DAX & Co.: Wurde nun die große Korrektur eingeleitet? +++ Bund Future: Entwicklung nimmt groteske Züge an

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Wichtigstes Ereignis der Woche – Entscheidung der EZB zur weiteren Geldpolitik
  2. Bund Future – Entwicklung am Anleihenmarkt nimmt groteske Züge an
  3. Griechenland – Pleite ohne Euro-Austritt?
  4. DAX – Wurde nun die große Korrektur eingeleitet?
  5. Termine der kommenden Woche

 

›› Wichtigstes Ereignis der Woche
– Entscheidung der EZB zur weiteren Geldpolitik
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefdas wichtigste Ereignis in dieser Woche war neben dem dramatischen Kursrutsch des DAX aus Sicht der Börsen die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB). Bereits im Vorfeld des Sitzungsergebnisses schrieben wir auf unserer Facebook-Seite, dass nach den ereignisreichen Sitzungen im Januar (Ankündigung des QE-Programms) und März (Nennung der genauen Konditionen des QE-Programms) dieses Mal die Ratssitzung und die anschließende Pressekonferenz weniger spektakulär ablaufen dürften. Einige Experten rechneten lediglich mit kleineren Anpassungen bei den Parametern des QE-Programms, die wir allerdings nicht erwarteten.

Insbesondere kam für uns keine Ausweitung der Wertpapierkäufe in Frage, weil „die April-Ergebnisse der Umfrage zum Kreditgeschäft („bank lending survey“) gezeigt hatten, dass die im Euro-Raum teilnehmenden Banken außerhalb Deutschlands die durch das Kaufprogramm der EZB gewonnene Liquidität künftig primär zur Kreditvergabe an Unternehmen verwenden und die Kreditbedingungen lockern“ wollen, schrieben wir den Lesern auf Facebook. Damit erzielte die EZB bereits einen wichtigen Erfolg mit ihrer geldpolitischen Strategie.

Wertpapierkäufe der EZB verbessern Kreditnachfrage im Euroraum

Aus den Umfrageergebnissen ging des Weiteren hervor, dass sich die Nachfrage nach Krediten weiter verbessert hat. „Gleichzeitig erwarten die Banken unter dem Strich einen erheblichen Anstieg der Nachfrage nach Krediten für Unternehmen im zweiten Quartal 2015“, hieß es in dem EZB-Bericht. Unter anderem die Wertpapierkäufe der EZB sorgten laut dem Bericht für zusätzliche Liquidität bei den Geldhäusern, was sich positiv auf die Kreditvergabe ausgewirkt hat.

Deutsche Banken wollen der EZB kaum Anleihen verkaufen

Das erweiterte Ankaufprogramm stößt übrigens bisher im Euro-Raum auf deutlich größeres Interesse als in Deutschland. Kaum eine deutsche Bank beabsichtigt den Verkauf ihrer marktfähigen Aktiva im Rahmen des QE-Programms. Zudem erwarten die Banken hierzulande keinerlei Auswirkungen der EZB-Käufe auf ihre Kreditstandards. Aber die Banken in Deutschland sind auch nicht das primäre Ziel der EZB-Maßnahmen. Sie zielen vielmehr auf die Südländer. Insofern dürfte alles genau nach dem Wunsch der EZB laufen.

(An der Umfrage, die vom 6. bis 23. März lief, nahmen insgesamt 142 Banken teil. Die aktuellen Ergebnisse der viermal im Jahr durchgeführten Umfrage zum Kreditgeschäft beziehen sich auf Veränderungen im ersten Quartal 2015 und auf Veränderungen, die für das zweite Quartal 2015 erwartet werden. Sie können den vollständigen Bericht hier abrufen.)

EZB setzt ihre Strategie unverändert fort

Wohl deshalb nahm die EZB in dieser Woche keine Änderungen an ihrer Strategie vor und ließ sogar durchblicken, dass dies auf absehbare Zeit auch nicht zu erwarten sei. Am 9. März hatte die EZB ihre große Geldflut für das Bankensystem gestartet und konnte nun eine durchweg positive Bilanz ziehen. So wurde bekannt, dass die Zentralbank bis zum 10. April im Rahmen des im Fachjargon „QE“ (Quantitative Easing) genannten Programms Papiere im Gesamtvolumen von rund 61,7 Milliarden Euro erwarb, darunter alleine Staatsanleihen für 52,5 Milliarden Euro. Damit erreichte sie bislang ihr Ziel, monatlich 60 Milliarden Euro unter anderem in Staatsanleihen zu investieren. Bis September 2016 sollen weitere Zukäufe von in Summe 1,1 Billionen Euro folgen.

Draghi sieht keine Blase am Anleihenmarkt

Befürchtungen, dass der Markt für Staatsanleihen nicht groß genug sei, die Notenbank also nicht genügend Bonds aufkaufen kann, wies Draghi zurück. Für solche Ängste gebe es keine Begründung. Die EZB sieht weder Anzeichen für eine Blase am Anleihenmarkt noch einen Marktengpass, der verhindern könnte, dass das monatliche Ankaufziel von 60 Mrd. Euro erreicht werden kann. Auch teilte Draghi einem vorzeitigen Ausstieg aus dem QE-Programm eine Absage. Es sei verfrüht, darüber zu spekulieren, wann die geldpolitische Ausrichtung verändert werde.

(Meine Meinung dazu: 1. Wenn Draghi keine Blase am Anleihenmarkt sieht, dann ist er auf beiden Augen blind. Wahrscheinlicher ist aber natürlich, dass er eine offensichtliche Blase (siehe dazu auch weiter unten) schlicht nicht zugeben darf, da er sonst Verwerfungen an den Finanzmärkten auslösen könnte. 2. Ich gehe fest davon aus, dass das QE-Programm in der aktuellen Höhe nicht bis Ende 2016 durchgezogen wird.)

Leitzinsen werden nicht angetastet

Zu den Leitzinsen beschloss der EZB-Rat, den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität unverändert bei 0,05%, 0,30% bzw. -0,20% zu belassen. So verlangen Sie von den Geldinstituten weiterhin einen Strafzins von 0,2%, wenn diese Geld über Nacht bei der EZB parken. Auch damit will die EZB die Kreditvergabe ankurbeln. Mario Draghi schloss auf der Pressekonferenz explizit aus, dass dieser Zins weiter gesenkt wird, was zuvor einige Analysten für möglich hielten.

Risiken sind ausgeglichener als zuvor

Draghi sagte, er habe klare Beweise dafür, dass die Geldpolitik effektiv sei (und meinte damit unter anderem auch die oben erwähnte Umfrage zur Kreditvergabe), dennoch sieht die EZB die Risiken für den Wirtschaftsausblick weiterhin abwärtsgerichtet, allerdings als etwas ausgeglichener als zuvor. Die Daten würden eine wirtschaftliche Verbesserung in der Eurozone seit Ende 2014 anzeigen und die EZB erwartet, dass sich diese Erholung weiter verbreitet und verstärkt. Die Inflation dürfte in den kommenden Monaten dabei aber noch niedrig oder gar negativ bleiben.

EZB-Entscheidung ging an den Märkten fast spurlos vorüber

Da im Prinzip das bisherige Programm bestätigt wurde und auf absehbare Zeit keine Änderungen in Aussicht gestellt wurden, weder nach oben noch nach unten, gingen die Notenbanksitzung und die anschließende Pressekonferenz an den Märkten nahezu spurlos vorüber. Es gab keine volatilen Ausschläge, lediglich die Anleihenmärkte setzten ihren Anstieg fort – und hier wird die Situation langsam grotesk…

 



›› Bund Future
– Entwicklung am Anleihenmarkt nimmt groteske Züge an
von Sven Weisenhaus

Der Bund Future konnte mit freundlicher Unterstützung der EZB seit der jüngsten Sitzung deutlich zulegen und sowohl die magische 160er Marke als auch den Aufwärtstrendkanal nach oben brechen.

Bund Future - Chartanalyse

Damit folgte der Rentenindex unserer Erwartung, die wir zuletzt in der Ausgabe vom 15. März formuliert hatten („Bund Future – Nach dem Kontraktwechsel sind neue Hochs denkbar“).

Entwicklung am Anleihenmarkt nimmt groteske Züge an

Die Entwicklung am Anleihemarkt nimmt aber inzwischen groteske Züge an. Deutsche Staatsanleihen offerierten vor der EZB-Sitzung bereits bis zu einer Laufzeit von sieben Jahren negative Zinsen, zehnjährige Bundesanleihen brachten gerade noch eine Rendite 0,158% ein und die Rendite von 30-jährigen Bundesanleihen lag bei 0,61%. Am Mittwoch dieser Woche war nun eine zehnjährige Bundesanleihe mit einer historisch niedrigen Rendite von 0,13% versteigert worden. Damit wurde der erst im März erreichte Tiefstwert von 0,25% um fast die Hälfte unterboten. Die Auktion spülte dennoch 3,27 Milliarden Euro in die Staatskasse und trotz der extrem niedrigen Rendite war die Versteigerung 1,5-fach überzeichnet. Deutsche Staatspapiere mit zehn Jahren Laufzeit warfen am Donnerstag erstmals weniger als 0,1% Rendite ab.

In Spanien müssen Investoren erstmals draufzahlen

Diese unglaubliche Entwicklung gilt aber auch für andere Länder. Die durchschnittliche Rendite von sechsmonatigen spanischen Staatspapieren ist auf das Rekordtief von minus 0,002% gefallen. Es war das erste Mal, dass Investoren hier draufzahlen müssen. Dennoch war die Nachfrage der Anleger groß und übertraf das Angebot um das Fünffache. Bei der Emission im Vormonat hatte der spanische Staat Anleger noch mit Zinsen von 0,036% geködert. Während der Schuldenkrise 2012 lag die Rendite für zehnjährige Anleihen aus Spanien noch bei über 7,5%, am Dienstagnachmittag pendelten sie auf dem Sekundärmarkt bei nur noch 1,17%.

Schweiz betritt völliges Neuland

Die Schweiz hat inzwischen völliges Neuland betreten und als erstes Land eine zehnjährige Anleihe mit negativer Rendite ausgegeben. Die mit einer Nominalverzinsung von 1,5% ausgestatteten Papiere wiesen eine Emissionsrendite von minus 0,055% auf. Noch nie zuvor war eine Anleihe mit einer so langen Laufzeit und einer negativen Rendite an Anleger direkt verkauft worden.

Es ist eine Blase, die (vorerst) nicht platzen wird

Draghi sieht aber keine Anzeichen einer Blase am Anleihenmarkt (siehe oben). Diese sehen wir sehr wohl, doch platzen wird sie auf absehbare Zeit nicht, zumindest nicht, solange die EZB bei ihrem 60-Mrd.-Plan bleibt. Dies hatten wir auch schon am 1. März geschrieben (siehe „2015: Das Jahr der platzenden Blasen?“) – Zitat: „Ob 2015 ein Jahr der platzenden Blasen wird, muss abgewartet werden. In jedem Fall wird es eins der inzwischen offensichtlichen Übertreibungen sein. Wir erwarten im aktuellen fundamentalen Umfeld, bei dem die Notenbanken nach wie vor extrem expansiv vorgehen, sicherlich keinen Crash. Aber eine scharfe Korrektur werden wir in 2015 sehen.“ Und diese Aussage gilt unverändert, sowohl für den Aktien- als auch für den Rentenmarkt.

 



›› Griechenland
– Pleite ohne Euro-Austritt?
von Sven Weisenhaus

Euro-KriseDas zweite Thema, welches neben der EZB-Ratssitzung die Märkte in dieser Woche beherrschte, war natürlich einmal mehr Griechenland. Inzwischen wird darüber spekuliert, ob es eine Pleite geben kann, ohne dass das Land den Euro hergeben muss. Doch noch scheint Griechenland eine Pleite nicht einräumen zu wollen, obwohl ich fürchte, dass deren Verkündung längst vorbereitet wird.

IWF bleibt hart

Vor einigen Tagen hat Athen zumindest noch fristgerecht einen Kredit in Höhe von rund 450 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückgezahlt. Zuvor hatte Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis dem IWF einen Besuch abgestattet und dabei feststellen müssen, dass die größten Reformforderungen gar nicht aus Deutschland, sondern aus Washington kommen.

Griechenland will zahlen – mit deutschem Geld

Varoufakis erklärte anschließend, auch die weiteren Kredite bedienen zu wollen – offenbar aber am liebsten mit deutschem Geld. Denn unlängst hatte Griechenland seine Entschädigungsforderungen an Deutschland wegen Verbrechen während des zweiten Weltkriegs neu beziffert. Laut Vize-Finanzminister Dimitris Mardas schuldet Deutschland Griechenland 278,8 Mrd. Euro.

Wenn Deutschland und der IWF nichts zahlen, dann vielleicht Russland?

Da weder der IWF von seinen weiteren Forderungen abrückte, noch sich Deutschland zur Zahlung möglicher Entschädigungen bereiterklärte, spielte der griechische Premier die russische Karte und besuchte Moskau, was aus Brüssel mit Nervosität beobachtet wurde. Denn Wladimir Putin könnte durchaus großes Interesse daran haben, Griechenland im Streit mit dem Westen auf seine Seite zu ziehen. Doch Tsipras kam auch von dort mit nahezu leeren Händen zurück.

In wenigen Tagen droht die Zahlungsunfähigkeit

Inzwischen erklärte Finanzminister Varoufakis am Rande des jüngsten IWF-Treffens in Washington in dieser Woche, das Land werde keine Kreditvereinbarung unterzeichnen, die es überfordern könnte. Und so droht bereits in wenigen Tagen die Zahlungsunfähigkeit, sollten keine weiteren Finanzhilfen fließen.

EZB hält griechische Banken am Tropf

Damit zumindest den Banken des überschuldeten Landes nicht die liquiden Mittel ausgehen, erhöhte die EZB am Dienstag Berichten zufolge das Volumen der Notfall-Liquiditätshilfe (ELA) um weitere 800 Mio. Euro auf mittlerweile 74 Mrd. Euro. – Griechenland bleibt aber ein Risiko für die Märkte.

 



›› DAX (Chartanalyse / Elliott-Wellen-Analyse)
– Wurde nun die große Korrektur eingeleitet?
von Sven Weisenhaus

Vor zwei Wochen berichteten wir, dass sich diverse Märkte (Aktien, Währungen, Rohstoffe) in Konsolidierungen befanden (siehe „Marktanalyse – Seitwärtsphasen gewinnbringend nutzen“). Eine Woche später brach der DAX zwar auf ein neues Allzeithoch aus, doch wir mahnten, dass Skepsis weiterhin angebracht war (siehe „DAX markiert neues Allzeithoch, aber…“). Heute steht der deutsche Leitindex wieder genau da, wo er bereits am 11. März notierte.

Wurde nun die große Korrektur eingeleitet

Ob damit nun die von uns erwartete größere Korrektur im DAX eingeleitet wurde, lässt sich noch nicht sagen. Doch sicher ist, dass es zu dem Fehlsignal gekommen ist, vor dem wir Sie gewarnt hatten (Zitat: „Und bei aller berechtigten Freude, dass der deutsche Leitindex ein neues Hoch markieren konnte, sollte man insbesondere beachten, dass den US-Indizes dies noch nicht gelungen ist. Sollte sich dort die Seitwärtsbewegung fortsetzen, dann könnte es im DAX zu einem Fehlsignal kommen.“).

DAX - Chartanalyse

Den Griechen läuft die Zeit davon

Genau wie wir vor einer Woche schrieben, hat sich aus fundamentaler Sicht nicht viel verändert. Griechenland ist weiterhin pleite, auch wenn das Land es noch nicht zugibt, und die EZB hält an ihrem geldpolitischen Plan fest. Einzige Änderung: Es ist inzwischen ein wenig Wasser den Rhein runtergelaufen und so rückt eine Pleite Griechenlands immer näher. Vor einer Woche schrieben wir: „Griechenland hat zwar jüngst einen Kredit an den IWF pünktlich zurückgezahlt, da aber in den nächsten Wochen noch einige Milliarden fließen müssen, ist die Pleite des Landes noch längst nicht vom Tisch. Auch hieraus können sich noch Risiken für den DAX ergeben.“ Dies scheinen nun auch die Märkte einzusehen und so stehen die Zeichen charttechnisch wieder auf Konsolidierung bzw. eventuell sogar bald auf Korrektur.

Berichts- und Dividendensaison könnte Anleger aus Aktien treiben

Wir erinnern auch gerne noch einmal an die angelaufene Berichtssaison. „Sollte sich abzeichnen, dass die Dollarstärke die US-Bilanzen belastet hat, könnte auch das auf die Aktienmärkte drücken. Zudem werden in den kommenden Wochen die Hauptversammlungen abgehalten, bei denen es zeitgleich zu Dividendenzahlungen kommt. Anleger, die nur auf diesen Zahltag gewartet haben, um sich anschließend von ihren zum Teil recht hoch bewerteten Aktien zu trennen, könnten ebenfalls die Kurse unter Druck setzen“, schrieben wir dazu in der vorangegangenen Ausgabe. An Aktualität hat diese Aussage nicht verloren.

Voraussetzungen wurden nicht erfüllt – DAX knickt ein

Und weiter: „Mit dem Ausbruch des DAX auf neue Höhen ist also noch längst kein neuer Aufwärtstrend zementiert worden. Damit man grünes Licht geben kann, müssten die US-Indizes mitspielen, der Euro seine Abwärtsbewegung fortsetzen, die Unternehmenszahlen die Erwartungen nicht enttäuschen, die Anleger an ihren teuren Aktien festhalten und Griechenland weiterhin seine Schulden pünktlich zurückzahlen. Es müssen also viele Räder ineinandergreifen, damit es mit dem DAX weiter aufwärts gehen kann.“ Inzwischen wissen wir, dass einige dieser Voraussetzungen nicht erfüllt wurden (die US-Indizes haben nicht mitgespielt, der Euro ist nicht weiter gefallen, einige US-Bilanzen fielen unter den Erwartungen aus) und der DAX entsprechend eingeknickt ist.

DAX: Kursziel erreicht, Korrektur begonnen

Passend dazu verweisen wir auch noch einmal (wie schon vor einer Woche) auf unsere DAX-Analyse, nach der wir zwar aufgrund des Prinzips der Wellengleichheit (blaue Rechtecke) ein Aufwärtspotential bis auf rund12.400 Punkte sahen. Das Hoch wurde bei 12.390,75 Punkten markiert.

DAX - Chartanalyse / Elliott-Wellen-Analyse

Und basierend auf dieser Analyse und auch wegen der Elliott-Wellen sehen wir eine größere Korrektur vor uns.
Tatsächlich halten wir weiterhin das Auslaufen der Dividendensaison im Mai/Juni für einen sehr wahrscheinlichen Zeitraum für das Ende der aktuellen DAX-Rallye. Vielleicht haben wir deren Hoch bereits gesehen.

Short-Trade brachte hohe Gewinne

Für diese Erwartung könnte weiterhin folgendes Produkt interessant sein:
DAX WAVE Unlimited Put – WKN: XM1UHG – aktueller Hebel: 2,44
Wer dieses Papier als Folge unserer Analyse von vor einer Woche gekauft hat, der kann nun bereits auf sehr ordentliche Gewinne blicken.

Long-Chance bei Gegenbewegung

Wenn Sie nach dem jüngst dynamischen Rücksetzer von einer Gegenbewegung ausgehen, könnten Sie auch kurzzeitig auf folgendes Produkt setzen:
DAX WAVE Unlimited Call – WKN: DX8N22 – aktueller Hebel: 3,43


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Termine der kommenden Woche


(KW 17: Handelswoche vom 20.04.2015 bis 24.04.2015)


Sie können die „Termine der kommenden Woche“ auch auf unserer Homepage einsehen. Dort haben wir für Sie einen
Wirtschaftskalender implementiert, der Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen (aktuelle und prognostizierten Werte, Erklärungen und Charts zu den einzelnen Daten) liefert.


Montag, 20.04.2015

  • 08:00 - DE Erzeugerpreise März
  • 12:00 - DE Bundesbank-Monatsbericht April
  • 14:30 - US Chicago Fed National Activity Index März
  • 15:45 - EU Volumen der EZB-Käufe von Staatsanleihen, Pfandbriefen und ABS


Dienstag, 21.04.2015

  • 11:00 - DE ZEW-Konjunkturerwartungen April
  • 11:00 - EU ZEW-Konjunkturerwartungen April
  • 11:00 - EU Öffentliche Finanzen 2014


Mittwoch, 22.04.2015

  • 15:00 - US FHFA-Hauspreisindex Februar
  • 16:00 - EU Verbrauchervertrauen April
  • 16:00 - US Verkauf bestehender Häuser März
  • 16:30 - US Rohöllagerbestände


Donnerstag, 23.04.2015

  • 09:30 - DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (vorläufig)
  • 09:30 - DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)
  • 10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (vorläufig)
  • 10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)
  • 10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Composite April (vorläufig)
  • 14:30 - US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
  • 15:45 - US Markit Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (vorläufig)
  • 16:00 - US Neubauverkäufe März


Freitag, 24.04.2015

  • 10:00 - DE ifo-Geschäftsklimaindex April
  • 14:30 - US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter März

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