Keine Panik! - Der Grundstein für den Anstieg auf 14.100 Punkte im DAX

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Marktanalyse – Keine Panik!
  2. DAX – Der Grundstein für den Anstieg auf 14.100 Punkte
  3. S&P500 – Noch eine Menge Abwärtspotential vorhanden
  4. Termine der kommenden Woche

 

›› Hinweis in eigener Sache
– Seminar voll ausgebucht
von Geldanlage-Brief-Team

Verehrte Leserinnen und Leser,

zunächst ein Hinweis in eigener Sache: Das kostenlose Börsenseminar mit dem Thema „Aktien auf Rekordhöhen, Zinsen nahe Null - Wohin mit dem Geld?“, zu dem wir Sie eingeladen hatten, ist inzwischen voll ausgebucht. Wie uns die Börse Düsseldorf am vergangenen Donnerstag mitteilte, sind für alle 60 Plätze Registrierungen eingegangen, so dass die Anmeldemöglichkeit auf der Website der Börse Düsseldorf deaktiviert wurde.

Herr Weisenhaus freut sich, einige Leser des Geldanlage-Briefs am 21.10.2014 persönlich begrüßen zu dürfen, und hofft auf spannende und angeregte Diskussionen.


Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen
Ihr
Team von www.geldanlage-brief.de

 



›› Marktanalyse
– Keine Panik!
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefals der DAX Mitte September auf über 9.800 Punkte stieg und viele schon wieder von Kursen oberhalb der magischen 10.000er-Marke sprachen, warnten wir vor einer erneuten Abwärtsbewegung. Wie sich aus heutiger Sicht zeigt, absolut zu Recht, denn der Index steht inzwischen rund 1.000 Punkte tiefer.

Keine Panik!

Auch jetzt möchten wir wieder mahnende Worte aussprechen: „Keine Panik!“ Der DAX ist auf unter 8.800 Zähler gefallen und schon spricht kaum noch jemand von neuen Höchstkursen. Stattdessen werden jetzt wieder primär die Crash-Propheten vor die Mikrofone gezerrt. Diese können dann stolz berichten, sie hätten die Kursrückgänge ja längst kommen sehen und nennen Kursziele von 7.500 Punkten und weniger. Dass sie zuvor die gesamte jahrelange Aufwärtsbewegung aufgrund ihres Pessimismus verpasst haben, wird natürlich gerne verschwiegen.

In fallenden Märkten defensiv, in steigenden aggressiv

Die Kunst an der Börse ist es, nicht nur ein oder zwei Mal in den vergangenen fünf Jahren richtig gelegen zu haben, sondern sowohl die Abwärts- als auch die Aufwärtsbewegungen möglichst präzise antizipieren und damit richtig nutzen zu können.

Mit dem „Geldanlage Premium Depot“ haben wir inzwischen bewiesen, dass wir nicht generell bullish oder bärisch sind, sondern uns den jeweiligen Marktsituationen anpassen können.

Durch die Kursturbulenzen an den Börsen ist es auch in unserem Depot zu ordentlich Bewegung gekommen. Neu aufgenommen wurden kürzlich

  • ein neuer Silber-Trade,
  • ein zusätzlicher Öl-Long (WTI-Call),
  • ein Vola-Trade, der von einer sinkenden Volatilität profitiert,
  • und zwei Aktienpositionen.

Aus dem Depot geflogen sind

  • ein USD/JPY-Call (14,04% Gewinn nach 28 Tagen),
  • ein EUR/USD-Inliner (8,70% Gewinn nach 13 Tagen) und
  • ein S&P 500-Put (5,25% Gewinn nach 30 Tagen).

Letztere haben jeweils zu einem ordentlichen Gewinn für unsere Abonnenten geführt. Das Plus hätte sogar noch größer ausfallen können, doch wir wurden beim S&P500-Short extrem unglücklich ausgestoppt.

Mit EUR/USD-Inliner konnten Geldanlage-Brief-Leser schnelle Gewinne erzielen

Über den EUR/USD-Inliner hatten wir übrigens am 10. September hier im Geldanlage-Brief berichtet (siehe: „Discount-Zertifikate und Inline-Optionsscheine - So verdienen Sie auch in Korrekturphasen Geld“). Damals schrieben wir: „Schauen Sie sich einmal das Wertpapier mit der WKN DT490G an. Bleibt der Euro bis zum 3. Oktober 2014 in einer Range zwischen 1,24 und 1,38 US-Dollar (siehe grünes Rechteck im Chart), erzielen Sie mit diesem Wertpapier eine Rendite von 6 Prozent innerhalb von nur einem Monat.

EUR/USD-Trade per Inline-Optionsschein

Mit einer etwas optimierten Einstiegsstrategie konnten wir für unsere Abonnenten des „Geldanlage Premium Depot“ sogar einen Gewinn von 8,70 Prozent in nur 13 Tagen erwirtschaften, was einem Gewinn pro Jahr von 939,27 Prozent entspricht.

In fallenden Kursen günstig einkaufen, um in steigenden Gewinnen zu ernten

Wir wollen aber nicht verschweigen, dass unser Depot aufgrund der inzwischen stärkeren Long-Ausrichtung auch Federn lassen musste in dieser Woche. Doch in bestehenden Depotpositionen fallen natürlich Verluste an, wenn man in sinkende Notierungen hinein zu möglichst günstigen Kursen ein Depot befüllt. Nur selten trifft man exakt das Kurstief. Und niemand weiß, wie weit uns die aktuell fallenden Kurse noch führen. Wichtig ist nur, dass die Korrektur nicht allzu weit läuft und anschließend ein neuer Aufwärtstrend entsteht. Dann werden uns die gekauften Positionen und die, die zukünftig noch hinzukommen, viel Freude bereiten. Hoffen wir also, dass am Ende der laufenden und von uns erwarteten Korrektur auch die ebenso erwartete neue Aufwärtsbewegung kommt.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› DAX Chartanalyse
– Der Grundstein für den Anstieg auf 14.100 Punkte
von Sven Weisenhaus

Der DAX hat inzwischen unser Kursziel erreicht. Wir waren davon ausgegangen, dass der Index wieder an das untere Ende seiner mehrmonatigen Seitwärtsrange (blaues Rechteck im folgenden Chart) zurückfällt und ein Niveau von 8.900 Punkten ansteuert.

Tatsächlich hat der Kurs am Freitag sogar unter 8.800 Zählern geschlossen und ist damit aus der Seitwärtsrange und dem seit Oktober 2011 (!) gültigen Aufwärtstrend herausgefallen (siehe roter Kreis im Chart). Damit besteht nun die Gefahr von noch deutlich tieferen Notierungen.

DAX - Trendbruch

Doch selbst dies würde uns nicht in Panik versetzen. Denn vielleicht erinnern Sie sich noch an den folgenden Chart, den wir so schon mehrfach hier präsentiert hatten – zuletzt in den Ausgaben vom 10. und 17. August 2014. Auch damals drohte der DAX im Rahmen einer Korrektur aus der Seitwärtsrange und dem Aufwärtstrend herauszufallen (siehe auch Chart oben). Mit Blick auf den langfristigen Chart wäre damit ein Kursziel von bis zu 7.600 Punkten möglich, ohne dass das bullishe Elliott-Wellen-Bild zerstört werden würde.

DAX - Elliott-Wellen-Analyse

Wir hätten es lediglich mit einer übergeordneten Welle 4 zu tun (roter Pfeil), die den vorangegangenen Aufwärtstrend (Welle 3) etwas korrigiert, damit den Markt bereinigt und so den Grundstein für die nächsten Aufwärtstrend (Welle 5, grüner Pfeil) legen könnte.

Diese Welle 4 müsste gemäß der Elliott-Wellen-Theorie in Form einer ABC-Korrektur ablaufen. Und damit kommen wir zu einem Chart, den wir ebenfalls in der Geldanlage-Brief-Ausgabe vom 10. August 2014 verwendet hatten:

DAX - Elliott-Wellen-Analyse

Schaut man sich diesen DAX-Chart in der aktuellen Form an, dann müsste man lediglich die Wellen A, B und C etwas anders zählen, damit das obige langfrist-Szenario einer Welle 4 mit dem aktuellen Kursverlauf harmonisiert.

DAX - ABC-Korrektur

Nachdem wir einen ersten Kursrutsch von rund 1.000 Punkten gesehen haben (Welle A), könnte die Gegenbewegung auf 9.800 Punkte die Welle B gewesen sein, auf die nun die Welle C mit einem Korrekturpotential auf bis zu 7.600 Punkte folgt. Wir rechnen allerdings eher damit, dass die Abwärtsbewegung oberhalb von 8.100 Punkten endet.

Fazit für unsere Investmentstrategie

Wir hatten für das „Geldanlage Premium Depot“ am 11. Juli sowie am 1. und 7. August jeweils eine DAX-Long-Position in fallende DAX-Notierungen hinein gekauft. Am 8. und 15. August sowie am 19. September (bei 9.800 DAX-Punkten) hatten wir diese in steigende Kurse hinein wieder veräußert, jeweils mit kleinen Gewinnen. Wir hatten also mit drei DAX-Positionen gearbeitet.

Kürzlich haben wir eine der drei DAX-Position zurück ins Depot geholt, bei einem DAX-Stand von 9.175 Punkten. Bleiben wir unserer bisherigen Strategie treu, so können wir nun noch zwei weitere DAX-Positionen hinzukaufen. Kommt es zu dem Szenario, wonach es im Rahmen der Elliott-Welle 4 zu Kursen von ca. 8.200 oder 8.100 Punkten kommt (roter Pfeil im zweiten Chart oben), so könnten wir zum Beispiel bei 8.700 und bei 8.200 die beiden noch fehlenden DAX-Long-Positionen sehr billig zurückkaufen.

Sie sehen also, dass wir die ehemaligen DAX-Positionen gut verkauft haben (die letzte bei 9.800 DAX-Punkten) und nun deutlich tiefer/billiger wieder zurückkaufen können (die erste bei 9.175 DAX-Punkten). Unser vorsichtiges Vorgehen macht sich bezahlt und sollte sich am Ende der Korrektur dann hoffentlich in einem neuen Aufwärtstrend auch in Form von Gewinnen auszahlen.

(Wir auch Sie von unserer Strategie des „Geldanlage Premium Depot“ profitieren möchten, dann melden Sie sich auf unserer Homepage für ein kostenloses Probe-Abonnement an und machen Sie unsere Trades einfach mit.)

 



›› S&P500 Chartanalyse
– Noch eine Menge Abwärtspotential vorhanden
von Sven Weisenhaus

Im S&P500 gab es jüngst ein extrem wildes Hin und Her, welches man in dieser Form nur sehr selten beobachten kann. Beim Bruch der grünen Aufwärtstrendlinien, die ihren Ursprung im November 2012 (!) haben, kam es zu mehreren sehr langen Tageskerzen hintereinander (roter Kreis im Chart). Hier haben Bullen und Bären sich also einen intensiven Kampf geliefert, den die Bären letztlich für sich entscheiden konnten.

S&P500 - Trendbruch

Einen Halt hat der S&P500 nun am Tief vom August bei rund 1.900 Punkten gefunden. Es dürfte aber wohl bald weiter abwärts gehen, eventuell sogar bis zur unteren Linie des (grünen) Aufwärtstrendkanals, die aktuell bei rund 1.800 Zählern verläuft.

Beim Blick auf den längerfristigen Chart zeigt sich, dass der US-Index aktuell noch eine weitere Unterstützung erreicht hat, nämlich die obere Linie des seit 2009 gültigen Aufwärtstrendkanals. Doch dieser Chart zeigt auch, dass hier noch eine Menge Abwärtspotential vorhanden ist.

S&P500 - langfristige Chartanalyse

Wir hatten Ihnen am 28. September berichtet, dass wir im „Geldanlage Premium Depot“ mit zwei Positionen auf den S&P500 short ausgerichtet sind und damit werden von einer starken Abwärtsbewegung profitieren werden. Mit einem kostenlosen kostenloses Probe-Abonnement hätten Sie die Chance gehabt, diese Trades mitzumachen und so bis heute dicke Gewinne zu erzielen. Einer der beiden Trades (WKN: DT0ZP9) stand am 28. September bei 0,91 Euro und ist bis heute auf 1,25 Euro bzw. um über 37 Prozent angestiegen – innerhalb von nur zwei Wochen!

 



›› Termine der kommenden Woche

(KW 42: Handelswoche vom 13.10. bis 17.10.2014)


Sie können die „Termine der kommenden Woche“ auch auf unserer Homepage einsehen. Dort haben wir für Sie einen
Wirtschaftskalender implementiert, der Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen (aktuelle und prognostizierten Werte, Erklärungen und Charts zu den einzelnen Daten) liefert.


Montag, 13.10.2014

  • 08:00 - DE Großhandelspreise August

Dienstag, 14.10.2014

  • 11:00 - EU Industrieproduktion August
    11:00 - DE ZEW Konjunkturerwartung Oktober

Mittwoch, 15.10.2014

  • 08:00 - DE Verbraucherpreise September
  • 14:30 - US Erzeugerpreisindex September
  • 14:30 - US Einzelhandelsumsatz September
  • 14:30 - US NY Empire State Index Oktober
  • 16:00 - US Lagerbestände August

Donnerstag, 16.10.2014

  • 11:00 - EU Außenhandel August
  • 11:00 - EU Inflation September
  • 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
  • 15:00 - US Internationale Kapitalströme August
  • 15:15 - US Industrieproduktion September
  • 15:15 - US Kapazitätsauslastung September
  • 16:00 - US NAHB/WF Hausmarktindex Oktober
  • 16:00 - US Philadelphia Fed Index Oktober
  • 20:00 - US Beige Book

Freitag, 17.10.2014

  • 08:00 - DE Großhandelspreise September
  • 11:00 - EU Produktion Baugewerbe August
  • 14:30 - US Wohnbaugenehmigungen September
  • 14:30 - US Wohnbaubeginne September
  • 15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan Oktober

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