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Niedrigzinsphase - Mögliche Lösungen

Das gute alte Sparbuch und andere herkömmliche Geldanlagen bringen kaum noch Zinsgewinne. Sparer müssen umdenken, wenn sie Geld vermehren und erhalten möchten, um z.B. im Alter ein besseres Auskommen zu haben. Es gibt durchaus Möglichkeiten, die Finanzen sicher durch die Niedrigzinsphase zu bringen.

Dividenden ersetzen altbewährte Zinsen

Der Zinsertrag, auf den die Sparer viele Jahrzehnte bauen konnten, lohnt schon lange nicht mehr. Selbst ein Zinssatz von 0,5 Prozent kann aktuell als besonderer Luxus gelten. Zahlreiche Finanzinstitute orientieren jetzt auf die Dividende, mit der sich viele Bankkunden bisher nicht so recht beschäftigt haben. Die Dividende stellt den Gewinnanteil dar, den das börsennotierte Unternehmen an die Aktieninhaber ausschüttet. Dividendenfonds z.B. investieren die Gelder der Anleger in Unternehmen, die hohe Gewinnausschüttungen vorweisen können. Dabei wird zudem auf ein solides Geschäftsmodell Wert gelegt. Meist sind solche Unternehmen in der Konsumgüter- oder Versicherungsindustrie tätig, gehören also defensiven Branchen an. Die Aktienkurse entwickeln sich hier nicht besonders rasant, schwanken aber auch nicht heftig. Dividenden werden in Fachkreisen bereits als neue Zinsen bezeichnet.

Vielfältige Anlagestrategien möglich

Für den Normalbürger könnte es kompliziert sein, direkt Unternehmensaktien zu kaufen. Denn dazu müsste er sich umfassend mit den Bilanzen der Firmen beschäftigen. Das scheitert meist schon am Zeitbudget. Die Finanzinstitute bieten jedoch Fonds mit Schwerpunkt auf Dividendenaktien an. Hier beschäftigen sich Fachleute mit den Kursen und managen die Geschäfte. Trotzdem sollte sich der Anleger auch hier sehr genau mit den Risiken einer solchen Geldanlage auseinandersetzen.

Kombi-Angebote können den Einstieg erleichtern und mit der Zeit das Verständnis wachsen lassen. So kann man eine geplante Zinsanlage über eine festgeschriebene Zeit mit der Investition in einen Investmentfonds verbinden. Die so erreichten Zinsen liegen relativ hoch. Kombi-Angebote kann der Kunde in zahlreichen Variationen wählen. So sind unter anderem Festgeldkonto und Fondsanteile kombinierbar.

Manchmal lohnen sich durchaus auch noch Festgeldangebote verschiedener Banken, aber Anleihen mit hohen Renditen, Aktien- und Multi-Asset-Fonds oder moderne Versicherungskonzepte für das Alter bieten meist bessere Gewinnmöglichkeiten.

Unter der Website „Anlagestrategien in der Niedrigzinsphase“ der Deutschen Bank sind dazu z. B. weitere Informationen abrufbar.

Es kommt auf die Persönlichkeit an

Welche Geldanlage für wen geeignet sein kann, hängt mit der individuellen Einstellung und der Risikobereitschaft zusammen. Eine professionelle Beratung unterstützt diese wichtigen Entscheidungen. Hier sollten stets mehrere unabhängige Meinungen eingeholt werden. Wer in den Bereich der Dividenden einsteigen möchte, für den eignen sich die beschriebenen Kombiangebote. Diese vermitteln das notwendige Verständnis für diesen Finanzbereich. Erst dann wird eine Investition in reine Dividendenfonds für den Laien erfolgreich.

Dies ist ein Gastartikel der Deutschen Bank.

 


 

Elliott-Wellen

- Eine faszinierende Methode der Chartanalyse


An der Börse geht es stets um Wahrscheinlichkeiten

An der Börse gibt es keine Sicherheit, hier geht es immer nur um Wahrscheinlichkeiten. Niemand weiß, welcher Kurs sich zukünftig in welche Richtung bewegen wird. Die Wahrscheinlichkeit für einen Kursanstieg bzw. für einen Kursrückgang liegt aus Sicht eines Anlegers ohne eine Analyse einer bestimmten Aktie oder eines anderen handelbaren Wertpapiers bei 50:50.

Man hat jedoch durch eine umfassende Analyse die Möglichkeit, die Wahrscheinlichkeit zu seinen Gunsten zu verschieben. Je mehr man über eine Aktie bzw. das börsennotierte Unternehmen oder ein sonstiges Wertpapier weiß, umso leichter lässt sich eine Kursprognose erstellen. Für eine derartige Analyse (siehe auch "Aktien-Analyse") stehen die Methoden der Fundamentalanalyse und die der charttechnischen Analyse zur Verfügung.

Die Elliott-Wellen-Theorie - Eine Methode der charttechnischen Analyse

Die Theorie der Elliott-Wellen ist der charttechnischen Analyse zuzuordnen und wurde vom Amerikaner Ralph Nelson Elliott (1871 - 1948) bereits in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts (!) entwickelt. Elliott analysierte über Monate hinweg akribisch den US-Aktienmarkt, vorwiegend den Dow Jones Industrial Avarage (DJIA).

Kursmuster wiederholen sich auf verschiedenen Zeitebenen

Dabei erkannte er, dass sich die Preisschwankungen und Kursmuster bei Aktienmärkten innerhalb von wenigen Tagen verblüffend mit den Verläufen über Monate oder Jahre hinweg ähnelten. Er entdeckte die zyklische und fraktale (selbstähnliche) Ausbreitung von Wellenmustern in Kursbewegungen des Dow Jones-Index (DJIA).

Fraktale Selbstähnlichkeit – ein Phänomen der Natur

„Fraktale“ sind Objekte, die aus mehreren verkleinerten Kopien ihrer selbst bestehen. Die fraktale Selbstähnlichkeit ist eigentlich ein Phänomen aus der Natur:

  • Ein Baumzweig sieht wie ein kleiner Baum aus.
  • Das Teilstück eines Farns sieht ziemlich genau so aus wie das gesamte Blatt.
  • Der Pyramidenblumenkohl (Romanesco) weist fraktale Strukturen und Fibonacci-Spiralen auf.
  • Die Kochsche Schneeflocke ist ein weiteres Beispiel für ein solches Phänomen in der Natur.

Elliott veröffentlichte seine Erkenntnisse und daraus entwickelte Regeln in dem 1938 erschienenen Buch „The Waves Principle" (Das Wellen-Prinzip).

Kursmuster finden, um den zukünftigen Verlauf prognostizieren zu können

Mit diesem Wissen, dass Kursbewegungen immer wieder in denselben Mustern ablaufen, versucht man in der Charttechnik mithilfe einer Elliott-Wellen-Analyse den Beginn eines bestimmten Kursmusters frühzeitig zu finden. Wenn man den Beginn eines solchen Kursmusters gefunden hat und weiß, wie sich das Kursmuster weiter entwickelt, dann kann man den weiteren Kursverlauf bis zur Vollendung der Kursformation und darüber hinaus (Ausbruchsrichtung, etc.) prognostizieren.

Genau wie bei der klassischen Chartanalyse, gilt es also mit der Analyse der Elliott-Wellen die wahrscheinlichste Richtung der nächsten Bewegung zu erkennen.
Es geht also auch hier nur um Wahrscheinlichkeiten und darum, diese zu den eigenen Gunsten zu verschieben.

Wie wird sich die Masse zukünftig verhalten?

Anders ausgedrückt analysieren die Elliott-Wellen das Verhalten aller Marktteilnehmer. Denn das Verhalten aller Marktteilnehmer spiegelt sich stets im Chart wider. Daher könnte man auch sagen: Es geht um die Wahrscheinlichkeit, wie sich die Masse zukünftig verhalten wird.

Elliott-Wellen-Theorie: Eine eigenständige, in sich geschlossene Methode der Chartanalyse

Dabei ist die Elliott-Wellen-Theorie eine in sich geschlossene Methode. Sie ist eigenständig anwendbar. Viele Elliott-Wellen-Anhänger stützen sich daher ausschließlich auf diese Analyseform. Elliott-Wellen sind aber kein Allheilmittel, sondern man sollte sie als ein zusätzliches Werkzeug bei der Analyse der Charts nutzen.
Wir (insbesondere unser Chefanalyst Sven Weisenhaus) haben damit in der Vergangenheit bereits hervorragende Ergebnisse erzielt.

Durch eine Kombination der Elliott-Wellen mit anderen charttechnischen Methoden (wie z. B. den Fibonacci-Marken) lassen sich deutlich treffsichere Prognosen erstellen, als mit einer einzelnen Methode der Charttechnik alleine.

Grundstruktur der Elliott-Wellen-Theorie

Nach der Elliott-Wellen-Theorie verlaufen Kursbewegungen immer nach einem bestimmten Grundmuster ab:

Grundmuster der Elliott-Wellen-Theorie

Zuerst entsteht eine Trendbewegung, die stets in 5 Wellen abläuft. Anschließend folgt eine 3-welligen Gegenbewegung. Die Wellen in Trendrichtung werden dabei mit Ziffern (1, 2, 3, 4, 5) benannt, die Wellen der Gegenbewegung mit Buchstaben (A, B, C).
Die Trendbewegung besteht aus drei Impulswellen (1, 3, 5) und zwei Korrekturwellen (2, 4). Dabei sind folgende drei Regeln zu beachten:

  • Die Welle 2 endet nie unter dem Anfang der Welle 1.
  • Welle 4 darf nicht unter das Top von Welle 1 fallen.
  • Die Welle 3 ist oft die längste Impulswelle, aber nie die kürzeste.

Die fraktale Struktur der Elliott-Wellen

Diese grobe Darstellung von in der Realität deutlich komplexer verlaufenden Kursbewegungen lässt sich in der Elliott-Wellen-Theorie noch deutlich detaillierter darstellen und dadurch auch in kurzen Zeiträumen anwenden. Durch eine ausgeprägte Regelvielfalt kann man genauere Kursprognose abgeben. Ermöglichen tut uns dies unter anderem und insbesondere die „fraktale Struktur der Elliott-Wellen“.

Fraktale Struktur der Elliott-Wellen

Sie sehen hier in der Grafik drei Kursmuster, wobei das untere Muster jeweils eine detailliertere Ansicht des darüber liegenden Kursverlaufs ist. Mit dieser Grafik ist das Prinzip den oben genannten „fraktalen Selbstähnlichkeit“ schnell erklärt. Es bedeutet, dass sich die übergeordneten Wellenformen, also unter anderem das oben dargestellte Grundmuster, in untergeordneten Wellen wiederfinden, genau wie bei den Beispielen der Natur (Baumzweig, Farn, Blumenkohl, Schneeflocke etc.).

Ein wollständiger Marktzyklus (siehe oberer Verlauf in der Grafik) besteht gemäß der Elliott-Wellen-Theorie aus 8 Wellen:

  • 3 Impulswellen (Wellen 1, 3 und 5),
  • 2 Korrekturwellen (2 und 4) sowie
  • einer Gegenbewegung in 3 Wellen (A, B und C).

Dabei besteht die Impulswelle 1 selbst wieder aus 5 Wellen (siehe mittlerer Verlauf): 3 Impulswellen (1, 3 und 5) und 2 Korrekturwellen (2 und 4).
Die (Korrektur-)Welle 2 besteht als Gegenbewegung aus 3 Unterwellen: den Wellen A, B und C. Und so weiter.

Alleine mit diesen Erkenntnissen kann man bereits gute Kursprognosen erstellen. Denn wenn man ein Stück eines der drei oben dargestellten Kursverläufe im Verlauf einer Aktie oder eines Index erkannt hat, kann man den weiteren Verlauf prognostizieren.

Wo beginnt man mit der Zählung?

Es gibt aber dabei ein Problem bei der Analyse der Elliott-Wellen: Man muss feststellen, wo eine 5-wellige Trendbewegung ihren Ursprung hat.
Dieser liegt stets an markanten Tiefpunkten. Daher sollte man über die Zeitebene – also über einen längerfristigen Chartausschnitt – feststellen, wo mit der Elliott-Wellen-Zählung zu beginnen ist.
Man muss eine einmal erstellte Elliott-Wellen-Analyse also verifizieren bzw. bestätigen, indem man überprüft, ob die untergeordnete Wellenzählung zum übergeordneten Chartbild passt.

Am Beispiel des DAX haben wir die Elliott-Wellen übrigens am 22. Januar 2014 wie folgt gesehen.

DAX - Elliott-Wellen-Analyse

Kombination aus Elliott-Wellen und Fibonacci-Marken

Die Elliott-Wellen alleine funktionieren als Instrument der Chartanalyse schon sehr gut. Doch in Kombination mit weiteren charttechnischen Methoden erhält man noch treffsicherere Prognosen.
Die Fibonacci-Marken zum Beispiel sind ein hervorragendes Instrument um Korrekturpotentiale aufzudecken.
Erkennt man in einem Kursverlauf zum Beispiel das Ende einer vollständigen 5-gliedrigen Trendbewegung, dann weiß man, dass eine ABC-Korrektur folgen wird. Wie weit diese Korrektur reichen könnte, kann man anhand der Fibonacci-Marken (38,20%, 50%, 61,80%, etc.) festlegen.

Am Beispiel des DAX sah dies am 22. Januar 2014 wie folgt aus.

DAX - Elliott-Wellen-Analyse

Die Elliott-Wellen-Regeln können Bücher füllen

Die Elliott-Wellen-Theorie kennt neben den hier dargestellten Grundmustern noch sehr viel mehr Chartformationen und Regeln. Die Elliott-Wellen-Theorie ist deutlich komplexer als das hier bislang dargestellte. Dadurch gibt es leider auch viele Möglichkeiten, die Wellen zu zählen. Drei „Elliott-Waver“ kommen nicht selten zu fünf verschiedenen Ergebnissen.

Und so konnte das Szenario im DAX auch wie folgt alternativ gezählt werden.

DAX - alternative Elliott-Wellen-Zählung

In diesem Chart erkennen Sie anhand der Buchstaben A, B, C, D und E, dass es neben dem Grundmuster noch weitere Formationen und Regeln gibt. Diese alle auf einmal zu erklären, würde den Rahmen des Newsletters sprengen.

Weitere Regeln zur Elliott-Wellen-Theorie werden hier an dieser Stelle zukünftig noch erläutert.

Faktor-Zertifikate – Konstanter Hebel für trendstarke Phasen

Mit Faktor-Zertifikaten können Anleger mit einem konstanten Hebel an der Entwicklung eines Basiswertes teilnehmen. Investoren können zwischen verschiedenen Hebeln wählen und somit ihr persönliches Chancen / Risiko Profil abbilden. Die Zertifikate bilden die tägliche prozentuale Wertveränderung des Basiswertes mit dem gewählten festen Hebel ab. Faktor-Zertifikate gibt es sowohl für steigende Kurse (Faktor-Long) als auch für fallende Kurse (Faktor-Short). Sie haben keine Laufzeitbegrenzung.

Konstanter Hebel bringt in trendstarken Phasen positive Effekte

Bei klassischen Hebelprodukten wird der Hebel umso kleiner, je weiter sich der Basispreis vom Anfangswert in die gewünschte Richtung entfernt. Umgekehrt wird der Hebel umso höher, je näher der Basiswert dem Basis- oder Strike-Preis kommt.

Bei Faktor-Zertifikaten bleibt der Hebel dagegen immer gleich. Im Gegensatz zu klassischen Hebelprodukten bleibt der Hebel bei Faktor-Zertifikaten täglich (bzw. bei Faktor-Zertifikaten auf Rohstoffe jeweils von Fixing zu Fixing) immer gleich. Faktor-Zertifikate bieten durch den konstanten täglichen Hebel eine hohe Transparenz. Und wenn sich die Kurse in die gewünschte Richtung entwickeln, gibt es einen positiven kumulativen Effekt. Andererseits werden die absoluten Verluste bei gleich großem prozentualem Verlust immer kleiner (gebremste absolute Verluste), wenn sich die Kurse nicht wie erhofft bewegen.
Zudem bieten Faktor-Zertifikate durch einen Anpassungsmechanismus bei extremen Marktbewegungen im Intraday-Handel einen Schutz vor übermäßigen Verlusten.

Faktor-Zertifikate können besonders in trendstarken Phasen Chancen bieten. Denn der oben genannte kumulative Effekt kann dann seine volle Wirkung entfalten.

Risiken

Nachteilig sind hingegen volatile Seitwärtsphasen, weil in diesen Phasen das Faktor-Zertifikat an Wert verlieren kann, auch wenn der zugrunde liegende Basiswert am Ende der Seitwärtsphase wieder sein ursprüngliches Kursniveau erreicht. Und natürlich kann ein hoher Hebel (Faktor) zu hohen Verlusten führen, wenn sich der Basiswert nicht in die gewünschte Richtung entwickelt. Und trotz des Anpassungsmechanismus ist im Tagesverlauf ein hoher Verlust möglich, wenn es im Basiswert zu entsprechenden Bewegungen in die für den Anleger falsche Richtung läuft.

Wechselkurs beachten

Anleger müssen bei Faktor-Zertifikaten immer auch das Währungsrisiko beachten, denn die Währung des Basiswertes muss nicht zwingend mit der Abwicklungswährung des Faktor-Zertifikates übereinstimmen. Daher können Anleger sowohl während der Laufzeit als auch zum Laufzeitende dem Risiko nachteiliger Wechselkursänderungen ausgesetzt sein. Andererseits können sich durch Wechselkurseffekte aber auch durchaus Chancen ergeben.

Weitere Informationen zu Struktur, Chancen und Risiken erhalten Sie zum Beispiel auf www.db-faktorzertifikate.de.

Wer oder was ist eigentlich die Fed?

Das Federal Reserve System oder kurz Fed genannt, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten. Es wird allgemein auch als US-Notenbank bezeichnet und besteht aus dem Board of Governors, zwölf regionalen Federal Reserve Banks, dem Federal Open Market Committee (FOMC), einer Vielzahl von Mitgliedsbanken und anderen Institutionen.

Das Federal Open Market Comitteee (FOMC), also der Offenmarktausschuss der US-amerikanischen Notenbank, der Federal Reserve Bank (Fed), besteht aus 12 stimmberechtigten Mitgliedern. Davon gehören 7 dem Ausschuss der Zentralbank (Fed's Board of Governors) an, die anderen 5 Mitglieder des FOMC werden aus den insgesamt 12 Präsidenten der Notenbank heraus bestimmt. Der Präsident der US-Notenbank ist aktuell Ben Bernanke, die Vize-Präsidentin aktuell noch Janet Yellen. Ende Januar wird Bernanke ausscheiden und von Yellen beerbt.

Das Tagesgeschäft und die operativen Entscheidungen der Fed werden von ihr frei und eigenständig entschieden, allerdings im Rahmen ihrer durch vom Kongress beschlossene Gesetzte definierten Befugnis. Diese Gesetzte bzw. die Befugnisse der Fed kann der Kongress jederzeit ändern. Der "Federal Reserve Act" gibt zudem Ziele des Federal Reserve Systems an. Danach sollen erreicht werden:

  1. maximale Beschäftigung
  2. stabile Preise
  3. moderate, langfristige Zinsraten


Das FOMC tritt acht Mal im Jahr, also ca. alle 6 Wochen, zusammen, um über die Geldpolitik der USA zu entscheiden. Zur Geldpolitik gehört maßgeblich die Festsetzung der "Federal Funds Target Rate". Dies ist der Leitzinssatz, zu dem Geschäftsbanken über Nacht Guthaben beleihen können. Dessen Veränderung führt meist zu großen Resonanzen an den weltweiten Börsen.
Weiterhin wird ein Ausblick für die künftige Zinsentwicklung gegeben und das FOMC entscheidet über mögliche Interventionen der Fed an den internationalen Devisenmärkten sowie den Kauf von Staatsanleihen.