Charttechnik deutet auf nächste Abwärtswelle hin

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Marktanalyse – Charttechnik deutet auf nächste Abwärtswelle hin
  2. China – Kurzfristig pfui, langfristig hui
  3. Rund 10% Rendite in 7 Monaten
  4. Termine der kommenden Woche

 

›› Marktanalyse – Charttechnik deutet auf nächste Abwärtswelle hin
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefdie Volatilität an den Aktienmärkten setzte sich fort. Zwar ging es an den heimischen Börsen und in den USA relativ betrachtet in den vergangenen Tagen gemächlicher zu, in Japan aber sorgte zum Beispiel Regierungschef Shinzo Abe mit dem Vorschlag, die Unternehmenssteuer zu kürzen, für ein Kursfeuerwerk. Das Plus des Tokioter Leitindex Nikkei von 7,7 Prozent in der Wochenmitte war der stärkste Tagesgewinn seit der Finanzkrise im Oktober 2008.

Fokus der Anleger richtet sich auf den 17. September

Im Hinblick auf den mit Spannung erwarteten Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am kommenden Donnerstag, den 17. September, dürften die Börsen aber nun langsam in eine abwartende Haltung übergehen. Je nach Ausgang der Zinssitzung dürfte es dann wieder turbulent zugehen.
Es bleiben also die Regierungen und Notenbanken, die aktuell für einen wilden Börsenhandel sorgen.

Korrekturen sind noch nicht beendet

Am 28. August schrieben wir unseren Abonnenten im „Geldanlage Premium Depot“, „dass noch einige turbulente Wochen bevorstehen und die Korrektur am Aktienmarkt noch nicht beendet ist“. Mit der anhaltenden Volatilität hat sich ein Teil unserer Prognose bestätigt. Wir gehen weiterhin davon aus, dass auch der zweite Teil der Prognose noch eintritt und es entsprechend noch einmal zu tieferen Notierungen in DAX & Co. kommen wird.

Charttechnik deutet auf nächste Abwärtswelle hin

Im DAX deutet die Kursentwicklung inzwischen auch auf eine bevorstehende neuerliche Abwärtswelle hin. Denn es lässt sich ein flacher Aufwärtstrendkanal (grün) einzeichnen, der die Tiefs und das Tageshoch von Mittwoch mit einbindet.

DAX - Chartanalyse

Ein flacher Aufwärtstrendkanal im Rahmen einer Gegenbewegung ist charttechnisch bearish zu betrachten. Denn er stellt gemäß der Elliott-Wellen-Theorie keine Trendbewegung, sondern lediglich eine korrektive Kursentwicklung dar. Und so handelt es sich bei der aktuellen Aufwärtstendenz sehr wahrscheinlich eben nicht um einen neuen Aufwärtstrend, sondern nur um eine Korrektur der vorangegangenen Kursverluste.

Fazit

Wir hatten Ihnen dazu geraten, abzuwarten, bis der Markt sich beruhigt. „Dann kommt es auf die Richtung an, in die die Kurse aus ihren Konsolidierungsformationen ausbrechen. Auf diesen Zug könnte man dann aufspringen“, hieß es vor einer Woche hier an dieser Stelle. Inzwischen deutet sich an, dass die nächste Impulsbewegung abwärts gerichtet sein wird.

Noch sind die Signale aber unklar. Erst wenn der DAX aus dem flachen Trendkanal dynamisch ausbricht, sollte man prozyklisch agieren. Die Zinsentscheidung am 17. September könnte den Impuls für die nächste größere Kursbewegung geben.

Tradingchancen im DAX

Für fallende Kurse im DAX könnte folgendes Produkt interessant sein: DAX WAVE Unlimited Put, WKN: XM3B20, aktueller Hebel: 5, Briefkurs: 19,99 Euro
Bei weiter steigenden Kursen im DAX könnte folgendes Produkt interessant sein: DAX WAVE Unlimited Call, WKN: DX6X1U, aktueller Hebel: 5, Briefkurs: 20,59 Euro


Brauchen Sie Unterstützung bei der Umsetzung dieser Trades? Sie möchten wissen, wann und wie wir mit der Situation im DAX umgehen? Dann testen Sie unseren Börsendienst „
Geldanlage Premium Depoteinen vollen Monat lang kostenlos im Probe-Abonnement. Melden Sie sich jetzt hier an.

 



›› China – Kurzfristig pfui, langfristig hui
von Sven Weisenhaus

Dass die Korrekturen noch nicht zu Ende sind, dafür kann insbesondere die aktuelle Nervosität der Anleger in Sachen China verantwortlich gemacht werden. Die Börsen blicken derzeit besonders auf die dortige Wirtschaft. Und schwache Daten aus dem Reich der Mitte dürften noch eine Weile sehr sensibel aufgenommen werden, bis sich der übliche Gewöhnungseffekt einstellt.

… bis sich der übliche Gewöhnungseffekt einstellt

Dieses typische Verhalten hat man jüngst auch wieder in Sachen Griechenland erleben können, das komplett aus der Medienwelt verschwunden scheint. Zuvor war es der Ukrainekonflikt. – Anleger, die sich schon lange mit der Börse beschäftigen, wissen: Es ist immer das gleiche Spiel. Noch bevor klar ist, wie stark sich ein Problem tatsächlich auf die Weltwirtschaft auswirkt, übertreiben die Märkte nach unten. Später kommt es dann zu einer Marktberuhigung und die Übertreibungen werden wieder abgebaut.

Chinesischer Außenhandel deutlich unter den Erwartungen

Noch befinden wir uns aber in der Phase erhöhter Nervosität. Und in diesem Umfeld mussten die Marktteilnehmer auch in dieser Woche wieder schlechte Konjunkturdaten aus China verdauen. Der Handel mit dem Ausland ist im August deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Ausfuhren sind laut Angaben der Zollverwaltung in Peking vom Dienstag im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent auf knapp 197 Milliarden Dollar gefallen. Die Einfuhren brachen im August sogar um 13,8 Prozent auf 137 Milliarden Dollar ein und nahmen damit schon zum zehnten Mal in Folge ab.

China will die Finanzmärkte unter Kontrolle halten

Es gab aber auch positive Nachrichten: So will China einen Teil der Handelsbeschränkungen für Aktien wieder aufheben. Zugleich drohen die Behörden bei erneuten Kurseinbrüchen mit verschärften Interventionen. Vorgesehen ist laut Frankfurter Allgemeine Zeitung, dass der Handel stoppt, wenn der Aktienindex CSI 300 um fünf Prozent vom Vortagsschluss abweicht.

CSI300

Langfristig hat China noch enormes Potential

Wir gehen davon aus, dass die aktuellen Turbulenzen, wie oben beschrieben, nur vorübergehender Natur sind. Langfristig wird China weiter wachsen, wenn auch in gemäßigterem Tempo. Welches Potential noch in der wirtschaftlichen Größe Chinas steckt, zeigt sein relativ niedriges BIP pro Kopf – es beträgt (in US-Dollar) nur rund ein Siebtel des US-Wertes.

Dies passt übrigens auch zu unserem übergeordneten Elliott-Wellen-Szenario (für den DAX), wonach wir uns aktuell eben nur in einer größeren Korrektur befinden, nach der es wieder auf neue Allzeithochs an den Aktienmärkten geht.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Rund 10% Rendite in 7 Monaten – Das „Geldanlage Premium Depot“

Der DAX musste vom Hoch am 10.04.2015 bei 12390 Punkten bis auf aktuell rund 10.040 Zähler einen Kursrückgang um fast 19 % hinnehmen. Im selben Zeitraum entwickelte sich unser Musterdepot wesentlich stabiler und konnte gegenüber dem DAX eine satte Outperformance von über 14 % aufbauen.

23 von 24 Trades endeten im Gewinn - Trefferquote 95 %!

In den vergangenen 7 Monaten konnten wir für unsere Abonnenten 24 Trades abschließen, von denen stolze 23 im Gewinn endeten (siehe Tabelle) – eine Trefferquote von über 95 %. Mehr als 2.240 Euro Gewinn konnten die Leser in diesem Zeitraum realisieren. Bezogen auf den Kapitaleinsatz von 22.901,49 Euro beträgt die Rendite rund 10%.
Demgegenüber stehen Abo-Gebühren in Höhe von nur insgesamt rund 200 Euro für die gesamten 7 Monate.

Erfolgreiches Trading mit dem

Bei steigenden Kursen kann jeder Gewinne erzielen, aber bei fallenden…

Bei steigenden Kursen kann quasi jeder Börsenlaie hohe Gewinne erzielen. Doch trauen Sie es sich zu, Geld an den Aktienmärkten zu verdienen, wenn sich die übergeordnet intakten Aufwärtstrends – wie aktuell gesehen - plötzlich umkehren oder es zumindest zu heftigen Korrekturen kommt? Oder wollen Sie lieber auf einen Börsendienst setzen, der nachweislich in den vergangenen Wochen und Monaten für seine Abonnenten hohe Gewinne realisieren konnte (siehe Tabelle), während die Aktien- und Rohstoffmärkte weltweit zeitgleich crashartig eingebrochen sind?! Zögern Sie nicht! 2015 könnte das Jahr der platzenden Blasen sein! Melden Sie sich jetzt hier zum „Geldanlage Premium Depot“ an.

 



›› Termine der kommenden Woche

(KW 38: Handelswoche vom 14.09.2015 bis 18.09.2015)


Sie können die „Termine der kommenden Woche“ auch auf unserer Homepage einsehen. Dort haben wir für Sie einen
Wirtschaftskalender implementiert, der Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen (aktuelle und prognostizierten Werte, Erklärungen und Charts zu den einzelnen Daten) liefert.


Montag, 14.09.2015

  • 06:30 - JP Industrieproduktion August
  • 11:00 - EU Industrieproduktion Juli
  • 15:45 - EU Volumen der EZB-Käufe von Staatsanleihen, Pfandbriefen und ABS

Dienstag, 15.09.2015

  • 00:00 - JP BoJ Sitzungsergebnis
  • 11:00 - DE ZEW Konjunkturerwartung September
  • 11:00 - EU Außenhandel Juli
  • 14:30 - US Einzelhandelsumsatz August
  • 14:30 - US Empire State Index September
  • 15:15 - US Industrieproduktion August
  • 15:15 - US Kapazitätsauslastung August
  • 16:00 - US Lagerbestände Juli

Mittwoch, 16.09.2015

  • 07:00 - JP BoJ-Monatsbericht
  • 11:00 - EU Verbraucherpreisindex August 2015
  • 11:00 - EU Arbeitskostenindex 2. Quartal
  • 14:30 - US Verbraucherpreise August
  • 15:00 - US Internationale Kapitalströme Juli
  • 16:00 - US NAHB/WF Hausmarktindex September
  • 16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche)

Donnerstag, 17.09.2015

  • 14:30 - US Wohnbaugenehmigungen August
  • 14:30 - US Wohnbaubeginne August
  • 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
  • 14:30 - US Leistungsbilanz 2. Quartal
  • 16:00 - US Philadelphia Fed Index September
  • 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche)
  • 20:00 - US Federal Reserve Bank Sitzungsergebnis

Freitag, 18.09.2015

  • 01:50 - JP Protokoll der geldpolitischen Notenbanksitzung
  • 10:00 - EU EZB Leistungsbilanz Eurozone Juli
  • 16:00 - US Frühindikatoren August

 


 

Liebe Leser,

der Newsletter "Börse-Intern" (ehemals "Geldanlage-Brief") ist Ihre kostenlose Informationsquelle zur Börse, den Aktienmärkten und Finanzen.

Tragen Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein und Sie sind kostenlos dabei!




Datenschutzhinweise anzeigen...