Riester-Rente – So schlagen Sie teuren und unrentablen Produkten ein Schnippchen


 

›› Riester-Rente: Das sind die Probleme
von Sven Weisenhaus

Die Riester-Rente genießt keinen guten Ruf. Und die scharfe Kritik an Anbietern und deren Vertriebsstrukturen ist durchaus berechtigt. Dennoch hält die Regierung an der Riester-Förderung fest. Und auch unabhängige Honorar-Finanzanlageberater und die Verbraucherschutzzentralen empfehlen weiterhin, die Zulagen und Steuervorteile in Anspruch zu nehmen. Wir erklären Ihnen, wie das zusammenpasst und wie sie kostengünstig und damit erfolgreich „riestern“.

1. Problem: Gewinn- und Provisionsorientierung der Anbieter

Das Hauptproblem der Riester-Rente sind die teilweise sehr hohen Kosten, die der Sparer zu tragen hat. Diese entstehen einerseits durch Verwaltungsgebühren und andererseits durch Vertriebskosten. Beides hat mit der Struktur der Branche für Finanzdienstleistungen zu tun, die hochsensibel auf ökonomische Anreize reagiert.

Die Regierung drängt die Bürger heutzutage (sinnvollerweise) zu einer privaten Altersvorsorge und gibt über staatliche Förderungen entsprechende Anreize. Der Bürger kann diese staatlichen Förderungen über bestimmte Produkte von Anbietern abschöpfen und sich somit eine zusätzliche Rente sichern. Und davon macht der Bürger auch fleißig Gebrauch. Laut dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales existierten in 2016 rund 16,5 Mio. Riester-Verträge. Soweit, so gut.

Allerdings handelt es sich bei den Anbietern von Altersvorsorgelösungen um gewinnorientierte Unternehmen. Und historisch betrachtet konnten diese lange Zeit nur durch Vertriebsstrukturen den Zugang zum Kunden finden. Der Vertrieb ist jedoch durch kurzfristige Provisionsflüsse geprägt, womit die Berater mehr am lukrativsten Verkaufsprodukt und weniger an der Aufklärung und Beratung von Sparern interessiert sind.

2. Problem: Sparen im teuren Versicherungsmantel

Dies hat dazu geführt, dass Lebensversicherungen bei der privaten Altersvorsorge eine starke Rolle eingenommen haben. Und auch bei den Produktlösungen zur Riester-Rente führten die provisionsorientierten Vertriebsstrukturen dazu, dass sich Versicherer den größten Marktanteil sichern konnten. Von den 16,5 Mio. Riester-Verträgen, die Ende 2016 bestanden, sind 10,9 Mio. Versicherungsverträge.

Anzahl der Riestervertäge

Allerdings sind ausgerechnet Versicherungen unter den möglichen Produkten die teuersten. Hier hat der provisionsorientierte Vertrieb ganze Arbeit geleistet. Geholfen hat ihm dabei in den Anfängen der Riester-Förderung eine mangelnde Regulierung durch den Gesetzgeber. So mussten die Kosten beispielsweise jahrelang nicht ausgewiesen werden. Die Kunden wurden daher nicht immer ausreichend über die Kosten und die Alternativen von Lebens- oder Rentenversicherungen aufgeklärt.

Inzwischen hat der Gesetzgeber hier nachgebessert und eine verpflichtende Information eingeführt. Dies hat offenbar dazu geführt, dass der Anteil der Versicherungen sinkt und die Sparer stattdessen auf günstigere Produkte ausweichen. Schon 2012 wurde mit 11,023 Mio. Versicherungsverträgen das Hoch erreicht. Seitdem nimmt der Bestand an derartigen Verträgen ab, während die anderen Produkte zulegen können.

Lediglich Banksparpläne sind durch die Niedrigzinsen seit 2014 ebenfalls auf dem Rückzug. Und die aktuelle Niedrigzinsphase hat durch die Berichterstattung in den Medien inzwischen auch geholfen (neben der zunehmenden Kostentransparenz), die Schwächen der klassischen Lebensversicherung aufzudecken. Versicherer bieten 2017 nur noch einen Garantiezins von 0,9%.

 



›› Riester-Sparen: Das ist die Lösung
von Sven Weisenhaus

Und damit sind wir auch schon bei den Alternativen zur teuren Versicherung. Banksparpläne wurden oben bereits genannt, sind aber aufgrund der geringen Verzinsung aktuell eher uninteressant für Sparer, auch wenn sie gegenüber Versicherungsverträgen deutlich billiger zu haben sind. Bleiben noch Wohn-Riester-Produkte, die für Menschen mit dem Wunsch nach Wohneigentum geeignet sind, und Fondssparpläne.

Geldanlage ist Aufgabe von Kapitalanlagegesellschaften

Und letztere sind eine echte Altarnative zu Versicherungen. Denn die Aufgabe von Versicherungen liegt maßgeblich in der Absicherung von Risiken, und nicht im Erwirtschaften von Erträgen durch langfristige Geldanlage. Dies ist vielmehr die Rolle von Kapitalanlagegesellschaften, Banken und Vermögensverwaltern. Deshalb überrascht es auch nicht, dass neben den Wohn-Riester-Verträgen seit 2015 nur noch die Fondssparpläne Zuwächse verzeichneten (siehe Grafik oben).

Riester-Fondssparpläne – die Spreu vom Weizen trennen

Doch auch hier ist es wichtig, die Spreu vom Weizen zu trennen. Denn selbst Riester-Fondssparpläne können diverse Schwächen haben. So werden von den großen Anbietern am Markt nur aktiv gemanagte Aktien- und Rentenfonds zur Vermögensbildung eingesetzt, die aber meist eine hohe Kostenquote aufweisen. Hinzu kommen auch hier kundenfeindliche Vertriebsstrukturen. Außerdem ist bei Vertragsabschluss häufig nicht klar, zu welchen Rechnungsgrundlagen das angesparte Kapital in der Auszahlphase verrentet wird.

Die Lösung

Doch ein Anbieter zeigt, dass diese Nachteile beseitigt werden können. Unter dem Produktnamen „fairriester“ bietet das Berliner Start-up Fairr.de seit Mitte 2014 einen Riester-Fondssparplan ohne Abschlussprovisionen an, bei dem kostengünstige passive Fonds eingesetzt werden. Und seit September 2015 garantiert die Göttinger myLife Lebensversicherung AG die Rentenkonditionen für die Auszahlphase.

Sie können hier kostenlos eine Riester-Rente Broschüre von fairr.de bestellen.

fairr.de Riester-Rente

 



›› Fairr.de - ein fairer Anbieter für Riester-Sparer
von Sven Weisenhaus

Der „fairriester“ ist der einzige Riester-Fondssparplan,

  • bei dem die Sparraten der Kunden vollständig in kostengünstige passive Fonds investiert werden. Dabei werden Exchange Traded Funds (ETFs) und Fonds des US-Vermögensverwalters Dimensional eingesetzt.
  • der vollständig transparent ist. Dies gilt nicht nur für die Gebührenstruktur, sondern auch für die laufzeitgerechte Geldanlage: Sie können als Kunden ihre Depots online einsehen und jede Transaktion nachvollziehen.
  • der den Kunden bereits beim Vertragsabschluss einen Rentenfaktor garantiert. Dies bedeutet hohe Renditechancen in der Ansparphase und Planungssicherheit in der Auszahlphase.
  • der ausschließlich online vertrieben wird. Dies macht Abschlussprovisionen obsolet und ermöglicht eine schlanke Kostenstruktur.

Unabhängige Vergleichsrechnungen von Finanztest und Finanztip zeigen, dass der „fairriester“ der günstigste Riester-Fondssparplan am Markt ist und über die gesamte Ansparphase nur etwa 1% Effektivkosten p.a. aufweist.

Kosten während der Ansparphase

  • Abschlussprovision: keine
  • Ausgabeaufschläge: keine
  • Kontoführungsgebühr: 27,00 Euro pro Jahr
  • Verwaltungs- und Vertriebskosten abhängig vom Depotvolumen:
  • < 5.000 €: 1,50% p.a.
  • 5.000 € – 10.000 €: 1,00% p.a.
  • > 10.000 €: 0,50% p.a.
  • Fondskosten: Die Kosten der einzelnen Fonds in Höhe von 0,13% - 0,52% pro Jahr sind in den Fondspreisen enthalten. Aus Transparenzgründen werden sie trotzdem ausgewiesen.
  • Wechselkosten: keine
  • Kündigungskosten: keine

Kosten während der Auszahlphase

Die Kosten in der Auszahlungsphase sind in den garantierten Rentenfaktoren enthalten und betragen einmalig 0,5% auf das angesparte Kapital zu Rentenbeginn sowie 1,5% der monatlichen Rente.

Vermögensverwaltung in der Ansparphase

Kunden können die Höhe und Zahlungsweise ihrer Beiträge jederzeit anpassen. Die Aussetzung der Beitragszahlung und Sonderzahlungen sind gebührenfrei möglich. Die Sparraten werden in der Ansparphase von der Vermögensverwaltung der Sutor Bank angelegt. Die Sutor Bank hat ihren Sitz in Hamburg und existiert seit 1921. Von ihr werden die Sparraten in ETFs und passive Dimensional Funds angelegt.

Der Aktienanteil beim „fairriester“ ist laufzeitabhängig und wird wegen der für Riester-Verträge obligatorischen Beitragsgarantie rechtzeitig vor dem Rentenbeginn schrittweise zurückgefahren. Es gilt: Kosten sind sicher, Rendite nicht. Die Aktienquote liegt zum Beispiel bei mehr als 22 Jahren bis zum Rentenbeginn bei 90%.

Versicherer übernimmt erst in der Auszahlungsphase

Zu Beginn der Auszahlphase wird das aufgebaute Vorsorgekapital an die myLife Lebensversicherung übertragen. Diese zahlt den fairriester-Kunden eine lebenslange Leibrente, deren Konditionen bei einem Renteneintritt zwischen dem 62. und 67. Lebensjahr bereits bei Vertragsabschluss garantiert werden. Darüber hinaus kann eine Hinterbliebenenversorgung vereinbart werden.

Informieren Sie sich JETZT! Sie können hier kostenlos eine Riester-Rente Broschüre von fairr.de bestellen.
Zudem gilt: Jetzt Riester-Rente wechseln und 150 Euro Wechselbonus sichern! Anzeige:
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›› Riester-Sparen: Vorteile gegenüber einer ungeförderten Altersvorsorgung
von Sven Weisenhaus

Die Riester-Förderung besteht aus Zulagen und Steuervorteilen. Die jährliche Grundzulage beträgt 154 Euro, die Kinderzulage 185 Euro für bis Ende 2007 geborene und 300 Euro für ab 2008 geborene Kinder.

Die volle staatliche Förderung wird gewährt, wenn jährlich 4% des rentenversicherungspflichtigen Einkommens in einen zertifizierten Riester-Vertrag eingezahlt werden - maximal aber 2.100 Euro - abzüglich des individuellen Zulagenanspruches.

Darüber hinaus kann man die Einzahlungen in einen Riester-Vertrag als Sonderausgaben in der Einkommensteuererklärung geltend machen. Übersteigt der Steuervorteil die bereits gewährten Zulagen, mindert das Ihre Steuerlast.

Zwar muss die Riester-Rente in der Auszahlungsphase versteuert werden, doch bis dahin kann man die jährlichen Steuerrückerstattungen über Jahrzehnte reinvestieren. Zudem ist der Einkommenssteuersatz im Rentenalter meist deutlich niedriger als im Erwerbsleben.

Fazit

Zögern Sie nicht!

Informieren Sie sich bei Ihrem Anbieter über die Kosten Ihres Riester-Vertrages! Sie werden staunen, welche Kosten anfallen und wie hoch diese sind.

Vergleichen Sie diese dann mit den Kosten von fairr.de. Informieren Sie sich JETZT! Sie können hier kostenlos eine Riester-Rente Broschüre von fairr.de bestellen.

Stellen Sie jetzt Ihren Riester-Vertrag um. Machen Sie ihn kostengünstiger, investieren Sie in chancenreiche ETFs, holen Sie mehr aus Ihrer Riester-Rente heraus - kurz: machen Sie Ihren Riester-Vertrag effizienter!

Übrigens: Sie können Ihren bestehenden Riester-Vertrag vollständig auf fairr.de übertragen - kostenlos. Denn fairr.de übernimmt für Sie die Kosten Ihres Anbieters!

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Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus


PS: Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne persönlich zur Verfügung

 


 

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