Goldene Zeiten +++ Bijou Brigitte – Prognose bestätigt!

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Goldene Zeiten
  2. Bijou Brigitte – Prognose bestätigt!

 

›› Goldene Zeiten
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefaus der Ausgabe des Geldanlage-Briefs vom 24. April wissen Sie vielleicht noch, dass der Goldpreis zum Jahreswechsel eine beeindruckende Rally startete und der Kurs dabei geradezu nach oben schoss. Relativ schnell wurde dadurch auch der flache Abwärtstrend (rot im Chart unten) nach oben gebrochen.

Manche mögen sich die Frage gestellt haben, was den Kurs derart stark getrieben hat. Inzwischen gibt es dafür eine simple Antwort: die Nachfrage. Nun mag das vielleicht banal klingen, weil doch fast immer Angebot und Nachfrage an der Börse den Preis bestimmen. Doch ich habe konkrete Zahlen dazu:

Nachfrage auf Rekordkurs

So wurden im Zeitraum von Januar bis März 2016 insgesamt 1.289,8 Tonnen (t) des Edelmetalls nachgefragt und damit satte 21 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (1.070,4 t) und immerhin noch 16 Prozent mehr als im Quartal zuvor. Die Nachfrage erreichte damit den zweithöchsten Wert in der Geschichte. Und in einem ersten Quartal hat es noch nie eine derart hohe Nachfrage gegeben.

Goldnachfrage und Goldangebot

Vor diesem Hintergrund dürfte meine Antwort, dass die Nachfrage für den Preisanstieg verantwortlich war, nicht mehr ganz so banal klingen. Zumal ja auch ein geringeres Angebot den Preis hätte treiben können. Doch auch beim Angebot gab es einen Zuwachs, immerhin um 5 Prozent auf 1.108,8 t. Die Nachfrage wuchs also klar schneller als das Angebot, was zu dem rasanten Kurssprung geführt hat.

Gold - Chartanalyse

Investmentnachfrage als Preistreiber

Hauptpreistreiber war dabei die Investmentnachfrage. Sie stieg um sagenhafte 122 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und um unglaubliche 201 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Und auch das ist durchaus verständlich, denn einerseits haben wir zu Beginn des laufenden Jahres zum Teil sehr scharfe Korrekturen in verschiedenen Märkten gesehen, wovon der „sichere Hafen“ Gold profitierte, und andererseits wurde die Zinswende immer weiter verschoben, was das seltene Edelmetall im Vergleich zur massenhaften Liquidität attraktiver erscheinen ließ.

Geld ist wie ein scheues Reh

Allerdings ist Geld scheu wie ein Reh. Und gerade die Investmentnachfrage ist extrem volatil, weil sich verbrieftes Gold eben leichter und schneller kaufen und verkaufen lässt als physisches Gold. Und wenn sich abzeichnet, dass die Aktienmärkte zurück zur Stärke finden oder die US-Notenbank Fed den Leitzins doch früher anhebt als aktuell erwartet, dann könnten die Investoren ihre Goldpositionen auflösen, um das Geld dort anzulegen, wo dann die höhere Rendite wartet – zum Beispiel in Form von Dividenden oder Kursgewinnen am Aktienmarkt.

Nachfrage besteht zu 99,5% aus Papiergold

Dabei gilt es zu beachten, dass sich die Investoren fast ausschließlich auf „Papiergold“ stürzten – hier stieg die Nachfrage um 338,1 t – während die Nachfrage nach Barren und Münzen lediglich um 1,7 t zulegte und die Nachfrage nach Schmuck sogar um 115 t zurückging. Der Nachfrageanstieg um netto 219,4 t ist also zu 99,5 Prozent leicht verkäuflichen Investments geschuldet.

Veränderung der Goldnachfrage

Vor diesem Hintergrund sollte auch zu bedenken geben, dass die Investmentnachfrage der einzige Bereich war, in dem es nennenswerte Zuwächse gab. Sowohl die Schmucknachfrage als auch die Verwendung in der Industrie und selbst die Notenbankkäufe waren rückläufig, während die Nachfrage nach Barren und Münzen nur minimal stieg.

Fazit

Wir wissen nun also, was den Goldpreisanstieg zu Jahresbeginn befeuert hat. Es war eine stark anziehende Investmentnachfrage und ein dadurch verursachter Nachfrageüberhang. Doch die Entwicklung von Angebot und Nachfrage der Vergangenheit lässt keine Rückschlüsse auf die Zukunft zu. Und was die Prognose angeht, so bleibe ich bei meiner Erwartung, dass Gold als Investment langfristig uninteressant sein wird, sobald die Aktienmärkte ihre Korrekturen und Konsolidierungen überwinden.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

Tradingchancen im Goldpreis

Für steigende Kurse im Goldpreis könnte folgendes Produkt interessant sein:
Gold WAVE XXL Call, WKN: DX8JU7, aktueller Hebel: 2,7, Briefkurs: 41,55 Euro
Für fallende Kurse im Goldpreis könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten:
Gold WAVE XXL Put, WKN: DX5CJ3, aktueller Hebel: 4,2, Briefkurs: 26,68 Euro


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›› Bijou Brigitte – Prognose bestätigt!
von Geldanlage-Brief-Team

Bijou Brigitte (WKN 522950) war schon mehrmals Thema hier im Geldanlage-Brief. Nachdem das Unternehmen erstmals am 2. September 2015 bei einem Kurs von 52 Euro analysiert wurde (siehe „Bijou Brigitte – Seit 1963 ein Synonym für Kompetenz in Modeschmuck!“), stellte sich am 23. März 2016 die Frage, ob die Aktie nach 13% Gewinn noch ein Kauf sei.

(Mit anderen Worten: Wer der damaligen Analyse gefolgt ist, konnte zwischenzeitig einen Kursanstieg bis auf über 59 Euro miterleben und somit Gewinne in Höhe von immerhin mehr als 13 Prozent erzielen.)

Herr Christian Lohmer kam nach Betrachtung der Geschäftszahlen für das Jahr 2015 zu dem Fazit, dass der Modeschmuck-Wert antizyklisch auf die Deutschen Börsenindizes reagieren wird und man ihn daher langfristig kaufen könne.

Inzwischen liegen die Zahlen zum ersten Quartal 2016 auf dem Tisch. Herr Lohmer nahm dies zum Anlass, erneut ein Update zu erstellen, das wir Ihnen nachfolgend gerne zukommen lassen.


Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre
Ihr Team von www.geldanlage-brief.de

Bijou Brigitte – Prognose bestätigt!

von Christian Lohmer, Lohmer Research LR

Christian Lohmer, Lohmer Research LRAbermals 3 Euro Dividende!

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte der Hersteller von Modeschmuck ein Konzernergebnis nach Steuern in Höhe von 25,1 Mio. Euro. Im Vorjahr war das Ergebnis mit 26,3 Mio. Euro geringfügig höher. Damit wird der Hauptversammlung am 7. Juli 2016 abermals eine Dividende je Aktie in Höhe von 3 Euro vorgeschlagen.

Quartalszahlen!

Der Konzern erzielte im 1. Quartal mit 66 Mio. EUR einen ähnlich hohen Umsatz wie im Vorjahr. Der Online-Shop von Bijou Brigitte wurde aufgepeppt. Hier wird nun auf stilvoll wertige Inszenierungen sowie eine erstklassige Präsentation des kompletten Sortiments gesetzt. Egal ob mit Smartphone, Tablet oder Desktop; die Seite passt sich an jede Displaygröße optimal an und ermöglicht nun ein maximales Einkaufserlebnis.

Prognose bestätigt!

Am 26. April gab der Konzern einen kurzen Ausblick bekannt. Man geht von einer stabilen Geschäftsentwicklung für 2016 aus und bestätigt die im Rahmen der Berichterstattung zum Geschäftsjahr 2015 gegebene Prognose. Für das Gesamtjahr 2016 erwartet der Konzern einen Umsatz zwischen 325 und 335 Mio. Euro.

Bijou Brigitte - Geschäftszahlen

Einschätzung

Die Aktie ist optimal geeignet für konservative Langfristanleger. Wer jetzt nochmal zukauft, kann sich zudem im Juli auf 3 Euro Ausschüttung freuen. Dies entspricht einer Dividendenrendite von satten 5,4%. Fazit: jetzt nachkaufen!

Bijou Brigitte - Kursverlauf seit 2000

Geschäftstätigkeit!

Bijou Brigitte ist ein Anbieter von Modeschmuck und Accessoires. Entsprechend dem Saisonwechsel in der Damenoberbekleidung entwickelt die Gesellschaft jährlich zwei Schmuckkollektionen.

Zu dem Sortiment gehören Modeschmuck und hochwertiger Exklusivschmuck wie Ketten, Ohrringe, Ringe, Körperschmuck, Kinderschmuck, Edelstein- und Bernsteinkollektionen, sowie Uhren, Sonnenbrillen, Schals, Taschen und Tücher. Das Sortiment umfasst ca. 10.000 Artikel in einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Zielgruppe besteht aus modebewussten, überwiegend weiblichen Kunden.

Als europäischer Marktführer betreibt der Bijou Brigitte-Konzern rund 1.100 Filialen. Die Gesellschaft hält weltweite Tochtergesellschaften unter anderem in China, Polen, Tschechien, USA, Litauen, Bulgarien, Norwegen und der Schweiz.

Bijou Brigitte - Kennzahlen zur Aktie


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