Schweizer Wähler sagen „Nein“ zum Gold +++ Delignit – 200 Jahre Marktwissen

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Kostenloses Börsenseminar mit Europas berühmtesten Profi-Trader Birger Schäfermeier
  2. Gold und Silber – Schweizer Wähler sagen „Nein“ zum Gold
  3. Gastbeitrag: Delignit – 200 Jahre Marktwissen

 

›› Kostenloses Börsenseminar
– mit Europas berühmtesten Profi-Trader Birger Schäfermeier
von Geldanlage-Brief-Team

Verehrte Leserinnen und Leser,

wir haben Ihnen in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach die Gelegenheit gegeben haben, an kostenlosen Börsenseminaren teilzunehmen. Dabei beantwortete zum Beispiel unser Chefanalyst Sven Weisenhaus am 21. Oktober die Frage „Aktien auf Rekordhöhen, Zinsen nahe Null - Wohin mit dem Geld?“. Und in einem zweiteiligen Seminar ging es darum, wie man die richtigen Aktien für ein Depot findet („Aktien: So finden Sie die richtigen Werte für Ihr Depot“, der zweite Teil dieses Seminars findet übrigens heute Abend statt).

Nun haben wir das nächste Highlight für Sie:

kostenloses Seminar

Unser (Werbe-)Partner IronFX Global (siehe auch Banner hier im Geldanlage-Brief) hat die außergewöhnliche Ehre Europas bekanntesten und erfolgreichsten professionellen Trader Birger Schäfermeier zu präsentieren, durch eine Reihe von exklusiven Seminaren:

Am 5. Dezember 2014 in Stuttgart von 14:00 bis 18:00 Uhr
(Dormero Stuttgart, Plieninger Str. 100, 70567 Stuttgart)

Am 7. Dezember 2014 in Köln von 12:00 bis 15:30 Uhr
(Barcelo Cologne City Centre, Habsburgerring 9-13, 50674 Köln)


Der Self-made Millionär Birger Schäfermeier ist mit Hilfe seiner eigenen Marktlogik und persönlicher Tradingerfahrung ein Meister in der Kunst des Tradings. Mit seinen ersten Trades im zarten Alter von 14 Jahren hat Birger mehr als 20 Jahre Erfahrung in hochprofitablen Tradingstrategien. Das Resultat ist Profitabilität über lange Zeit und ein millionenschweres Portfolio. Im Jahr 2007 wurde Birger Schäfermeier mit dem Deutschen Trader Preis ausgezeichnet für seine außergewöhnlich hohen Gewinne. Er beweist die Kunst des profitablen Trading durch seine Live-Trading-Sessions vor Publikum.

Trotz eines vollgepackten Terminkalenders nimmt sich Birger Schäfermeier Zeit um seine Erfolgsgeheimnisse exklusiv den Kunden von IronFX Global zu präsentieren.


Verpassen Sie nicht diese Chance um Birger Schäfermeiers erfolgreichen Handelsstil zu lernen! Registrieren Sie sich schnell um sich einen Platz zu sichern da Teilnehmerzahlen streng begrenzt sind!


Wenn Sie Interesse haben, an den Seminaren teilzunehmen, dann schreiben Sie einfach eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Angabe von:

  • Name
  • Vorname
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse
  • Seminarort


Das Team von www.geldanlage-brief.de und IronFX Global wünschen Ihnen erfolgreiches Trading!

 



›› Gold und Silber
– Schweizer Wähler sagen „Nein“ zum Gold
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefdie Schweizer Wähler haben am Sonntag „Nein“ zum Gold gesagt. Das mit großer Spannung erwartete Ereignis zeigte, dass die Bürger der Schweiz mit ebenso großer Mehrheit die Initiative „Rettet unser Schweizer Gold“ ablehnen.

Nur 22% der Schweizer Wähler waren dafür

Das Referendum, welches die Schweizer Nationalbank (SNB) unter anderem dazu gezwungen hätte, 20% ihrer Reserven in Gold zu halten, wurde von stolzen 77% der Wähler (rund 1,97 Mio. Stimmen) abgelehnt. Nur 22,7% (rund 581.000 Stimmen) waren dafür.

Gold als Reserveanlage unerwünscht und ungeeignet

Dies zeigt, wie wenig die Öffentlichkeit an Gold als einer Reserveanlage interessiert ist oder wie wenig sie diese für sinnvoll erachten. Auch wir halten es für wenig sinnvoll, dass die Schweizer Nationalbank

  1. alle Goldreserven in der Schweiz lagern soll,
  2. mindestens einen Anteil von 20% am Vermögen der Nationalbank in Gold halten muss und
  3. das Gold nicht verkaufen darf.

Diese drei Regeln wollten die Initiatoren des Referendums der SNB auferlegen mit dem Ziel, durch eine erhöhte Goldreserve der Notenbank das heimische Währungssystem zu stützen. Tatsächlich hätten sie jedoch genau das Gegenteil bewirkt.

Goldlagerung ausschließlich im Inland – Über die Sinnhaftigkeit lässt sich streiten

Das kleinste Problem aus den drei geforderten Regelungen der Schweizer Initiative „Rettet unser Schweizer Gold“ hätte sicherlich die Forderung nach der Lagerung des Goldes im Inland dargestellt. Denn nur etwa 30% der aktuell 1.040 Tonnen schweizerischen Goldes lagern im Ausland. Inwiefern die Rückholaktion allerdings sinnvoll gewesen wäre, darüber lässt sich streiten.

Fixer Goldanteil an der Notenbankbilanz in Höhe von 20%

Wesentlich problematischer war die zweite Forderung, wonach die SNB 20% ihres Vermögens in Gold hätte halten müssen.

Seit 2009 ist der Goldanteil von 20% auf aktuell etwa 8% gesunken. Der Grund hierfür liegt in der enormen Ausweitung der Bankbilanz, die eine Folge der Maßnahmen ist, mit denen eine weitere Aufwertung des Schweizer Franken verhindert wurde.
Im Rahmen der Finanz- und Eurokrise hatte der Franken zum Euro massiv aufgewertet und so die Schweizer Wirtschaft stark belastet. Durch die Ausweitung der Geldmenge konnte die SNB den Franken bei ca. 1,20 EUR/CHF stabilisieren und so die Wirtschaft sch(t)ützen.
Um den Goldanteil wieder auf 20% anzuheben, hätte die SNB für rund 65 Mrd. Franken etwa 1.500 Tonnen Gold ankaufen müssen, wofür sie laut dem Referendum fünf Jahre Zeit gehabt hätte.

Zwei Gründe würden zu immer neuen Goldkäufen führen

Auch dies wäre noch nicht problematisch. Das große Problem wäre, dass die SNB auch nach den fünf Jahren darauf hätte achten müssen, die Goldquote einzuhalten. Starke Ausweitungen der Geldmenge würden dann zwangsläufig zu entsprechenden Goldkäufen führen, um die Goldquote von 20% beizubehalten. Und ein fallender Goldpreis müsste dann durch weitere Goldkäufe ausgeglichen werden.

Verkaufsverbot könnte zu einer Goldquote deutlich über 20% führen

Sehr problematisch wäre auch die dritte Forderung der Initiative gewesen. Ein Verbot für die Nationalbank, Gold zu verkaufen, hätte bedeutet, dass die Goldquote weit über 20% steigen könnte, wenn die SNB in der Zukunft ihre Bilanz verkürzen möchte, um beispielsweise einer steigenden Inflation entgegenzuwirken.
Das Verkaufsverbot könnte sogar soweit führen, dass die SNB auf der Aktivseite ihrer Bilanz fast ausschließlich Gold stehen hat, mit dem sie im schlimmsten Fall weder Zinserträge noch Kursgewinne realisieren könnte.
Und um Forderungen auf der Passivseite zu bedienen, müsste die SNB dann weiteres Geld schöpfen, was wiederrum den Franken belasten und Inflation schüren könnte.

Eine fixe Goldquote würde die Handlungsfähigkeit behindern

Dadurch, dass die SNB ständig die Goldquote in ihre geldpolitischen Überlegungen einbeziehen müsste, würde sich ihre Handlungsfähigkeit unnötig reduzieren bzw. verkomplizieren.
Sie sehen, eine Rückkehr zum Goldstandard ist in der heutigen Welt keineswegs empfehlenswert. Er mag zwar vor einigen Jahrzehnten zeitgemäß und sinnvoll gewesen sein, in die heutige Zeit passt er aber einfach nicht mehr. Er würde mehr Probleme denn Lösungen bringen.

Das abgelehnte Referendum in der Schweiz und die hier erläuterten Probleme sind weitere Hinweise darauf, dass ich mit meiner Meinung, Gold werde als Investment für viele Anleger in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, nach wie vor richtig liege.

Auswirkung des Wahlergebnisses auf die Preise von Gold und Silber

Einige Anleger hatten auf einen im Sinne der Initiatoren des Referendums positiven Wahlausgang gesetzt und die Preise der Edelmetalle waren jüngst angestiegen (siehe zum Beispiel grüner Pfeil im folgenden Goldchart).

Gold - kurzfristige Chartanalyse

Als sich aber in Umfragen kurz vor dem Wochenende abzeichnete, dass das Referendum scheitern könnte, wurden bereits einige spekulative Positionen von enttäuschten Anlegern aufgelöst. Als die Märkte am Montag eröffneten, rutschten die Preise noch einmal kräftig ab (roter Pfeil). Der Goldpreis fiel auf knapp 1.140 USD, der Silberpreis deutlich stärker auf im Tief nur noch 14,11 USD.

Doch die Kurse sowohl bei Gold (grüner Pfeil Nr. 2 im Chart oben) als auch bei Silber (lange Lunte in der Tageskerze im folgenden Silberchart) erholten sich sehr schnell wieder.

Silber - Chartanalyse

Wie der Ausgang des Referendums und diese hektischen Kursbewegungen fundamental und charttechnisch zu werten sind, haben wir den Lesern des Geldanlage Premium Depot“ bereits gestern in einer Sonderausgabe verraten.

Wenn Sie wissen möchten, was die Leser im Sonderreport erfahren haben und wie man nun auf die fundamentale und charttechnische Situation reagieren sollte, dann testen Sie doch einfach das „Geldanlage Premium Depoteinen vollen Monat lang im Probe-Abonnement völlig kostenlos!


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Gastbeitrag: Delignit
– 200 Jahre Marktwissen
von Christian Lohmer, Lohmer Research LR

Christian Lohmer, Lohmer Research LRDie Delignit Gruppe (WKN der Aktie: A0MZ4B) entwickelt, fertigt und vertreibt ökologische Produkte basierend auf dem natürlichen, nachwachsenden und CO2 neutralen Rohstoff Holz. Das operative Geschäft der Delignit Gruppe ist in zwei Geschäftsbereiche segmentiert: Automotive und Technological Applications.

Der Einsatz von Delignit Werkstoffen ist gekennzeichnet als Substitut für Anwendungen aus nicht nachwachsenden Rohstoffen. Der Werkstoff von Delignit basiert auf Rohstoffen, welche einer nachhaltigen und regionalen Forstbewirtschaftung entstammen.

Die Werkstoffe zeichnen sich durch Abrieb- und Verschleißfestigkeit, Dimensionsstabilität und Bruchlast aus. Der Werkstoff basiert hauptsächlich auf Buchenholz. Die Buche wiegt bei gleicher Bemessung nur 1/10 von Baustahl hat aber 1/3 seiner Festigkeit.

Neue Märkte im Fokus!

Die insbesondere im Geschäftsbereich Automotive erfolgreich platzierten Produktneuheiten sollen genutzt werden, um die bereits in Deutschland erreichte Marktführerschaft im Bereich der Laderaumsicherung für leichte Nutzfahrzeuge weiter auszubauen und dieses Know-how in weitere Märkte zu transferieren. Parallel sollen insbesondere die Segmente Gebäudeausstattungen und Spezialanwendungen aus dem Geschäftsbereich Technological Applications weltweit vermarktet werden.

Millionenauftrag!

Delignit gab im Mai bekannt, 122 Hochgeschwindigkeitszüge des japanischen Schienenfahrzeugherstellers Hitachi mit ihrer System-Bodenlösung auszustatten. Eingesetzt werden die neuen Züge auf Hochgeschwindigkeitsstrecken in Großbritannien. Der gesamte Auftragswert beläuft sich auf einen mittleren Millionenbetrag und verteilt sich auf die kommenden Jahre, wobei die ersten drei Testzüge 2015 in Betrieb gehen werden. Die System-Bodenlösung bietet neben außerordentlicher Festigkeit auch zusätzliche Gewichtsvorteile unter Einhaltung der Vorgaben für den Brand- und Schallschutz.

Starkes Wachstum!

Delignit glänzte im 1. Halbjahr mit einer Umsatzsteigerung von 31% auf 22,7 Mio. Euro im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum. Das EBITDA legte um 36% auf 2,1 Mio. Euro zu, das Ergebnis um 23% auf 0,8 Mio. Euro. Das Eigenkapital des Konzerns beträgt 13 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote ansehnliche 47%.

Zurückhaltender Ausblick!

Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2014 weiterhin eine deutliche Umsatzerhöhung auf erstmalig mehr als 40 Mio. Euro.

Delignit - Geschäftszahlen

Einschätzung

Der führende Hersteller für laubholzbasierte Produkte kann auf ein Marktwissen von über 200 Jahren zurückgreifen. Der vermeldete Großauftrag unterstreicht die Marktakzeptanz der innovativen Produkte. Erstmals seit vielen Jahren zeigt sich eine kräftige Umsatz- und Gewinndynamik. Wir rechnen für 2015 mit einem Gewinn je Aktie von 31 Cent.

Langfristig betrachtet steht die Ampel bei Delignit auf grün. Eine Bewertung zum einfachen Jahresumsatz sollte wegen des rasanten Wachstums angemessen sein. Auf Basis der 2015er Umsatzschätzung resultiert hieraus ein Kurspotenzial von über 50%. Die Konsolidierungsphase seit Mai kann daher zum Einstieg genutzt werden.

Fazit: Spekulativ kaufen!

Delignit - Kursverlauf 3 Jahre
Delignit - Kennzahlen


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