Discount-Zertifikat – Das richtige Instrument für die aktuelle Marktsituation

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Discount-Zertifikat – Das richtige Instrument für die aktuelle Marktsituation
  2. Volatilitätstrade – So erzielen Sie mehr als 18% innerhalb von nur 8 Tagen

 

›› Discount-Zertifikat
– Das richtige Instrument für die aktuelle Marktsituation
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefder DAX liegt heute ordentlich im Plus und konnte auch gestern schon Gewinne erzielen. Ähnlich sieht es auch bei den US-Indizes oder den Aktienmärkten in Asien aus. Die Märkte haben sich beruhigt, doch sind damit die Korrekturen beendet? Die Antwort kann Ihnen niemand mit Sicherheit geben. In dieser Marktsituation bieten sich Discount-Zertifikate als Handels- Anlage- oder Tradinginstrumente an.

Zweistellige Renditen mit Risikopuffer

Discount-Zertifikate sind die ideale Anlageform in Zeiten kleinerer Korrekturen, Seitwärtsbewegungen bzw. stagnierender Kurse oder leicht steigender Notierungen. Selbst wenn sich der dem Zertifikat zugrundeliegende Basiswert kaum bewegt, nur leicht steigt oder sogar fällt, sind mit einigen Discount-Zertifikaten zweistellige Renditen drin. Und wenn die Kurse doch noch einmal in den Keller gehen, sorgt ein Risikopuffer für einen vergleichsweise sanften Fall.

Einkaufen mit Rabatt

Der Kaufpreis des Zertifikates liegt stets unter dem aktuellen Kurs des Basiswertes – daher auch der Name „Discount“-Zertifikat. „Discount“ heißt zu Deutsch „Rabatt“, „Preisnachlass“, oder „Nachlass“. Diesen Preisvorteil bezahlt der Anleger allerdings mit einer Begrenzung seines möglichen Gewinns: Zum Ausübungstag erhält er maximal einen zuvor festgelegten Höchstbetrag, auch „Cap“ genannt. Diese Marke nennt sich auch Outperformance Punkt. Wenn der Anleger davon ausgeht, dass der Basiswert zum Ende der Laufzeit über dem Höchstbetrag notiert, ist es besser direkt in den Basiswert zu investieren.

Anleger können über Risiko und Chance selbst entscheiden

Anleger können dabei selbst entscheiden, wie hoch das Risiko und das Renditepotential sein sollen. Je höher der Cap liegt, desto größer ist die Renditechance, umso geringer wird allerdings auch der Discount. Umgekehrt gilt, je niedriger der Cap liegt, desto geringer ist die Renditechance, womit sich im Gegenzug aber der Discount vergrößert.
Einen marktneutralen Ansatz können Anleger mit einem Discount-Zertifikat „am Geld“ verfolgen, dessen Cap in etwa dem aktuellen Kurs des Basiswerts entspricht. Sie realisieren die maximale Rendite bereits, wenn der Kurs des Basiswerts konstant bleibt. Anleger erzielen damit also eine Seitwärtsrendite.

Auszahlungsvarianten am Ende der Laufzeit

Bei Discount-Zertifikaten sind grundsätzlich zwei unterschiedliche Fälle am Ende der Laufzeit zu unterscheiden:

  • Der Basiswert notiert auf oder über dem Cap: Das Discount-Zertifikat wird zum Höchstbetrag zurückgezahlt.
  • Der Basiswert notiert unter dem Cap: Der Anleger bekommen in der Regel den Basiswert (Aktie, Index-Zertifikat) geliefert. Bei manchen Discount-Zertifikaten erfolgt die Rückzahlung durch einen Barausgleich.

Eine ausführliche Beschreibung der Funktionsweise von Discount-Zertifikaten finden Sie zum Beispiel auf den Internetseiten der Deutschen Bank, die fast 20.000 Discount-Zertifikate anbietet. Dort finden Sie auch eine Broschüre zum Thema Anlagezertifikate.

Studie belegt: Discount-Zertifikate sind eine sinnvolle Alternative zum Direktinvestment

Eine Discount-Zertifikate-Studie vom X-markets Team der Deutschen Asset & Wealth Management hat Ende Juni 2015 belegt, dass Discount-Zertifikate häufig besser abschneiden als der ihnen zugrundeliegende Basiswert:

  • 59,1 Prozent der 101.739 untersuchten Discount-Zertifikate haben sich über die jeweilige Produktlaufzeit besser entwickelt als der ihnen zu Grunde liegende Basiswert.
  • 77,1 Prozent der Discount-Zertifikate wiesen eine positive Wertentwicklung auf. Über die jeweilige Produktlaufzeit erzielten 59,1 Prozent der entsprechenden Basiswerte eine positive Rendite.
  • Mit 19,1 Prozent der Discount-Zertifikate konnten Anleger im betreffenden Zeitraum (4. November 1999 bis 31. Dezember 2014) eine positive Rendite erzielen, obwohl sich der zu Grunde liegende Basiswert in der jeweils selben Zeitspanne negativ entwickelt hat.
  • Insgesamt erzielten 55,9 Prozent der Discount-Zertifikate ihre maximale Rendite.

In der folgenden Grafik ist dargestellt, welche Performance die Basiswerte und die Discount-Zertifikate im Betrachtungszeitraum erzielt haben. Dabei fällt auf, dass die Verteilungskurve der Zertifikate steiler verläuft und die Renditen nicht so stark streuen wie bei Aktien oder Indizes. Stark positive, aber auch negative Renditen werden von Aktien und Indizes häufiger erzielt als von Discount-Zertifikaten. Insgesamt haben über 60,1 Prozent der Discount-Zertifikate eine Rendite zwischen 0% und +20% erzielt. Von den Basiswerten lagen 28,0 Prozent in diesem Intervall.

Discount-Zertifikate-Studie 2015: Verteilung Performance Basiswerte vs. Discount-Zertifikate
(Quelle: Deutsche Bank) Verteilung Performance Basiswerte vs. Discount-Zertifikate

Fazit

Besonders in der aktuellen Situation, in der völlig unklar ist, ob die Korrekturen an den Aktienmärkten schon beendet sind oder wir lediglich eine Gegenbewegung sehen oder gar in Seitwärtsbewegungen einschwenken, können Discount-Zertifikate eine sinnvolle Alternative gegenüber einem Direktinvestment sein.

Die Deutsche Bank bietet mit fast 20.000 Discount-Zertifikaten eine breite Auswahl, bei der für jeden Anleger und Investitionswunsch das richtige Wertpapier dabei sein sollte. Auf der Internetseite findet sich im linken Bereich eine Filterfunktion, mit der sich komfortabel das richtige Produkt finden lässt.

Trading-Beispiel zum DAX

Nehmen wir zum Beispiel ein Discount-Zertifikat auf den DAX. Das Zertifikat mit der WKN XM1475 läuft noch bis zum 27.11.2015. Der Höchstbetrag des Zertifikats liegt bei 103 Euro, aktuell kann man es zu einem Briefkurs von 98,94 Euro kaufen. Es hat einen Cap 10.300 Punkten. Der DAX notiert bereits oberhalb dieser Marke.

Sollte er dies auch am 27.11.2015 noch tun, so würde der Höchstbetrag ausgezahlt. Damit würde man eine Rendite von 4,10 Prozent erzielen. Verluste würde man erst hinnehmen müssen, wenn der DAX auf unter 9.894 Punkte fällt. Ausgehend vom aktuellen Kurs bei ca. 10.450 Punkten bedeutet dies einen Risikopuffer von 5,3 Prozent.

 

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›› Volatilitätstrade
– So erzielen Sie mehr als 18% innerhalb von nur 8 Tagen
von Sven Weisenhaus

Erinnern Sie sich noch an den Volatilitätstrade, über den wir vor genau zwei Wochen hier an dieser Stelle berichteten?! Unter der Überschrift „Börsen im Crashmodus – Dies ist KEIN Verkaufsgrund, es ist ein KAUFgrund!“ hatten wir geschrieben, dass durch die Panik an den Aktienmärkten in den USA der Volatilitätsindex VIX innerhalb kürzester Zeit so stark gestiegen war wie noch nie.

Mit einem Short-Wertpapier auf den VIX, welches wir für das „Geldanlage Premium Depot“ gekauft hatten, setzten wir darauf, dass es zu einer Marktberuhigung kommen würde. Als diese tatsächlich eintrat und der Volatilitätsindex VIX wieder ein Stück fiel, stieg unser VIX-Short-Trade entsprechend im Kurs an (siehe folgender Chart). Dadurch konnten wir nach nur 1,5 Stunden einen Gewinn von über 20% realisieren. Zu 500 Euro gekauft erfolgte der Verkauf zu 602,21 Euro.

Volatilitätsindex VIX ermöglicht schnellen Trade und hohen Gewinn

Inzwischen haben wir diesen Trade wiederholt, allerdings mit an die Marktsituation angepassten Bedingungen: Wir reduzierten das Kauf-Limit von 500 auf 430 Euro und platzierten am 24.08.2015 eine entsprechende Order im Markt. Diese ging am 01.09.2015 auf und die Wertpapiere wanderten zu 430 Euro zurück in unser Depot. Da es anschließend wieder zu steigenden Kursen im S&P500 kam, nahm der Volatilitätsindex wieder ab und unsere Wertpapiere steigen erneut auf über 500 Euro, wie Sie im folgenden Chart sehen können:

Volatilitätsindex VIX ermöglicht schnellen Trade und hohen Gewinn

Diesen Anstieg haben wir heute genutzt, um die Position zu verkaufen. Zu 430 Euro gekauft und zu 508 Euro verkauft konnten wir innerhalb von nur 8 Tagen einen Gewinn in Höhe von 18,14 Prozent für unsere Abonnenten erzielen.

Damit haben wir seit dem 24.08.2015 innerhalb von nur 2,5 Wochen drei Trades mit diesem Wertpapier durchgeführt und damit Gewinne in Höhe von 20,44%, 16,20% und 18,14% realisiert (siehe Tabelle).

Vola-Trades der vergangenen Tage

Dazwischen konnten wir einen Gewinn-Trade im DAX und einen im Öl realisieren, über die wir hier bereits berichteten. Ebenfalls hatten wir Sie schon darüber informiert, dass sich das Geldanlage Premium Depot deutlich besser entwickelt hat als der DAX und sich alleine seit April 2015 eine Outperformance von mehr als 14% aufgebaut hatte, die mit dem heutigen Gewinn noch einmal ausgebaut wurde. Und das wir in den vergangenen 7 Monaten eine Trefferquote von über 95 % sowie weit mehr als 2.000 Euro Gewinn erzielt haben, konnten Sie hier ebenfalls schon wiederholt lesen.

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