Aktienindizes könnten an wichtigen Widerständen abprallen

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Möchten auch Sie eine Rendite von 15,58%?
  2. Ölpreisverfall strahlt vom Energie- auf den Finanzsektor
  3. US-Wirtschaftswachstum beschleunigt sich
  4. Aktienindizes könnten an wichtigen Widerständen abprallen
  5. Märkte in den Händen von Carry-Tradern
  6. Termine der kommenden Woche

 

›› Möchten auch Sie eine Rendite von 15,58%?
von Sven Weisenhaus

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefvor einer Woche hatten wir neben dem Euro noch vier weitere Faktoren ausgemacht, die für die zwischenzeitige Schwäche des DAX verantwortlich gemacht werden konnten (siehe "Fünf Faktoren begründen DAX-Schwäche"). Entsprechend war und ist das Gemengelage an der Börse derzeit sehr undurchsichtig. Es gilt derzeit diverse Märkte und Wechselwirkungen zu beachten.

Wir haben versucht, auf alle diese kursbeeinflussenden Faktoren einzugehen und sie ausführlich zu erläutern. Man muss nun weiter ein Auge darauf werfen, um frühzeitig Hinweise für zukünftige Kursbewegungen zu erhalten. Das werden wir natürlich für Sie erledigen.

Wir behalten für Sie den Überblick

Dabei ist uns in dieser Woche bereits ein weiterer Faktor aufgefallen, der die Kursentwicklungen von DAX & Co. beeinflusst. Hierüber werden nachfolgend berichten (siehe "Märkte in den Händen von Carry-Tradern"). Und dann ist da auch noch die Berichtssaison, die in dieser Woche gestartet ist. An Komplexität ist die aktuelle Marktphase also kaum zu überbieten. Doch wir werden für Sie den Überblick behalten.

Weitere Gewinne realisiert

Unser "Geldanlage Premium Depot" haben wir derweil in dieser Woche durch zwei Verkäufe übersichtlicher gestaltet. Angesichts der Widerstände, vor denen einige Aktienindizes derzeit stehen, war sowohl der Verkauf unserer ThyssenKrupp-Aktien nach einem Kursanstieg um 60% innerhalb von nur einem Monat am Mittwoch als auch der Verkauf eines Indexzertifikats, das als Öl-Trade fast 23% Gewinn einbrachte, am Freitag absolut sinnvoll.

Möchten auch Sie eine Rendite von 15,58%?

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Die folgende Tabelle zeigt alle Trades, die wir bislang im laufenden Jahr 2016 abgeschlossen haben.

Geldanlage Premium Depot - abgeschlossene Trades in 2016

Damit konnten unsere Abonnenten bei einem Kapitaleinsatz von 8.874,42 Euro einen Gewinn von 1.382,62 Euro erzielen. Das entspricht einer Rendite von 15,58 Prozent.


Ich wünsche auch Ihnen viel Erfolg bei der Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Ölpreisverfall strahlt vom Energie- auf den Finanzsektor
Sven Weisenhaus

Auf einige wichtige Marktentwicklungen sind wir bereits am Mittwoch im „Geldanlage-Brief“ eingegangen. So zum Beispiel auf den Start der Bilanzsaison in den USA, die mit den Geschäftszahlen von Alcoa eingeleitet wurde. Diese fielen zwar gemischt aus und enttäuschten zumindest teilweise die Erwartungen, sie passen aber zu dem erwarteten Gewinnrückgang von im Schnitt mehr als 8 Prozent in den Unternehmen des S&P 500 (siehe Grafik, Quelle: Factset Research).

Gewinnerwartung für Unternehmen des S&P 500

Dass der Rohstoff- und Energiesektor unter dem Ölpreisverfall leidet, dürfte längst bekannt sein. Laut den Analysten von Factset Research soll die Branche insgesamt nach zwölf Milliarden Dollar Gewinn im Vorjahr nun einen Verlust von 485 Millionen Dollar ausweisen. Mit den Zahlen von Alcoa hat sich diese Tendenz bereits bestätigt.

Gewinnerwartung nach Branchen des S&P 500

Auch über mögliche Folgen für und Wechselwirkungen auf die Finanzwirtschaft wurde bereits reichlich spekuliert. Daher wurden ebenso für den Finanzsektor Gewinnrückgänge erwartet (siehe rote Pfeile).

Angst vor Pleiten in der Ölindustrie führt zu massiver Erhöhung der Risikovorsorge

Und auch hierzu hat die begonnene Berichtssaison schon passende Zahlen geliefert: So sind die drei Großen der US-Bankenbranche mit herben Gewinneinbußen ins Jahr gestartet. Unter anderem wurde aus Angst vor Pleiten in der Ölindustrie die Risikovorsorge massiv erhöht, was zu Lasten der Gewinne ging.

Die Bank of America erhöhte ihren Sicherheitspuffer für ausfallbedrohte Kredite um 30 Prozent auf 997 Millionen Dollar, JPMorgan meldete einen Anstieg der Rückstellungen um fast die Hälfte auf 1,8 Milliarden Dollar und Wells Fargo erweiterte den Risikopuffer um satte 80 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Bei JP Morgan und Wells Fargo führte dies zu einem Gewinnrückgang um jeweils sieben Prozent, die Bank of America musste sogar einen um 18 Prozent rückläufigen Gewinn melden.

Gewinnrückgang ist eingepreist

Das führt nun nicht zwingend zu stark fallenden Aktienkursen, denn die Zahlen sind angesichts des im Vorfeld erwarteten Gewinnrückgangs schon eingepreist. Die Geschäftsberichte bestätigen nun lediglich die Analystenschätzungen. Mit den Bankbilanzen zeichnet sich nach Alcoa noch ein Stück mehr ab, dass die Erwartung eines im Durchschnitt mehr als 8-prozentigen Gewinnrückgangs bei den Unternehmen des S&P500 tatsächlich erfüllt werden könnten.

Allerdings können diese Erwartungen auch noch übertroffen werden, denn bislang wurden nur wenige Bilanzen veröffentlicht. Und selbst die Analysten von Factset haben ihre negative Prognose schon von -8,6 (grauer Balken in der Grafik oben) auf nur noch -5,8 Prozent (blau gestreifter Balken) zurückgeschraubt.

Zudem liegt das erste Quartal 2016, auf das sich die Bilanzzahlen beziehen, bereits hinter uns. Und das Tief im Ölpreis wurde am 20. Januar markiert. Entsprechend dürfte es in den kommenden Quartalsberichten nicht mehr zu derart starken Gewinnrückgängen, sondern eher wieder zu steigenden Ergebnissen kommen, so wie es die Analysten von Standard & Poor’s erwarten:

Zukünftige Gewinnerwartung der Unternehmen des S&P 500

Für die Zukunft sieht es daher für die Konjunktur und die Aktienmärkte durchaus rosig aus. Es besteht die Hoffnung, dass die Korrektur der vergangenen Monate endet.

 



›› US-Wirtschaftswachstum beschleunigt sich
von Sven Weisenhaus

Diese Hoffnung wird unterstützt vom aktuellen Konjunkturbericht der Federal Reserve. Das sogenannte „Beige Book“ zeichnet ein insgesamt positiveres Bild der Wirtschaft als zuvor. Dazu beigetragen hätten ein besserer Arbeitsmarkt, steigende Löhne und eine leichte Erhöhung der Verbraucherausgaben, heißt es dort. Das Wachstum habe sich im Zeitraum von Ende Februar bis zum 7. April in elf von zwölf Distrikten beschleunigt und es wird eine Fortsetzung dieses Trends erwartet.

Müssen die Märkte eine Zinsanhebung im April einpreisen?

Das „Beige Book“ dient der Fed zur der Vorbereitung auf die nächste Zinsentscheidung am 26. und 27. April. Wir bekräftigen daher die Aussagen aus der "Geldanlage-Brief"-Ausgabe vom vergangenen Sonntag, wonach die US-Konjunkturdaten eine baldige Zinsanhebung zulassen. Dazu schrieben wir unter anderem, dass sich der US-Notenbanker Eric Rosengren überrascht zeigte, dass die Finanzmärkte bislang lediglich von einer oder zwei Zinsanhebungen im laufenden Jahr ausgehen. Zuvor berichteten wir, dass eine US-Leitzinserhöhung im April am Terminmarkt nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 7 Prozent erwartet wurde.

Sollten sich die Märkte tatsächlich irren und die Fed bereits im April den nächsten Zinsschritt vollziehen, dann müssten die Märkte dies einpreisen – tendenziell über fallende Kurse.

 



›› Aktienindizes könnten an wichtigen Widerständen abprallen
von Sven Weisenhaus

In diesem Fall würden die Aktienindizes an wichtigen Widerständen abprallen. Aufgrund der positiven Zukunftsperspektiven der US-Wirtschaft wurde der Gesamtmarkt von den schwachen Zahlen aus dem Rohstoff- und Finanzsektor nicht belastet. Stattdessen ging unsere DAX-Gleichung (steigende Ölpreise + fallender EUR/USD + steigende US-Indizes = steigender DAX) auf, weil der Ölpreis seinen Abwärtstrendkanal brechen konnte, dies die US-Indizes beflügelte und zudem der Euro von über 1,14 auf unter 1,13 USD rutschte. Entsprechend konnte der DAX auf über 10.000 Punkte zulegen.

Damit steht der DAX nun am oberen Ende seiner ehemaligen Seitwärtsrange (dunkelblaues Rechteck im Chart). Deren Hoch wurde am 23. März bei 10.112,17 Punkten markiert. Am vergangenen Donnerstag erreichte der DAX einen Stand von 10.098,44 Zählern.

DAX - Chartanalyse

Und der S&P 500 (folgender Chart) steht an einer wichtigen Abwärtslinie, die derzeit bei 2.091 Punkten verläuft und das obere Ende der Flaggenformation darstellen kann (dicke rote Abwärtslinie). Ähnliches gilt für den Dow Jones.

S&P 500 - Chartanalyse

Fazit

Die wenigen Quartalsbilanzen, die uns zum aktuellen Zeitpunkt vorliegen, bestätigen bislang die Erwartung eines durchschnittlich 8-prozentigen Gewinnrückgangs im 1. Quartal 2016. In diesem Quartal lag auch das Ölpreistief, von dem sich die Notierungen aber inzwischen schon deutlich erholt haben. Zudem beschleunigt sich laut dem Beige Book das US-Wirtschaftswachstum. Für die Zukunft sieht es daher für die Konjunktur und die Aktienmärkte durchaus rosig aus.

Doch damit rückt auch eine Zinsanhebung schon im April in den Bereich des Möglichen. Hier könnten sich die Märkte verspekuliert haben. Über fallende Kurse könnte dieser Irrtum korrigiert werden. Das würde zum Chartbild passen, in dem die Indizes vor wichtigen Widerständen stehen, so dass nun eher ein Rücksetzer zu erwarten ist.

Es kann daher eine sinnvolle Strategie sein, auf dem inzwischen erreichten Kursniveau einige Gewinne mitzunehmen und die Investitionsquote im Depot zu reduzieren. Kommt es dann zu einem Bruch der Widerstände, kann man wieder einsteigen. Und bei einem stärkeren Rücksetzer kann man die Positionen günstiger zurückkaufen. Genau dieser Strategie sind wir mit den beiden Transaktionen bzw. Gewinnmitnahmen in dieser Woche gefolgt (siehe oben).

Tradingchancen im DAX

Für eine anhaltende Gegenbewegung im DAX könnte folgendes Produkt interessant sein:
DAX WAVE Unlimited Call, WKN: DX6X1U, aktueller Hebel: 5,55, Briefkurs: 18,14 Euro
Für wieder fallende Kurse im DAX könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten:
DAX WAVE Unlimited Put, WKN: XM3B20, aktueller Hebel: 5,33, Briefkurs: 18,81 Euro.

Tradingchancen im S&P500

Für eine anhaltende Aufwärtsbewegung im S&P500 könnte folgendes Produkt interessant sein:
S&P 500 WAVE XXL Call, WKN: DE8QUE, aktueller Hebel: 2,5 Briefkurs: 7,39 Euro
Für fallende Kurse im S&P500 könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten:
S&P 500 WAVE XXL Put, WKN: XM3FXB, aktueller Hebel: 6, Briefkurs: 3,08 Euro


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›› Märkte in den Händen von Carry-Tradern
von Sven Weisenhaus

In der "Geldanlage-Brief"-Ausgabe vom vergangenen Sonntag hatten wir fünf Faktoren beschrieben, die auf dem DAX lasteten:
1. Die Ölpreise waren Anfang April deutlich zurückgefallen.
2. Der Euro hatte sich zum US-Dollar stark erholt, was die exportlastigen DAX-Unternehmen belastet.
3. Die US-Indizes befanden sich in einer Konsolidierung (kurzfristige Flaggenformation).
4. Die US-Daten lassen eine baldige Zinserhöhung zu.
5. Aus saisonaler Sicht ist bis Ende Mai mit fallenden Aktienkursen zu rechnen.

Gleichung ging voll auf

Die ersten drei dieser Faktoren haben sich inzwischen zu Kurstreibern entwickelt:
1. Die Ölpreise legen schon seit einer Woche wieder zu.
2. Der Euro ist von 1,14 auf unter 1,13 USD um mehr als ein Cent gefallen.
3. Die US-Indizes sind zeitgleich wieder deutlich gestiegen.
Dies beflügelte, wie erwartet, den DAX, der auf über 10.000 Punkte zulegen und damit die Konsolidierung der vorangegangenen Tage beenden konnte. Die Gleichung (steigende Ölpreise + fallender EUR/USD + steigende USIndizes = steigender DAX) ging also voll auf.

SKS im USD/JPY wirkt sich auf DAX & Co. aus

Doch es gibt möglicherweise einen weiteren Faktor, der die Kursentwicklungen von DAX & Co. beeinflusst. Im USD/JPY hat eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) ihre volle Kraft entfaltet.

USD/JPY - Chartanalyse

Und diese Abwärtsbewegung des Währungspaares hatte sich auch kursbelastend auf die Aktienmärkte ausgewirkt, was sich beim Blick auf den Vergleichschart zeigt:

SKS im USD/JPY wirkt sich auf DAX & Co. aus

Zwischen der USD/JPY-Kursentwicklung (rot) und dem Verlauf des Nasdaq100 (blau) und des DAX (schwarz) erkennt man klare Parallelen. Diese Parallelen lassen sich mit einer möglichen Auflösung sogenannter Carry-Trades erklären.

Verschulden zu niedrigen Zinsen, Anlegen zu höheren Zinsen

Ein Carry-Trade ist eine Investment- oder Spekulationsstrategie, bei der ein Kredit in einer Währung mit relativ niedrigem Zinsniveau aufgenommen wird, um dieses Geld in einem Währungsraum mit höherem Zinsniveau anzulegen.

In Japan hat die Notenbank vor nicht allzu langer Zeit Negativzinsen eingeführt, um die Wirtschaft anzukurbeln. Hier kann man also derzeit zu sehr geringen Zinsen Kredite in Yen aufnehmen. Dieses Geld könnte man dann in einem Währungsraum mit steigenden Zinsen anlegen – zum Beispiel in den USA, wo die Notenbank die Zinswende ausgerufen hat.

Während in Japan Zinsen fast zum Nulltarif vergeben werden, erhält man zum Beispiel auf US-Anleihen 10-jähriger Laufzeit derzeit 1,76 Prozent. Die Differenz zwischen dem Kreditzins in Yen und der Anleiherendite in US-Dollar ist der Gewinn. Eine einträglichere Möglichkeit ist, sich in Yen zu verschulden und das Geld in Aktien anzulegen. So beträgt zum Beispiel die durchschnittliche Dividendenrendite im Dow Jones aktuell fast 3 Prozent.

Risiken von Carry-Trades

Die Risiken bei dieser Art der Spekulation bestehen in Zinsänderungen und Wechselkursschwankungen. Durch die Transparenz der Notenbanken und deren jeweils eingeschlagenen Zinspfaden ist das Zinsänderungsrisiko gering. Bleibt demnach das Wechselkursrisiko. Und hier macht sich die SKS im USD/JPY deutlich bemerkbar.

Yen-Aufwertung bringt Carry-Trader in Bedrängnis

Nehmen wir an, Sie hätten als Carry-Trader im Sommer vergangenen Jahres 10.000 Dollar in den USA anlegen wollen. Dazu hätten Sie Schulden in Höhe von 1.258.500 Yen aufnehmen können (USD/JPY-Wechselkurs am 05.06.2015: 125,85). Würden Sie diesen Kredit heute zurückzahlen, dann könnten Sie durch die USD/JPY-Wechselkursänderung aktuell nur knapp 1.090.000 Yen bedienen. Es würden also fast 170.000 Yen an Schulden übrig bleiben. Das sind mehr als 1.300 USD bzw. 13 Prozent Ihres Kredites. Der in diesem Zeitraum erzielte Gewinn (durch Anleiherenditen oder Aktiendividenden) in den USA kann dies nicht ausgleichen. Entsprechend hätten Sie einen Währungs- bzw. Wechselkursverlust erlitten.

Carry-Trader mussten also schon vorher bei fallenden Wechselkursen ihre Kredite zurückzahlen (oder absichern), um keine Verluste zu erleiden. Dazu mussten sie ihre Investitionen, z.B. die Aktienpositionen in den USA, auflösen (oder absichern). Diese Verkäufe drückten auf die Aktienkurse.
So erklärt sich der Gleichlauf der Indizes zum USD/JPY. Und da natürlich auch europäische Aktien als mögliche Anlage in Frage kommen und die US-Börse immer auch noch den Takt der europäischen Börsen vorgibt, wirkte sich dies auch auf den DAX aus.

Ein wieder steigender USD/JPY-Wechselkurs ist also gut für Carry-Trader und verringert den Druck, Positionen auflösen zu müssen. Er kann sogar dazu führen, dass neue Carry-Trades eingegangen werden. Insofern kann der jüngste DAX-Anstieg auch mit einer deutlichen Erholung des USD/JPY-Kurses (grüner Kreis im Chart oben) in Zusammenhang gebracht werden.

Fazit

In einer globalisierten Welt wird das Anlegen an der Börse zu einem immer komplexeren Thema. Es gibt diverse Wechselwirkungen zu beachten. Zudem wird an der Börse immer eine neue „Sau durchs Dorf gejagt“. So haben in der Vergangenheit erst Griechenland, dann China und zuletzt die Ölpreise die Kurse bewegt. Auch die Carry-Trades können in dieser Zeit ein Kurstreiber für die weltweiten Märkte gewesen sein.

Wie wir eingangs schrieben, ist die aktuelle Marktphase an Komplexität kaum zu überbieten. Doch wir werden für Sie den Überblick behalten.

Tradingchancen im USD/JPY-Wechselkurs

Für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung könnte folgendes Produkt interessant sein:
USD/JPY WAVE XXL Call, WKN: DX4QJM, aktueller Hebel: 6,66, Briefkurs: 13,30 Euro
Für wieder fallende Kurse könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten:
USD/JPY WAVE XXL Put, WKN: XM4F1S, aktueller Hebel: 3,77, Briefkurs: 23,56 Euro


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›› Termine der kommenden Woche
von Geldanlage-Brief-Team

(KW 16: Handelswoche vom 18.04.2016 bis 22.04.2016)

Sie können die „Termine der kommenden Woche“ auch auf unserer Homepage einsehen. Dort haben wir für Sie einen Wirtschaftskalender implementiert, der Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen (aktuelle und prognostizierten Werte, Erklärungen und Charts zu den einzelnen Daten) liefert.

Termine der kommenden Woche
(Quelle: Investing.com)

Die weiteren Termine der Woche finden Sie auf unserer Internetseite im Wirtschaftskalender.

 


 

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