DAX - Gute Basis für eine Wende +++ So sparen Sie Transaktionskosten

Inhalt dieser Ausgabe

  1. DAX-Kursmuster – Gute Basis für eine Wende
  2. Sparen Sie sich Transaktionskosten und Courtagen – mit OnVista Bank und QUOTRIX
  3. Termine der kommenden Woche

 

›› DAX-Kursmuster – Gute Basis für eine Wende
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefdie Rohstoffmärkte waren DAS beherrschende Thema dieser Woche. Wir hatten schon mehrfach auf den dramatischen Verfall der Preise hingewiesen und dies auch als Gefahr für die Aktienmärkte ausgemacht. Nun ist diese Erkenntnis auch an den Märkten angekommen, die sich inzwischen durch einen deutlich erhöhten Pessimismus auszeichnen. So wurden zum Beispiel bereits Ölpreise von 20 USD und weniger ausgerufen und die Jahresendrally endgültig zu den Akten gelegt.

Eine gute Basis für eine Wende

Eine solche Stimmung ist eine gute Basis für einen Boden bzw. gar eine Wende. Und sie passt perfekt zu unserem DAX-Szenario einer ABC-Korrektur. Bereits vor einer Woche konnten wir uns hier an dieser Stelle über eine bis dato perfekte Prognose freuen. Der erste Teil, wonach es nach der EZB-Sitzung zu fallenden Kursen kommen sollte, war voll aufgegangen. Daher stellte sich zu diesem Zeitpunkt umso mehr die Frage, was die Märkte wieder nach oben treiben könnte. Wir hatten auf diese Frage keine Antwort und blieben daher skeptisch. Das Resultat ist aus heutiger Sicht, dass auch der zweite Teil unserer Prognose Realität geworden ist:

DAX folgte exakt unserem Elliott-Wellen-Szenario

Die Abwärtswelle A (siehe blaue Markierung im Chart) wurde in der ersten Dezember-Woche durch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgelöst. Nach einer Gegenbewegung (Welle B) drückte nun die negative Stimmung bezüglich der Ölpreise auf die Kurse, wodurch sich in der heute ablaufenden Woche die Welle C ausbildete.

DAX - Chartanalyse / Elliott-Wellen-Analyse

Der DAX folgte damit exakt dem vor einer Woche vorgezeichneten Weg (siehe Pfeile im Chart, „DAX hat vorgezeichneten Weg eingeschlagen“) und rutschte im Rahmen der Welle C sogar bis auf unter 10.300 Punkte ab. Behalten wir mit diesem Kursmuster auch weiterhin Recht, könnte es doch noch zu einer Jahresendrally kommen, mit der aktuell kaum noch jemand rechnet. – Es passiert oft genau das Gegenteil von dem, was die Masse erwartet.

Hält sich der DAX an das Prinzip der Wellengleichheit?

Übrigens hat der DAX im Rahmen der ABC-Korrektur einen interessanten Weg zurückgelegt. So schickte der EZB-Schock den DAX um 686 Zähler von 11.318,8 auf 10.632,77 Punkte abwärts (Welle A, rotes Rechteck im Chart).

DAX - Chartanalyse / Wellengleichheit

Die anschließende Gegenbewegung (Welle B) lief am 50%-Fibonacci-Retracement der Welle A (blaue Linien) aus und kehrte sich um (roter Bogen) in eine zweite Abwärtswelle (Welle C, gelbes Rechteck). Und gemäß dem Prinzip der Wellengleichheit hat diese ziemlich exakt das Ausmaß der ersten Welle angenommen, auch wenn die zweite Welle (-698 Punkte) einen längeren Zeitraum für die Strecke benötigte. Das untere Ende des gelben Rechtecks liegt bei ca. 11.315 Zählern. Die gesamte Abwärtsbewegung hat damit ein schönes Ausmaß von ziemlich genau 1.000 Punkten.

Fazit

Die aktuell deutlich eingetrübte Stimmung könnte in Verbindung mit dem Kursmuster im DAX eine gute Basis für ein Ende der Korrektur sein. Noch deutet das Ausmaß der Verluste darauf hin, dass es sich lediglich um eine Gegenbewegung handelt. Es gibt aber Kursmarken, die nun nicht unterschritten werden dürfen. Diese haben wir den Abonnenten des „Geldanlage Premium Depot“ am Freitag bereits verraten. Werden diese unterschritten, müsste man umdenken und sich von dem Elliott-Wellen-Szenario verabschieden. (Wenn Sie diese Marken wissen möchten, dann melden Sie sich zu einem kostenlosen Probe-Abonnement an und rufen Sie die Hauptausgabe vom Freitag im Kundenarchiv auf.)

Korrektur zum Aufbau neuer Positionen nutzen

Unser „Geldanlage Premium Depot“ hat übrigens aufgrund des darin enthaltenen Aktien- und Rohstoffanteils natürlich unter den jüngsten Kursentwicklungen auch gelitten. Doch durch unsere defensive und abwartende Haltung fallen die Verluste bei weitem nicht so groß aus wie am Gesamtmarkt – eine deutliche Outperformance ist das Resultat. Auf Sicht von zwei Wochen hat der DAX 8,44% verloren, unser Depot weniger als 3,8%. Inzwischen haben wir die günstigen Kurse genutzt, um neue Käufe zu tätigen. Stellen Sie sich einmal vor, was mit dem Depot passiert, wenn die Kurse an den Märkten (Aktien, Rohstoffe, Anleihen) nun wieder drehen. Schöne Gewinne werden die Folge sein. Und wenn die Kurse noch etwas weiter fallen, setzten wir die Zukäufe fort, weil wir davon ausgehen, dass wir nicht nur in der jüngsten Vergangenheit perfekte Prognosen erstellt haben, sondern auch unsere Thesen für die Zukunft Realität werden.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus


Möchten auch Sie von unserer Investmentstrategie profitieren? Brauchen Sie Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Trades? Dann melden Sie sich zu unserem Börsendienst „
Geldanlage Premium Depot“ an! Sie können uns einen vollen Monat lang kostenlos im Probe-Abonnement testen.

Tradingchancen im DAX

Für steigende Kurse im DAX hatten wir Ihnen vor vier Wochen folgendes Produkt vorgestellt: DAX WAVE Unlimited Call, WKN: DX6X1U, aktueller Hebel: 4,72
Durch den Anstieg im DAX war der Briefkurs von 25,90 Euro bis auf 31,56 Euro vor zwei Wochen gestiegen, womit ein Gewinn von über 21% möglich war. Daraufhin hatten wir Ihnen geraten, diese Gewinne angesichts des stark erhöhten Rückschlagpotentials eng abzusichern. Seitdem rutschte der Kurs auf 21,76 Euro um über 31% zurück.
Zeitgleich hatten wir Ihnen für fallende Kurse im DAX folgendes Produkt vorgestellt:
DAX WAVE Unlimited Put, WKN: XM3B20, aktueller Hebel: 5,96
Hier stieg der Briefkurs von 7,77 Euro über 12,02 Euro vor einer Woche auf inzwischen 17,30 Euro – ein Gewinn von fast 123% war damit möglich.
Beide Produkte erscheinen auch jetzt noch geeignet für die jeweilige Kursrichtung des DAX.

 



›› Sparen Sie sich Transaktionskosten und Courtagen – mit OnVista Bank und QUOTRIX
von Geldanlage-Brief-Team

Die OnVista Bank bietet ihren Kunden ab sofort den börslichen Handel mit QUOTRIX an. Die Kunden des Frankfurter Online Brokers, der eng mit dem Finanzportal OnVista.de verzahnt ist, können ihre Wertpapieraufträge an den Handelsplatz QUOTRIX richten. Dadurch ergibt sich eine Reihe von Vorteilen:

Mit dem elektronischen System der Börse Düsseldorf kann man Kosten sparen und dabei alle Vorteile eines modernen Tradings mit attraktiven Ordertypen und nachweislich hoher Preisqualität nutzen. QUOTRIX ist ein vollüberwachtes Börsensystem, welches die Börse Düsseldorf bereits seit 2001 betreibt. Wesentliche Vorteile sind unter anderem der Wegfall aller börslichen Kosten, also Courtage und Transaktionsentgelt, Deutschlands längste Börsenhandelszeiten von 8 bis 23 Uhr und die Referenzmarktgarantie. Letztere sichert Anlegern zu den Xetra-Öffnungszeiten mindestens so gute Kurse wie das elektronische System der Frankfurter Börse.

Die besten Konditionen

Unabhängige Auswertungen von Banken, so genannte Best Execution-Prüfungen, haben QUOTRIX bereits in bestimmten Wertpapierkategorien die besten Konditionen bestätigt. Dirk Elberskirch, Vorstandschef der Börse Düsseldorf hebt hervor: „Mit QUOTRIX haben wir nicht nur ein erstklassiges, elektronisches Börsenhandelssystem, sondern es hat sich schon dauerhaft als Market-Maker-basiertes System mit seinen Vorzügen bei Kreditinstituten und Kunden etabliert. Besonders freuen wir uns, dass mit dem neuen Marktteilnehmer OnVista Bank nun weitere Anleger die Chance haben, diese Vorteile zu nutzen und Kosten bei Wertpapiergeschäften einzusparen.“ Rund 60.000 Depots verwaltet die OnVista Bank für ihre Kunden und hat ihren Fokus auf den preiswerten Handel mit Wertpapieren gerichtet.

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›› Termine der kommenden Woche
von Geldanlage-Brief-Team

(KW 51: Handelswoche vom 14.12.2015 bis 18.12.2015)


Sie können die „Termine der kommenden Woche“ auch auf unserer Homepage einsehen. Dort haben wir für Sie einen Wirtschaftskalender implementiert, der Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen (aktuelle und prognostizierten Werte, Erklärungen und Charts zu den einzelnen Daten) liefert.

Montag, 14.12.2015

  • 00:50 - JP Tankan-Report Q3
  • 05:30 - JP Industrieproduktion Oktober (endgültig)
  • 11:00 - EU Industrieproduktion Oktober
  • 15:45 - EU Volumen der EZB-Käufe von Staatsanleihen, Pfandbriefen und ABS

Dienstag, 15.12.2015

  • 11:00 - DE ZEW Konjunkturerwartung Dezember
  • 14:30 - US Verbraucherpreise November
  • 14:30 - US NY Empire State Index Dezember
  • 15:00 - US Internationale Kapitalströme Oktober
  • 16:00 - US NAHB/WF Hausmarktindex Dezember

Mittwoch, 16.12.2015

  • 09:30 - DE Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe Dezember
  • 09:30 - DE Dienstleistungsindex Dezember
  • 10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Eurozone Dezember
  • 10:00 - EU Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe Eurozone Dezember
  • 11:00 - EU Inflation November 2015
  • 11:00 - EU Außenhandel Oktober
  • 14:30 - US Wohnbaugenehmigungen November
  • 14:30 - US Wohnbaubeginne November
  • 15:15 - US Industrieproduktion November
  • 15:15 - US Kapazitätsauslastung November
  • 15:45 - US Markit Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
  • 16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche)
  • 20:00 - US Federal Reserve Bank Sitzungsergebnis
  • 20:00 - US Fed-Projektionen zu Zinsen, Wachstum, Inflation und Arbeitslosenquote
  • 20:30 - US Fed-Pressekonferenz

Donnerstag, 17.12.2015

  • 10:00 - DE ifo Geschäftsklimaindex Dezember
  • 11:00 - EU Arbeitskostenindex 3. Quartal
  • 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
  • 14:30 - US Leistungsbilanz 3. Quartal
  • 14:30 - US Philadelphia Fed Index Dezember
  • 16:00 - US Frühindikatoren November
  • 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche)

Freitag, 18.12.2015

  • - Großer Verfallstag
  • 00:00 - JP BoJ Sitzungsergebnis
  • 10:00 - EU EZB Leistungsbilanz Eurozone Oktober
  • 10:00 - Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel
  • 15:45 - US Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)

 


 

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