Achtung: Heute Fed-Zinsentscheid! +++ E.ON: Wie dramatisch ist der Milliardenverlust wirklich?

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Kostenloses Börsenseminar – Aktien: So finden Sie die richtigen Werte für Ihr Depot
  2. Achtung: Heute Fed-Zinsentscheid! – Verschwindet „geduldig“ aus dem Statement?
  3. E.ON – Wie dramatisch ist der Milliardenverlust wirklich?

 

›› Kostenloses Börsenseminar
– Aktien: So finden Sie die richtigen Werte für Ihr Depot
von Geldanlage-Brief-Team

Verehrte Leserinnen und Leser,

Unsicherheit unter Anlegern macht sich derzeit breit. Während die Zinsen immer neue Tiefs erreichen und sich sparen nicht mehr lohnt, erklimmen Aktienindizes wie der Dax immer neue Höchstkurse. Sind Aktien also die bessere Alternative zum Sparbuch oder Tagesgeldkonto?

  • Oder sind Aktien inzwischen nicht schon viel zu teuer?
  • Und wenn ich in Aktien investieren möchte, wie baue ich dann am besten ein individuelles Wertpapierdepot auf?
  • Wie stellt man fest, ob ein Unternehmen bzw. eine Aktie attraktiv bewertet ist?
  • Wie stellt man fest, ob sich ein Investment in eine Aktie oder ein Wertpapier an der Börse noch lohnt?
  • Welche Methoden kann man zur Analyse einer Aktie anwenden?
  • Welche Kennzahlen werden bei der Analyse einer Aktie verwendet und wie werden diese ermittelt?

Fundamentale Aktienanalyse

Anleger, die diese und andere Fragen beantwortet haben wollen, finden in dem Newsletter „Geldanlage-Brief“ und unserem Börsendienst „Geldanlage Premium Depot“ bereits viele Informationen und Antworten. In der Vergangenheit haben wir schon diverse Unternehmen bzw. Aktien für Sie durchleuchtet nach der Methode der fundamentalen Aktienanalyse. (Auch heute nehmen wir für Sie nachfolgend noch ein Unternehmen unter die Lupe - die E.ON AG)

Sie möchten im persönlichen, direkten Dialog Antworten auf Ihre Fragen erhalten?

Wenn Sie aber nicht nur online mit Informationen versorgt werden möchten, sondern auch die persönliche Nähe zu Experten suchen wollen, um im direkten Dialog auf ihre individuellen Fragen Antworten zu erhalten, dann haben wir jetzt wieder ein besonderes Angebot für Sie:

Kommen Sie zum kostenlosen Börsenseminar nach Düsseldorf

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-BriefAm kommenden Dienstag und Mittwoch veranstalten wir in Kooperation mit der Börse Düsseldorf ein zweitägiges Börsenseminar. In diesem Seminar werden Sie von unserem Chefanalysten, Herrn Sven Weisenhaus, erfahren, wie man Aktien bewertet und herausfindet, ob ein Unternehmen an der Börse noch günstig bewertet ist und somit Kurspotential verspricht. An topaktuellen Beispielen aus der Praxis erlernen Sie die fundamentale Aktienanalyse. Gerne wird im Rahmen des Seminars auch ihre Wunschaktie besprochen.

Kommen Sie also zum kostenlosen Börsenseminar nach Düsseldorf
am 24.03.201 und/oder 25.03.2015, jeweils ab 18:00 Uhr,
in die Räume der
Börse Düsseldorf,
Ernst-Schneider-Platz 1,
40212 Düsseldorf.

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Die Seminare der Börse Düsseldorf sind einer begrenzten Teilnehmerzahl vorbehalten. Sichern Sie sich daher möglichst schnell einen der begehrten Plätze! Schreiben Sie uns dazu einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Angabe von:

  • Name
  • Vorname
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Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Team von www.geldanlage-brief.de

 



›› Achtung: Heute Fed-Zinsentscheid!
– Verschwindet „geduldig“ aus dem Statement?
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefbei der heutigen Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed gilt es ein besonderes Detail zu beachten. Eine Zinserhöhung erwartet niemand, weshalb das Hauptaugenmerk des Marktes darauf liegt, ob die Fed in ihrem Statement den Satz streicht, dass sie geduldig sein kann, was den Zeitpunkt des Beginns der Normalisierung ihrer Geldpolitik anbelangt.

Verschwindet „geduldig“ aus dem Statement?

Fed-Chefin Janet Yellen hatte im Rahmen ihres halbjährlichen Rechenschaftsberichts vor dem Kongress erklärt, dass die Notenbänker diese Formulierung wenigstens ein paar FOMC-Treffen vor dem Beginn der Leitzinserhöhung ändern werden. Da „ein paar“ mindestens zwei sind, könnte mit der Erhöhung der US-amerikanischen Leitzinsen bereits auf dem Treffen im Juni begonnen werden, wenn die Fed diese Formulierung heute streicht.

Gute Gelegenheit, den Märkten Erklärungen zu liefern

Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist recht hoch, weil im Anschluss an das Treffen und die Zinsentscheidung eine Pressekonferenz angesetzt ist, auf der man die genauen Gründe für das geldpolitische Vorgehen erläutern könnte. Beim nächsten Treffen im Juli bestünde diese Möglichkeit nicht, weil hierzu keine Pressekonferenz geplant ist. Somit wäre erst im September die nächste Chance gegeben, den Märkten Rede und Antwort zu stehen, weil dort planmäßig wieder eine Pressekonferenz stattfinden wird. Ob die Fed allerdings solange mit dem nächsten Schritt in Richtung Zinserhöhung warten kann, also dem Streichen des Wortes „geduldig“, ist fraglich.

US-Wirtschaftsdaten liefern eine solide Basis

Zumal sich die Wirtschaft der USA seit dem letzten Treffen vom 28. Januar weiter verbessert hat. Die Arbeitslosenquote ist von 5,6% auf 5,5% weiter gefallen und hat damit exakt den Zielbereich der Fed erreicht. Zudem stiegen die durchschnittlichen Stundenlöhne mit 2,0% nach zuvor 1,7% schneller an. Die Inflationsrate ist zwar derweil gefallen, doch die Indikatoren bezüglich der Inflationserwartungen zeigen, dass die Preise in Zukunft wieder ansteigen dürften.

Insgesamt könnte sich zwar das Wirtschaftswachstum im 1. Quartal 2015 (Erwartung: +0,6%) im Vergleich zum 4. Quartal 2015 (+2,2%) verlangsamt haben, womit eine Zinserhöhung zum aktuellen Zeitpunkt gefährlich wäre, die Fed könnte aber die Formulierung „geduldig“ streichen, um so zumindest den Weg für zukünftige Leitzinserhöhungen freizumachen.

Konsequenz für die Märkte

Sollte es so kommen, dann dürfte die Aussicht auf frühzeitig steigende Zinsen in den USA die Aktienmärkte, die Anleihenmärkte (Bund Future) und auch den Euro (EUR/USD) belasten. Achten Sie also heute ab 19:00 Uhr (MEZ) genau auf die Ereignisse und die entsprechenden Marktreaktionen. Sie könnten richtungsweisend sein.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› E.ON
– Wie dramatisch ist der Milliardenverlust wirklich?
von Sven Weisenhaus

Schon im Vorfeld der offiziellen Geschäftszahlen von E.ON (WKN: ENAG99), die vor genau einer Woche, also am 11. März 2015 der Öffentlichkeit vorgelegt wurden, wurden Befürchtung geäußert, dass Deutschlands großer Energieversorger 2014 den größten Verlust seiner Geschichte verbuchen müsse. Laut einem Bericht des Handelsblattes vom 5. März sollte sich unterm Strich der Fehlbetrag auf rund 3 Milliarden Euro summiert haben. Das Rekordminus schürte demnach Sorgen, ob E.ON den Rückbau seiner Atomkraftwerke überhaupt noch finanzieren kann.

Kein Grund zur Panik!

Da sich die Aktien von E.ON zu diesem Zeitpunkt auch in unserem „Geldanlage Premium Depot“ befand, schickten wir unseren Abonnenten eine Sondermeldung zu dem Thema, um sie vor dem Hintergrund der teils dramatischen Berichterstattung zu beruhigen. So schrieben wir ihnen noch am selben Tag:

Dass der Konzern 2014 einen Verlust schreibt, war längst erwartet worden. Bereits nach neun Monaten war der Gewinn deutlich eingebrochen. Und schon Anfang Dezember hatte E.ON eine Neuausrichtung des Konzerns bekannt gegeben und gleichzeitig hohe Verluste für 2014 angekündigt. Hauptgrund dafür sollen Wertberichtigungen in der Bilanz sein, die sich nach Angaben von Konzernchef Johannes Teyssen 2014 auf insgesamt 5,2 Milliarden Euro belaufen. Analysten hatten daher bereits ein Minus zwischen 2 und 4,3 Milliarden Euro prognostiziert.

Entsprechend ist die Handelsblatt-Meldung für uns bei weitem nicht eine solche Horrornachricht, wie sie es anscheinend für andere Berichterstatter ist. (Aber Medien sind nun mal so – alles muss immer möglichst dramatisch formuliert werden, denn das steigert die Auflage.) Und völlig überraschend kommt die Nachricht auch nicht.

Dass der Konzern sich nicht finanzieren kann, steht überhaupt nicht zur Diskussion. Im Jahr 2013 hatte der Konzern einen Überschuss von 2,1 Milliarden Euro erreicht, in 2012 wurde ebenfalls ein Gewinn in Milliardenhöhe erwirtschaftet. Insgesamt muss E.ON zwar sieben Atomkraftwerke zurückbauen, doch hat der Konzern bisher bereits rund 14,5 Milliarden Euro dafür zurückgestellt…

E.ON-Aktionäre blieben am oberen Rand der Seitwärtsrange gelassen

Und zur charttechnischen Situation der Aktie schrieben wir weiter:

E.ON AG - ChartanalyseWir hatten die Aktie sowieso nicht unbedingt aus fundamentalen Gründen gekauft, sondern um die Seitwärtsbewegung (blau im Chart) zu traden. Der Kurs hat längst deren obere Grenze und damit unser Kursziel erreicht (wir berichteten in der Hauptausgabe am vergangenen Freitag) und hier hält sich der Kurs derzeit stabil.

Wenn eine Aktie schlechte Nachrichten derart gut wegsteckt, dann könnte dies für eine Stärke und damit bald für einen Ausbruch nach oben sprechen. Entsprechend halten wir an der Aktie fast und hoffen auf weitere Gewinne. Wenn Ihnen das zu heiß ist, dann folgen Sie doch unserem Rat vom vergangenen Freitag und nehmen Sie die Gewinne einfach mit – das ursprünglich geplante Kursziel ist ja bereits erreicht.

Seitwärtsrange perfekt ausgenutzt – Über 10% Gewinn erzielt

So konnten unsere Abonnenten also in Seelenruhe die aufgelaufenen Gewinne in Höhe von mehr als 10% realisieren, weil wir die Aktie bereits am 9. Februar 2015 zum Kurs von 12,80 Euro am unteren Ende der Seitwärtsrange gekauft hatten und die Medien zwar dramaturgisch perfekt berichteten, sich die Anleger aber nicht aus der Ruhe bringen ließen und den Aktienkurs am oberen Ende der Range bei mehr als 14 Euro stabil hielten.

Bilanzbereinigung führte zu hohen Milliarden-Abschreibungen

Als E.ON dann seine Bilanz am 11. März vorlegte bestätigten sich die Berichte der Medien und Erwartungen der Analysten. Unter dem Strich wurde einen Verlust von 3,2 Milliarden Euro gemeldet. Es war der höchste Fehlbetrag seit der Gründung von E.ON im Jahr 2000 und erst das zweite Mal in der Firmengeschichte, dass E.ON auf Jahressicht einen Verlust ausweisen musste. Das erste Mal geschah dies 2011, kurz nach der Fukushima-Katastrophe in Japan. Seinerzeit verzeichnete E.ON ein Minus von gut 2,2 Milliarden Euro.

Hauptgrund für das aktuelle Zahlenwerk war eine harte Bestandsaufnahme über den tatsächlichen Wert vieler Geschäfte als ein erster Schritt des angekündigten Konzernumbaus. Dies führte zu Abschreibungen in Höhe von 5,4 Milliarden Euro, auf die der Konzern aber schon vor Monaten eingestimmt hatte.

Operativ wurden Gewinne in Milliardenhöhe erzielt

Operativ machte der Konzern hingegen weiterhin hohe Gewinne. Das bereinigte EBITDA sackte zwar um 9% ab, kam aber noch auf 8,3 Milliarden Euro. Und das um Sondereffekte wie Abschreibungen bereinigte nachhaltige Nettoergebnis ging sogar um ein Viertel noch deutlicher zurück, lag aber mit 1,62 Milliarden Euro ebenfalls im positiven Terrain. Zudem lagen diese Zahlen im Rahmen der Erwartungen. Entsprechend reagierte der Aktienkurs auch an diesem Tag nur wenig.

Fazit

Sollten Sie die Aktie aktuell noch im Depot haben und damit Aktionär des Energieriesen sein, dann freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass laut Unternehmensangaben die Aktionäre für das Jahr 2015 eine Dividende von 50 Cent je Aktie bekommen werden. Das sind zwar 10 Cent weniger als im vergangenen Jahr, dennoch errechnet sich daraus eine ganz ansehnliche Dividendenrendite von 3,7%.

Und charttechnisch sieht es so aus, als könne sich die Aktie bald aus der Seitwärtsrange befreien und nach oben ausbrechen können. Dies gilt aber nur, wenn der DAX nicht in Kürze einbricht.


P.S.:

  • Sie wollen wissen, ob Sie die Aktien von E.ON nun kaufen, halten oder mit Blick auf den überhitzten DAX doch besser verkaufen sollten?
  • Sie wären auch gerne schon bei 12,80 Euro in die Aktien von E.ON eingestiegen und hätten damit gerne mehr als 10% Gewinn erzielt?
  • Sie wollen zukünftig von solchen Aktienanalysen direkt profitieren?

Dann melden Sie sich für unseren Börsendienst „Geldanlage Premium Depot“ an und bilden Sie unser Depot einfach 1:1 nach. Erfahren Sie, welche Aktien man meiden sollte, welche Unternehmensanteile aktuell in ein Depot gehören und welche Investments noch Kurspotential bieten. Das Beste: Sie können uns einen vollen Monat lang kostenlos testen. Melden Sie sich jetzt hier an!

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