Wie gut sind Prognosen von Börsen-Gurus? +++ PNE Wind – Börsenkrimi erreicht Höhepunkt

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Börsen-Gurus – Prognosen kaum besser als ein Münzwurf
  2. PNE Wind AG – Ein Börsenkrimi erreicht am 16. Juni 2015 seinen Höhepunkt

 

›› Börsen-Gurus
– Prognosen kaum besser als ein Münzwurf
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefauf dem Düsseldorfer Börsentag, der am 9. Mai 2015 zum 11. Mal von der Börse Düsseldorf veranstaltet wurde (wir berichteten), lag eine Ausgabe des Anleger-Magazins Smart Investors aus. Ich habe die Gelegenheit einer kurzen Pause genutzt, die Lektüre durchzublättern. Dabei fiel mir ein Artikel auf mit dem Titel „Börsen-Gurus - …und sie kochen auch nur mit Wasser“. Demnach kleben manche Anleger förmlich an den Lippen von sogenannten Anlage-Gurus, obwohl Studien und jahrelange Erfahrungen zeigen, dass diese oft falsch liegen.

Mit einer einzigen spektakulären Vorhersage zum Börsen-Guru

Tatsächlich ist es so, dass viele der prominenten „Marktschreier“ ihren Ruhm erlangt haben, weil sie durch besonders spektakuläre Prognosen aufgefallen sind, die meist antizyklischer Natur waren und tatsächlich eingetroffen sind – aber oft nur ein Mal.

Beschwört man in einem starken Bullenmarkt einen Crash am Aktienmarkt herauf, und fallen die Kurse dann kurze Zeit später um 20, 30, 40 oder gar mehr %, dann kann man damit natürlich große Aufmerksamkeit erhalten. Namen wie Jim Rogers, Marc Faber oder Robert Prechter sind dadurch vielen Anlegern ein Begriff.

Crash-Propheten liegen seit 6 Jahren daneben

Betrachtet man allerdings die gesamte Bilanz deren Empfehlungen, dann stellt sich schnell Ernüchterung ein. Wäre man Crash-Propheten wie Marc Faber, der aufgrund seiner pessimistischen Prognosen den Spitznamen „Dr. Doom“ erhielt, in den vergangenen Wochen, Monaten oder gar Jahren gefolgt, hätte man die inzwischen 6 Jahre alte Rally an den Aktienmärkten verpasst oder mit Short-Positionen sogar herbe Verluste erlitten.

Studie zeigt: Prognosen von Börsen-Gurus kaum besser als ein Münzwurf

In dem Artikel vom Smart Investor erfährt man zum Beispiel auch, dass Rogers Mitte Februar 2013 in russische Aktien investierte, weil diese aus seiner Sicht stark unterbewertet seien. Mit Blick auf den Chart des russischen Aktienindex RTS zeigt sich, wie falsch er damit bislang lag.

Kursentwicklung des RTS

Dass er laut dem Artikel auch mit seiner Prognose zum Rohstoffzyklus daneben lag, sind aber nur Einzelbeispiele. Viel aufschlussreicher ist eine von der CXO Advisory Group für die Jahre 2005 bis Ende 2012 durchgeführte Studie. Darin wurden laut Smart-Investor 6.582 öffentliche Investment-Ratschläge von 68 Börsen-Gurus analysiert. Der oben genannte Dr. Doom kommt dabei mit einer Trefferquote von 44,6 % bei 164 Empfehlungen auf Rang 44 und somit nicht gerade gut weg. Selbst der erstplatzierte liegt nur in 68,2 % der 44 Fälle richtig, wobei hier nur ein relativ kurzer Zeitraum von November 2004 bis Mai 2006 betrachtet wurde.

Trefferquoten der Börsen-Gurus aus der CXO Advisory Group-Studie
(Datenquelle: www.cxoadvisory.com)

Aber nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Institutionen, wie die Ratingagentur Standard & Poors (S&P), liegen kaum besser als ein Münzwurf. So kommt der von S&P bei Business Week erschienene „The Outlook“ nur auf eine Trefferquote von 48,3 %.
Besser als ein Münzwurf waren nur 24 der 68 analysierten Gurus und damit nur knapp ein Drittel.

Crash-Propheten zu folgen ist besonders riskant

Viele Investment-Gurus haben nur deshalb ihren Ruhm erlangt, weil sie mit einer besonders auffälligen Prognose einmal ins Schwarze getroffen haben. Ihren Ratschlägen blind zu folgen, kann fatal fürs persönliche Depot sein. Und besonders riskant ist es, Crash-Propheten zu folgen. Denn die Vergangenheit zeigt, dass Aktien langfristig eine positive Performance aufweisen und meist nur in kurzen Zeiträumen korrigieren sowie nur sehr selten crashen. Entsprechend setzt man bei einer Wette auf den nächsten Crash die meiste Zeit gegen den Trend. Insofern zeigt sich der Smart Ivestor auch wenig überrascht, dass mit Robert Prechter ein Dauer-Bär auf dem letzten Platz der CXO Advisory-Studie steht (Trefferquote: 20,8 %).

Das „Geldanlage Premium Depot“ – Trefferquote 84 %!

Übrigens: Unser „Geldanlage Premium Depot“ hat nachweislich eine Trefferquote von 84 % und schlägt damit sämtliche Börsen-Gurus aus der CXO Advisory Group-Studie. Von 88 Trades, die wir seit dem Start unseres Musterdepots am 15.11.2013 abgeschlossen haben, landeten 74 im Gewinn und nur 14 im Verlust.

Dabei müssen wir zugeben, dass uns die Verlust-Trades, die aufgrund besonderer Marktsituationen entstanden sind, zeitweise große Teile unserer Rendite aufgefressen haben. Aber wohl kaum jemand konnte damit rechnen, dass der Bund-Future auf über 160 Punkte steigen und damit Bundesanleihen eine negative Rendite aufweisen würden. Oder wer hat im Sommer 2014 erwartet, dass die Ölpreise innerhalb von nur ein paar Monaten um 60 % und der Euro zum US-Dollar um 25 % einbrechen würden. Und so waren es fast ausschließlich historisch einmalige Ereignisse, die uns Verluste einbrachten.

Die vergangenen 5 Monate brachten 1.500 Euro Gewinn

Doch diese fanden in 2014 statt. In den vergangenen 5 Monaten konnten wir für unsere Abonnenten 21 Trades abschließen, von denen stolze 19 im Gewinn endeten – eine Trefferquote von über 90 %. Mehr als 1.500 Euro Gewinn konnten die Leser in diesem Zeitraum realisieren. Demgegenüber stehen Abo-Gebühren in Höhe von weniger als 150 Euro.

Trades im Geldanlage Premium Depot


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Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› PNE Wind AG
– Ein Börsenkrimi erreicht am 16. Juni 2015 seinen Höhepunkt
von Sven Weisenhaus

Bei der PNE Wind AG (WKN: A0JBPG) lassen sich in der jüngsten Zeit immer wieder Insiderkäufe in nennenswerter Höhe feststellen. Diese entwickeln sich sogar zu einem Dauerbrenner.
Eigentlich ist es für eine Aktie sehr positiv zu werten, wenn sich Aufsichtsratsmitglieder oder Vorstände, die ihr Unternehmen im Detail sehr gut kennen und über die Geschäftsentwicklung bestens Bescheid wissen, Anteile sichern. Doch in diesem Fall haben die Aktienkäufe einen anderen Hintergrund, der auch zum Problem für PNE Wind werden könnte.

Im Aufsichtsrat der PNE Wind AG knirscht es gewaltig

Verantwortlich für den Großteil der jüngst gemeldeten Insidertransaktionen ist die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH. Der Haken an der Sache: Mit Volker Friedrichsen liegt der Xuxhavener Windenergiekonzern im Clinch. Bereits im Dezember 2014 beschloss der Aufsichtsrat beim zuständigen Gericht einen Antrag auf Abberufung von Volker Friedrichsen als Mitglied des Aufsichtsrats zu stellen, falls dieser nicht freiwillig sein Mandat niederlege. Zudem sollen die Aufsichtsratsmitglieder Astrid Zielke und Peter Baron von le Fort, die in der letzten Hauptversammlung mit von Herrn Friedrichsen kontrollierten Stimmen in Aufsichtsrat gewählt wurden, Ihre Schreibtische räumen.

Schadenersatzklage gegen Aufsichtsratsmitglied

Hintergrund sei die Entwicklung der Zusammenarbeit im Aufsichtsrat in den vergangenen Monaten, sowie die Vorgaben zur Einhaltung der geltenden Richtlinien im Sinne des Deutschen Corporate Governance Kodex. Insbesondere das Aufsichtsratsmitglied Volker Friedrichsen - der Alleingesellschafter der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH - unterliege „aufgrund der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen im Zusammenhang mit dem Erwerb der Beteiligung an der WKN AG sowie den Wettbewerbstätigkeiten der reconcept GmbH, Hamburg, nach Auffassung des Aufsichtsrates einem dauerhaften Interessenkonflikt“, so eine Unternehmensmeldung. Der Streit geht auf mögliche Millionenschäden zurück, die PNE Wind im Zusammenhang mit der Übernahme der WKN AG von Friedrichsen erlitten hat.

Um Friedrichsen zusätzlich abzustrafen, haben die Norddeutschen kürzlich sogar eine Meldung veröffentlicht, worin sie Friedrichsen vorwerfen, entgegen gesetzlicher Bestimmungen bislang keine Mitteilung gemäß § 27a Absatz 1 WpHG gemacht zu haben.

Auf der Hauptversammlung soll am 16. Juni 2015 die Entscheidung fallen

Zudem veröffentlichte die PNE Wind eine Meldung, wonach der Aufsichtsrat der PNE WIND AG mehrheitlich beschlossen hat, der am 16. Juni 2015 stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung vorzuschlagen, die derzeitigen Aufsichtsratsmitglieder Volker Friedrichsen, Astrid Zielke und Peter Baron von le Fort abzuberufen. Inzwischen ist diese Bitte allen Aktionären schriftlich zugegangen.

Wettrennen um Stimmrechtsanteile

Mit den Insiderkäufen, die von der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH getätigt wurden, will sich Friedrichsen die nötigen Stimmen sichern, um eine Abwahl am 16. Juni zu verhindern. Am 1. Juni wurde gemeldet, dass der Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG am 27.05.2015 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 15,0003 % der Stimmrechte (das entspricht 11.483.303 Stimmrechten) betrug.

Zuvor wurde von der PNE Wind AG eine (weitere) Kapitalerhöhung durchgeführt. Der Vorstand hatte kurzerhand beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe von 4.578.500 neuen auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bareinlage unter Ausschluss des Bezugsrechts zu erhöhen. Die Aktien wurden vollständig zu einem Platzierungspreis von 2,065 Euro je Aktie im Rahmen einer Privatplatzierung an „qualifizierte Investoren“ ausgegeben. Der Bruttoemissionserlös für die Gesellschaft aus der Kapitalerhöhung belief sich auf circa 9,45 Mio. Euro.
Offiziell soll mit dem Emissionserlös das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Ein anderer Grund könnte aber auch sein, dass durch den Ausschluss des Bezugsrechts der Anteil von Friedrichsen, der zu diesem Zeitpunkt 15,5 % an PNE hielt, verwässert werden sollte. Je weniger Stimmanteile Friedrichsen hält, desto leichter kann man ihn abwählen.

Hier scheint also ein Kampf um Stimmrechtsanteile entfacht zu sein, der für den Aktienkurs durchaus förderlich sein kann. Daraus könnte sich noch etwas Spannendes entwickeln, hoffentlich aber nichts, was die Geschäfte des Unternehmens belastet.

PNE Wind startet mit viel Schwung ins Jahr 2015

In das Geschäftsjahr 2015 ist die PNE Wind Gruppe jedenfalls nach Unternehmensangaben mit viel Schwung gestartet und konnte dabei die Entwicklung von Windpark-Projekten kontinuierlich ausbauen. Leider spiegelt sich dies aufgrund der langfristigen Projektausrichtung nicht im Ergebnis für das erste Quartal wider. So wies der Konzern in den ersten drei Monaten 2015 Umsatzerlöse in Höhe von 15,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 32,9 Mio. Euro), ein Betriebsergebnis (EBIT) von rund -6,0 Mio. Euro (im Vorjahr: -0,8 Euro) und ein verwässertes Ergebnis je Aktie von -0,12 Euro (im Vorjahr: -0,09 Euro) aus.

PNE Wind AG - Geschäftszahlen

Die EBIT-Prognose von kumuliert 110 bis 130 Mio. Euro für die Geschäftsjahre 2014 bis 2016 wurde allerdings ausdrücklich bestätigt und eine Anhebung erneut in Aussicht gestellt.

Charttechnisch angeschlagen

Charttechnisch ist das Bild derzeit negativ. Es bildet sich ein abfallendes Dreieck (rote Linien im Chart), was gewöhnlich im weiteren Verlauf zu einem Bruch der horizontalen Unterstützungslinie führt. Die Aktie sollte daher möglichst bald in die Seitwärtsrange (blau) oberhalb von 2,40 Euro zurückkehren, um das Bild noch ins Positive zu drehen.

PNE Wind AG - Chart

Anleger erhalten für 2014 keine Dividende

Aus seiner Seitwärtsrange herausgerutscht war der Kurs in Folge einer Unternehmensmeldung, wonach für das Geschäftsjahr 2014 keine Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Zur Begründung gab das Unternehmen an:

Die PNE WIND AG weist in ihrem für eine Ausschüttung maßgeblichen, nach HGB aufgestellten, und mit einem uneingeschränkten Testat versehenen Jahresabschluss einen Bilanzgewinn von Euro 63,3 Mio. und ein Betriebsergebnis von Euro 11,6 Mio. aus. Im nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss, welcher aufgrund noch ausstehender Nachtragsprüfungen bei der WKN AG ein eingeschränktes Testat erhalten hat, wird ein positives Betriebsergebnis (EBIT) von Euro 2,7 Mio. und ein Konzernjahresfehlbetrag von Euro -13,0 Mio. ausgewiesen.
Hintergrund für das Ergebnis im Konzern ist, dass sich durch die sogenannte YieldCo, in der PNE WIND zunächst Windparkprojekte für den Eigenbestand realisieren will, planmäßig die Ergebnisse aus der späteren Projektveräußerung in die Zukunft verschieben und das sich die bereits berichteten Ergebnisbelastungen im Zusammenhang mit der Mehrheitsbeteiligung an der WKN AG insbesondere im Konzernabschluss niedergeschlagen haben. Ferner verschieben sich aufgrund von Verzögerungen bei den Projektveräußerungen im Ausland auch die Umsatz- und Ergebnisbeiträge aus den betreffenden Projekten. Da außerdem das Vorhaben der YieldCo bis zu deren angestrebter Veräußerung zu einer höheren Bindung von Eigenmitteln führt, sind Vorstand und Aufsichtsrat zu der Überzeugung gelangt, dass einer Stärkung des Eigenkapitals der Vorzug gegenüber der Ausschüttung einer Dividende für das vergangene Geschäftsjahr zu geben ist. An der veröffentlichten Guidance, wonach das kumulierte Konzern-EBIT in den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 insgesamt EUR 110 bis EUR 130 Mio. betragen soll, hält der Vorstand unverändert fest.

Dass die Dividende gestrichen wurde, war für die Aktionäre natürlich eine Enttäuschung. Dass es zu Ergebnisverschiebungen in Folgejahre kommt, ebenfalls. Dass die Geschäftsführung aber an der EBIT-Prognose festhielt und damit die zukünftigen Erträge nicht geringer ausfallen, sondern sich nur verschieben, werteten wir positiv. Mit Realisierung des YieldCo-Konzepts stellte der Konzern sogar eine Anhebung der Prognose in Aussicht.

Fundamental ist die Aktie ein Schnäppchen

Entsprechend ist die fundamentale Bewertung der Aktie bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 160 Mio. Euro günstig. Aus dem Geschäftsbericht 2014 kann man entnehmen, dass der Konzern einen Umsatz von 211,3 Mio. Euro erzielte und das unverwässerte Ergebnis je Aktie bei -0,22 Euro lag. Im Jahr zuvor erwirtschaftete der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 144,0 Mio. Euro und ein unverwässertes Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,80 Euro. 2014 fiel das Ergebnis aber deshalb niedriger aus als im Vorjahr, weil es im Jahr 2013 zu Meilensteinzahlungen aus dem Offshore-Geschäft in Höhe von 45 Mio. Euro kam und dies das Ergebnis klar positiv beeinflusste.

In 2014 wurden derweil die Projektrealisierungen deutlich gesteigert - in 2014 wurden Windparks mit einer Nennleistung von 136 MW fertiggestellt (Vorjahr 32 MW). Es läuft also operativ im Geschäft der PNE bestens.

Für 2015 erwarten die Analysten von Onvista einen Gewinn je Aktie (EPS) von 0,29 Euro. Daraus errechnet sich bei einem Aktienkurs von 2,20 Euro ein KGV von sehr günstigen 7,58. Für 2016 wird ein EPS von 0,72 Euro erwartet, womit sich das KGV auf knapp 3 reduzieren würde.

Fazit

Der 16. Juni ist für PNE Wind und damit auch für uns das nächste wichtige Datum. Denn dann findet die Hauptversammlung statt. Dort muss entschieden werden, ob Großaktionär Volker Friedrichsen sowie Astrid Zielke und Peter Baron von le Fort den Aufsichtsrat verlassen müssen. Wir erwarten, dass es zu einem Kursfeuerwerk kommen wird, wenn die Abwahl gelingt und der Streit in der Führungsetage damit beigelegt werden kann. Sollte sich Friedrichsen allerdings dann von seinem Aktienpaket (rund 15 %) trennen, dann könnten die Verkäufe den Kurs eine Weile belasten. Die Aktie ist also langfristig ein klarer Kauf, birgt aber kurzfristig Risiken. Und wichtig ist natürlich, dass die Pläne der Geschäftsführung aufgehen, damit auch die Prognosen der Analysten am Ende nicht zu hoch gegriffen waren.

 

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