Seitwärtsphasen gewinnbringend nutzen +++ Frohe Ostern!

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Marktanalyse – Seitwärtsphasen gewinnbringend nutzen
  2. Kostenloses Börsenseminar – Chartanalyse: Mit Elliott-Wellen wissen, wohin die Kurse laufen

 

›› Marktanalyse
– Seitwärtsphasen gewinnbringend nutzen
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefwer sich als erster bewegt, hat verloren – so lautete insbesondere am Donnerstag das Motto im DAX. Wie das Kaninchen vor der Schlange verhielten sich die Anleger und blieben den gesamten Handelstag über in einer Schockstarre.

Angesichts der monatlichen US-Arbeitsmarktdaten, die am Freitag veröffentlicht wurden, und der fehlenden Reaktionsmöglichkeit, da der Handel feiertagsbedingt unterbrochen ist, war Untätigkeit vielleicht gar nicht die schlechteste Strategie.

US-Arbeitsmarktdaten meilenweit unter den Erwartungen

Es dürfte spannend werden, wie die US-Märkte, an denen bereits am morgigen Ostermontag wieder gehandelt wird, darauf reagieren, und wie der DAX, der erst am Dienstag wieder die Arbeit aufnimmt, dann nachzieht. Denn die Zahlen lagen meilenweit neben den Erwartungen. Während die März-Arbeitslosenquote mit 5,5% die Prognosen voll traf (erwartet wurden 5,5% nach 5,5% zuvor), wurde mit 126.000 nur rund die Hälfte der Stellen außerhalb der Landwirtschaft neugeschaffenen, wie erwartet (246.000 nach 295.000 zuvor).

Konsolidierungen soweit das Auge reicht

Der DAX jedenfalls igelte sich vor den Osterfeiertagen in einer engen Handelsspanne ein (siehe rotes Rechteck im folgenden Chart) und traute sich bis zum Handelsende nicht aus der Deckung. Dabei fand die sehr enge Seitwärtsbewegung auch noch in einer schon laufenden übergeordneten Konsolidierung statt (blaues Rechteck im Chart).

DAX - Konsolidierung

Ein solches Kursverhalten lässt sich nicht nur im DAX beobachten. Viele andere Märkte befinden sich derzeit in Konsolidierungen. In der Ausgabe des Geldanlage-Briefs vom vergangenen Mittwoch („Schwarzes Gold? – Die Folgen der Turbulenzen am Ölmarkt“) berichteten wir zum Beispiel bereits über eine Seitwärtsphase in den Ölpreisen. Und an den Aktienmärkten bewegt sich nicht nur der DAX nicht von der Stelle, sondern auch die US-Indizes kommen nicht vom Fleck. Während allerdings der DAX erst seit dem Hoch bei rund 12.200 Punkten, welches er am 16. März markiert hat, konsolidiert, stehen die US-Indizes Dow Jones (linker Chart unten), S&P500 (Mitte) und Nasdaq100 (rechts) schon seit Mitte November 2014 quasi auf ihrem aktuellen Niveau (siehe blaue Pfeile in den Charts).

US-Indizes in Konsolidierungen

Ganz ähnlich sieht es bei den Währungen aus: Der EUR/USD-Wechselkurs (linker Chart unten) hat Mitte März sein Tief erreicht und befindet sich aktuell auf dem Niveau vom 6. März. Aus dem USD/JPY-Trade (siehe „USD/JPY – Elliott-Welle 5 läuft weiter Richtung Kursziel“) sind wir jüngst ausgestiegen, weil der Kurs unsere Erwartungen nicht erfüllte und stattdessen die Seitwärtsphase im Bereich der 120er Marke fortsetzte (rechter Chart).

Währungspaare in Konsolidierungen

Weitere Beispiele für Seitwärtsbewegungen finden sich in den Rohstoffmärkten zu Hauf. Abgesehen von den Seitwärtsphasen in den Ölpreisen (siehe folgender linker Chart) oder bei den Edelmetallen Gold und Silber (siehe Silber-Chart rechts)…

Öl und Silber in Konsolidierungen

können Sie sich zum Beispiel einen Baumwoll- (links) oder Mais-Chart (rechts) ansehen. Hier hält die Seitwärtstendenz schon seit Sommer 2014 an. Und die Range ist dabei jeweils so eng, dass man selbst diese kaum sinnvoll traden kann.

Baumwolle und Mais in Konsolidierungen

Märkte in Wartestellung

Aus fundamentaler Sicht gibt es nicht viel Neues zu berichten. In Sachen Griechenland, Russland, Geldpolitik und sonstigen geopolitischen Themen haben wir bereits alles Wissenswerte hier in den vorangegangenen Ausgaben aufgegriffen. Geändert hat sich an diesen Situationen und unseren Positionen nichts. Dies gab uns nun die Gelegenheit, die Charttechnik etwas mehr in den Fokus zu rücken. Und hier zeichnet sich ab, dass sich der „fundamentale Stillstand“ in seitwärts gerichteten Konsolidierungen niederschlägt.

Seitwärtsphasen gewinnbringend nutzen

Trendfolgenden Anlegern bleibt in einer solchen Phase meist nichts anderes übrig, als diese relativ engen Seitwärtsbewegungen auszusitzen und auf neue Trading-Chancen zu warten. Aber mit den richtigen Anlageprodukten lassen sich auch Seitwärtsphasen gewinnbringend nutzen.

Inline-Optionsscheine können hier eine Lösung sein. Das X-markets-Team der Deutschen Bank bietet zum Beispiel solche Wertpapiere auf den DAX, den EUR/USD-Wechselkurs und die Rohstoffe Gold, Silber, WTI- und Brent-Öl an. Suchen Sie sich für die aktuellen Seitwärtsbewegungen also einfach Ihr passendes Produkt HIER aus.
Auch Discount-Zertifikate können Ihnen eine Seitwärtsrendite bringen. Hier ist die Auswahl an Basiswerten deutlich breiter als bei Inline-Optionsscheinen.

Aber wichtig ist in allen Fällen: Vor einem Investment in solche Produkte sollten Sie sich über deren Funktionsweise genauestens informieren. Auch hier bietet das X-markets-Team einen guten Einstieg. So finden Sie auf den Internetseiten ein umfangreiches Detailwissen. Über die Funktionsweise, Vorteile, Chancen und Risiken von Discount-Zertifikaten können Sie sich zum Beispiel hier informieren.

Frohe Ostern!

Vielleicht kommen die Konsolidierungen und damit eine Pause an den Börsen aber auch nicht ganz ungelegen. Denn es ist Ostern, und da kann man die Zeit nutzen, um sich ein wenig zu erholen und die schönen Dinge des Lebens zu genießen.


Ich wünsche Ihnen schöne Feiertage!
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Kostenloses Börsenseminar
– Chartanalyse: Mit Elliott-Wellen wissen, wohin die Kurse laufen
von Geldanlage-Brief-Team

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefnach dem großen Erfolg des kostenlosen Seminars zu dem Thema „Aktien: So finden Sie die richtigen Werte für Ihr Depot“, welches unser Chefanalyst Sven Weisenhaus am 24.und 25.03.2015 in den Räumen der Börse Düsseldorf geleitet hat und bei dem das Feedback der Teilnehmer durchweg positiv war, steht am 08.04.2015 bereits der nächste Wissenstransfer an:

Im Rahmen des kostenlosen Seminars „Chartanalyse: Mit Elliott-Wellen wissen, wohin die Kurse laufen“ können Sie erfahren, wie man im Rahmen der technischen Analyse das Instrument der "Elliott-Wellen" einsetzt, um Kursprognosen zu erstellen. Dabei werden nicht nur theoretische Grundlagen vermittelt, sondern diese auch an aktuellen Beispielen angewendet.

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am 08.04.2015 ab 18:00 Uhr,
in die Räume der
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