Wiederholungen im Anlegerverhalten ermöglichen (DAX-)Chartanalyse

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Wiederholungen im Anlegerverhalten ermöglichen (DAX-)Chartanalyse
  2. So brachte der Brexit 30% Rendite
  3. Ölpreise – Mehrwöchige Seitwärtsbewegung voraus?
  4. Termine der kommenden Woche

 

›› Wiederholungen im Anlegerverhalten ermöglichen (DAX-)Chartanalyse
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefdie Erholung vom Brexit-Schock setzte sich in dieser Woche unaufhaltsam fort. Doch nach wie vor ist das nichts weiter als eine „technische Gegenreaktion“. Die Entscheidung über die weitere Richtung der Märkte ist noch nicht endgültig gefallen.

Dies gilt auch für den DAX. Die Kurse befinden sich hier inzwischen wieder tief in der seit Monaten andauernden Seitwärtskonsolidierung (blaues Rechteck im Chart). Daher könnte man den kurzzeitigen Ausbruch auf der Unterseite als Fehlsignal werten.

Doch die „technische Gegenreaktion“ fand unter abnehmenden Umsätzen statt (rote Pfeile). Daher haben wir es derzeit lediglich mit einer klassischen Marktberuhigung nach den dramatischen Kursverlusten des Brexits zu tun.

DAX - Chartanalyse

Typisches Kursverhalten

Es ist ein absolut typisches Kursverhalten, das wir derzeit sehen. Nach einer sehr dynamischen Kursbewegung kommt es zu einer Gegenbewegung, nach der sich die Kurse auspendeln. Dabei kommt es zunächst noch zu weiteren heftigen Kursausschlägen nach oben und unten, dann nimmt die Volatilität aber Stück für Stück ab.

DAX: Kurse pendeln seitwärts aus

Nachdem die Handelsspanne im DAX unmittelbar nach dem Brexit am Freitag mehr als 1.000 Punkte betrug, reduzierte sie sich von rund 400 Zählern am Montag auf 286 Punkte am Dienstag und nur noch 193,11 Zählern am Mittwoch (blaue Rechtecke). Ohne die Aufwärtslücken der beiden Handelstage waren es sogar schon nur noch rund 135 Punkte, in denen sich der DAX bewegte.

DAX - Kursberuhigung

Diese Tendenz setzte sich auch am Donnerstag und Freitag fort.

Marktverhalten wiederholt sich

Erinnern Sie sich noch an das Marktgeschehen im März dieses Jahres? Als die Europäische Zentralbank (EZB) am 10. März noch einmal ihre zuvor schon extrem expansive Geldpolitik ausweitete, reagierten die Märkte mit heftigen Kursausschlägen. Der DAX schoss in den ersten Minuten nach Bekanntgabe der historischen Zinsentscheidung um rund 270 Punkte auf fast 10.000 Punkte nach oben, nur um im direkten Gegenzug wie ein Stein auf unter 9.500 Zähler zu fallen – siehe Chart aus dem Geldanlage-Brief vom 13. März:

DAX - Reaktion auf EZB-Zinsentscheid

Schon damals lautete der Rat, sich als Investor aus dem Markt herauszuhalten, solange sich kein klarer Trend abzeichnet. „Man sollte die charttechnischen Signale, die an solchen Tagen generiert werden, zunächst nicht überbewerten. Die Entwicklung in den kommenden Tagen ist entscheidender. Die Anleger müssen die Zinsentscheidung und die Aussagen Draghis verdauen und bewerten. Dann wird sich zeigen, für welche Richtung sich die Märkte endgültig entscheiden“, hieß es am 13. März hier im Geldanlage-Brief. Und eine Woche später, am 20. März, schrieben wir, man solle auf eine „Neuorientierung der Anleger“ warten. Denn es sei „nicht ungewöhnlich, dass sich die Kurse nach zuvor extremen Kursbewegungen (wie nach der EZB-Sitzung) eine Weile seitwärts auspendeln“. Tatsächlich tendierte der DAX anschließend fast einen ganzen Monat seitwärts. Die gleichen Aussagen gelten daher nun für den Brexit.

Wiederholungen im Anlegerverhalten ermöglichen Chartanalyse

Es ist genau dieses immer wiederkehrende Verhalten der Anleger, das die Charttechnik überhaupt erst zu einem funktionierenden Werkzeug macht. Wenn man bestimmte Kursmuster, die häufig auftreten, identifizieren kann, lassen sich Prognosen über den zukünftigen Kursverlauf abgeben. Damit kann man sich entsprechend positionieren. Dies braucht zwar viel Erfahrung, dann aber kann die Charttechnik unglaublich gewinnbringend sein.

Die nächste Impulsbewegung bringt die Entscheidung

Und daher wage ich nun folgende Aussage: Je länger der DAX nun in immer engeren Bahnen seitwärts tendiert (blauer Pfeil und Rechtecke im zweiten Chart oben), desto dynamischer wird die nächste Ausbruchsbewegung ausfallen. Vorerst bleibt aber offen, in welche Richtung diese gehen wird. Aber gewöhnlich ist eine Seitwärtskonsolidierung trendbestätigend, so dass wir von bald wieder fallenden Kursen ausgehen müssen.

Eine klare Handlungsmöglichkeit

Zusammengefasst lautet das kurzfristige Szenario für den DAX also: Die Kurse werden wahrscheinlich fallen, sie können aber auch steigen. In jedem Fall wird es dann impulsiv. Damit kann man scheinbar nur wenig anfangen. Doch tatsächlich steckt darin eine klare Handlungsmöglichkeit: Die nächste dynamische Bewegung kann man hervorragend in Ausbruchsrichtung traden.

Tradingchancen im DAX

Für eine anhaltende Gegenbewegung im DAX könnte folgendes Produkt interessant sein:
DAX WAVE Unlimited Call, WKN: DX6X1U, aktueller Hebel: 6,5, Briefkurs: 14,96 Euro

Für wieder fallende Kurse im DAX könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten:
DAX WAVE Unlimited Put, WKN: XM3B20, aktueller Hebel: 4,7, Briefkurs: 20,74 Euro.


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›› So brachte der Brexit 30% Rendite
von Geldanlage-Brief-Team

Am Mittwoch berichteten wir hier an dieser Stelle, dass der Brexit auch an unserem Geldanlage Premium Depotnicht spurlos vorüber gegangen. Es wurde ebenfalls kräftig durchgerüttelt. Doch wir hatten uns bestens vorbereitet. Mit recht ruhiger Hand nutzen wir die Schnäppchenkurse für erste Käufe.

Ein Volatilitätstrade, über den wir hier schon mehrfach berichteten, konnten wir am Freitag nach dem Brexit kaufen und schon am vergangenen Donnerstag gewinnbringend wieder verkaufen. Innerhalb von nur 6 Tagen konnten wir für das Depot fast 30 Prozent Gewinn realisieren.

Volatilitätstrade bringt 30% Rendite

Und die starken Kursgewinne im „sicheren Hafen“ der Edelmetalle haben in einem Silber-Trade zu Gewinnen von aktuell fast 10 Prozent geführt.

So kam unser Geldanlage Premium Depot relativ unbeschadet durch die jüngst extrem turbulente Zeit.

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Hat Sie der Brexit hart getroffen? Verzweifeln sie an der Schaukelbörse? Dann holen Sie sich doch einfach eine kompetente Unterstützung. Mit unserem Geldanlage Premium Depot“ haben wir längst gezeigt, dass wir auch in schwierigen Phasen Gewinne erzielen können. Melden Sie sich jetzt hier an. Sie gehen kein Risiko ein, denn Sie können uns einen vollen Monat lang kostenlos im Probe-Abonnement testen.

Bilanz 2016: 14 Trades, 14 Gewinne, 19,4% Rendite

Bedenken Sie: Insgesamt haben wir in diesem Jahr bislang 14 Trades abgeschlossen (siehe Tabelle). Dabei wurden ausschließlich Gewinne erzielt – in Summe inzwischen 2.659,19 Euro bei einem Kapitaleinsatz von nur rund 13.725 Euro. Daraus errechnet sich eine durchschnittliche Rendite von 19,4%.

abgeschlossene Trades 2016

Der DAX ist mit einem Punktestand von10.743 ins Jahr 2016 gestartet. Aktuell notiert er mit rund 9.800 Punkten rund 9% im Verlust.

 



›› Ölpreise – Mehrwöchige Seitwärtsbewegung voraus?
von Sven Weisenhaus

Saudi-Arabiens neuer Energieminister, Khalid al-Falih, sieht das Ende der globalen Rohölschwemme gekommen. In einem seiner ersten Zeitungsinterviews seit seiner Ernennung im vergangenen Monat sagte er, dass das Überangebot verschwunden sei. Zudem deutete der Minister an, dass sein Land zukünftig seine Marktmacht wieder aktiver einsetzen werde.

Gedämpfte Erwartungen an die Ölpreise

Allerdings dämpfte al-Fahil gegenüber dem „Houston Chronicle“ die Erwartungen an eine weitergehende Erholung der Ölpreise. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2016 oder im Laufe des Jahres 2017 sei mit einem deutlichen Anstieg des Ölpreises zu rechnen, da die Rohöllagerbestände sich nach Jahren des Überangebots immer noch auf hohem Niveau befänden, so der Minister.

Aufwärtstrend wurde durch Seitwärtstendenz abgelöst

Derweil folgte der Ölpreis der Sorte Brent unserer Erwartung. Zur Erinnerung: In der Ausgabe vom 22. Mai hieß es, der sich leicht einkeilende Aufwärtstrend könne sich noch bis in den Juni hinein fortsetzen. Denn im Juni bestand die Möglichkeit, dass sich die wichtigen Ölförderländer auf eine Deckelung der Fördermengen verständigen. Leider kam es jedoch zu keiner Einigung. Und so setzte sich die Aufwärtsbewegung zwar tatsächlich bis zum Hoch am 9. Juni bei 52,86 USD fort, anschließend schwenkte der Kurs jedoch in die aktuelle Seitwärtsbewegung ein.

Rohöl der Sorte Brent - Chartanalyse

(Mit einem Short-Trade hatten wir diese Korrekturbewegung im Geldanlage Premium Depot gewinnbringend genutzt und am 16.06.2016 einen Gewinn in Höhe von 8,7 Prozent realisiert.
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Charttechnisch ist eine Pause fällig

Und diese Seitwärtstendenz könnte noch eine Weile anhalten. Denn charttechnisch ist nach dem Kursanstieg des Ölpreises um über 80 Prozent binnen fünf Monaten mit einer Korrektur bzw. Konsolidierung zu rechnen. In diesem Zusammenhang verwundert es nicht, dass der steile Aufwärtstrend inzwischen gebrochen wurde. Das ist zunächst ein erstes leicht bearishes Signal. Doch die Kurse haben seit dem Bruch der unteren Aufwärtstrendkanallinie (grün) keine Abwärtsdynamik entwickelt, was für eine gewisse Stärke spricht und wiederum bullish zu werten ist. Daher könnte die Korrektur in Form einer Seitwärtskonsolidierung stattfinden. Alternativ könnte sich der Aufwärtstrend lediglich etwas abflachen.

Gebremstes Angebot bis 60 USD

Und fundamental ist zu erwarten, dass die OPEC-Länder mit dem aktuellen Ölpreisniveau durchaus leben können. Einerseits wird natürlich ein möglichst hoher Ölpreis angestrebt, um möglichst hohe Staatseinnahmen zu generieren. Doch andererseits ist ein Preis von über 60 USD derzeit nicht erwünscht. Denn sonst würde das Fracking der US-Ölindustrie in der Breite wieder profitabel. In diesem Fall könnte die unerwünschte Rohölschwemme wieder von neuem beginnen.

Mehrwöchige Seitwärtsbewegung voraus?

Es spricht also derzeit vieles dafür, dass der Ölpreis auf dem aktuellen Niveau bleibt oder nur noch leicht weitersteigt. Aktuell zeichnet sich eine Seitwärtsrange von ca. 46 bis 53 USD ab. Neu bewerten muss man die Situation erst, wenn die Kurse deutlich aus dieser Range heraustendieren und dabei neue Dynamik aufkommt.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus


Tradingchancen im Ölpreis (Brent)

Für eine Aufwärtsbewegung im Ölpreis könnte folgendes Produkt interessant sein:
Brent Crude Oil Future (ICE) WAVE XXL Call, WKN: XM93XJ, aktueller Hebel: 2, Briefkurs: 22,43 Euro

Für fallende Kurse im Ölpreis könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten:
Brent Crude Oil Future (ICE) WAVE XXL Put, WKN: XM5JDG, aktueller Hebel: 3, Briefkurs: 14,62 Euro


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›› Termine der kommenden Woche
von Geldanlage-Brief-Team

(KW 27: Handelswoche vom 04.07.2016 bis 08.07.2016)

Sie können die „Termine der kommenden Woche“ auf unserer Homepage einsehen. Dort haben wir für Sie einen Wirtschaftskalender implementiert, der Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen (aktuelle und prognostizierten Werte, Erklärungen und Charts zu den einzelnen Daten) liefert.

Termine der kommenden Woche
(Quelle: Investing.com)

Die weiteren Termine der Woche finden Sie auf unserer Internetseite im Wirtschaftskalender.

 


 

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