Konjunktur-Radar

Welche Konjunkturdaten sind "die wichtigsten" und welche Wirtschaftsdaten werden eigentlich regelmäßig veröffentlicht?
Um an der Börse langfristig erfolgreich zu sein, sollte man diese Fragen beantworten können.

Erfolgreich an der Börse - durch eine Analyse der wichtigsten Konjunkturdaten

Aus der Beobachtung verschiedener (Wirtschafts-)Daten versucht man zu erkennen, an welcher Stelle sich die Wirtschaft im regelmäßigen Ablaufmuster eines Konjunkturzyklus befindet. Insbesondere versucht man die oberen und unteren Umkehrpunkte des Konjunkturzyklus zu finden. An der Börse haben diese Erkenntnisse eine besondere Bedeutung, denn anhand der Entwicklung der Wirtschaftsdaten gilt es herauszufinden, in welche Richtung sich die Kurse (von Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffen, etc.) zukünftig bewegen werden.

Konjunktur und Geldanlage(-Brief): Der "Konjunktur-Radar"

Natürlich ist dies daher auch für uns hier im Geldanlage-Brief wichtig, denn nichts anderes wollen wir für Sie erreichen: Wir wollen für Sie herausfinden, ob die Kurse zukünftig steigen oder fallen und mit welchen Investments Sie in den jeweiligen konjunkturellen Phasen, die wir zukünftig noch durchlaufen werden, die besten Gewinnchancen haben.

Daher haben wir Anfang September 2013 die neue Rubrik "Konjunktur-Radar" im Geldanlage-Brief eingeführt. Wir möchten Ihnen damit zeigen, welche Konjunkturdaten regelmäßig erhoben werden und welche es gilt (und lohnt) zu beobachten. Dabei legen wir den Fokus auf die Daten aus den USA, aus Europa und natürlich speziell aus Deutschland. Wir erklären Ihnen, was sich hinter den einzelnen Daten verbirgt, wie man diese interpretiert und wir zeigen Ihnen die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Daten auf.
Wir wollen für Sie anhand der Analyse der wichtigsten Konjunkturdaten (aus den USA, aus Europa und natürlich speziell aus Deutschland) herausfinden, ob die Kurse an den Börsen zukünftig steigen oder fallen. Davon können wir dann ableiten, mit welchen Investments Sie in den jeweiligen konjunkturellen Phasen, die wir durchlaufen, die besten Gewinnchancen haben.

Seien Sie gewiss, dass Sie dies langfristig zu einem besseren Anleger machen wird - einem Anleger, der die lokalen und globalen Verflechtungen der Weltwirtschaft versteht und zu nutzen weiß.
Und zukünftig werden Sie aufgrund dieser Informationen auch genau wissen, welche zukünftigen Termine, z. B. der kommenden Woche, besonders wichtig sind.

Konjunktur

Unter "Konjunktur" versteht man laut Wikipedia Schwankungen im Auslastungsgrad des Produktionspotentials einer Volkswirtschaft. Was ist damit gemeint?

Veränderungen der wirtschaftlichen Aktivitäten

Innerhalb einer Volkswirtschaft, wie zum Beispiel der Bundesrepublik Deutschland, kommt es zu Veränderungen der wirtschaftlichen Aktivitäten. Mal nimmt die wirtschaftliche Aktivität zu, mal ab. Bedingt ist dies durch das Nachfrageverhalten der Konsumenten und das Produktionsverhalten der Industrie.

Herrscht zum Beispiel eine hohe Arbeitslosigkeit, nimmt die Nachfrage ab. Die Industrie wird darauf reagieren und die Produktion drosseln. Mitarbeiter werden nicht mehr benötigt und freigesetzt. Dadurch wird noch weniger konsumiert und die wirtschaftliche Aktivität nimmt weiter ab. Ein Beispiel hierfür ist die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung in Europa.
Geht es einer Volkswirtschaft hingegen gut - Deutschland ist in Europa derzeit ein solcher Ausnahmekandidat, aber auch den USA geht es in der jüngsten Vergangenheit immer besser - wird mehr konsumiert, der Einzelhandel setzt mehr ab, die Industrieproduktion wird erhöht und mehr Arbeitnehmer erhalten einen Job - die Arbeitslosigkeit sinkt, es wird noch mehr konsumiert und die wirtschaftliche Aktivität nimmt weiter zu.

Der Konjunkturzyklus

Diese Veränderungen der Wirtschaftsaktivität treten wiederkehrend und wellenförmig auf - im sogenannten Konjunkturzyklus. Die einzelnen Phasen eines Konjunkturzyklus werden allgemein unterteilt in

  • Aufschwungphasen (Expansion, Prosperität),
  • Boomphasen (Hochkonjunktur),
  • Abschwungphasen (Rezession) und den
  • Tiefphasen (Depression).

Zweifelsohne erreichte zum Beispiel die europäische Wirtschaft zuletzt eine Tiefphase, nachdem es zuvor in sechs aufeinanderfolgenden Quartalen zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung kam (gemessen am Bruttoinlandsprodukt) und sich Europa damit in einer Rezession befand.

Liebe Leser,

der Newsletter "Börse-Intern" (ehemals "Geldanlage-Brief") ist Ihre kostenlose Informationsquelle zur Börse, den Aktienmärkten und Finanzen.

Tragen Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein und Sie sind kostenlos dabei!




Datenschutzhinweise anzeigen...