CENTROTEC-Aktie hat Luft nach oben +++ Mr. DAX, Die Geissens & Co. – Fernsehprominenz garantiert keine hohe Rendite

Inhalt dieser Ausgabe

  1. CENTROTEC Sustainable AG – Fundamentale Bewertung lässt Luft nach oben
  2. „Mr. DAX“, „Die Geissens“ & Co. – Fernsehprominenz garantiert keine fulminante Rendite

 

›› CENTROTEC Sustainable AG
– Fundamentale Bewertung lässt Luft nach oben
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-BriefCENTROTEC Sustainable AG (WKN 540750) war schon einmal Thema hier im Geldanlage-Brief. Am 11. Februar 2015 lieferten wir Ihnen unter der Überschrift „CENTROTEC Sustainable AG – Kaufen trotz erneuter Gewinnwarnung?“ umfangreiche Informationen zu dem Unternehmen. Dabei kamen wir zu dem Fazit, dass die Aktien bei einem damaligen Kurs von 13,30 Euro trotz der Gewinnwarnung durchaus ein Kauf sei, auch wenn Anleger angesichts der verhaltenen 2015er Prognose etwas Geduld mitbringen sollten.

14 % Rendite innerhalb von 2 Monaten mit CENTROTEC-Aktien

Mit der damaligen Analyse trafen wir ziemlich exakt das zweite Tief einer Bodenbildungsformation, die sich im weiteren Verlauf als Doppelboden oder auch als „rounding bottom“ (siehe grüner Bogen im Chart) herauskristallisierte und den Kurs bis im Hoch auf 15,15 Euro führte. Leser, die der Analyse gefolgt sind, konnten somit zwischenzeitig fast 14 % Rendite innerhalb von nur knapp 2 Monaten einfahren.

CENTROTEC Sustainable AG - Chartanalyse

Anschließend ging der Kurs in eine Seitwärtsbewegung über (blaues Rechteck im Chart). Und so stellt sich nun die Frage, ob bald ein Ausbruch nach oben möglich ist und damit die Bodenbildung endgültig abgeschlossen wird oder die Geschäftsentwicklung eher einen erneuten Anlauf auf die Tiefs oder gar darunter erwarten lässt.

Marktstabilisierung führt zu Geschäftsstabilisierung

Am 13. Mai 2015 hat die CENTROTEC AG über die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2015 berichtet. Demnach gab es einen Umsatzanstieg um 1,2 % auf 120,9 Mio. Euro (Vorjahr 119,5 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) wurde von 1,8 Mio. Euro auf 4,2 Mio. gesteigert. Allerdings flossen hier Einmaleffekte unter anderem durch Wechselkursänderungen ein. Das Ergebnis je Aktie (EPS) stieg auf 0,11 Euro (Vorjahr 0,02 Euro).

CENTROTEC bestätigt Gesamtjahresprognose

Im Hinblick auf das Gesamtjahr muss beachtet werden, dass die Ergebniswerte des ersten Quartals aufgrund ihrer im Vergleich zu den Folgequartalen relativ niedrigen absoluten Werte und hohen Witterungsabhängigkeit nur bedingt aussagekräftig für das gesamte Geschäftsjahr sind.

Vor dem Hintergrund des ersten Quartals behielt die CENTROTEC jedenfalls ihre Einschätzung für das Gesamtjahr 2015 bei und geht weiterhin von einem Umsatz und einem operativen Ergebnis (EBIT) auf Vorjahresniveau aus. In 2014 wurde ein Umsatz in Höhe von 531 Mio. Euro und ein EBIT von 31 Mio. Euro erwirtschaftet. Das Ergebnis je Aktie (EPS) lag bei 1,00 Euro.

Anleger erhielten 1,38 % Dividendenrendite

Aufgrund der verbesserten Finanzposition hielt das Unternehmen die Dividende in Höhe von 0,20 Euro je Aktie auf Vorjahresniveau. Die Hauptversammlung fand am 20. Mai 2015 statt und so erhielten Aktionäre bei einem Kurs von rund 14,50 Euro eine moderate Dividendenrendite von 1,38 %.

Fundamentale Bewertung lässt Luft nach oben

Bei einem Aktienkurs von aktuell 14,30 Euro bringt der Konzern eine Marktkapitalisierung von rund 250 Mio. Euro auf die Waage. Daraus errechnet sich bei einem Vorjahresumsatz in Höhe von 531 Mio. Euro ein Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von 0,47. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei rund 14, wenn man auch beim EPS von einem Ergebnis auf Vorjahresniveau ausgeht. Die Analysten von OnVista sind hier optimistischer und erwarten ein 2015er EPS von 1,37 Euro, womit sich das KGV auf günstige 10,4 reduzieren würde.

Fazit

Auch wenn Anleger angesichts der verhaltenen 2015er Prognose etwas Geduld mitbringen müssen, in der aktuellen Situation haben die Aktien Kurspotential, insbesondere wenn der Kurs über den Widerstand bei 15,225 Euro möglichst dynamisch ausbrechen kann.


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›› „Mr. DAX“, „Die Geissens“ & Co.
– Fernsehprominenz garantiert keine fulminante Rendite
von Sven Weisenhaus

Kaum hatten wir vor einer Woche über das zum Teil sehr schlechte Abschneiden der Prognosen von Börsen-Gurus berichtet (siehe „Börsen-Gurus – Prognosen kaum besser als ein Münzwurf“), da wurde nur einen Tag später ein interessanter Artikel zu einem ähnlichen Thema auf welt .de veröffentlicht.

„Mr. DAX“ - Nicht besser als ein Indexfonds

Unter dem Titel „Was taugt der Investmentfonds von ‚Mr. Dax‘?“ ist zu lesen, dass Fernsehprominenz nicht unbedingt eine fulminante Wertentwicklung garantiert. Wer demnach glaubte, dass zum Beispiel der Aktienfonds von „Mr. Dax“ voll durchstarten werde, der wurde eines besseren belehrt. So hat sich das von Dirk Müller betreute Portfolio zwar seit dem Start am 17. April 2015 ganz ordentlich entwickelt, unter dem Strich läuft es aber auch nicht viel besser als ein Indexfonds.

Vergleich „Mr.DAX“-Fonds vs. DAX
(erstellt mit: Ariva.de) Vergleich „Mr.DAX“-Fonds vs. DAX

Während der DAX seit Auflegung des Fonds bis heute 5,5 % verloren hat, brachte der Fonds seinen Anlegern ein Minus von 3,7 %.

„Die Geissens“ - Zu teuer bei schwacher Wertentwicklung

Dabei steht laut welt.de der Müller-Fonds noch ganz gut da, während Investmentprodukte anderer TV-Stars und Anlage-Promis teilweise empfindliche Abstürze erlitten. So bekommt der Fonds, für den die Millionärsfamilie Geiss aus der RTL-II-Serie „Die Geissens“ wirbt, nicht nur von Anlegerschützern miserable Noten. "Finanztest" urteilte, er sei zu teuer bei schwacher Wertentwicklung. Seit der Auflegung Ende Januar 2014 hat sich dieser Fonds zwar positiv entwickelt mit einem Plus von rund 20 % (siehe folgender Chart), doch ein Indexzertifikat auf den DAX (roter Kursverlauf im Chart) hätte in etwa die gleiche Rendite erzielt.

Vergleich „Geiss-Fonds“ vs. DAX
(erstellt mit: Ariva.de) Vergleich „Geiss-Fonds“ vs. DAX

Dabei hätte man sich bei dem DAX-Zertifikat die Verkaufsprovision in Höhe von 2 %, die laufenden Kosten von 1,52 % und eine Performance Fee von 0,62 %, die der „GeissFonds“ für sich vereinnahmt, gespart.

Max Otte und Stefan Riße – Rund 20 % hinten

Ähnlich wie Dirk Müller ist auch Max Otte Buchautor und mehrfach zum Börsianer des Jahres geadelt. Doch der Max Otte Vermögensbildungsfonds liegt seit dem Start 2013 gar fast 20 Prozentpunkte hinter dem DAX als Messlatte zurück.

Vergleich Max Otte Vermögensbildungsfonds vs. DAX
(erstellt mit: Ariva.de) Vergleich Max Otte Vermögensbildungsfonds vs. DAX

Und Stefan Riße, der bei n-tv bekannt geworden ist, hat gleich zwei Fonds am Markt, die nicht nur weit hinter dem DAX zurückliegen, sondern effektiv den Anlegern sogar hohe Verluste einbrachten. Seit dem Start im Sommer 2012 haben beide fast 20 % an Wert verloren.

Fonds von Stefan Riße liegen ca. 20 % im Verlust
(erstellt mit: Ariva.de) Fonds von Stefan Riße liegen ca. 20 % im Verlust

Fazit

Der Artikel, den wir auf den Online-Seiten von „Die Welt“ gefunden haben, bestätigt und ergänzt unseren Beitrag von vor einer Woche ( „Börsen-Gurus – Prognosen kaum besser als ein Münzwurf“). Wir behaupten keineswegs besser zu sein als die oben genannten Herren, die sicherlich viel vom Börsengeschehen verstehen und über eine Menge Erfahrung verfügen. Auch in unserem „Geldanlage Premium Depot“ läuft nicht immer alles glatt und es entstehen auch mal Verluste. Doch die hier dargestellten Informationen zeigen, dass es selbst für die prominentesten Finanzprofis nicht leicht ist, an der Börse hohe Gewinne zu erzielen.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Das „Geldanlage Premium Depot“
– Trefferquote 84 %!

Übrigens: Während laut der CXO Advisory Group-Studie selbst der beste Börsen-Guru nur auf eine Trefferquote von 68,2 % kommt, hat unser „Geldanlage Premium Depot“ nachweislich eine Gewinnquote von 84 % und schlägt damit sämtliche Börsen-Gurus aus der Studie. Von 88 Trades, die wir seit dem Start unseres Musterdepots am 15.11.2013 abgeschlossen haben, landeten 74 im Gewinn und nur 14 im Verlust.

Die vergangenen 5 Monate brachten 1.500 Euro Gewinn

Und in den vergangenen 5 Monaten konnten wir für unsere Abonnenten 21 Trades abschließen, von denen stolze 19 im Gewinn endeten – eine Trefferquote von über 90 %. Mehr als 1.500 Euro Gewinn konnten die Leser in diesem Zeitraum realisieren. Demgegenüber stehen Abo-Gebühren in Höhe von weniger als 150 Euro.

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