Griechenland ist pleite, niemanden stört es +++ DAX im Abwärtstrend +++ S&P500: Topbildung?

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Griechenland ist pleite und niemanden stört es
  2. DAX steckt tief im Abwärtstrend
  3. S&P500 bildet mögliche Topformation

 

›› Griechenland ist pleite und niemanden stört es
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-BriefGriechenland ist pleite und niemanden stört es. So könnte man das Abstimmungsverhalten der Griechen beim Referendum und die Reaktionen der Börsen darauf wohl am treffendsten beschreiben.

Leidensfähige Griechen

Obwohl den Griechen nicht mehr nur sprichwörtlich das Geld ausgeht, sondern die Automaten tatsächlich nur noch maximal 60 Euro pro Konto ausspucken, haben sich die Menschen in dem krisengeplagten Land hinter ihre Regierung gestellt. In dem Referendum (Volksbefragung) vom vergangenen Sonntag sprachen sich mehr als 61 % gegen die Spar- und Reformforderungen der Euro-Partner und des IWF aus. Damit ist ein „Graccident“ sehr viel wahrscheinlicher geworden.

Dass die Griechen in einer derartigen Mehrheit den Reformkurs ihrer Geldgeber ablehnen, damit hatte wohl niemand gerechnet. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 62,5 % und damit klar über der erforderlichen Mindestbeteiligung von 40 %. Nun dürfte es spannend werden, ob es damit zum „Grexit“ kommt oder die Bürgervertreter der anderen Euro-Länder vor den Griechen einknicken.

Tsipras könnte seine Macht nach dem Referendum überschätzen

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras jedenfalls will, nun mit seinem Volk im Rücken und damit aus seiner Sicht gestärkt, über die Schulden neu verhandeln. Um dem nicht im Wege zu stehen, trat sein Finanzminister Varoufakis am Montag überraschend zurück. Sein Nachfolger ist der bisherige griechische Vize-Außenminister Euklides Tsakalotos.

Doch die neuen Verhandlungen dürften allein dadurch nicht leichter werden, da diese nun auf Basis einer völlig neuen Grundlage zu führen sind. Und es besteht die Gefahr, dass Tsipras seine Macht nach dem Referendum überschätzt. Im Grunde haben sich die Griechen gegen den Euro entschieden und Reisende soll man nicht aufhalten, könnten sich die Euro-Partner denken und von ihrer Position nicht abrücken.

Märkte bleiben gelassen

In einer ersten Marktreaktion zeigten sich die Anleger schockiert, doch die Börsen nehmen die Entwicklungen inzwischen schon viel gelassener. Im Vergleich zum Montag der Vorwoche fielen die anfänglichen Kursverluste vorgestern schon deutlich geringer aus. Ein „Grexit“ kann niemanden mehr schocken, weil man sich inzwischen schon längst auf dieses mögliche Szenario eingestellt hat.

Hängepartie könnte sich noch über Wochen hinziehen

Allerdings ist ein „Grexit“ damit keineswegs sicher. Es wird erneute Verhandlungen geben, die nun vor einem völlig neuen Hintergrund stattfinden. Damit setzt sich für die Märkte das Warten auf eine endgültige Entscheidung fort. Und diese Hängepartie könnte sich noch über Wochen hinziehen. Für kurzfristige Anleger und Trader ist dies eine Katastrophe – wir können es aber leider nicht ändern.

Fast täglich werden wichtige Entscheidungen gefällt

Die Staats- und Regierungschefs der Euro-Staaten trafen sich am Dienstag, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Vor diesem Euro-Gipfel reiste Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits am Montag nach Paris, um sich mit ihrem französischen Amtskollegen Francois Hollande zu verständigen.

Ebenfalls schon am Montag berieten die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB) darüber, wie man die Notfallkredite (ELA) für die griechischen Banken durch die dortige Zentralbank weiter behandelt. Das Gesamtvolumen der ELA-Kredite liegt seit Ende der vorvergangenen Woche bei rund 89 Mrd. Euro und wurde zuletzt nicht weiter aufgestockt.

Den griechischen Banken könnte daher schon in wenigen Stunden das Geld ausgehen. Dann könnten sie nicht mal mehr die aktuellen 60 Euro täglich auszahlen. Doch ob sich die EZB davon beeindrucken lässt, ist nach dem “Nein“ fraglich. Im Gegenteil: Die EZB hat damit einen weiteren Grund, sogar die alten Hilfskredite zu streichen.

Fazit zur Griechenland-Krise

Die Karten wurden quasi neu gemischt. Wer allerdings nun das bessere Blatt auf der Hand hat, bleibt abzuwarten. Tsipras scheint siegessicher, doch es kann sehr gut sein, dass das „Nein“ der Griechen zu einem „Nein“ der restlichen Europäer führt und Griechenland zukünftig ohne finanzielle Hilfen auskommen muss.

Im Grunde hat sich nach dem vergangenen Wochenende noch nicht viel geändert. Vieles kann passieren, nichts muss. Und niemand weiß genaues und keiner kennt die Zukunft. Daher gilt es nun Ruhe zu bewahren und die Entwicklung abzuwarten.

Sommermonate machen die Sache für Anleger nicht leichter

Wie wir bereits schrieben, setzt sich für die Märkte das Warten auf eine endgültige Entscheidung fort. Und diese Hängepartie könnte sich noch über Wochen hinziehen. Zumal wir nun tief in die Sommermonate eintauchen, die sowieso als schwankungsarm und als durch Fehlsignale geprägt gelten. Für kurzfristige Anleger und Trader ist dies eine Katastrophe.

Wir können es aber leider nicht ändern, wir können Sie aber möglichst unbeschadet durch diese Zeiten geleiten. Dies ist und bislang mit unserem „Geldanlage Premium Depot“ relativ gut gelungen. Im Vergleich zum DAX konnten wir zuletzt auf eine schöne Outperformance blicken.


Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Bei steigenden Kursen kann jeder Gewinne erzielen, aber bei fallenden…

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Trades im Geldanlage Premium Depot

 



›› DAX steckt tief im Abwärtstrend
von Sven Weisenhaus

Der DAX hat im Frühhandel zu Wochenbeginn ein neues Korrekturtief markiert. Er notierte so tief wie zuletzt vor gut einem halben Jahr. Der DAX befindet sich damit weiterhin sehr klar in einer Korrektur. Nachdem er das obere Ende eines breiten Abwärtstrendkanals angelaufen hatte, der Ausbruch aber nicht gelang, rutschten die Notierungen nun wieder deutlich ab.

DAX - Chartanalyse

Das Ganze sieht weiterhin nur korrektiv aus, insbesondere durch die Überschneidungen im Kursverlauf, weshalb es aus Sicht der Elliott-Wellen-Theorie am Ende wieder zu steigenden Kursen kommen könnte. Doch es gibt auch Formationen, bei denen mit einem solchen Kursverlauf Abwärtstrends eingeleitet werden.

Nach wie vor ist es aus saisonaler Sicht durchaus möglich, dass der DAX in den kommenden Wochen noch einmal zulegen kann, bevor es dann wieder deutlich abwärts geht. Selbst wenn sich die Kurse bis in die Sommermonate hinein erholen können – dafür spricht, dass die US-Indizes noch keine Anzeichen einer begonnenen Korrektur liefern – könnte es ab Herbst noch richtig abwärts gehen.

Sollte der DAX irgendwann deutlich tiefer notieren, zum Beispiel bei ca. 10.200 Punkten, was absolut möglich ist, dann werden wir uns im „Geldanlage Premium Depot“ Stück für Stück in den Markt weiter einkaufen. Denn wir gehen davon aus, dass aktuell lediglich eine Korrektur läuft und der DAX mittelfristig, also spätestens ab Ende 2015, wieder nach oben streben wird.

Short-Chance bei DAX-Schwäche

Für die Erwartung an weiter fallende Kurse im DAX könnte folgendes Produkt interessant sein:
DAX WAVE Unlimited Put, WKN: XM1UHG, aktueller Hebel: 2, Briefkurs: 54,99 Euro
Wer dieses Papier als Folge unserer Analyse vom 26. April gekauft hat, der kann bereits auf sehr ordentliche Gewinne in Höhe von über 16 Prozent blicken.

Long-Chance bei Bruch des Abwärtstrends

Für die Erwartung an steigende Kurse im DAX könnte folgendes Produkt interessant sein:
DAX WAVE Unlimited Call, WKN: DE228N, aktueller Hebel: 2, Briefkurs: 54,56 Euro


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›› S&P500 bildet mögliche Topformation
von Sven Weisenhaus

Auch bei den US-Indizes ist es nach wie vor aus saisonaler Sicht durchaus möglich, dass die Kurse in den kommenden Wochen noch einmal zulegen können, bevor es dann wieder deutlich abwärts geht. Die Gefahr für fallende Kurse ist aber insbesondere in den US-Indizes aktuell höher als für steigende. Dafür sprechen die extrem überreifen, bereits mehr als 6 Jahre alten Aufwärtstrends.

Im S&P500 könnte sich sogar aktuell eine Topformation ausbilden (siehe roter Bogen im folgenden Chart), so dass es zu der größeren Korrektur in den US-Indizes kommen dürfte, die wir für längst überfällig halten.

S&P500 - Chartanalyse

Die Entscheidung – Trendfortsetzung oder Trendwende – ist hier nach wie vor nicht endgültig gefallen, zumal der steile Aufwärtstrend (dunkelgrün im Chart) noch voll intakt ist, doch es mehren sich zuletzt die bärischen Signale.

Selbst wenn es in den US-Indizes im Sommer noch einmal zu neuen Hochs kommen sollte, sehen wir aufgrund des saisonalen Musters spätestens ab Herbst fallende Kurse in den US-Indizes.

Short-Chance bei Topbildung der US-Indizes

Für die Erwartung an eine Topbildung im S&P500 könnte folgendes Produkt interessant sein:
S&P 500 WAVE Unlimited Put, WKN: DT3EYM, Hebel: 2, Briefkurs: 9,16 Euro

Long-Chance bei bullischen Ausbruch der US-Indizes

Für die Erwartung an einen bullischen Ausbruch der US-Indizes könnte folgendes Produkt interessant sein:
S&P 500 WAVE Unlimited Call, WKN: DX35YP, Hebel: 3,10, Briefkurs: 6,07 Euro

 

Wichtig! – Erst informieren, dann handeln

Wichtig ist in allen Fällen, dass Sie sich erst über die Funktionsweise der Wertpapiere genauestens informieren und erst dann Geld investieren. Unter der jeweiligen Verlinkung hier im Artikel finden Sie umfangreiches Informationsmaterial.
Und natürlich gilt wie immer: Unsere Darstellungen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf.


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