Börse Düsseldorf
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf

An topaktuellen Beispielen aus der Praxis erlernen Sie die fundamentale Aktienanalyse. (Gerne wird im Rahmen des Seminars auch ihre Wunschaktie besprochen.)

Beachten Sie: Die Seminare der Börse Düsseldorf sind einer begrenzten Teilnehmerzahl vorbehalten und das oben beschriebene Seminar bereits ausgebucht! Eine Anmeldung ist daher nur noch exklusiv für die Leser des Geldanlage-Briefs möglich.

Wenn Sie Interesse haben, an dem Seminar teilzunehmen, dann schreiben Sie einfach eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei dem Seminaren und viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Team von www.geldanlage-brief.de

 



›› Ölpreise (WTI- und Brent-Öl)
– Morgen könnte die Talfahrt enden
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefüber die Hintergründe zum Preisverfall beim Öl haben wir in der jüngeren Vergangenheit sehr ausführlich berichtet. Insbesondere unsere Leser des „Geldanlage Premium Depot“ wurden in der wöchentlichen Hauptausgabe sehr mit aktuellen Informationen versorgt. Aber auch hier im Geldanlage-Brief konnten Sie viel über die Gründe für den Absturz der Ölpreise lesen.

Morgen könnte die Talfahrt der Ölpreise enden

In dieser Woche schlitterten die Preise schon wieder deutlich abwärts, nachdem sie zuvor eine kleine Gegenbewegung zustande brachten. Doch Morgen könnte die Talfahrt endgültig ein Ende haben, denn dann findet in Wien das Treffen der Organisation der Erdöl exportierenden Länder (Opec) statt, deren Mitglieder etwa ein Drittel der globalen Förderung kontrollieren. Und hier wird es darum gehen, ob und wie man den Preisverfall stoppen will.

Die Signale, die man bisher von einzelnen Mitgliedsstaaten erhalten hat, deuten darauf hin, dass es keinen Konsens darüber gibt, ob man die Fördermenge überhaupt reduzieren soll, obwohl die Ölpreise seit ihrem Hoch in Juni um etwa 30% gefallen sind.

Preisverfall beim Öl - Seit Sommer -30%

Vieles deutet auf weiterhin hohe Fördermengen hin

Insbesondere Saudi-Arabien plane laut Medienberichten trotz des steigenden Ölangebotes aus den USA seine Fördermenge nicht zu reduzieren. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Saudis bereits in der Vergangenheit die Produktion drosselten, nur um dann feststellen zu müssen, dass andere die Lücke nutzten, um selbst mehr Öl zu verkaufen. Entsprechend sind es nun sogar die Saudis selbst, die im Kampf um Marktanteile die Förderung besonders aggressiv vorantreiben könnten.

Derweil schlossen Irak und Kurdistan ein Abkommen über ihre Ölexporte, durch das nächstes Jahr bis zu 400.000 Barrel pro Tag zusätzliches Erdöl auf den Weltmarkt gelangen könnten. Und durch die weitergehenden Verhandlungen, die der Iran mit den USA über sein Atomprogramm führt, besteht die Möglichkeit, dass im Falle einer Einigung iranisches Öl wieder im Westen gehandelt werden könnte.

Opec-Länder haben unterschiedliche Interessen

Das Problem ist derzeit einfach, dass die Opec-Länder stark unterschiedliche Interessen haben. Saudi-Arabien zum Beispiel verfügt über die größten ungenutzten Produktionskapazitäten der Welt und rund 30% der Opec-Förderung kommt von dort. Laut dem IWF benötigt das Land in diesem Jahr einen Ölpreis von rund 97,50 US-Dollar je Barrel, um seine Ausgaben stemmen zu können, ohne dabei in die roten Zahlen zu kommen oder die Reserven antasten zu müssen. Auch die entsprechenden Schwellen einiger anderer Golf-Staaten liegen über dem aktuellen Ölpreis. Katar und Kuwait hingegen könnten sogar mit noch niedrigeren Preisen leben.

Einhaltung der bisherigen Förderquoten wird den Preisverfall nicht stoppen

Worauf man sich auf dem morgigen Treffen vielleicht einigen könnte, wäre die striktere Überwachung der bereits existierenden Fördermengenbeschränkung von 30 Millionen Barrels pro Tag. Aber dies würde kaum ausreichen, um den seit Sommer erfolgten Preisverfall um mehr als 30% wieder umzukehren. Lediglich eine Stabilisierung der Preise auf ihrem aktuellen Niveau wäre in diesem Fall denkbar.

Spekulationen über das zukünftige Ölangebot drücken die Preise

Betrachtet man die Öllagerbestände der OECD, so ist der Preisverfall schwerer nachvollziehbar. Denn diese Signalgeber für das Verhältnis von Angebot und Nachfrage weisen einen fallenden Trend auf, was eigentlich ein positives Zeichen für den Ölpreis wäre.

Doch aktuell spielen Spekulationen über das zukünftige Ölangebot wohl die wichtigere Rolle bei der Preisentwicklung. Der Markt hat offenbar inzwischen die Erwartung vollständig verworfen, dass die Ukrainekrise und das Vorrücken der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ Auswirkungen auf das Ölangebot haben könnten. Zeitgleich gibt es einen Schieferöl- und Gas-Boom, den das Fracking in den USA ausgelöst hat.

Öl-Förderung der USA soll 2015 das Niveau des Rekordjahres 1972 erreichen

In den vergangenen fünf Jahren ist die US-amerikanische Ölförderung um rund 60% in die Höhe gegangen. Zum ersten Mal seit 1986 überstieg sie nach Angaben der US-Energieagentur EIA die Marke von 9 Millionen Barrel am Tag. Die USA als drittgrößter Ölproduzent der Welt nähern sich damit in großen Schritten Saudi-Arabien als Nummer zwei (Russland liegt bei der Ölförderung weltweit an der Spitze), weil sich die Produktion beim Schieferöl schneller fortentwickelt als gedacht. Saudi-Arabien förderte im vergangenen Jahr täglich im Schnitt 9,7 Millionen Barrel Öl, Russland kam auf 10,1 Millionen Fass. Rechnet man Nebenprodukte wie Kondensat und Erdgas hinzu, dann ist die Energieförderung der USA schon jetzt an beiden Ländern vorbeigezogen.

Die US-Energieagentur EIA erwartet, dass 2015 die Förderung das Niveau des Rekordjahres 1972 erreichen wird. Damals folgte kurz darauf die Ölkrise, wobei aber ein ähnliches Ereignis in der aktuellen Situation kaum zu erwarten ist.

Ein Nährboden für das Ende der Preiskorrektur?

Eigentlich sprechen die Argumente mehrheitlich für fallende Ölpreise und auch die Stimmung könnte kaum schlechter sein. Doch genau dies ist meist der Nährboden für ein Ende der Preiskorrektur. Zumal die niedrigeren Ölpreise ein großes Problem für die Zentralbanken bedeutet, da die Inflationsraten weltweit weiter fallen.

Klare Argumente für steigende Aktienkurse

Was die Aktienmärkte angeht, so ist dies ein klares Argument FÜR steigende Aktienkurse, weil damit die Goldpolitik länger expansiv bleiben muss, um die Deflation zu bekämpfen. Zudem dürfen sich die Bullen darüber freuen, dass der Rückgang der Ölpreise über kurz oder lang einen positiven Effekt auf die Wirtschaft weltweit haben wird.

Die Aktienmarkthausse dürfte also noch eine Weile anhalten, während die weitere Entwicklung der Ölpreise vom Ausgang des morgigen Treffens der Opec abhängen dürfte.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus


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›› Gastbeitrag:
Orad Hi-Tec Systems – Rekordumsatz seit Firmengründung 1993!
von Christian Lohmer, Lohmer Research LR

Christian Lohmer, Lohmer Research LRGeschäftstätigkeit

Die Orad Hi-Tec Systems Ltd. (WKN 928634) aus Israel ist ein weltweit führender Anbieter von TV-Produktionstechnologien und 3D-Grafiktools für Sportereignisse. Ein Geschäftsfeld umfasst Produktionssysteme zur Übertragung, einschließlich virtueller Studios und On-air-Grafiksysteme, die die Live-Animation von 3D-Grafiken ermöglichen. Ein weiteres Geschäftsfeld betrifft Sportübertragungsprodukte, inklusive Superzeitlupensysteme, Programmerweiterung durch 3D-Grafiken, grafische Spielsimulationen, virtuelle Werbung und zeitnahe Übertragung von Sportveranstaltungen im Internet.

Rekordumsatz seit 1993!

Nachdem der Grafik-Experte im 2. Quartal mit 10,2 Mio. USD einen Rekordumsatz präsentieren konnte, folgte vor wenigen Tagen mit den Ergebnissen zum 3. Quartal eine nochmalige Umsatzsteigerung: 10,5 Mio. USD wurden umgesetzt und damit der höchste Quartalsumsatz seit der Firmengründung 1993. Gegenüber demselben Vorjahresquartal ergibt sich eine Steigerung von 20%. Das operative Ergebnis konnte mit 1,2 Mio. USD mehr als verdreifacht werden. Das Nettoergebnis hat sich von 0,2 auf 0,8 Mio. USD vervierfacht.

Nach den ersten neun Monaten 2014 belief sich der Umsatz auf 30,0 Mio. USD nach 23,1 Mio. USD im selben Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis verbesserte sich dabei von 1,7 Mio. USD auf 2,9 Mio. US-Dollar, das Nettoergebnis drehte ins Plus von -2,1 Mio. USD auf 2,3 Mio. USD. Die liquiden Mittel stiegen von 5,8 Mio. USD vom September 2013 auf 9,1 Mio. USD per Ende September 2014. Die Eigenkapitalquote liegt bei soliden 54%.

Erfreulich ist die unverändert gute Geschäftsentwicklung in den angestammten Märkten wie Europa. Hier hat die Gesellschaft einen sehr erfolgreichen Messeverlauf auf der IBC im September 2014 verzeichnet und zahlreiche aussichtsreiche Gespräche mit bestehenden und potentiellen Neukunden geführt. Zudem zahlen sich die erhöhten Vertriebsaktivitäten in Märkten wie die USA aus.

Ausblick

Aufgrund der starken Ergebniszahlen hat das Management die Umsatzprognose 2014 von 39-40 Mio. USD auf 40-41 Mio. USD angehoben. Die operative Ergebnismarge soll nun anstelle von bisher 6-8% nun bei 8-10% liegen.

Orad - Geschäftszahlen

Einschätzung

Seit dem bereits glänzenden 2. Quartal zählt der Small Cap zu unseren Small Cap-Favoriten 2015. Die Nachfrage nach Orad-Produkten nimmt rapide an Fahrt auf. So hat die israelische Firma erst vor kurzem von einem renommierten südamerikanischen Sender einen Auftrag im Volumen von 0,6 Mio. USD erhalten. Der Sender wird Orads PlayMaker Replay Server für seine Sportproduktionen und anderen Dienste nutzen.

Für 2014 erwarten wir beim Gewinn je Aktie 0,35 Euro, für 2015 einen Sprung auf 0,50 Euro. Unser Kursziel liegt bei 5 Euro, was trotz des starken Gewinnwachstums lediglich einem 2015er KGV von 10 gleichkommt. Den Rekordergebnissen könnten damit bald Rekordkurse folgen. Spekulativ nachkaufen!

Orad - Kennzahlen
Orad - Kursverlauf


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